My Account Log in

1 option

Dekolonisierung der Entwicklungszusammenarbeit und Postdevelopment Alternativen : AkteurInnen, Institutionen, Praxis.

Nomos Elibrary Open Access Ebooks Available online

View online
Format:
Book
Author/Creator:
Schöneberg, Julia.
Contributor:
Ziai, Aram.
Series:
Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik
Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik ; v.21
Language:
German
Subjects (All):
Decolonization.
Physical Description:
1 online resource (272 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Dekolonisierung der Entwicklungszusammenarbeit und Postdevelopment Alternativen
Place of Publication:
Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2021.
Summary:
Postkoloniale Kritik zeigt den Eurozentrismus der Diskurse und Praktiken um "Entwicklung" auf. Der Band eroffnet Perspektiven zur Bekampfung globaler Ungleichheit jenseits einer eurozentrischen Weltsicht. Die AutorInnen analysieren die kolonialen Kontinuitaten der gegenwartigen Entwicklungszusammenarbeit, erkunden dekoloniale Strategien in Forschung und Praxis und skizzieren gelebte Alternativen im Sinne des Post-Development. Julia Schoneberg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universitat Kassel im DFG-Projekt "Theorizing Post-Development. Towards a reinvention of development theory". Aram Ziai ist Leiter des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien an der Universitat Kassel. Mit Beitragen von Frauke Banse, Anne-Katharina Wittmann, Albert Denk, Esther Kronsbein, Christine Klapeer, Julia Plessing, Meike Strehl, Julia Schoneberg, Gabriela Monteiro und Ruth Steuerwald, Fiona Faye, Jacqueline Krause, Joshua KwesiAikins und Aram Ziai.
Contents:
Cover
Dekolonisierung der Entwicklungszusammenarbeit und Postdevelopment Alternativen - Akteur*innen, Institutionen, Praxis
Koloniale Kontinuitäten in der Entwicklungszusammenarbeit
Dekoloniale Forschungspraxis
Dekoloniale Strategien in der Entwicklungszusammenarbeit
Alternativen zur "Entwicklung"
Literaturverzeichnis
Über die Unmöglichkeit der dekolonisierten Evaluationspraxis. Expertenmetamorphosen, Verkaufsgespräche und nicht-intendierte Effekte. Ein Essay
Kontinuität der Weißen weltwärts-Ideologie in der Süd-Nord-Komponente
Einleitung
A: Theoretische Grundlagen: De- und Postkoloniale Perspektiven
B: Strukturelle Ebene
I. Anteile Süd-Nord-Freiwilliger
II. Die Dominanz entsendender Partnerorganisationen in Organisationsstruktur und Auswahlverfahren
III. Eindimensionales Profil Süd-Nord-Freiwilliger
IV. Ungleichheit in finanziellen Aspekten und ungleiche finanzielle Ressourcen
V. Uneinheitliche Richtlinien für Seminare und Begleitung
C: Auswirkungen auf individueller Ebene
I. Spannungen in den Tätigkeitsfeldern der Süd-Nord-Freiwilligen: Lernen sie noch oder helfen sie schon?
II. Süd-Nord-Freiwillige als interkulturelle Trainer*innen und Aushängeschild für deutsche Interkulturalität
III. Widerstand und Gegenstrategien
IV. Zugehörigkeit zu ,anderen Anderen'
V. Entmystifizierung Deutschlands
VI. Zurück in Peru: Aus den Augen aus dem Sinn?
VII. Freiwilligenkritik an der weltwärts-Ideologie
D: Zusammenfassung und Schlussfolgerung
Dekolonialität - Eine Leerstelle in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen
A. Dekolonialität
B. Kolonialität in der Agenda 2030
C. Dekolonialität und die Agenda 2030
1. Staatliche Souveränität
2. Wirtschaftswachstum
3. Auswahl der Beteiligten am Verhandlungsprozess.
D. Fazit
Dekoloniale Forschungspraxis in Uganda
1. Vorbemerkung
2. Einleitung
3. Das Forschungsprojekt
3.1 Globalisierung und Solidarität
3.2 Forschungsmethodik
4. Postkoloniale und Post-Development Kritik an der Forschungspraxis im globalen Süden
5. Herausforderungen auf dem Weg zur dekolonialen Forschungspraxis
5.1 Die Unmöglichkeit, für andere zu sprechen
5.2 Forschen dazwischen
5.3 Erhebungsmethoden
5.4 Auswertungsmethoden
5.5 Reziprozität
6. Ein vorläufiges Fazit
Queering Post-Development, Decolonizing Sexuality: Heteronormativitätskritische 'Alternativen zur Entwicklung' und die Dekolonialisierung von LGBTIQ-inklusiven Entwicklungsagenden
Queering Post-Development: Zur Bedeutung von Sexualität und Geschlecht für die Konstruktion der "Dritten Welt"
Heteronormativitätskritische 'Alternativen zur Entwicklung': Zwischen 'queering development' und einer (Homo-)Developmentalisierung von LGBTIQ*-Politiken
Praktiken und Notwendigkeiten einer Dekolonialisierung 'from within': LGBTIQ*-inklusive Entwicklungsagenden als Orte der Verhandlung, Aneignung und Subversion
