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Ageing Trouble! - Theorie, Diskursgeschichte und Praxis der Performativen Kulturgeragogik.

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Format:
Book
Author/Creator:
Haller, Miriam.
Language:
German
Subjects (All):
Aging in literature.
Gerontology.
Physical Description:
1 online resource (535 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Bielefeld : transcript Verlag, 2026.
Summary:
Ageing Trouble steht für Unbehagen gegenüber Altersstereotypen und Ageismus, Aufbegehren und eigensinnige Bildungsprozesse im Alter.Aus performativitätstheoretischer Sicht entwirft Miriam Haller eine performative Kulturgeragogik, die Ageing Studies mit kultureller Altersbildung verbindet.
Contents:
Cover
Inhalt
Danksagung
1 Einleitung: NachWieVor Ageing Trouble!
1.1 Ageing Trouble als wanderndes Konzept
1.2 Performative Kulturgeragogik - zur Kartografie des Ansatzes
1.3 NachWieVor! Ageing Trouble als leibkörperlich erfahrene autobiografische Bildungsbewegung
1.4 Meine Perspektiven auf Ageing Trouble in Kulturwissenschaftlichen Alter(n)sstudien, Geragogik und Kulturgeragogik
1.4.1 In Ageing Trouble mit der Disziplin
1.4.2 Ageing Trouble in partizipativen und transdisziplinären Alter(n)sstudien
1.4.3 Ageing Trouble in den Kulturwissenschaften
1.4.4 Vom Privilegiencheck zur Positionierung: Situiertheit des Wissens über Alter(n)
1.4.5 Kulturwissenschaftliche Resonanz auf Ageing Trouble
1.4.6 Ageing Trouble im erziehungswissenschaftlichen Diskurs
1.4.7 Von der kritischen Altersbildanalyse zum bildungsbezogenen Gegenentwurf
1.4.8 Alter(n)sambivalenzen - Ageing Trouble und die autobiografischen Praktiken des Un/doing Age
1.4.9 Ageing Trouble als subsumtionsresistente Erfahrung
1.4.10 Ageing Trouble als leibkörperliches, emotionales und ästhetisches Erleben in der kulturgeragogischen Praxis
1.5 Die Landkarte im Detail
A Theorie und Method(ologi)e Kulturgeragogischer Altern(s)studien
2 Zum Forschungsansatz: Kulturgeragogische Alter(n)sstudien und Performative Kulturgeragogik
2.1 Kulturgerontologie und Kulturwissenschaftliche Alter(n)sstudien
2.2 Erziehungs‑ und Bildungswissenschaft als Kulturwissenschaft
2.3 Das Projekt einer geisteswissenschaftlichen Gerontagogik in den 1960er Jahren
2.4 Kulturgeragogische Alter(n)sstudien: Theoretische Konzepte der Performativen Kulturgeragogik
2.4.1 Bildungsbegriff
2.4.2 Die Performativität (kultur‑)geragogischen Wissens über Alter(n)
2.4.3 Performanzen des Alter(n)s im Kontext der (Kultur‑)Geragogik.
2.4.4 Die Konzepte Un/doing Age und Un/doing Generations
2.4.5 Un/doing Ageing und Rites des passAGE
2.4.6 Die Rolle des alternden Körpers
2.4.7 Ethische Dimensionen
3 (Kultur‑)Geragogisches Wissen
3.1 Geragogische Wissensformen als Forschungsgegenstand
3.2 Literarische Texte als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Forschung
3.3 Auswahl des Materials. Zum Korpus der Diskursanalyse
