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Soziosymbolik des Genderns : Diskursanalytische Perspektiven Auf Geschlechterbewusste Sprache Im Deutschen.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Meuleneers, Paul W.
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Sexism in language.
- Sociolinguistics.
- Physical Description:
- 1 online resource (421 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Bielefeld : transcript Verlag, 2026.
- Summary:
- »Das Gendern« ist einer der meistdiskutierten Punkte im Hinblick auf die Entwicklungen in der deutschen Sprache der Gegenwart.Mithilfe einer diskursanalytischen Medienanalyse sowie Interviews ergründet Paul W.
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Danksagung
- 1 Einleitung: Argumente und Soziosymbolik in einer polarisierten Debatte
- 1.1 Untersuchungsgegenstand und Forschungsfragen
- 1.2 Aufbau der Arbeit
- 1.3 Statt einer Fußnote - zum Sprachgebrauch in dieser Arbeit
- 2 Feministische Linguistik - ein erster Ausgangspunkt
- 3 Veränderte Geschlechterdiskurse und ihr Einfluss auf den Untersuchungsgegenstand
- 4 Institutioneller Sprachgebrauch: Leitfäden und ihre Relevanz
- 5 Psycholinguistik und experimentelle Studien
- 5.1 Psycholinguistische Ergebnisse zur mentalen Repräsentation beim geschlechtsübergreifenden Maskulinum
- 5.2 Psycholinguistische Ergebnisse zur mentalen Repräsentation bei anderen Referenzformen
- 5.3 Zur Kritik an psycholinguistischen Experimenten
- 6 Bisherige Argumentationsanalysen zum Diskurs um geschlechterbewussten Sprachgebrauch
- 6.1 Blaubergs (1980), Parks &
- Roberton (1998) und ihre Analysekategorien
- 6.2 Bisherige Untersuchungen deutschsprachiger Debatten
- 6.3 Verschiedene Sprachen, Zeiten und Orte, aber gleichbleibende Argumente?
- 6.4 Bisherige Untersuchungen zur Verwendung und Verortung verschiedener Formen genderbewussten Sprachgebrauchs
- 7 Theorie und methodologische Überlegungen: Enregistrierungen, metapragmatische Positionierung, ihre Operationalisierung und die Datenauswahl
- 7.1 Diskurslinguistische und sozialkonstruktivistische Prämissen der Arbeit
- 7.2 Sprachliche Zeichen und die damit verbundene Perspektivierung
- 7.3 Sprachgebrauch als symbolischer Ausdruck von Affiliation
- 7.4 Enregisterment nach Agha - zur Entstehung der Assoziation von Sprachgebrauch und damit verbundenen Personen und Verhaltenstypen
- 7.5 Hierarchische Ordnungen der Indexikalität - Wertigkeiten und Diskursmacht
- 7.6 Sprachideologien
- 7.7 Spitzmüllers Modell metapragmatischer Positionierung.
- 7.7.1 Das soziale Register‐Dreieck
- 7.7.2 Das Stance‐Dreieck
- 7.8 Zur Auswahl der zugrundeliegenden Daten, Methodik und der Verzahnung der Analysen
- 8 Zur ›Erfindung‹ und Verhandlung des Genderns - Analyse des medialen Diskurses
- 8.1 Beschreibung des Korpus medialer Daten
- 8.2 Die ›Erfindung‹ des Genderns: Enregistrierung von Gendern und geschlechtsübergreifendem Maskulinum - zum Gegenstand des Diskurses
- 8.2.1 Die Umfrage des WDR und ihre verschiedene Formen homogenisierende mediale Aufnahme - ein Exkurs zur Diachronie der Beobachtungen