Conclusio
Partizipation als dekoloniale Strategie in der Entwicklungszusammenarbeit: Ein Widerspruch in sich?
1. "Participatory governance" oder demokratische Partizipation: eine Entwirrung
2. "Active Citizenship": Jenseits des Eurozentrismus?
3. Können oder wollen Subalterne in der EZ sprechen?
4. Abschließende Überlegungen
Unser tägliches »Ja, aber...« Post-Development: Einstellungen und Handlungsspielräume von kritischen, entwicklungspolitischen Akteur*innen
1 Einführung
2 Das Problem: Eine weitgehend unveränderte entwicklungspolitische Praxis trotz zunehmender Bekanntheit der Post-Development-Kritik.
3 Interviewstudie unter entwicklungspolitischen Akteur*innen: Wer wurde interviewt?
4 Interviews mit entwicklungspolitischen Akteur*innen zu ihrer Einstellung zum Post-Development und ihren subjektiv wahrgenommenen Handlungsspielräumen
4.1 Einstellungen zum Post-Development: Fundamentalkritik an Entwicklung oder doch nur Kritik an der Umsetzung?
4.1.1 Interviewte Person I1: Teilzustimmung zum Post-Development
4.1.2 Interviewte Person I2: Kritik an der entwicklungspolitischen Praxis
4.1.3 Interviewte Person I3: Zustimmung zur Post-Development-Kritik
4.1.4 Interviewte Person I4: Theoretisch-konzeptionelle Zustimmung zum Post-Development bei desillusionierter Makroperspektive
4.2 Subjektiv wahrgenommene Handlungsspielräume
4.2.1 Trial and Error: Scheitern und Kritik an der entwicklungspolitischen Praxis führten bei I1 zur Kündigung
4.2.2 Es besser machen: I2 sieht Handlungsspielräume im Mikrobereich
4.2.3 Es gibt zahlreiche Handlungs- und Entscheidungsspielräume in der Entwicklungspolitik: Letztendlich sind sie für I3 jedoch alle eine Reproduktion der alten Machtstrukturen
4.2.4 Trotz Karriere in einer internationalen Organisation: I4 sieht persönlich keine Handlungsspielräume
5 Fallvergleichende Analyse: Post-Development-Kritik unter entwicklungspolitischen Akteur*innen
5.1 Die Einstellung der interviewten Personen zum Post-Development
5.2 Zusammenfassung der subjektiv wahrgenommenen Handlungsspielräume
6 Reflexion und Fazit
Praktische Konsequenzen der Postdevelopment Kritik? - INGOs und Alternativen zur Entwicklung
Postdevelopment als Dekolonisierende Praxis
Das große D und das kleine d - INGOs und "Entwicklung"
Alternativen zur Entwicklung? Was für Alternativen, wessen - und wie?
Fazit
Literaturverzeichnis.
"Nosso jeito de fazer" - "Unsere Art, etwas zu tun". Dekolonial-feministische Wissensproduktion und wirkungsorientierte Zivilgesellschaftsförderung in Nordostbrasilien
Entwicklung als postkoloniales, gouvernementales Praxisregime
Veränderungen des Entwicklungsregimes
Entstehung und Finanzierung der Landarbeiterinnenbewegung in den 1980er Jahren
Die Landarbeiterinnenbewegung in den 2010er Jahren
"Autorinnen unserer eigenen Geschichte": Dekoloniale Wissensproduktion in der Bewegung
Effekte der Finanzierungsprozesse in den 2010er Jahren
Sichtbarmachung "nach unserer Art"
Fazit: Neoliberale Regierbarmachung entwicklungspolitischer Zivilgesellschaftsförderung - und neue Subversionen?
Forschungspraxis mit dekolonialem Anspruch?
Livity: Das Gute Leben der Rastas in Benin - Eine gelebte Alternative zu "Entwicklung"?
Roots and Culture
Babylon: Rastafari gegen "Entwicklung"
Livity: Aspekte des Guten Lebens der Rastas
Vernakuläre Sozialität und sozial-ökologische Transformationsprojekte im urbanen Raum Windhoeks
Vernakuläre Sozialität
Windhoek: Konstruierte Ungleichheit und die Alternativen der Marginalisierten
Fülle - Namibische Herausforderungen sozial-ökologischer Transformation
Farm Okukuna und Eloolo
Iyimati
Potenziale zur Entfaltung des Eigenen
Ein Kopf allein hält keinen Rat - Indigene politische Autoritäten in Ghana als alternative Staatspraxis?
Afrobarometer: Plurale Legitimität und Komplementarität
Resilienz indigener Institutionen
Indigene Institutionen und Koloniale Kontinuitäten in Ghana
Gender und indigene Autoritäten
Die Rolle indigener Institutionen in Ghanas pluralem Staat - Projektionen überparteilicher Autorität
Chieftaincy und die Commons.
Post-development, indigene Autoritäten und Alternativen: Von Post-universaler hin zu pluriversaler Staatlichkeit
Autor*innenverzeichnis.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-8452-9735-2
OCLC:
1249474160

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

Find

Home Release notes

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Find catalog Using Articles+ Using your account