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Die deutschsprachige Sexualwissenschaft : Bestandsaufnahme und Ausblick / Heinz-Jürgen Voß, Josef Christian Aigner, Christel Baltes-Löhr, Karoline Bischof, Maika Böhm, Peer Briken, Jürgen Budde, Ulrike Busch, Anja Henningsen, Dagmar Herzog, Olaf Hiort, Paul M. Holterhus, Wolfgang Kostenwein, Rüdiger Lautmann, Silja Matthiesen, Timo O. Nieder, Laura Pietras, Ilka Quindeau, Udo Rauchfleisch, Esther Elisabeth Schütz, Katinka Schweizer, Uwe Sielert, Volkmar Sigusch, Kurt Starke, Harald Stumpe, Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, Bettina Weidinger, Konrad Weller

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Format:
Book
Contributor:
Voß, Heinz-Jürgen, Editor.
Aigner, Josef Christian, Contributor.
Baltes-Löhr, Christel, Contributor.
Bischof, Karoline, Contributor.
Böhm, Maika, Contributor.
Briken, Peer, Contributor.
Budde, Jürgen, Contributor.
Busch, Ulrike, Contributor.
Henningsen, Anja, Contributor.
Herzog, Dagmar, Contributor.
Hiort, Olaf, Contributor.
Holterhus, Paul M., Contributor.
Kostenwein, Wolfgang, Contributor.
Lautmann, Rüdiger, Contributor.
Matthiesen, Silja, Contributor.
Nieder, Timo O., Contributor.
Pietras, Laura, Contributor.
Quindeau, Ilka, Contributor.
Rauchfleisch, Udo, Contributor.
Schütz, Esther Elisabeth, Contributor.
Schweizer, Katinka, Contributor.
Sielert, Uwe, Contributor.
Sigusch, Volkmar, Contributor.
Starke, Kurt, Contributor.
Stumpe, Harald, Contributor.
Timmermanns, Stefan, Contributor.
Tuider, Elisabeth, Contributor.
Weidinger, Bettina, Contributor.
Weller, Konrad, Contributor.
Series:
Angewandte Sexualwissenschaft
Language:
German
Subjects (All):
Sexualität.
Neosexualität.
Trans*.
Inter*.
Sexualwissenschaft.
geschlechtliche Selbstbestimmung.
sexuelle Selbstbestimmung.
Sexuelle Revolution.
Psychologie.
Gesellschaft.
Psychotherapie.
Soziologie.
LGBTQIA+.
Sexualpädagogik.
Local Subjects:
Sexualität.
Neosexualität.
Trans*.
Inter*.
Sexualwissenschaft.
geschlechtliche Selbstbestimmung.
sexuelle Selbstbestimmung.
Sexuelle Revolution.
Psychologie.
Gesellschaft.
Psychotherapie.
Soziologie.
LGBTQIA+.
Sexualpädagogik.
Physical Description:
1 online resource (531 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Gießen Psychosozial-Verlag 2020
Biography/History:
Heinz-Jürgen Voß ist Professor für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg. Er forscht und arbeitet praxisorientiert zu Prävention sexualisierter Gewalt, zur Förderung geschlechtlicher und sexueller Selbstbestimmung, zu biologischen und medizinischen Theorien über Geschlecht und Sexualität sowie zu Queer Theory und Kapitalismuskritik. Webseiten:. http://heinzjuergenvoss.de/. http://www.dasendedessex.de/. Stand: März 2024.
