My Account Log in

1 option

Der digitalisierte Staat - Chancen und Herausforderungen für den modernen Staat : 60. Assistententagung Öffentliches Recht Trier 2020.

Nomos Elibrary Open Access Ebooks Available online

View online
Format:
Book
Contributor:
Gwiasda, Benjamin.
Kemper, Thomas.
Moir, Joshua.
Müller, Sabrina.
Schönberger, Arno.
Stöcker, Sebastian.
Wagner, Julia.
Wolff, Lydia.
Language:
German
Subjects (All):
Technological innovations--Law and legislation--Germany.
Technological innovations.
Social media--Law and legislation--Germany.
Social media.
Telematics--Law and legislation--Germany.
Telematics.
Technology and law--Germany.
Technology and law.
Physical Description:
1 online resource (420 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2020.
Summary:
"Unbegrenzter Zugang zu Informationen und neue Mo¨glichkeiten fu¨r die Wirtschaft - die Chancen der Digitalisierung sind vielseitig. Gleichzeitig bestehen zahlreiche Herausforderungen wirtschaftlicher, politischer und sozialer Art, die nach Antworten verlangen. Diese digitale Transformation aus o¨ffentlich-rechtlicher Perspektive zu vermessen, hatte sich die 60. Assistententagung, die im Ma¨rz 2020 an der Universita¨t Trier stattfand, zum Ziel gesetzt. Der daraus hervorgegangene Tagungsband versammelt Antworten junger deutschsprachiger Wissenschaftler*innen auf die Frage, welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung fu¨r moderne Staaten bereitha¨lt und wie unser Rechtsrahmen mit Blick auf den digitalen Wandel fortzuentwickeln ist."--Publisher's website.
Contents:
Cover
Grundlagen von Digitalisierung und Recht
Substituierte Attribute - Kognitive Störungen im Recht des digitalisierten Staates
I. Dual Process-Theorien und Attributsubstitution
1. Dual Process-Theorien
2. Attributsubstitution
II. Rechtliche Relevanz
1. Allgemein
2. Attributsubstitution und rechtlich relevante Abwägungen
3. Spezifische Störungsanfälligkeit von Recht im digitalisierten Staat
III. Beispiele
1. Vorratsdatenspeicherung
a) Abwesenheit eines Gefühls des ständigen Überwachtwerdens als grundrechtliches Schutzgut
b) Kognitive Verzerrung durch Attributsubstitution
2. Autonomes Fahren (Dilemma-Situationen)
a) Diskrepante strafrechtliche Bewertung
b) Kognitive Störung durch Attributsubstitution
aa) Attributsubstitution durch Illusion einer Tun-Unterlassen-Differenz und deontologischen Impuls
bb) Indizien für die Attributsubstitution
IV. Schluss
Demokratischer Staat und Wandel. Regulierungsrecht als Projekt einer aporetischen Demokratie
A. Erster Teil: Staat
I. Staatstheoretische Perspektive: Staatszweckdiskurse
II. Rechtshistorische Perspektive: Muster
1. Gewissheitsverluste und das Narrativ der Repressivität
2. Möglichkeitsräume und das Narrativ der Freiheitsentfaltung
3. Institutionalisierung und das Narrativ des deutschen Idealismus
4. Drei Muster und das Gemeinwohl
B. Zweiter Teil: Demokratie
I. Ideengeschichtliche Perspektive: Praxis einer Idee
II. Demokratietheoretische Perspektive: Eine aporetische Lebensform
1. Normativer Ertrag: Begleitung durch Politisierung
2. Analytischer Ertrag: Tarieren ohne Tara
Fazit
Die Digitalisierung von Forschung und Lehre - auf dem Weg in eine "öffentliche" Rechtswissenschaft?
I. Der Stand der Digitalisierung von Forschung und Lehre: Eine kritische Bestandsaufnahme
1. Lehre
2. Forschung.
II. Die Digitalisierung als Weg in eine "öffentliche" Rechtswissenschaft?
1. Was ist öffentliche Wissenschaft?
a) Open Access
b) Open Educational Resources
2. Initiativen zur Förderung öffentlicher Wissenschaft
