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Der urheberrechtliche schutz performativer kunst : theater aktion performance / Moritz Johannes Ott.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Ott, Moritz Johannes, 1980- author.
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Copyright.
- Physical Description:
- 1 online resource (345 pages)
- Edition:
- First edition.
- Place of Publication:
- Berlin, Germany : Theater der Zeit, [2023]
- Contents:
- Intro
- Impressum
- Titel
- Inhalt
- A Einleitung
- I This is so contemporary
- II Die gesetzliche Regelung des Urheberschutzes
- III Performative Kunst als urheberrechtliche Herausforderung
- IV Phänomenologische Gruppen performativer Kunst
- 1 Bildende Kunst
- 2 Musik
- 3 Theater
- V Gang der Darstellung
- B Der urheberrechtliche Werkbegriff und seine Anwendung auf Aktions- und Performancekunst durch die Rechtsprechung
- I Auslegung des gesetzlichen Werkbegriffs
- 1 Der Werkbegriff des Urheberrechtsgesetzes ( 2 Abs. 2 UrhG)
- 2 Der ursprüngliche Normzweck des 2 Abs. 2 UrhG als vorrangiger Auslegungsmaßstab
- 3 Historische Begründung und Legitimation des Schöpfungsprinzips
- a) Theorie vom geistigen Eigentum - Schutz des Geisteswerkes
- b) Theorie vom Immaterialgüterrecht - Form und Inhalt
- c) Theorie vom Persönlichkeitsrecht
- d) Dualistische Theorie
- e) Monistische Theorie - Schutz von Form und Inhalt
- f) Zwischenfazit
- 4 Die Tatbestandsmerkmale des Werkbegriffs im Sinne des Schöpfungsprinzips
- a) Persönliche Schöpfung
- b) Geistiger Gehalt
- c) Wahrnehmbare Form
- d) Ausdrucksform versus Ausdrucksmittel
- e) Individualität
- 5 Individualität als Schutzbegründung und Schutzbegrenzung
- a) Rechtsprechung
- b) Literatur
- c) Fehlende Individualität
- aa) Idee
- bb) Manier, Stil, Regel, Methode
- cc) Gemeingut
- dd) Kleine Münze
- 6 Zwischenfazit zu B.I
- II Der Werkcharakter von Aktions- und Performancekunst in der gerichtlichen Beurteilung
- 1 »Happening«-Entscheidung des BGH
- a) Sachverhalt
- b) Der Weg durch die Instanzen
- aa) Vorinstanzliche Entscheidungen des LG Berlin und des Kammergerichts
- bb) Urteil des Bundesgerichtshofs
- c) Bewertung der Entscheidungen
- aa) Persönliche Schöpfung
- bb) Wahrnehmbare Formgestaltung
- cc) Geistiger Gehalt
- dd) Individualität.
- 2 »Eva und Adele«-Entscheidung des LG Hamburg
- b) Entscheidungen
- aa) Amtsgericht Hamburg
- bb) Landgericht Hamburg
- 3 Entscheidung des BGH zu der Aktion »Das Schweigen von Marcel Duchamp wird überbewertet«
- aa) Verfügungsverfahren
- bb) Klageverfahren
- (1) Landgericht Düsseldorf
- (2) OLG Düsseldorf
- (3) Bundesgerichtshof
- aa) Prüfungsmaßstab von Aktionskunst
- (1) Die Ersetzung eines Kunstobjekts durch eine künstlerische Aktion
- (2) Räumliche und zeitliche Begrenzung durch präzise Festlegungen im Konzept
- bb) Zur Ereignishaftigkeit der Aktionen
- 4 Zwischenfazit zu B.II
- C Der Urheberrechtsschutz performativer Kunst - Aufführung als gesetzlich ungeregeltes Ereignis
- I Vom Gesetzgeber verkannte Performativität von Aufführungen?
- 1 Der Begriff der bühnenmäßigen Aufführung im Urheberrechtsgesetz ( 19 Abs. 2 UrhG)
- 2 Der Aufführungsbegriff in den Theaterwissenschaften
- 3 Urheberrechtlicher Schutz bühnenmäßiger Aufführungen als Werk?