Josef Christian Aigner ist Psychologe, Psychoanalytiker, Psychotherapeut (für Sexual- und Paartherapie - Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf). Seit 2005 ist er Professor für Psychosoziale Arbeit und Psychoanalytische Pädagogik an der Universität Innsbruck sowie Leiter des Instituts für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung. Er besitzt einen Ehrendoktor (2013) der Pädagogischen Universität Drohobytsch. (Ukraine). Seine Forschungsschwerpunkte sind Psychoanalytische Kulturtheorie, Väterforschung, Männer in erzieherischen und sozialen Berufen. (Stand: November 2016) http://www.uibk.ac.at/ezwi/team/profs/aigner_josef
Maika Böhm ist Sexualpädagogin (gsp) und systemische Beraterin (DGSF). Sie war von 2012 bis 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie sowie als Redaktionsmitarbeiterin bei der Zeitschrift für Sexualforschung beschäftigt. Seit März 2018 ist sie Professorin für Sexualwissenschaft und Familienplanung an der Hochschule Merseburg. Sie lehrt und forscht unter anderem zur sexuellen Sozialisation im Jugend- und Jungerwachsenenalter, zu Familienplanung und Schwangerschaftsabbrüchen, digitalen Medien und Sexualität sowie zur Prävention sexualisierter Gewalt. Sie ist im Beirat der Zeitschrift für Sexualforschung sowie im Vorstand der Gesellschaft für Sexualpädagogik. Stand: März 2024
Peer Briken ist Sexualwissenschaftler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie. Seit dem Jahr 2010 hat er eine Professur für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf inne und ist Direktor des gleichnamigen Instituts. 2010 bis 2016 war er 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS). Seit 2016 ist er Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Seine Forschungsschwerpunkte sind Diagnostik und Therapie sexueller Störungen sowie sexuelle Gewalt. Er ist Mitherausgeber u.a. der Zeitschrift für Sexualforschung und vielfältiger Bücher, u.a. mit M. Berner, Praxisbuch Sexuelle Störungen (Stuttgart: Thieme, 2013), und mit B. Dulz, U. Rauchfleisch und O.F. Kernberg, Handbuch Antisoziale Persönlichkeitsstörung (Stuttgart: Schattauer, 2016). Stand: März 2019
Ulrike Busch, Sozialwissenschaftlerin, Partnerschafts- und Sexualberaterin, Professur für Familienplanung am Institut für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg. Arbeitsschwerpunkte: reproduktives Gesundheit und Rechte, reproduktives Verhalten, Bildung und Beratung im Kontext von Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung. Stand: August 2014
Dagmar Herzog ist Distinguished Professor of History am Graduate Center der City University of New York. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in Geschlechter- und Sexualgeschichte, Holocauststudien und Religionsgeschichte. Foto der Autorin: © Chester Simpson/German Historical Institute, Washington. Stand: November 2020
Rüdiger Lautmann ist einer der bedeutendsten Sexualsoziologen im deutschsprachigen Raum. Er war Professor für Allgemeine Soziologie und Rechtssoziologie an der Universität Bremen und veröffentlichte das Standardwerk Soziologie der Sexualität, Weinheim/München 2002.
Silja Matthiesen ist Forschungsleiterin für empirische Sexualwissenschaft und Studienkoordinatorin im Forschungsprojekt »Gesundheit und Sexualität in Deutschland - GeSiD« und langjährige Mitarbeiterin am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Seit 2010 arbeitet sie als Herausgeberin und in der Redaktion der Zeitschrift für Sexualforschung; von 2013 bis 2016 leitete sie die sexualpädagogische Abteilung der pro familia Hamburg. Vorher führte sie verschiedene quantitative und qualitative sexualwissenschaftliche Forschungsprojekte durch, u.a. zu Jugendsexualität und digitalen Medien, Schwangerschaftsabbruch bei minderjährigen Frauen und spätmodernen Beziehungsbiografien. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Jugendsexualität, der soziale Wandel der Sexualität, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch und Geschlechterfragen. 2017 erschien von ihr das Buch Sexualität von Studierenden im Internetzeitalter (Köln, BZgA). 2018 hat sie gemeinsam mit Peer Briken das Schwerpunktheft der ZfS »Sex-Survey-Forschung in Deutschland« herausgegeben. Stand: März 2019.
