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Die Freiheit des Sohnes : Christologie und Schriftauslegung bei Maximus Confessor / Manuel Schlögl.

Ebook Central Academic Complete Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Schlögl, Manuel, 1979- author.
Series:
Studien zur systematischen und spirituellen Theologie ; Band 58.
Studien zur systematischen und spirituellen Theologie ; Band 58
Language:
German
Subjects (All):
Maximus, Confessor, Saint, approximately 580-662.
Maximus.
Jesus Christ--History of doctrines--To 1500.
Jesus Christ.
Bible--Criticism, interpretation, etc--History--Early church, ca. 30-600.
Bible.
Bible--Evidences, authority, etc--History of doctrines--To 1500.
Theology, Doctrinal--History--To 1500.
Theology, Doctrinal.
Free will and determinism--History of doctrines--To 1500.
Free will and determinism.
Genre:
Academic theses
Physical Description:
1 online resource (578 pages)
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Würzburg : Echter Verlag GmbH, [2022]
Summary:
"Freiheit" ist nicht nur ein zentraler Begriff neuzeitlicher Philosophie und Theologie, sondern auch ein Thema, das untergründig die altkirchliche Christologie bewegt und in ihr - gegen die Gefahr einer ungeschichtlichen "Hellenisierung" des christlichen Glaubens - die Konkretheit des biblischen Gottesbildes wachgehalten hat. Nirgendwo wird dies deutlicher als bei dem byzantinischen Mönch und Gelehrten Maximus Confessor (580-662), der seinen Einsatz für die menschliche Willensfreiheit Jesu in tiefschürfenden Deutungen des Getsemani-Gebets schließlich mit dem Leben bezahlt hat.Die vorliegende Arbeit bietet eine eingehende dogmengeschichtliche Untersuchung zur Frage nach der echt menschlichen Freiheit Jesu in der Christologie zwischen Chalcedon (451) und dem Dritten Konzil von Konstantinopel (681), klärt dabei die epochale Bedeutung des Maximus und bringt sein Denken korrigierend und weiterführend ins Gespräch mit wichtigen Ansätzen heutiger Theologie.
Contents:
Cover
Titel
Impressum
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Kapitel I: Schriftauslegung bei Maximus Confessor
1. Das exegetische Werk von Maximus Confessor
2. Zur Eigenart patristischer Exegese
3. Einflüsse auf die Schriftauslegung von Maximus Confessor
3.1 Origenes und die alexandrinische Exegese
3.2 Die monastische Exegese
4. Grundzüge der Schriftauslegung bei Maximus Confessor
4.1 Sein Schriftgebrauch
4.2 Methodik, Buchstabe und Geist
4.3 Die Analogie von Schöpfung, Schrift und Inkarnation
4.4 Das Verhältnis von Altem und Neuem Testament
4.5 Die anagogische Schriftauslegung
5. Zur Bedeutung der Schriftauslegung in den christologischen Kontroversen der Alten Kirche
5.1 Christologie und Schriftauslegung in den theologischen Kontroversen der Alten Kirche
5.2 Christologie und Schriftauslegung bei Maximus Confessor
Kapitel II: Nach Chalcedon. Der dogmengeschichtliche Kontext der Christologie von Maximus Confessor
1. Der Horos von Chalcedon 451 - Größe und Grenze einer christologischen Formel
1.1 Text und Aufbau der Formel
1.2 Biblische Bezüge der Formel
1.3 Größe und Grenze der christologischen Aussagen
2. Die negative Rezeption von Chalcedon im Monophysitismus
2.1 Monophysitische Christologie als Gegenentwurf zu Chalcedon
2.2 Die soteriologische Sinnspitze monophysitischer Christologie bei Severus von Antiochien
2.3 Die begrenzte Leistungsfähigkeit monophysitischer Christologie
3. Die positive Rezeption von Chalcedon im Neuchalcedonismus
3.1 Der Neuchalcedonismus als Antwort auf den Monophysitismus
3.2 Die Enhypostasielehre und ihre Bedeutung für die weitere Entfaltung der chalcedonischen Christologie bei Leontius von Byzanz
3.3 Die Bestätigung der neuchalcedonischen Christologie im Zweiten Konzil von Konstantinopel 553
4. Der Monenergismus.
4.1 ἐνέργεια als philosophisch-theologisches Konzept
4.2 Der Monenergismus in seinem Verhältnis zu Chalcedon und zum Neuchalcedonismus
4.3 Die Bedeutung des Monenergismus für die Christologie
5. Der Monotheletismus
5.1 Die Frage nach dem Ursprung des Monotheletismus
5.2 Die dogmengeschichtliche Entwicklung des Monotheletismus bis zur Lateransynode 649
5.3 Lösungsansätze einer dyotheletischen Christologie
Kapitel III: Die Christologie von Maximus Confessor
1. Die Einheit von Schöpfungstheologie, Anthropologie und Christologie im Werk von Maximus Confessor
2. Schöpfungstheologie und Christologie
2.1 Biblisch-christliches Schöpfungsverständnis in Abgrenzung von griechischer Kosmologie
2.2 Die Lehre von den logoi der Schöpfung
2.3 Kosmische Christologie
3. Anthropologie und Christologie
3.1 Der Mensch als Mikrokosmos und Schöpfungsmittler
3.2 Die Unterscheidung von λόγος und τρόπος im Menschen
3.3 Die menschliche Willensfreiheit
3.4 Der Mensch - Ebenbild und Gleichnis Gottes
3.5 Die Reziprozität von Gott und Mensch und ihre Vollendung in der Hypostatischen Union
4. Grundzüge der Christologie
4.1 Die „einzigartige ὑπόστασις σύνθετος" - Maximus' Rezeption chalcedonischer und neuchalcedonischer Christologie
4.2 „Einer aus der Trinität…" - Die Auswertung der Trinitätstheologie für die Christologie
4.3 „Mensch geworden für uns" - Die Deutung des Inkarnationsgeschehens
Exkurs: Inkarnation als Schöpfungsakt
4.4 „Mensch auf göttliche Weise" - Die neue Weise des Menschseins Jesu
4.5 „Mittler zwischen Gott und den Menschen" - Die Schöpfungs- und Heilsmittlerschaft Jesu Christi
4.6 Die Deutung der Hypostatischen Union als Perichorese
4.7 Die Anschaulichkeit des „für uns" im konkreten Lebensvollzug Jesu - Zum Verhältnis von biblischer Überlieferung und dogmatischer Christologie.
