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Bundesgesetzliche Investitionsverpflichtung Für Audiovisuelle Mediendienste Auf Abruf : Eine Verfassungs- und Europarechtliche Untersuchung.

Nomos Elibrary Open Access Ebooks Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Lüdemann, Jö.
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (148 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2024.
Contents:
Cover
A) Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
I. Gesetzgebungskompetenz des Bundes
II. Vereinbarkeit mit den Grundrechten des Grundgesetzes
III. Vereinbarkeit mit europäischem Recht
B) Gegenstand der Untersuchung
I. Die geplante Reform der Filmförderung
II. Die zentralen Inhalte des Diskussionsentwurfs für ein Investitionsverpflichtungsgesetz
1. Adressaten
2. Pflichtenkanon
a) Hauptquote
b) Subquoten
c) Rechteteilung
3. Weitere Inhalte
C) Gesetzgebungskompetenz des Bundes
I. Investitionsverpflichtung
1. Konkurrierende Gesetzgebungskompetenz für das Recht der Wirtschaft (Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG)?
2. Die begrenzte Aussagekraft der Entscheidung des BVerfG zur Filmabgabe
a) Im Wesentlichen schon entschieden?
b) Der Film als Wirtschafts- und Kulturgut
c) Grundvoraussetzung: Im Schwerpunkt „Recht der Wirtschaft"
d) Keine entscheidende normative Weichenstellung für die Investitionsverpflichtung
3. Die kompetenzrechtliche Zuordnung der Investitionsverpflichtung
a) Zuordnungskriterien
b) Die dritte Dimension: Audiovisuelle Werke als Inhalt des Medienangebots
c) Keine Zuordnung zum Recht der Wirtschaft
aa) Inadäquanz eines kompetenziellen Erst-Recht-Schlusses
bb) Das Medienangebot als unmittelbarer Regelungsgegenstand
cc) Größere Sachnähe zum Rundfunkrecht, rundfunkrechtlicher Schwerpunkt
dd) Kein untrennbarer Teil der bestehenden Bundesfilmförderung
ee) Ständige Staatspraxis
ff) Grundrechtlicher Lackmustest
d) Zwischenergebnis
4. Fehlende Erforderlichkeit einer bundesgesetzlichen Regelung, Art. 72 Abs. 2 GG
a) Zur Wahrung der Rechts- und Wirtschaftseinheit?
b) Erforderlichkeit angesichts selbstkoordinierter Gesetzgebung der Länder?
c) Fazit
5. Unverhandelbare Kompetenzaufteilung
6. Ergebnis
II. Rechteteilung.
1. Keine Zuordnung zum Recht der Wirtschaft (Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG)
2. Keine Zuordnung zum Urheberrecht (Art. 73 Abs. 1 Nr. 9 GG)
a) Einführung
b) Spezifisch rundfunkrechtlicher Adressatenkreis
c) Im Schwerpunkt rundfunkrechtlicher Gegenstandsbereich
d) Ergebnis
D) Vereinbarkeit mit Grundrechten
I. Die Grundrechte des Grundgesetzes als Maßstab
II. Grundrechte der privaten Anbieter audiovisueller Mediendienste auf Abruf
1. Anwendbare Freiheitsrechte der Medien- und Wirtschaftsverfassung
a) Rundfunkfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG
b) Unternehmerische Freiheit, Art. 12 Abs. 1 GG
c) Eigentumsfreiheit, Art. 14 Abs. 1 GG
d) Grundrechtsträgerschaft
2. Eingriffe
a) Eingriffe in die Angebotsautonomie durch die Investitionsquoten
aa) Eingriffscharakter
bb) Durch die Hauptquote, 3 Abs. 1 S. 1 InvestVG-E
cc) Durch die Subquoten, 3 Abs. 2 InvestVG-E
b) Eingriffe in die Angebotsautonomie durch die Rechteteilung
c) Eingriffe in die Finanzierung des Medienangebots und die Erwerbschancen
d) Eingriffe in die Marke als Eigentumsgegenstand
e) Addition der Grundrechtseingriffe
f) Inadäquanz eines grundrechtlichen Erst-Recht-Schlusses
3. Allgemeinheit des Schrankengesetzes, Art. 5 Abs. 2 GG
a) Meinungsneutralität
b) Vorrang eines gewichtigeren Rechtsguts?
4. Legitimer Zweck
a) Förderung der deutschen und europäischen Filmwirtschaft
b) Keine protektionistische Wirtschaftspolitik im Binnenmarkt
5. Geeignetheit
a) Investitionsverpflichtung
b) Rechteteilung
6. Erforderlichkeit
a) Keine Erforderlichkeit zur Marktregulierung
b) Erforderliche Indienstnahme?
aa) Begriff und Voraussetzungen
bb) Erforderlichkeit neben weiteren öffentlichen Fördermaßnahmen
cc) Erforderlichkeit des Ausmaßes der Indienstnahme
(1.) Investitionsquote
(2.) Subquoten.
(3.) Rechteteilung
7. Besondere Sach- und Verantwortungsnähe
8. Angemessenheit
a) Unangemessene finanzielle Sonderlast
b) Das Gesamtverhältnis von Zweck und Schwere der Eingriffe
aa) Zweck
bb) Schwere der Grundrechtseingriffe
cc) Ergebnis
9. Allgemeiner Gleichheitssatz, Art. 3 Abs. 1 GG
10. Fazit
III. Grundrechte der Rezipientinnen und Rezipienten
1. Verletzung von Freiheitsrechten
2. Verletzung des allgemeinen Gleichheitssatzes
3. Fazit
IV. Gesamtergebnis
E) Vereinbarkeit mit europäischem Recht
I. Maßstäbe
II. Investitionsverpflichtung
1. Mögliche Ausnahme vom Herkunftslandprinzip
2. Grenzen
a) Berechnungsgrößen und Umsatzschwellen
b) Verhältnismäßigkeit und Diskriminierungsfreiheit
c) Kein sonstiger Widerspruch zur AVMD-RL und zum Primärrecht
3. Folgerungen für die geplante Investitionsverpflichtung
a) Kreis der Verpflichtungsadressaten
b) Hauptinvestitionsquote
c) Subquote für Werke in deutscher Originalsprache
aa) Europäische Werke
bb) Förderung der deutschen Sprache als Ziel?
cc) Verhältnismäßigkeit und Nichtdiskriminierung
dd) Wider die Zielsetzung der AVMD-Richtlinie
III. Rechteteilung
IV. Ergebnis
Literaturverzeichnis.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
9783748945444
3748945442
OCLC:
1435750372

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