Tmo O. Nieder ist Sexualwissenschaftler sowie Psychologischer Psycho- und Sexualtherapeut (DGfS, ESSM/EFS). Am Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf verantwortet er die Spezialambulanz für Sexuelle Gesundheit und Transgender-Versorgung und koordiniert die sexualmedizinische Lehre im Studium der Humanmedizin. Stand: Oktober 2020
Ilka Quindeau ist Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin (DPV/IPV) in eigener Praxis sowie Professorin für Klinische Psychologie an der Frankfurt University of Applied Sciences. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Trauma-, Sexualitäts- und Genderforschung. Stand: September 2022. http://www.fb4.fh-frankfurt.de/whoiswho/quindeau/
Udo Rauchfleisch, emeritierter Professor für Klinische Psychologie Universität Basel, Psychoanalytischer Psychotherapeut in privater Praxis. Forschungsschwerpunkte: Psychoanalytische Theorie und Therapie, Dissozialität, musikpsychologische Themen, Homosexualität, Transsexualität. http://www.udorauchfleisch.ch
Katinka Schweizer ist Sexualwissenschaftlerin, Psychologische Psychotherapeutin und seit 2020 Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der MSH Medical School Hamburg. Studium der Psychologie und Theologie an den Universitäten Tübingen, Landau, Oxford und Hamburg, Promotion und Habilitation an der Universität Hamburg mit Forschungsarbeiten zu Geschlechtsidentitäten, Coping und Anerkennung von Intersex/Varianten der Geschlechtsentwicklung (VdG). Sie ist als Supervisorin in der Aus- und Weiterbildung für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie tätig und seit 2019 Erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfs).. Stand: November 2021.
Volkmar Sigusch war bis Ende 2006 Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft im Klinikum der Universität Frankfurt am Main und zugleich Professor für Spezielle Soziologie im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Er gilt als Begründer der Kritischen Sexualwissenschaft und hat sowohl praktisch wie theoretisch bahnbrechende Arbeit geleistet - als Pionier der Sexualmedizin und Sexualtherapie in Deutschland. Volkmar Sigusch starb 7. Februar 2023 mit 82 Jahren. Stand: Februar 2022
Harald Stumpe ist emeritierter Professor für Sozialmedizin/Sexualwissenschaft. Er hat die ersten sexualwissenschaftlichen Studiengänge in Deutschland initiiert und war in Bereichen der sexuellen Bildung tätig. Stand: April 2024 http://www.harald-stumpe.de/
Konrad Weller ist analytischer Paar- und Sexualberater. Er lehrte und forschte von 1995 bis 2020 als Professor für Psychologie und Sexualwissenschaft an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Merseburg. Er engagiert sich in der sexualwissenschaftlichen, sexualpädagogischen und sexuologischen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Stand: Oktober 2020
Summary:
Längst ist die Euphorie der sogenannten Sexuellen Revolution einer allgemeinen Ernüchterung gewichen. Statt zu einer grundlegenden Umwälzung geschlechtlicher und sexueller Verhältnisse kam es »nur« zu neuen Arrangements. