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Privilegien in der Moderne : Perspektivwechsel der Privilege Studies.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Walgenbach, Katharina.
- Language:
- German
- Physical Description:
- 1 online resource (247 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Bielefeld : transcript Verlag, 2026.
- Summary:
- Soziale Ungleichheit und Diskriminierung werden in den Sozialwissenschaften vorwiegend mit einem Fokus auf Benachteiligung untersucht.Privilegien bleiben dabei allzu häufig unsichtbar.
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Einleitung
- Die Moderne als soziale Formation
- Das Versprechen der Meritokratie
- Perspektivwechsel hin zu Privilegien
- Akademische Privilege Studies
- 1. Privilegien in der Moderne? Rechtshistorische und post‐ständische Einwände
- 1.1. Rechtshistorische Einwände
- 1.1.1. Die rechtshistorische Position
- 1.1.2. Rechtshistorische Studien: Privilegien in der Vormoderne
- Zwischenbilanz
- Das Privileg als Einzelrecht
- 1.1.3. Kritik an der modernen Privilegienkritik
- 1.2. Post‐ständische Einwände
- 1.2.1. Die post‐ständische Position
- 1.2.2. Standesprivilegien in der Feudalgesellschaft
- Privilegien des Klerus
- Privilegien des Adels
- Immaterielle Privilegien
- Vormoderne Privilegienkritik
- Zwischen Revolution und Reform (1750-1850)
- 1.2.3. Ständische Ordnung versus meritokratische Moderne
- Heuristische Kontrastfolie moderner Selbstvergewisserung
- Das meritokratische Selbstverständnis der Moderne
- 1.3. Zwischenfazit
- 2. Critical Whiteness Studies: Weiße Privilegien
- 2.1. Critical Whiteness Studies
- 2.2. Whiteness - Eine Ausbeutungs‑ und Gewaltgeschichte
- 2.2.1. Whiteness als rassistisches Repräsentationsregime
- 2.2.2. Whiteness als Produkt von Kolonialismus, Sklaverei und rassistischer Segregation
- 2.2.3. Rassistische Gewalt und Weiße Selbstaffirmation
- 2.2.4. Schwarze Perspektiven auf Whiteness als Terror
- 2.2.5. Dehumanisierung der Weißen Psyche
- 2.3. Historische Kontroversen um Weiße Zugehörigkeit
- 2.3.1. Whiteness als gesellschaftlicher Platzanweiser
- 2.3.2. Whiteness als Gratifikation
- 2.3.3. Konflikte um Zugehörigkeit zum Weißen Kollektiv
- 2.3.4. (Un)Becoming White
- 2.3.5. Zwischenbilanz
- 2.4. Whiteness als unsichtbare Norm
- 2.4.1. Meritokratie und color‐blindness
- 2.4.2. Brauchen wir eine ›white racial identity‹?.
- 2.5. Weiße Privilegien als unsichtbarer Rucksack
- 2.5.1. Liste Weißer Privilegien
- 2.5.2. Interlocking systems
- 2.5.3. Unsichtbarer Rucksack
- 2.5.4. Entwurf einer Taxonomie
- 2.5.5. Verstrickungen im meritokratischen Narrativ
- 2.6. Repräsentationen von Whiteness
- 2.6.1. Whiteness und Literatur: Morrisons Kritik des Afrikanismus
- 2.6.2. Whiteness im Film
- Optische Privilegierung Weißer Körper
- 2.6.3. Zwischenfazit: Repräsentationen und Weiße Privilegien
- 2.7. Intersektionale Forschungsperspektiven
- 2.7.1. Weiße Privilegien und Klasse
- Wages of Whiteness
- White Trash
- 2.7.2. Weiße Privilegien und Geschlecht
- 2.7.3. Zwischenfazit: Intersektionalität und Weiße Privilegien
- 2.8. Synopse: Was verstehen Klassiker:innen der Critical Whiteness Studies unter Weißen Privilegien?
- 2.8.1. Grundannahmen der Critical Whiteness Studies
- 2.8.2. Synopse Weiße Privilegien
- 3. Perspektivwechsel hin zu Privilegien
- 3.1. Warum der Begriff des Privilegs in der Moderne gebraucht wird
- a) Soziale Ungleichheiten, Diskriminierung und Exklusion sind in der Moderne relational verfasst
- b) Für eine umfassende Analyse von Herrschafts‑, Ausbeutungs‑ und Machtverhältnissen ist ein Perspektivwechsel erforderlich
- c) Ein Perspektivwechsel bietet Erklärungspotenziale für die Persistenz von sozialen Ungleichheiten
- 3.2. Weitere Forschungslinien zu Privilegien
- 3.2.1. Critical Ableism Studies
- Relationalität und Perspektivwechsel
- Ability preferences und ability privileges
- Ability privileges
- 3.2.2. Heteronormativität
- Begriffsgenese und historische Vorläufer
- Komponenten des Begriffs Heteronormativität
- Ausblick: Heteronormativität in der Spätmoderne
- 3.2.3. Bildungsprivilegien
- Bourdieus Studien zu Bildungsprivilegien in der Moderne
- Perspektivwechsel auf Bildungsprivilegien
- Persistenz in Bourdieus Sozialtheorie.
- Bildungsprivilegien - eine Begriffsbestimmung
- Forschungen zu Bildungsprivilegien in Deutschland
- 3.2.4. Hegemoniale Männlichkeit
- Kritische Masculinity Studies
- Relationale Praxismuster: das Konzept der hegemonialen Männlichkeit
- Transformation der Geschlechterverhältnisse in der Spätmoderne
- 3.2.5. Okzidentalismuskritik
- 3.3. Zwischenfazit: Analytische Potenziale privilegienzentrierter Forschungsperspektiven
- 4. Akademische Privilege Studies als interdisziplinäres Forschungsprogramm
- 4.1. Plädoyer für ein übergreifendes Dachtragwerk
- 4.1.1. Fundament
- 4.1.2. Verbindungselemente
- 4.1.3. Säulen
- 4.2. Baustellen
- 4.2.1. Entwurf eines analytischen Bezugsrahmens: Ebenen der Re/Produktion struktureller Privilegien
- Materielle Ebene
- Institutionelle Ebene
- Repräsentationsebene
- Subjektebene
- 4.2.2. Wer sind die Privilegierten?
- Soziale Gruppen oder Kollektive?
- Gruppenidentität versus serielle Kollektive
- Soziale Kollektive als wissenschaftliche Konstrukte
- Privilegierte Individuen oder Subjekte?
- 4.2.3. Definitionsangebote (under construction): ›Privilege Studies‹ und ›strukturelle Privilegien‹
- Strukturelle Privilegien
- Privilege Studies
- 5. Schluss
- 6. Literatur.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- ISBN:
- 3-8394-7489-2
- OCLC:
- 1603125442
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