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Kulturwissenschaftliche Diversity Studies : Grundzüge und Fallbeispiele.

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Format:
Book
Author/Creator:
Höfer, Hanna.
Contributor:
Höfer
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (331 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Bielefeld : transcript Verlag, 2026.
Summary:
Diversity Studies schärfen den Blick für interdependente Differenzen wie Gender, Race, Class und weitere Identitätskategorien.Sprache, Literatur und Medien haben einen bisher kaum beachteten Anteil an der Produktion, aber auch der kritischen Reflexion sozio-kultureller Vielfalt.
Contents:
Cover
Inhalt
Kulturwissenschaftliche Diversity Studies
1 Unterschiede erkennen
2 Modellbildungen der Diversität
3 »Just a metaphor«? Intersektionalität als Trope
4 Die Beiträge im Einzelnen
5 Ausblick
Bibliografie
I. Semiose und Kommunikation
Von Diversity zu Translation
Translation und Diversität
Semiotik und Polysemie der Vielfalt
Die Semiotik der Differenz in Sozialkampagnen
Diversity versus Enkulturation in der Werbung
Die Semiotik der Vielfalt in Public Health‐Kampagnen
Fazit: Diversity in Enkulturation und Translation
Diversität aus der Perspektive einer evidenzbasierten Teilhabekommunikation
Theoretischer Hintergrund
»Fallbeispiel‐Studien«: Theoretischer und methodischer Zugang
Weitere Forschungszugänge
Ausgewählte Ergebnisse
1. Die Rolle des Geschlechts der Rezipierenden: Männer berichten stärkere stigmatisierende Einstellungen und Verhaltenstendenzen als Frauen
2. Die Rolle der Art der Behinderung eines Fallbeispiels: Die erhaltenen Befunde sind oft spezifisch für bestimmte Behinderungen
3. Es zeigen sich häufig komplexe Wechselwirkungen zwischen Merkmalen der Botschaftsempfänger*innen und der Fallbeispiele (des Mediums)
Diskussion
Limitationen
Fazit
Ton‐Geschlechter als erprobte Unterschiede der Musik
K*eine Spielerei: Musik als Praxis des Sozialen
Zur Semantik von Dur und Moll
Zeiten und Modi: Hören und vernetzte Existenzweisen
Dur und Moll: Binäres*
Nonbinäres* - oder: Wie klingt ein non*binäres Subjekt?
Filmografie
II. Medialität und Bildung
Diversität und Mediatisierung
Mediatisierung und ihre Versionen
Mediatisierung 1.0
Mediatisierung 2.0
Mediatisierung 3.0
Der Perspektivwechsel: »Futures Literacy«
Diversität und ihre kategoriale Verortung.
Mediatisierung 4.0
Mediennutzung und politische Sozialisation
Einleitung
Familiale Mediennutzung und ihr Einfluss auf den medialen und politischen Habitus
Familie als Vermittlungsinstanz politischen Wissens
Medien und politische Sozialisation
Herausforderungen in der Forschung mit jungen Kindern
Fazit: Diversitätssensibles Forschen mit Kindern - eine Herausforderung
Reflexion in der inklusionsorientierten und diversitätssensiblen Lehrer*innenbildung
Konsequenzen für die Lehrer*innenbildung
Fachdidaktische Spezifika für angehende Deutschlehrer*innen
Universal Design for Learning als Instrument für Unterrichtsplanung und ‑analyse
Das UDL als Reflexionsgegenstand und ‑werkzeug
Die Lernumgebung: Reflexionsmemos zu videogestützten Unterrichtsanalysen anhand des UDL
Forschungsprojekt zum Aufgabendesign - Erste Ergebnisse
Methodologische Überlegungen
Ergebnisse
PB 1: Die videobasierte Praxisanalyse wird als Auslöser für Wissens‐ und Kompetenzerwerb durch Theorie‐Praxis‐Verknüpfung reflektiert.
PB 2: Die Nutzung des UDL als Analyseinstrument in der Videoanalyse wird als Auslöser für Wissens‐ und Kompetenzerwerb zu UDL und inklusivem Unterricht reflektiert.
PB 3: Die Videoanalyse und/oder die Nutzung des UDL wird als Auslöser der Entwicklung oder Bestärkung der Haltung zu inklusivem Deutschunterricht reflektiert.
Anmerkung
III. Sprache, Norm und Variabilität
»Monolinguale Fiktion«
1. Einführung
2. »Monolinguale Fiktion«
3. Aussprache
4. Code‐Switching
5. Einstellungen und Wertigkeit
6. Neue Zugänge und Möglichkeiten, Mehrsprachigkeit zu denken
6.1 Das bilinguale Kontinuum
6.2 Das Basic‐Language‐Competence‐Modell von Hulstijn (2015)
7. Fazit.
Bibliografie
Diversität besser erfassen
Einführung
Die Stellung der Linguistik als Wissenschaft
Entwicklung der Methodik in der aktuellen linguistischen Praxis
Experimentieren in der Linguistik
Die natürliche Variabilität im Sprachgebrauch
Die Hypothesenstellung
Experimentelles Design
Stichproben
Datensammlung
Schlussfolgerungen
Säuglingsforschung
Interaktionen mit Säuglingen
Forschung in Babylabs
Die Bedeutung des Inputs
Variabilität im Input
Kindgerichtete Sprache
Sprachspezifischer Input
Unterschiede in der Lebenslage
Intensive Mediennutzung
Input in frühkindlichen Institutionen
Fazit und Ausblick
IV. Literaturwissenschaft und ‑geschichte
Kanon/Nicht‐Kanon
1. Historische Einführung
2. Kanonkritik und Theorieansätze
3. Vermittlungspraxis von Kanones: Preise, Literaturgeschichten
Ausblick
»Warum ich Euch mein Leben schreiben will?«
Literaturwissenschaftliche Diversitätsstudien
Tugend‑Haft: Gender und andere Determinanten
(K)ein »Zimmer für sich allein«: zur Raumsemantik
Methoden der historischen literaturwissenschaftlichen Diversitätsforschung am Beispiel der Konstruktion von Artigkeit im deutschsprachigen Familienschauspiel der 1740er Jahre
Was ist historische Diversitätsforschung?
Die Kategorie der Artigkeit in Sittenlehren und Lexika
Die Kategorie der Artigkeit im Drama
Resümee: endemische Super‐Diversität?
Die Muse will nicht
Schreib‐Maschinen
Partnerin Kunst
Wildernde Musen
»Der Außerordentliche ist immer verkrüppelt«
Resignifikationsprozesse
Behinderung im deutschsprachigen Raum
Krüppel im Werk von Thomas Bernhard
Schlussbemerkung
»Ich sehe das, was ihr nicht seht«.
Diversitätsstudien und Literatur
Autobiografien von blinden, erblindeten und schwer sehbehinderten Menschen
»Ich sehe das, was ihr nicht seht«
Soziale Differenzierungen
Historische und geografische Verortung
Der öffentliche und institutionalisierte Umgang mit Unterschieden und Andersheit
Reaktionen der Umwelt, Vorurteile und Diskriminierung
Schlussgedanken
Bibliografie.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
9783839467350
OCLC:
1603127080

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