3.4 Zum Datenmaterial aus der kulturgeragogischen Praxis
4 T(r)opografische Altersdiskursanalyse
4.1 Begriffsklärungen: Bilder, Stereotype, Deutungsmuster und Topoi des Alter(n)s
4.2 Zum theoretischen Hintergrund: Topik und Rhetorik des Wissens
4.3 Die Topik und Rhetorik pädagogischen Wissens. Erziehungswissenschaftliche Perspektiven
4.4 Die Topik und Rhetorik literarischen Wissens. Literaturwissenschaftliche Perspektiven
4.5 Eine andere Topologie und Topografie. Diskursarchäologische Perspektiven auf die Topik und Rhetorik des Wissens
4.6 Topik und Heterotopologie. Foucaults Theorie der diskursiven »Gemengelage von Beziehungen, die Plazierungen definieren«
4.7 Topoi als serielle Aussagemuster: Die Regelmäßigkeit diskursiver Formationen
4.8 Tropoi. Rhetorische Resignifikationsstrategien aus performativitätstheoretischer Perspektive
5 Methodik der Analyse: Kategorien einer t(r)opografischen Altersdiskursanalyse
5.1 Alterstopoi. Serielle Formationen des Alters als Diskursgegenstand
5.2 Altentopoi. Serielle Formation der diskursiven Positionen des alten Subjekts
5.3 Alternstopoi. Serielle Formation der geragogischen Begriffe und der Chronotopoi des Alterns als Prozess
5.4 Altersklage, Alterstrost, Altersschelte und Alterslob als serielle Diskursstrategien. Re‑Signifikationsstrategien von normativen Implikationen der Alten‑, Alters‑ und Alternstopoi
B Diskursgeschichte.
6 Krisen und Neuanfänge im Alter - Revolte und Resignation
6.1 Alterswertbilder. (Kultur‑)Geragogisches Wissen im erziehungswissenschaftlichen Diskurs der 1950er und 1960er Jahre
6.1.1 Die Entdeckung des Alters im pädagogischen Diskurs der 1950er Jahre: Romano Guardinis Pädagogik der Lebensalter
Alterstopoi
Altentopoi
Alternstopoi
6.1.2 Erste Ansätze zur Disziplinierung (kultur‑)geragogischen Wissens in den 1960er Jahren: Otto Friedrich Bollnows anthropologische Gerontagogik
6.1.3 Zusammenfassender Überblick der Diskursstrategien im wissenschaftlichen geragogischen Diskurs der 1950er und 1960er Jahre
6.2 Revolte, Resignation und emanzipatorische Bildungsprozesse im Alter. Kulturgeragogisches Wissen in literarischen Erzählungen der Nachkriegszeit
6.2.1 »Schule der Freiheit und Welteroberung«: Bertolt Brechts Kalendergeschichte Die unwürdige Greisin (1949)
6.2.2 »Das Seelische nur eine Ausstrahlung des Körperlichen«? Leiblichkeit und Bildung in Thomas Manns Novelle Die Betrogene (1953)
6.2.3 »Und alles ist trotz dieser vielen hundert und tausend Druckfehler meisterhaft!« Radikale Negativität von Bildung im Alter in Thomas Bernhards Roman Frost (1963)
6.3 Zusammenfassung: Ageing Trouble im (kultur‑)geragogischen Wissen der 1950er und 1960er Jahre
7 Vom aktiven Alter zum biografisierten Alter - normative Setzungen und literarische Verunsicherungen
7.1 Vom aktiven zum biografisierten Alter(n). (Kultur‑)Geragogisches Wissen im wissenschaftlichen Diskurs der 1970er und 1980er Jahre
