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Der digitalisierte Staat - Chancen und Herausforderungen für den modernen Staat : 60. Assistententagung Öffentliches Recht Trier 2020.
- Format:
- Book
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Technological innovations--Law and legislation--Germany.
- Technological innovations.
- Social media--Law and legislation--Germany.
- Social media.
- Telematics--Law and legislation--Germany.
- Telematics.
- Technology and law--Germany.
- Technology and law.
- Physical Description:
- 1 online resource (420 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2020.
- Summary:
- "Unbegrenzter Zugang zu Informationen und neue Mo¨glichkeiten fu¨r die Wirtschaft - die Chancen der Digitalisierung sind vielseitig. Gleichzeitig bestehen zahlreiche Herausforderungen wirtschaftlicher, politischer und sozialer Art, die nach Antworten verlangen. Diese digitale Transformation aus o¨ffentlich-rechtlicher Perspektive zu vermessen, hatte sich die 60. Assistententagung, die im Ma¨rz 2020 an der Universita¨t Trier stattfand, zum Ziel gesetzt. Der daraus hervorgegangene Tagungsband versammelt Antworten junger deutschsprachiger Wissenschaftler*innen auf die Frage, welche Chancen und Herausforderungen die Digitalisierung fu¨r moderne Staaten bereitha¨lt und wie unser Rechtsrahmen mit Blick auf den digitalen Wandel fortzuentwickeln ist."--Publisher's website.
- Contents:
- Cover
- Grundlagen von Digitalisierung und Recht
- Substituierte Attribute - Kognitive Störungen im Recht des digitalisierten Staates
- I. Dual Process-Theorien und Attributsubstitution
- 1. Dual Process-Theorien
- 2. Attributsubstitution
- II. Rechtliche Relevanz
- 1. Allgemein
- 2. Attributsubstitution und rechtlich relevante Abwägungen
- 3. Spezifische Störungsanfälligkeit von Recht im digitalisierten Staat
- III. Beispiele
- 1. Vorratsdatenspeicherung
- a) Abwesenheit eines Gefühls des ständigen Überwachtwerdens als grundrechtliches Schutzgut
- b) Kognitive Verzerrung durch Attributsubstitution
- 2. Autonomes Fahren (Dilemma-Situationen)
- a) Diskrepante strafrechtliche Bewertung
- b) Kognitive Störung durch Attributsubstitution
- aa) Attributsubstitution durch Illusion einer Tun-Unterlassen-Differenz und deontologischen Impuls
- bb) Indizien für die Attributsubstitution
- IV. Schluss
- Demokratischer Staat und Wandel. Regulierungsrecht als Projekt einer aporetischen Demokratie
- A. Erster Teil: Staat
- I. Staatstheoretische Perspektive: Staatszweckdiskurse
- II. Rechtshistorische Perspektive: Muster
- 1. Gewissheitsverluste und das Narrativ der Repressivität
- 2. Möglichkeitsräume und das Narrativ der Freiheitsentfaltung
- 3. Institutionalisierung und das Narrativ des deutschen Idealismus
- 4. Drei Muster und das Gemeinwohl
- B. Zweiter Teil: Demokratie
- I. Ideengeschichtliche Perspektive: Praxis einer Idee
- II. Demokratietheoretische Perspektive: Eine aporetische Lebensform
- 1. Normativer Ertrag: Begleitung durch Politisierung
- 2. Analytischer Ertrag: Tarieren ohne Tara
- Fazit
- Die Digitalisierung von Forschung und Lehre - auf dem Weg in eine "öffentliche" Rechtswissenschaft?
- I. Der Stand der Digitalisierung von Forschung und Lehre: Eine kritische Bestandsaufnahme
- 1. Lehre
- 2. Forschung.
- II. Die Digitalisierung als Weg in eine "öffentliche" Rechtswissenschaft?
- 1. Was ist öffentliche Wissenschaft?