3. Rezeption in der Rechtswissenschaft
a) Offene Lehrmaterialien in der Rechtswissenschaft
b) Offene Forschung in der Rechtswissenschaft
c) Vorbehalte
III. Lösungsansätze
1. Zwang durch Open-Access-Zweitverwertungspflichten
a) Zuständigkeit der Landesgesetzgeber
b) Vereinbarkeit mit Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG
aa) Schutzbereich
bb) Eingriff
cc) Rechtfertigung
c) Vereinbarkeit mit Art. 14 Abs. 1 und 12 Abs. 1 GG
d) Vereinbarkeit mit der Urheberrechtsrichtlinie
2. Förderung
3. Freiwilligkeit
III. Fazit
Grundrechte im digitalen Zeitalter
Recht auf Ineffizienz - Eine Untersuchung des Verhältnisses von Grundrechten zur Effizienz
I. Einleitung - Digitalisierung und das Versprechen der Effizienz
II. Der Begriff Effizienz und seine Verwendung im Recht
1. Pareto-Effizienz und das Kaldor-Hicks-Kriterium
2. Die Unterordnung des Rechts unter das Effizienzprinzip
3. Das Reichtumsmaximierungsprinzip
4. Zwischenergebnis
III. Effizienz als grundrechtliches Argument
1. Effizienz als grundrechtliche Maxime
2. Effizienz als grundrechtlich geschütztes Ziel
3. Effizienz in der Verhältnismäßigkeitsprüfung
4. Grundrechte als Rechte auf Ineffizienz
IV. Fazit
Recht auf 5G oder: Digitalisierung - Gefahr oder Grundrecht?
A. Einleitung, Erkenntnisinteresse und Fragestellung
B. 0. Kapitel: Zum Begriff der "Digitalisierung"
C. In Medias Res
I. Gang der Analyse: Überblick
II. Meinungsfreiheit
a) Gewährleistungspflichten bei "klassischen" Abwehrrechten - dogmatische Schlaglichter
b) Das Internet in der Gegenwart - die Gegenwart im Internet.
c) Zurück zu Gewährleistungspflichten: Recht auf 5G?
i) Art. 19 IPbpR
ii) Art. 10 EMRK und Art. 11 GRC
iii) Fazit
III. Recht auf ein "digitales Klassenzimmer"?
a) Internationales Vertragsrecht: Art. 13 IPwskR
b) Internationales Vertragsrecht: Durch die Augen des Kindes - die Kinderrechtskonvention 1989 (CRC)
c) Europäische regionale Instrumente: EMRK und GRC
d) Fazit
D. Abschließende Bemerkungen
Brauchen wir ein Recht auf "digitalen Herdenschutz"? - Die Gefahren kommerziellen Profilings für die pluralistische Demokratie und gesellschaftliche Minderheiten
I. Die Funktionsweise und Gefahren von kommerziellem Profiling
II. Die rechtlichen Grundlagen von Profiling
1. Sekundärrechtliche Regelung des Profilings
2. Verfassungsrechtliche Dimension des Profilings
a) Einschlägige Grundrechtsquelle
b) Einschlägige Grundrechte
III. Alternativen zu einem Recht auf digitalen Herdenschutz
1. Maßnahmen auf Seiten der Betroffenen
a) Verweigern der Verarbeitungserlaubnis
b) Verweigerung von Angaben
c) Recht auf Löschung
d) Recht zur Lüge
2. Maßnahmen auf Seiten der Verarbeiter
a) Zeitliche Begrenzung von Datenspeicherung
b) Restriktion der Dateninterpretation
IV. Das Recht auf digitalen Herdenschutz
V. Fazit
Die Digitalisierung - Feind oder Freund der Demokratie
Staatlicher Schutz des Meinungsbildungsprozesses in sozialen Netzwerken gegen potentielle Beeinträchtigungen durch Meinungsroboter
I. Grundlagen - Die Beeinflussung des Meinungsbildungsprozesses durch Meinungsroboter innerhalb sozialer Netzwerke
1. Meinungsroboter in sozialen Netzwerken
2. Meinungsbildung und der Einfluss von Meinungsrobotern
II. Staatliche (Schutz-)Verantwortung vor den neuen Risiken der Meinungsroboter
1. Bestehen staatliche Schutzpflichten beim Einsatz von Meinungsrobotern?.
2. Nicht-staatlicher Übergriff auf grundrechtliche Schutzgüter
3. Überschreiten einer Gefahrenschwelle?
III. Rechtsfolge - Ausgestaltungsauftrag an den Gesetzgeber
1. Konkreter Schutzbedarf
2. Das bisherige Schutzkonzept des Gesetzgebers