7.1.1 Aktives Alter(n) lernen. Konzeptionen von Alten‑ und Altersbildung im geragogischen Diskurs der 1970er Jahre.
Alterstopoi: Aktives Alter vs. defizitäres und disengagiertes Alter
Altentopoi: aktive vs. passiv‐disengagierte Alte
Alternstopoi: Altern als Lern‑ und Sozialisationsprozess
7.1.2 Biografisiertes Alter(n). Aussagemuster geragogischen Wissens in den 1980er Jahren
Alterstopoi: Biografisiertes Alter
Altentopoi: Junge Alte und neue Alte vs. alte Alte
Alternstopoi: Altern als (auto‑)biografische Erzählung von der Identität des alternden Selbst
7.1.3 Zusammenfassender Überblick der Diskursstrategien im wissenschaftlichen geragogischen Diskurs der 1970er und 1980er Jahre
7.2 (Kultur‑)Geragogisches Wissen in literarischen Erzählungen der 1970er und 1980er Jahre
7.2.1 Lernprozesse mit tödlichem Ausgang. Alexander Kluges Erzählung Der unentschiedene Philologe (1973)
7.2.2 »Im Pleistozän erscheint nach bisheriger Auffassung der Mensch«. Posthumanistisches Alter(n) in Max Frischs Erzählung Der Mensch erscheint im Holozän (1979)
7.2.3 »als unser eigenes Umspringbild«. Friederike Mayröckers Erzählung Reise durch die Nacht (1984)
7.3 Zusammenfassung: Ageing Trouble im (kultur‑)geragogischen Wissen der 1970er und 1980er Jahre
8 Zwischen produktivem Alter und kreativem Alter
C Praxis: NachWieVor Ageing Trouble! Performanzen eigensinnigen Alter(n)s in der Praxis der Performativen Kulturgeragogik
9 Zur Methodik: Erlebensbezogene Kulturgeragogische Ageing Studies
9.1 Die leibkörperliche Exploration ästhetischen Erlebens. Erlebensbezogene Kulturgeragogische Alter(n)sstudien mit den Methoden des Focusing und Thinking at the Edge
9.2 Eigensinnige Leibkörper. Kreuzen von phänomenologischen, performativitätstheoretischen und praxeologischen Perspektiven auf die Praktiken von Ageing Trouble.
9.2.1 Re‑Signifying und Bodying forward: Performative Resignifikation und leibkörperliche Fortsetzungsordnung
9.2.2 Der intraaktive Leibkörper als Sitz widerständigen Eigensinns
9.3 Ambivalenzsensible Praxisanalyse: Doing, Undoing und Un/doing Age und das Konzept der Ambivalenz
9.4 Vom sie zum Du. Responsive Kulturgeragogische Aktionsforschung
9.4.1 Intraaction first!
9.4.2 Close Talking. Zur Haltung des Zurücksagens im erlebensbezogenen Interview und in der Publikation
9.4.3 Responsive Kulturgeragogische Aktionsforschung und Aktivismus
9.4.4 Responsivität als Ver‐Antwortung: Implizites Wissen anerkennen und wertschätzen
10 Un/doing Differences
10.1 Spüren: Ageing Trouble in Bewegung
10.2 Kontextualisieren: Konzeption und Methodik der Ü60‐Tanz‐Labore the distant body im Zusammenhang mit den künstlerischen Bühnen‑, Vermittlungs‑ und Forschungsprojekten von Silke Z./resistdance
10.2.1 Unter Uns! Das Generationenprojekt (2009-2014)
10.2.2 Der empathische Körper (2020-2023)
10.2.3 The distant body (2021)
10.3 Kreuzen: Ageing Trouble als performative Praxis von Doing, Undoing und Un/doing Differences
10.4 Praktiken analysieren: Vom Doing Age zum Un/doing Differences
10.4.1 Laborieren: Praktiken von Doing Age und Doing Generations in Bewegung bringen
10.4.2 Verstoffwechseln: Umkehren, Kippen und Drehen als Praktiken von Undoing Age und Undoing Generations in Bewegung
10.4.3 Aufführen: Un/doing Differences performen
11 Un/doing Biography
11.1 Spüren: Ist das das Leben? Ist es Theater? Ageing Trouble als performatives Biografieren
11.2 Kontextualisieren: Alter(n)stopoi in Ätsch Age! im Zusammenhang der Programmatik des Maxim Gorki Theater Berlin
11.2.1 Alten‑ und Alterstopoi
11.2.2 Der Alterns‐Chronotopos des Übergangs im Selbstverständnis des Gorki Theaters und im Stück Ätsch Age!.
11.3 Kreuzen: Doing, Undoing und Un/doing Biography. Ageing Trouble als performative Praxis des Biografierens.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Part of the metadata in this record was created by AI, based on the text of the resource.
ISBN:
9783839452592
OCLC:
1603130138

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