- a) Open Access
- b) Open Educational Resources
- 2. Initiativen zur Förderung öffentlicher Wissenschaft
- 3. Rezeption in der Rechtswissenschaft
- a) Offene Lehrmaterialien in der Rechtswissenschaft
- b) Offene Forschung in der Rechtswissenschaft
- c) Vorbehalte
- III. Lösungsansätze
- 1. Zwang durch Open-Access-Zweitverwertungspflichten
- a) Zuständigkeit der Landesgesetzgeber
- b) Vereinbarkeit mit Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG
- aa) Schutzbereich
- bb) Eingriff
- cc) Rechtfertigung
- c) Vereinbarkeit mit Art. 14 Abs. 1 und 12 Abs. 1 GG
- d) Vereinbarkeit mit der Urheberrechtsrichtlinie
- 2. Förderung
- 3. Freiwilligkeit
- III. Fazit
- Grundrechte im digitalen Zeitalter
- Recht auf Ineffizienz - Eine Untersuchung des Verhältnisses von Grundrechten zur Effizienz
- I. Einleitung - Digitalisierung und das Versprechen der Effizienz
- II. Der Begriff Effizienz und seine Verwendung im Recht
- 1. Pareto-Effizienz und das Kaldor-Hicks-Kriterium
- 2. Die Unterordnung des Rechts unter das Effizienzprinzip
- 3. Das Reichtumsmaximierungsprinzip
- 4. Zwischenergebnis
- III. Effizienz als grundrechtliches Argument
- 1. Effizienz als grundrechtliche Maxime
- 2. Effizienz als grundrechtlich geschütztes Ziel
- 3. Effizienz in der Verhältnismäßigkeitsprüfung
- 4. Grundrechte als Rechte auf Ineffizienz
- IV. Fazit
- Recht auf 5G oder: Digitalisierung - Gefahr oder Grundrecht?
- A. Einleitung, Erkenntnisinteresse und Fragestellung
- B. 0. Kapitel: Zum Begriff der "Digitalisierung"
- C. In Medias Res
- I. Gang der Analyse: Überblick
- II. Meinungsfreiheit
- a) Gewährleistungspflichten bei "klassischen" Abwehrrechten - dogmatische Schlaglichter
- b) Das Internet in der Gegenwart - die Gegenwart im Internet.
- c) Zurück zu Gewährleistungspflichten: Recht auf 5G?
- i) Art. 19 IPbpR
- ii) Art. 10 EMRK und Art. 11 GRC
- iii) Fazit
- III. Recht auf ein "digitales Klassenzimmer"?
- a) Internationales Vertragsrecht: Art. 13 IPwskR
- b) Internationales Vertragsrecht: Durch die Augen des Kindes - die Kinderrechtskonvention 1989 (CRC)
- c) Europäische regionale Instrumente: EMRK und GRC
- d) Fazit
- D. Abschließende Bemerkungen
- Brauchen wir ein Recht auf "digitalen Herdenschutz"? - Die Gefahren kommerziellen Profilings für die pluralistische Demokratie und gesellschaftliche Minderheiten
- I. Die Funktionsweise und Gefahren von kommerziellem Profiling
- II. Die rechtlichen Grundlagen von Profiling
- 1. Sekundärrechtliche Regelung des Profilings
- 2. Verfassungsrechtliche Dimension des Profilings
- a) Einschlägige Grundrechtsquelle
- b) Einschlägige Grundrechte
- III. Alternativen zu einem Recht auf digitalen Herdenschutz
- 1. Maßnahmen auf Seiten der Betroffenen
- a) Verweigern der Verarbeitungserlaubnis
- b) Verweigerung von Angaben
- c) Recht auf Löschung
- d) Recht zur Lüge
- 2. Maßnahmen auf Seiten der Verarbeiter
- a) Zeitliche Begrenzung von Datenspeicherung
- b) Restriktion der Dateninterpretation
- IV. Das Recht auf digitalen Herdenschutz
- V. Fazit
- Die Digitalisierung - Feind oder Freund der Demokratie
- Staatlicher Schutz des Meinungsbildungsprozesses in sozialen Netzwerken gegen potentielle Beeinträchtigungen durch Meinungsroboter
- I. Grundlagen - Die Beeinflussung des Meinungsbildungsprozesses durch Meinungsroboter innerhalb sozialer Netzwerke
- 1. Meinungsroboter in sozialen Netzwerken
- 2. Meinungsbildung und der Einfluss von Meinungsrobotern
- II. Staatliche (Schutz-)Verantwortung vor den neuen Risiken der Meinungsroboter
- 1. Bestehen staatliche Schutzpflichten beim Einsatz von Meinungsrobotern?.
- 2. Nicht-staatlicher Übergriff auf grundrechtliche Schutzgüter
- 3. Überschreiten einer Gefahrenschwelle?