- II Bühnenaufführung als persönliche Schöpfung des Autors?
- 1 Die Medialität der bühnenmäßigen Aufführung aus Sicht der Theaterwissenschaft
- 2 Die Medialität der bühnenmäßigen Aufführung und der urheberrechtliche Werkbegriff
- 3 Bühnenmäßige Aufführung als leibliche Ko-Präsenz
- a) Rollenwechsel als extreme Form der Wechselwirkung zwischen Darstellern und Zuschauern
- aa) »Dionysus in 69«
- bb) »Commune«
- cc) »Two Amerindians«
- b) Gemeinschaft
- c) Zwischenfazit zur leiblichen Ko-Präsenz
- 4 Zwischenfazit zu C.II
- III Wahrnehmbare Form des Sprachwerkes in Gestalt des ausübenden Künstlers?
- 1 Der Rechtsschutz des ausübenden Künstlers einer bühnenmäßigen Aufführung im historischen Rückblick
- a) Die erste gesetzliche Regelung ( 2 Abs. 2 LUG).
- b) Historische Standpunkte
- aa) Der Streit in der Rechtslehre um das Schöpfungsniveau des ausübenden Künstlers
- (1) Der ausübende Künstler als »reproduzierender Künstler«?
- (2) Der ausübende Künstler als »nachschaffender Künstler«?
- (3) Gestaltung durch den ausübenden Künstler?
- bb) Die historische Rechtsansicht des BGH zum Literatururhebergesetz
- (1) Körper-Haben des ausübenden Künstlers
- (2) Leib-Sein des ausübenden Künstlers
- c) Der Einfluss der historischen Debatte und der BGH-Rechtsprechung auf den Gesetzgeber des Urheberrechtsgesetzes
- 2 Theaterwissenschaftliche Erkenntnisse zur Bühnendarstellung durch ausübende Künstler
- a) Theaterwissenschaftliche Untersuchungen zum Begriff der Verkörperung
- aa) Umkehrung des Verhältnisses von Darsteller und Rolle
- bb) Individualität des Darstellerkörpers
- cc) Verletzlichkeit, Gebrechlichkeit und Unzulänglichkeit des Darstellerkörpers
- dd) Cross Casting
- b) Schlussfolgerungen: embodiment-Konzept
- 3 Subsumtion des embodiment-Konzepts unter das Tatbestandsmerkmal der wahrnehmbaren Form
- 4 Exkurs: das Recht des ausübenden Künstlers, 73 UrhG
- a) Das ungeschriebene Tatbestandsmerkmal »künstlerisch«
- b) Verkörperung des Leib-Seins?
- 5 Zwischenfazit zu C.III
- IV Geistiger Gehalt der bühnenmäßigen Aufführung
- 1 Materialität, Form und Inhalt
- a) Selbstreferenzialität
- b) Assoziationen
- 2 Präsenz und Repräsentation
- 3 Zwischenfazit zu C.IV
- V Zwischenergebnis zu C
- D Wertungsplan der Rechtsordnung: Kunstfreiheitsgarantie als Schutzmaßstab performativer Kunst(ereignisse)
- I Die Kunstfreiheit als Wertungsmaßstab
- II Verfassungsrechtliche Kunstbegriffsdefinitionen
- 1 Kunst als Ausdruck der subjektiven Wirklichkeit (materieller Kunstbegriff)
- 2 Kunst nach typologischen Gattungsanforderungen (formeller Kunstbegriff).