3. Der Medienstaatsvertrag als Antwort und Balance zwischen Schutz und Eingriff?
4. Ergänzende Maßnahmen de lege ferenda
Das Recht auf menschliche Entscheidung - Freiheit in Zeiten der Digitalisierung und einer automatisierten Rechtsanwendung
I. Digitalisierung der Staatsgewalt
II. Automation der Verwaltung und technische Erzeugung von Verwaltungsmaßnahmen
1. Ausschließlich automationsgestützt erlassener oder korrigierter Steuerbescheid als Leitbild der Steuerfestsetzung
2. Wandel des Vollzugs von Gesetzen durch menschliche Überprüfung des Einzelfalls hin zu vollständig automatisiert erlassenen Verwaltungsakten
III. Chancen und Risiken durch die Automation der Verwaltung
IV. Das Recht auf menschliche Entscheidung im Grundgesetz
V. Kategorien technisch erzeugbarer Verwaltungsentscheidungen
1. Vollständig technisch erzeugbare Entscheidung unter Ausschluss des Menschen
a) Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns
b) Weitere materiell-rechtliche Vorgaben der Verfassung
2. Automationsgeleitete menschliche Entscheidung und automationsgestützte menschliche Entscheidung
a) Unterscheidung zwischen automationsgeleiteter menschlicher Entscheidung und automationsgestützter menschlicher Entscheidung
b) Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns
c) Weitere materiell-rechtliche Vorgaben der Verfassung
3. Vollständig menschliche Entscheidung unter Ausschluss der Technik
V. Fazit.
Verfassungsmäßigkeit von Internetwahlen? Neukonzeption eines Bewertungsmaßstabs für innovative Wahlmethoden
I. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
1. Die Öffentlichkeit der Wahl
2. Die Allgemeinheit der Wahl
3. Zwischenergebnis
II. Kritik
1. Natur und Funktion der Wahlrechtsgrundsätze
2. Die Öffentlichkeit der Wahl ist kein Wahlrechtsgrundsatz
3. Zwei Verständnisse der Allgemeinheit der Wahl
III. Neukonzeption
1. Grundlegung
2. Vertrauen
3. Partizipation
4. Verhältnis
IV. Das Beispiel der Internetwahl
1. Vertrauen
2. Partizipation
a) Regelfall
b) Sonderfall: Auslandsdeutsche
V. Fazit und Ausblick
Gefahrenabwehr und Digitalisierung
Versammlungskörper. Zum Schutz von hybriden und online-Versammlungen unter dem Grundgesetz
I. Phänomenologie der Online-Versammlung
1. Hybride Versammlungen
2. Die online-Versammlung
3. Gang der Untersuchung
II. Die Funktion der online-Versammlung in der digitalen Demokratie
III. Die Funktion der Versammlungsfreiheit im Grundgesetzes
1. Die zwei Begründungsstränge der Versammlungsfreiheit
a) Versammlungsfreiheit als republikanische Freiheit
b) Versammlungsfreiheit als liberale Freiheit
2. Konsequenzen der verschiedenen Begründungsstränge der Versammlungsfreiheit für die Körperlichkeit der Versammlung
a) Akzidentielle Körperlichkeit republikanischer Versammlungsfreiheit
b) Essentielle Körperlichkeit liberaler Versammlungsfreiheit
IV. Die Digitalisierung der Versammlung und die doppelte Funktion der Versammlungsfreiheit
1. Die verschiedenen Phänotypen digitalisierter Versammlungen
2. Der Gewährleistungsgehalt von Art. 8 Abs. 1 GG zwischen Republikanismus und Liberalismus
Die Datenmacht des digitalen Staates: Datenformate und Datenstrukturen
I. Einleitung.
II. Abbildung von Chancen und Risiken eines Digitalisierungsprozesses.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Includes bibliographical references and index.
ISBN:
3-7489-0749-4
OCLC:
1224363592

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

Find

Home Release notes

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Find catalog Using Articles+ Using your account