5. Die Bewährung von Maximus' Christologie in der Auseinandersetzung mit dem Monotheletismus
5.1 Die Einheit von Schöpfung und Erlösung - schöpfungstheologische und anthropologische Voraussetzungen der Soteriologie von Maximus
5.2 Die Willensfreiheit Jesu bei Maximus Confessor
Kapitel IV: Getsemani. Rekonstruktion eines theologischen Wendepunktes
1. Getsemani in der Sicht heutiger Exegese
2. Die Deutung der Getsemani-Perikope in der Theologie der Alten Kirche vor Maximus Confessor (2.-7.Jh.)
3. Die Deutung der Getsemani-Perikope im Monotheletismus
4. Die Deutung der Getsemani-Perikope bei Maximus Confessor
4.1 Der menschliche Wille Jesu und die Wahrung seiner Sündlosigkeit (Th.pol.4)
4.2 Die erlösende Annahme des menschlichen Willens durch den Logos (Th.pol.20)
4.3 Die Übereinstimmung von menschlichem und göttlichem Willen im Gehorsam des Sohnes (Th.pol.6)
4.4 Das heilbringende Leiden des Gottessohnes (Th.pol. 16)
4.5 Der „ganz vergöttlichte Wille" Jesu und seine schöpfungstheologische Begründung (Th.pol.7)
4.6 Der „ganz vergöttlichte Wille" Jesu als Vollendung seiner menschlichen Freiheit (Th.pol.3)
4.7 Das gemeinsame Wirken von menschlichem und göttlichem Willen in der „zusammengesetzten Hypostase" des Logos (Th.pol.15 und 24)
5. Maximus' dyotheletische Christologie
5.1 Der Dyotheletismus als konsequente Fortführung Chalcedons
5.2 Die Relevanz der dyotheletischen Christologie für die Soteriologie
5.3 Die Einheit der Person Jesu Christi als Gegengewicht zu einer dyotheletischen Christologie
6. Die Interpretation der Getsemani-Perikope bei Maximus als Beispiel dogmatischer Schriftauslegung
6.1 Der Erkenntniswert von Maximus' Getsemani- Interpretation für das Verständnis des biblischen Textes.
6.2 Die Bedeutung von Maximus' Getsemani- Interpretation für die Annäherung von dogmatischem und biblischem Christusbild
Kapitel V: Die Rezeption der Christologie von Maximus Confessor in den Lehrentscheidungen der Alten Kirche
1. Maximus' Einfluss auf die Lateransynode 649
1.1 Das Verhältnis der Lateransynode zur voraufgehenden Lehrtradition
1.2 Die lehramtliche Rezeption von Maximus' dyotheletischer Christologie in den Texten der Lateransynode
2. Die Bestätigung von Maximus' Christologie durch das Dritte Konzil von Konstantinopel 680/681
2.1 Die endgültige Überwindung des Monotheletismus
2.2 Maximus' Christologie als hermeneutische Voraussetzung der Konzilsbeschlüsse
3. Rückblick und Ausblick
3.1 Das Dritte Konzil von Konstantinopel als Abrundung des dogmatischen Christusbildes der Alten Kirche
3.2 „Freiheit" als Motiv altkirchlicher Christologie?
Kapitel VI: Christologische Perspektiven im Anschluss an Maximus Confessor
1. Diskussion kritischer Stellungnahmen zur Christologie von Maximus Confessor
1.1 Hatte Christus keine Wahl(freiheit)? Zu Raymund Schwagers Kritik an Maximus' Erlösungsverständnis
1.2 Führt die Zweinaturenlehre notwendigerweise in die Aporie? Zu Georg Essens Kritik an Maximus' Personenverständnis
2. Positive Anknüpfungspunkte an Maximus' Christologie: Hans Urs von Balthasar, Karl Rahner, Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.
3. Die Freiheit Jesu - die Freiheit des Sohnes. Eine systematische Skizze
3.1 Die Geschichte Jesu als Freiheitsgeschichte im Zeugnis des Neuen Testaments
3.2 Dogmenhermeneutische Erschließung der Geschichte Jesu als Freiheitsgeschichte
3.3 Die andere Freiheit Jesu als bleibende Aufgabe des Christseins
Literaturverzeichnis
A. Quellentexte
1. Maximus Confessor
2. Andere Autoren der Alten Kirche
3. Kirchliche Lehrschreiben und Dokumente.
B. Sekundärliteratur.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Description based on print version record.
OCLC:
1314622481

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