- 8.2.2 Typisierungen der konstruierten ›Sondersprachen‹ geschlechtsübergreifendes Maskulinum vs. Gendern
- 8.2.2.1 Geschlechtsübergreifendes Maskulinum
- 8.2.2.2 Gendern
- 8.3 Analyse der Lexik des Diskurses
- 8.3.1 Grundlagen der Keyword‐Analyse
- 8.3.2 Keywords aller Zeitungen im Vergleich zum Referenzkorpus der Leipzig Corpora Collection
- 8.3.2.1 Die Debatte und geschlechterbewusste Sprache selbst
- 8.3.2.2 Akteur*innen der Debatte und Personalisierung des Diskurses
- 8.3.2.3 Diskursverschränkungen
- 8.3.3 Keywords der einzelnen Zeitungen im Vergleich zum Referenzkorpus der Leipzig Corpora Collection sowie untereinander
- 8.3.3.1 Bild
- 8.3.3.2 Frankfurter Allgemeine Zeitung
- 8.3.3.3 Süddeutsche Zeitung
- 8.3.3.4 tageszeitung
- 8.3.3.5 Die Welt
- 8.3.4 Nominationskonkurrenz
- 8.3.5 Abwertung und Parodie
- Übergeneralisierungen, hyperfrequente Anwendung und die Parodierung der Parodie
- 8.4 Analyse der Argumentationsmuster im Diskurs
- 8.4.1 Grundlagen der Toposanalyse
- 8.4.2 Überblick über im Diskurs verwendete Topoi
- 8.4.3 Topos der Irrelevanz
- 8.4.4 Topos der Ideologie
- 8.4.5 Topos der Autorität
- 8.4.5.1 Wissenschaft als Diskurautorität
- 8.4.5.2 Institutionen mit Autorität
- 8.4.5.3 Gesetz und Recht.
- 8.4.5.4 Nicht‐minimale Selbstreferenzen - eigene Erfahrungen und Identitätsmerkmale als autoritätsstiftend
- »Ich als« und »Ich bin« - syntaktische und lexikalische Beschreibung der nicht‑minimalen Selbstreferenzen
- Linguistische Expertise qua Beruf
- »Ich als Frau« vs. (?) »Ich als Mann« und Feminismus als relevante Kategorie
- Rollenkategorien
- Kombinationen von Kategorien
- Pluralische Selbstreferenzen
- 8.4.6 Topos der Effektivität
- Topos der Abbildung
- 8.4.7 Topos der Ineffektivität
- Backing mithilfe des (Sprach‑)Vergleichstopos
- 8.4.8 Topos der Gefahr
- 8.4.8.1 Gefahren für die Sprache
- 8.4.8.2 Gefahren für die Gesellschaft/das demokratische Zusammenleben
- 8.4.8.3 Gefahren für die Wissenschaft - Diskursverschränkung ›Cancel Culture‹
- 8.4.9 Topos der Diskriminierung
- 8.4.10 Topos der Mehrheit
- 8.4.10.1 Topos der Vielzahl
- 8.4.10.2 Anmaßungsvokabeln
- 8.4.11 Topos der Minderheit
- Topos der Elite
- 8.4.12 Topos des Zwangs
- 8.4.13 Topos der Normalität
- 8.4.14 Topos der Realitätsferne
- 8.4.15 Topos der Umsetzbarkeit
- Backing mithilfe des Komplexitätstopos
- 8.4.16 Topos der Künstlichkeit
- 8.4.17 Topos der Ästhetik
- 8.5 Analyse der konzeptuellen Metaphorik im Diskurs
- 8.5.1 Grundlagen der Konzeptuellen Metapherntheorie, Methodik und Überblick über die herausgearbeiteten Metaphernbereiche
- 8.5.2 Metaphorik zur Konzeptualisierung der Debatte
- 8.5.2.1 Streit ist Krieg
- 8.5.2.2 Emotion ist HitzeFeuer
- 8.5.2.3 Streit ist Unwetter
- 8.5.3 Metaphorik zur Konzeptualisierung (geschlechterbewusster) Sprache selbst
- 8.5.3.1 Sprache ist Instrument
- 8.5.3.2 Sprache ist Flüssigkeit und Gefäß
- 8.5.3.3 Sprache ist Maschine
- 8.5.3.4 Sprache ist WareRessource
- 8.5.3.5 Sprache ist Spiegel/(Ab‑)Bild
- 8.5.3.6 Sprache ist Bauwerk
- 8.5.3.7 Sprache ist Heimat und Raum
- 8.5.3.8 Sprache ist Organismus.
