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Der abgrund der sprache / Andreas Mones.

Ebook Central Academic Complete Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Mones, Andreas, author.
Language:
German
Subjects (All):
Language and languages.
Physical Description:
1 online resource (623 pages)
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Nordhausen : Traugott Bautz Verlag, [2022]
Summary:
Ein signifikanter Einsatzort der traditionellen Philosophie markiert sich in der Wendung gegen autoritative Verkündigung, sophistische beliebige Vielwisserei und mythische Erzählungen.Etabliert wird damit eine Kampfzone, in deren Mittelpunkt die Frage nach dem Seienden, seinem (wesentlichen) Sein und dem Begreifen desselben steht.Ausgetragen wurden die Auseinandersetzungen auf dem Boden der unhinterfragten Inanspruchnahme einer Zeichentheorie, der die Sprache lediglich als Ausdrucksmittel vorgängiger und sprachunabhängiger Ideen/Begriffe gilt - jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, da diese Inanspruchnahme selbst fragwürdig zu werden begann.Um den mit der Begrenzung einhergehenden Anspruch zu erörtern, ist die von Sprache - Denken - Sein umzirkelte Kampfzone erneut zu betreten, jedoch ausschließlich als metatheoretisches Unternehmen.Als problematische Weggefährten, Gesprächspartner und Kampfgenossen figurieren (hauptsächlich) Heidegger und (eingeschränkt) Hegel und Derrida, da sie einerseits in der eingeräumten Kampfzone mit je unterschiedlichen Ausgriffen, Dominanzen und Ergebnissen operieren, andererseits ihre eigene Metatheorie mehr oder weniger explizit mitliefern und sich daher für das Thema fruchtbar machen lassen: Die Frage nach den Chancen und Einschränkungen der durch Sprache und Denken vermittelten Okkupierung (Besatzung /Besetzung) des Seins.Ein Hauptziel der Arbeit besteht in der Überwindung jeglichen historischen Relativismus des theoretischen Philosophierens, egal, in welchem Gewande er daherkommen mag.Die Geschichte ist als das Geschichtete der Philosophie in die Sicht zu bringen, indem die Frage nach dem Zusammenhang von Sein und Zeit verbindlichkeitstheoretisch topologisiert wird.Die einzelnen Orte bilden idealtypische Fugungen des Verbindlichkeitsgeschehens in differenter Bestimmtheit.Sie stellen eine reale geistige Landschaft in metatheoretischer Kartierung dar, wobei sich das Philosophieren als poieto-pathetisches Indem eines eigengearteten Welt-Sprachgeschehens erweist, das - aufgrund der irreduziblen inversen Veranderung der Anerkennungsbewegung unterschieden von jeglichem Solipsismus - sich verbindlichkeitstheoretisch dennoch als je zereinzelte Philosophie begreifen muss.Das abendländische Philosophieren kommt in die Sicht als das polemischplurale synoptische Zugleich disparater Darstellungssysteme in transversaler Eigenräumlichkeit.Am Ende steht eine durchsichtige Metakritik der philosophischen Theoria als solcher: dargestellt, bestimmt und damit auf den Begriff gebracht. Sie bedeutet zugleich eine spezifische Kritik an jeder modernen oder postmodernen Metaphysikkritik.
Contents:
Cover
Titelei
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Exposition
1 Situative Ausgangslage ~ Vorverständnis der Gegenwart
2 Vor dem Beginn ~ Sprache - Bestimmung - Bindung
Teil I Argumentative Eigenraumbildung Abschnitt A Ciszendentale EinRäumung
1 An-Fang
1.1 Hegels absoluter Anfang
1.2 Heideggers anderer Anfang
1.3 Derridas anfangsloser Anfang
1.4 Übergang des An-Fangs
1.5 Ein nichtanfänglicher Beginn: Dar
2 Initiale Differenzen
Abschnitt B Fluidale Gitterung
1 Initiale Bestimmungen
1.1 Materiale Erstbestimmung: Phragma
1.2 Das Wie des Darheitens: Kinese
1.3 Physika, Semata und Noemata in phragmakinetischer Bestimmung
1.4 Die EinRäumung als basale Phragmakinese
2 Übergang: Die Frage nach der Verbindlichkeit
3 Die topoheuretischen Orte
3.1 Das Soll-sein-Sagen
a) Die rezeptionale Darstellungsentscheidung
3.2 Das reale als kogitives Ist-Sagen
b) Axiomatisierungen der Geometrie
3.3 Das reale als faktives Ist-Sagen
c) Gegenstandsbildungen empirischer Wissenschaften
3.4 Das konjekturale als signatives Ist-Sagen
d) Zeichenstrategische Interpretationen
3.5 Das konjekturale als exhaustives Ist-Sagen
e) Materialstrategische Interpretationen
3.6 Das reale als thetisch-konstruktives Ist-Sagen
3.7 Das konjekturale als novatives Ist-Sagen
3.8 Thetisch-konstruktives und novatives Ist-Sagenim Zusammenspiel
Teil II Kollisionen und Transformationen
1 Die Wahrheitslüge und die philosophischen Phragmakinesen der Macht
2 Der andere Schauplatz und die konjekturale Frage
3 Der Zusammenhang von Sein und Zeit im Kontext einer verbindlichkeitstheoretischen Fragestellung
3.1 Entwurf des Seins Vom genitivus obiectivus zum genitivus subiectivus
3.2 Seinsverständnis als transzendentalontologische Horizontbildung
3.3 Seinssinn und Temporalität.
4 Der Ausspruch des Parmenides ~ Anstoß und Fortgang
5 Vom Ereignis zum Sagend-sein-Lassen
6 Das Geviertdenken als mytho-noetische Mimesis und die Atopisierung des Seins
Darstellungsverzeichnis.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Description based on print version record.
Other Format:
Print version: Mones, Andreas Der Abgrund der Sprache
ISBN:
9783959486910
OCLC:
1311339045

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