- 3 Kunst als Herstellung einer eigenen Wirklichkeit (offener Kunstbegriff)
- 4 Sozial »engagierte Kunst«
- 5 Kunstfreiheit am Maßstab des offenen Kunstbegriffs
- III Der offene Kunstbegriff als Maßstab zur Fortbildung des Urheberrechtsschutzes
- 1 Der Werkbegriff nach Max Kummer (Rezeptionsprinzip)
- a) Individualität als statistische Einmaligkeit
- b) Präsentation als Kunstwerk
- c) Zweckfreiheit und Betrachterperspektive
- aa) Zweckfreiheit
- bb) Präsentation als Kunstwerk aus Betrachtersicht
- d) Art und Weise des Darstellens
- aa) Gedankliche Vorstellung
- bb) Gedankliche Vorstellung an sich
- 2 Schlussfolgerung aus Kummers Rezeptionstheorie: das desemantisierte Werk
- 3 Zwischenfazit zu D.III
- IV Zwischenergebnis zu D
- E Der Schutz von Ereignissen als Kunst im Sinne des offenen Kunstbegriffs
- I Präsentation eines statistisch einmaligen Gebildes
- II Geäußerte und als Geäußertes von Auge und Ohr aufzunehmende Form
- III Gedankliche Vorstellung und Art und Weise des Darstellens
- 1 Aktions- und Performancekunst (Ballett)
- 2 Bühnenmäßige Darbietung als Wiederholung des sprachwerklichen Inhalts (Schutz der Fabel)
- a) Äquivalenz als maßgebliches Kriterium der Wiederholung
- b) Analytische Theaterwissenschaft
- aa) Werktreue in der Kritik Raschèrs
- (1) Das Werk als ästhetisches Objekt
- (2) Aufbau- und Gliederungsprinzipen des Stückes
- (3) Zum Begriff der Äquivalenz
- (4) Zwischenfazit
- bb) Äquivalenz der Inszenierung
- (1) Die Aufführung als eigenständiges Kunstwerk
- (2) Die Aufführung als »Interpretant« des dramatischen Textes
- c) Zwischenfazit zu III.2
- IV Zwischenergebnis zu E
- F Der Schutz von Kunstereignissen als Schwellenerfahrung im Sinne des offenen Kunstbegriffs
- I Einführung
- II Autonomie der Kunst
- III Ästhetische Erfahrung.
- 1 Ästhetische Erfahrung aus der Perspektive des offenen Kunstbegriffs
- 2 Ästhetische Erfahrung aus der Perspektive des Performativen (engagierter Kunstbegriff)
- 3 Wirkung und Bedeutung
- 4 Das Verhältnis von körperlichem Zustand und Umstrukturierung der Bedeutung
- IV Zwischenergebnis zu F
- G Rechtsfortbildung: der Schutz des Urheberrechts an der Inszenierung
- I Schutzbereiche der Kunstfreiheitsgarantie
- 1 Werkbereich von Aufführungen
- 2 Wirkbereich von Aufführungen
- II Ausstrahlung des Werkbereichs der Kunstfreiheitsgarantie: das Urheberrecht an der Inszenierung
- 1 Der Inszenierungsbegriff im Geltungszeitraum des LUG
- 2 Meinungsstreit um die Rechtsstellung des Bühnenregisseurs nach dem LUG
- aa) Befürworter
- (1) Textregie
- (2) Rahmenregie
- bb) Gegner
- c) Zwischenfazit
- 3 Begriff der Inszenierung im Geltungsbereich des UrhG
- a) Der Inszenierungsbegriff in der Literatur
- b) Der Inszenierungsbegriff in der Rechtsprechung
- aa) »Maske in Blau«
- bb) »Biografie: ein Spiel«
- cc) »Götterdämmerung«
- dd) »Die Csárdásfürstin«
- 4 Das Urheberrecht des Theaterregisseurs nach der Lehre von Max Kummer
- a) Bühnenmäßige Wiedergabe der Wortfolge
- b) Bühnenmäßige Aufführung als Werk sui generis
- c) Werk sui generis und zugleich Transformation?
- d) Urheberrechtliche Trennung zwischen Inszenierung und Aufführung
- 5 Das Recht des ausübenden Künstlers
- III Zwischenergebnis zu G
- IV Kunst und Leben
- H Gesamtergebnis
- Endnoten
- Literaturverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Der Autor.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- Description based on print version record.
- Other Format:
- Print version: Ott, Moritz Johannes Der urheberrechtliche Schutz performativer Kunst
- ISBN:
- 9783957494931
- 3957494931
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