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Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde (1881–1981) : Trägerschaft, Organisation und Ziele in den ersten 100 Jahren ihres Bestehens.

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Format:
Book
Author/Creator:
Regionalgeschichte, Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde LVR-Institut für Landeskunde u.
Contributor:
Pabst, Klaus.
Laux, Stephan.
Series:
Studien und Darstellungen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde
Studien und Darstellungen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde ; v.1
Language:
German
Subjects (All):
Germany--History.
Germany.
Physical Description:
1 online resource (287 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Gottingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 2022.
Summary:
Die "Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde" wurde 1881 gegründet. Angesichts des zunehmenden Nationalismus im deutschen Kaiserreich war ihre Arbeit über Jahrzehnte hinweg einer Spannung ausgesetzt, die durch die Affinität weiter Bevölkerungskreise in der Region zu Katholizismus und Liberalismus erheblich verstärkt wurde. So erklärt sich das Bestreben der damaligen Akteure, durch die Veröffentlichung von Quellen ohne politische oder weltanschauliche Parteinahme gleichermaßen zur Erhellung der regionalen wie eben auch der "vaterländischen" Geschichte beizutragen. Diese aus der Tradition der "Gesellschaft" erwachsene Selbstverpflichtung zur Arbeit an den in der Regel archivischen überlieferungen währt inzwischen über 140 Jahre. Dabei war die "Gesellschaft" immer auch Objekt und Spiegel wissenschaftlicher Konjunkturen und Netzwerke, politischer Systeme und sozioökonomischer Umbrüche. In diesem Licht schildert dieses Buch die Geschichte der "Gesellschaft" vor allem hinsichtlich ihrer institutionellen Entwicklung: Die akademische wie die bürgerschaftliche Träger- bzw. Mitgliederschaft der "Gesellschaft", ihre Organisation und ihre Stellung in Staat und Provinz stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden beleuchtet: die Kaiser- wie die Weimarer Zeit, das Verhalten der "Gesellschaft" gegenüber der unter dem Nationalsozialismus propagierten "Volksgeschichte" und schließlich auch die Neuausrichtung ihrer Arbeit nach Auflösung der preußischen Rheinprovinz in der Nachkriegszeit.Die redaktionelle Aufbereitung des bis 1980 geführten Manuskripts besorgte Prof. Dr. Stephan Laux (Professur für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Trier).
Contents:
Intro
Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde (1881-1981)
Cover
Impressum
ISBN 978-3-412-52155-4
Inhalt
Geleitwort zur Reihe
Vorwort
Bemerkungen zur Redaktionsarbeit
1. Reminiszenz und Historiographie
Das Selbstbild der »Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde« über 100 Jahre
2. Die Entwicklung der organisierten landesgeschichtlichen Forschung und Quellenedition in Deutschland seit 1815
2.1 Nationale und regionale »Monumenta«
2.2 Die Perspektive und Rolle der Vereine
3. Vorgeschichte und Gründung
3.1 Die engere Vorgeschichte der »Gesellschaft«. Vorläufer und Vorbilder im Rheinland
3.2 Der zweite Gründungsversuch: Sybel und Mevissen
3.3 Die Gründung der »Gesellschaft« 1881: Persönlichkeiten, Ideen und Ziele
3.3.1 Karl Lamprecht
3.3.2 Konstantin Höhlbaum
3.3.3 Streit unter »Gelehrten«
3.4 Der Gründungsakt
4. Satzung und Organisation im Wandel der Zeit
4.1 Das Kaiserreich und die Weimarer Republik
4.2 1935 - »Gleichschaltung« und »Führerprinzip«
4.3 Die Nachkriegszeit
5. Die Organe der »Gesellschaft«
5.1 Der engere Vorstand
5.2 Die übrigen Vorstandsmitglieder
5.3 Die Wahlgrundsätze und Arbeitsweise des Vorstands
5.4 Die Kommissionen des Vorstands
5.5 Die Jahresversammlungen
6. Die Träger der »Gesellschaft«
Stifter und Patrone, Standespersonen und Honoratioren
6.1 Die Stifter
6.2 Die Patrone
6.2.1 Entwicklung und Statistik des Patronats
6.2.2 Werbung und Beitrittsmotive
6.2.3 Die kaufmännischen Patrone
6.2.4 Städte, Landkreise und sonstige Körperschaften
6.2.5 Der rheinische Adel
6.2.6 Kaiserhaus und Bundesfürsten
6.2.7 Sonstige Privatpatrone
7. Ordinarien und »akademische Hilfsarbeiter«
Die Wissenschaftler der »Gesellschaft«
7.1 Die Mitglieder
7.2 Die wissenschaftlichen Mitarbeiter.
8. Die Beziehungen zu Staat und Provinz
8.1 Das Verhältnis zu den staatlichen Behörden
8.2 Die rheinische Provinzialverwaltung und der Landschaftsverband Rheinland
9. Bilanz
10. Anhang
Quellen und Literatur
Archivalische Quellen
Gedruckte Quellen und Quelleninventare
Literatur
Verzeichnisse
Tabellen
Abbildungsnachweise
Siglen und Abkürzungen
Register
Personen
Orte.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Includes bibliographical references (pages 257-274) and index.
ISBN:
9783412521561
3412521566
9783412521554
3412521558
OCLC:
1312165894

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