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Bedeutung das Sexuelle heute hat, das sich zwischen dem Freiheitsversprechen einerseits und der unleugbaren Banalisierung andererseits bewegt und stets tief verstrickt in andere gesellschaftliche Konflikte ist. Zur Beantwortung dieser Frage bedarf es einer aktuellen Bestandsaufnahme und der jeweils empirisch fundierten und theoretisch reflektierten Perspektive wichtiger Sexualwissenschaftler*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum - von Deutschland, Österreich und der Schweiz bis Luxemburg. Die Autor*innen beleuchten vor dem Hintergrund des »neosexuellen« Wandels den Weg der Sexualwissenschaft seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit Beiträgen von Josef Christian Aigner, Christel Baltes-Löhr, Karoline Bischof, Maika Böhm, Peer Briken, Jürgen Budde, Ulrike Busch, Anja Henningsen, Dagmar Herzog, Olaf Hiort, Paul Martin Holterhus, Wolfgang Kostenwein, Rüdiger Lautmann, Silja Matthiesen, Timo O. Nieder, Laura Pietras, Ilka Quindeau, Udo Rauchfleisch, Esther Elisabeth Schütz, Katinka Schweizer, Uwe Sielert, Volkmar Sigusch, Kurt Starke, Harald Stumpe, Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, Bettina Weidinger und Konrad Weller
Contents:
Zum Geleit Dagmar Herzog Die deutschsprachige Sexualwissenschaft Eine Einleitung Heinz-Jürgen Voß I Eröffnungen Paradoxale Verhältnisse Volkmar Sigusch Sexualität und Sexualwissenschaft 2050 Eine rationale Vision Rüdiger Lautmann Empirische Sexualforschung Ost: Die Partnerstudien Interdisziplinär – komplex – langzeitlich Kurt Starke II Forschungsgebiete der Sexualwissenschaft im Wandel Was erzählen uns Zahlen über Sexualität? Kontinuität und Wandel in der empirischen quantitativen Sexualforschung Silja Matthiesen & Laura Pietras Familienplanung im Wandel Ulrike Busch Sexuelle Selbstbestimmung Jugendlicher im digitalen Wandel Maika Böhm & Jürgen Budde Das Ringen um Gewissheiten Zu Normalität und Normativität des Sexuellen Elisabeth Tuider Kann die Psychoanalyse noch etwas zur Sexualwissenschaft beitragen? Ilka Quindeau III Regionale Besonderheiten sexualwissenschaftlicher Entwicklungen Entwicklungen und Perspektiven der Sexualwissenschaft in der Schweiz Udo Rauchfleisch Sexualwissenschaft? In Österreich? Eine essayistische Spurensuche in einem »Entwicklungsland« Josef Christian Aigner Sexualwissenschaft in Österreich – Eine Bestandsaufnahme Wolfgang Kostenwein & Bettina Weidinger Drei Schritte vor und am besten keinen einzigen Schritt zurück Luxemburgische Perspektiven auf gesellschaftliche Diskurse zu Sexualität Christel Baltes-Löhr Die vergessene DDR-Sexualwissenschaft Eine persönliche Reminiszenz und Impulse für die Zukunft Harald Stumpe IV Geschlecht und Sexualität zwischen Psyche und Körper Diverse Körper, diverse Identitäten Zur Anerkennung von Varianten der Geschlechtsentwicklung Katinka Schweizer Wenn Weltbilder ins Wanken geraten Die Sexualwissenschaft im Kontext von Trans Timo O. Nieder Geschlechter, Intersex, DSD – woher, wohin? Paul Martin Holterhus & Olaf Hiort Konsens als Merkmal paraphiler Störungen Peer Briken Körperlichkeit ist Basis jeder Sexualität Ein Plädoyer für sexualwissenschaftliche Studien zu Körper und Sexualität Esther Elisabeth Schütz Wissenschaftliche Grundlagen des Sexocorporel Karoline Bischof V Sexualwissenschaft, Sexualpädagogik und Qualifizierung Von Sexualwissenschaft und Sexualpädagogik Konrad Weller Wie ich als Erziehungswissenschaftler Sexualpädagogik konzipiere und was ich mir von der Sexualwissenschaft wünsche Uwe Sielert Sexuelle Bildung sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit Stefan Timmermanns Sexuelle Bedürfnisse als Ausgangspunkt einer menschenrechtsorientierten Sozialen Arbeit – »nach bestem Wissen und Gewissen« Anja Henningsen
Notes:
[1. Auflage 2020]
Includes bibliographical references.
Attribution 3.0 International CC BY-NC-ND 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/ cc
ISBN:
9783837976977
3837976971
OCLC:
1225554719
Publisher Number:
9783837976977

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