- 8.5.3.9 Sprache ist Körper
- 8.5.3.10 Sprache ist Pflanze
- 8.5.3.11 Genderbewusste Sprache ist Hindernis und Keil
- 8.5.3.12 Genderbewusste Sprache ist Schmuck
- 8.5.3.13 Genderbewusste Sprache ist Krankheit
- 8.5.4 Metaphorik zur Konzeptualisierung der Verbreitung
- 8.5.4.1 Verbreitung genderbewusster Sprache ist Naturkatastrophe
- 8.5.4.2 Sprachveränderung ist Reinigung
- 8.5.4.3 (Sprach‑)Veränderung ist Weg
- 8.5.5 Zusammenfassung und Diskussion der Metaphern im printmedialen Diskurs
- 8.6 Zwischenfazit zur medialen Diskursanalyse I
- 9 Vergleich mit anderen medialen Formaten: der Phänomenbereich in Talkshows im öffentlich‐rechtlichen Fernsehen und im Deutschlandfunk
- 9.1 Das Korpus aus Deutschlandfunk‐ und Fernseh‐Talkshow
- 9.1.1 Korpusbeschreibung
- 9.1.2 Besonderheiten des Formats Talkshow
- 9.2 Beobachtungen zu Daten des Deutschlandfunks
- 9.3 Analyse der Talkshows im öffentlich‐rechtlichen Fernsehen
- 9.3.1 Fragen der Moderation - verfestigte Argumentationsmuster und enregistrierte Zuschreibungen
- 9.3.2 Maischberger: »Geschlechtergerechtigkeit durch Sprache. Die Woche mit Maischberger«
- 9.3.3 Monitor - Studio M: »Spaltet Gendern die Gesellschaft?«
- 9.3.4 Phoenix‐Runde: »Gendersprache - überflüssig oder überfällig«
- 9.4 Vergleich von Rundfunkdaten und Zeitungstexten - Zwischenfazit zur medialen Diskursanalyse II
- 10 Relevant, symbolisch aufgeladen und situationsabhängig - der Phänomenbereich in Interviews
- 10.1 Zur Begründung der Analyseebene - qualitative Leitfadeninterviews als Interviews mit Expert*innen
- 10.2 Beschreibung der Interviews: Zwei Gruppen von Interviewpartner*innen, das Vorgehen und Interviews als gemeinsam erzeugte Texte
- 10.3 Methodik und Analyseschritte: Kruses integratives Basisverfahren als »Schlüsselbund«
- 10.4 Junge Akademiker*innen in sprachbezogenen Berufen - Gruppe 1.
- 10.4.1 Kontextdifferenzierung: Beruflich und privat
- 10.4.2 Kontextdifferenzierung: Textsorten
- 10.4.3 Modalisierungen und Konzessionen
- 10.4.4 Der Symbolcharakter genderbewusster Sprache und die daraus resultierende Hoffnung auf Weiterverbreitung
- 10.4.5 Sprachpraxen der Interviewten, ihre Entstehung und Begründung
- 10.4.6 Kontextdifferenzierung: Interaktionspartner*innen und Akkommodation
- 10.5 Trans nicht‐binäre Befragte - Gruppe 2
- 10.5.1 Salienzen und Verortungen von Sprachformen für Gruppe 2
- 10.5.2 Symbolische Aufladung und daraus resultierende besondere Relevanz
- 10.5.3 Essentialität als Faktor für Positionierungen
- 10.5.4 Topoi der Stützung und Modalisierung
- 10.5.5 Differenzierungen zwischen Textsorten und Kontexten
- 10.6 Zusammenführung und Vergleich der Interviews und Zwischenfazit III
- 11 Abschluss
- 11.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
- 11.2 Anders und doch gleich - Vergleich der Argumentationsmuster mit Diskursen um geschlechterbewussten Sprachgebrauch in anderen Sprach‐ und Zeiträumen und mit anderen metasprachlichen Debatten
- 11.3 Ausblick
- Quellen‐ und Literaturverzeichnis
- Quellenverzeichnis
- WDR‐Umfrage
- Sekundärliteratur.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- Part of the metadata in this record was created by AI, based on the text of the resource.
- ISBN:
- 9783839471661
- OCLC:
- 1603130656
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