- III. Rechtsfolge - Ausgestaltungsauftrag an den Gesetzgeber
- 1. Konkreter Schutzbedarf
- 2. Das bisherige Schutzkonzept des Gesetzgebers
- 3. Der Medienstaatsvertrag als Antwort und Balance zwischen Schutz und Eingriff?
- 4. Ergänzende Maßnahmen de lege ferenda
- Das Recht auf menschliche Entscheidung - Freiheit in Zeiten der Digitalisierung und einer automatisierten Rechtsanwendung
- I. Digitalisierung der Staatsgewalt
- II. Automation der Verwaltung und technische Erzeugung von Verwaltungsmaßnahmen
- 1. Ausschließlich automationsgestützt erlassener oder korrigierter Steuerbescheid als Leitbild der Steuerfestsetzung
- 2. Wandel des Vollzugs von Gesetzen durch menschliche Überprüfung des Einzelfalls hin zu vollständig automatisiert erlassenen Verwaltungsakten
- III. Chancen und Risiken durch die Automation der Verwaltung
- IV. Das Recht auf menschliche Entscheidung im Grundgesetz
- V. Kategorien technisch erzeugbarer Verwaltungsentscheidungen
- 1. Vollständig technisch erzeugbare Entscheidung unter Ausschluss des Menschen
- a) Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns
- b) Weitere materiell-rechtliche Vorgaben der Verfassung
- 2. Automationsgeleitete menschliche Entscheidung und automationsgestützte menschliche Entscheidung
- a) Unterscheidung zwischen automationsgeleiteter menschlicher Entscheidung und automationsgestützter menschlicher Entscheidung
- b) Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns
- c) Weitere materiell-rechtliche Vorgaben der Verfassung
- 3. Vollständig menschliche Entscheidung unter Ausschluss der Technik
- V. Fazit.
- Verfassungsmäßigkeit von Internetwahlen? Neukonzeption eines Bewertungsmaßstabs für innovative Wahlmethoden
- I. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
- 1. Die Öffentlichkeit der Wahl
- 2. Die Allgemeinheit der Wahl
- 3. Zwischenergebnis
- II. Kritik
- 1. Natur und Funktion der Wahlrechtsgrundsätze
- 2. Die Öffentlichkeit der Wahl ist kein Wahlrechtsgrundsatz
- 3. Zwei Verständnisse der Allgemeinheit der Wahl
- III. Neukonzeption
- 1. Grundlegung
- 2. Vertrauen
- 3. Partizipation
- 4. Verhältnis
- IV. Das Beispiel der Internetwahl
- 1. Vertrauen
- 2. Partizipation
- a) Regelfall
- b) Sonderfall: Auslandsdeutsche
- V. Fazit und Ausblick
- Gefahrenabwehr und Digitalisierung
- Versammlungskörper. Zum Schutz von hybriden und online-Versammlungen unter dem Grundgesetz
- I. Phänomenologie der Online-Versammlung
- 1. Hybride Versammlungen
- 2. Die online-Versammlung
- 3. Gang der Untersuchung
- II. Die Funktion der online-Versammlung in der digitalen Demokratie
- III. Die Funktion der Versammlungsfreiheit im Grundgesetzes
- 1. Die zwei Begründungsstränge der Versammlungsfreiheit
- a) Versammlungsfreiheit als republikanische Freiheit
- b) Versammlungsfreiheit als liberale Freiheit
- 2. Konsequenzen der verschiedenen Begründungsstränge der Versammlungsfreiheit für die Körperlichkeit der Versammlung
- a) Akzidentielle Körperlichkeit republikanischer Versammlungsfreiheit
- b) Essentielle Körperlichkeit liberaler Versammlungsfreiheit
- IV. Die Digitalisierung der Versammlung und die doppelte Funktion der Versammlungsfreiheit
- 1. Die verschiedenen Phänotypen digitalisierter Versammlungen
- 2. Der Gewährleistungsgehalt von Art. 8 Abs. 1 GG zwischen Republikanismus und Liberalismus
- Die Datenmacht des digitalen Staates: Datenformate und Datenstrukturen
- I. Einleitung.
- II. Abbildung von Chancen und Risiken eines Digitalisierungsprozesses.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- Includes bibliographical references and index.
- ISBN:
- 3-7489-0749-4
- OCLC:
- 1224363592
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