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Subjektive öffentliche Verfahrensrechte unter dem Einfluss des Unionsrechts.

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Format:
Book
Author/Creator:
Gräf, Manuel.
Series:
Beiträge zum Verwaltungsrecht
Beiträge zum Verwaltungsrecht ; v.14
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (261 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Tübingen : Mohr Siebeck, 2020.
Summary:
Verfahrensrechten kommt bei der Eröffnung des Zugangs zum Rechtsschutz eine herausragende Bedeutung zu. Manuel Gräf untersucht den Umgang mit Verfahrensfehlern in verschiedenen Rechtsgebieten des Mehrebenensystems. Er nimmt dabei Stellung zu aktuellen Entwicklungen und erarbeitet konkrete Reformvorschläge.
Contents:
Cover
Titel
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
A. Untersuchungsgegenstand und Zielsetzung
B. Gang der Untersuchung
Kapitel 1: Das subjektive öffentliche Recht als Systementscheidung im deutschen Verwaltungsprozessrecht
A. Normzweck von 42 Abs. 2 Hs. 2, 113 Abs. 1 S. 1 VwGO
I. Verfassungsrechtlicher Hintergrund
II. Historischer und rechtsvergleichender Hintergrund
III. Klagebefugnis und Rechtswidrigkeitszusammenhang
B. Das geltend zu machende "Recht"
I. Normative Bestimmung des sachlichen Schutzbereichs
II. Bestimmung des Klägerkreises in Drittklagekonstellationen
III. Die Verletztenklage: Fixierung auf die materielle Rechtsposition
IV. Die Annahme der "einen" richtigen Entscheidung
V. Abnehmende Steuerungsfähigkeit des materiellen Rechts
VI. Dienende Funktion und funktioneller Eigenwert des Verfahrens
C. Das Verfahrensrecht im Verwaltungsprozess
I. Kein Drittschutz durch Verfahrensrechte
II. Relative Verfahrensrechte
III. Absolute Verfahrensrechte
1. Absolute Verfahrensrechte auf Zulässigkeitsebene
2. Verfahrensrechte mit absolutem Sanktionsanspruch
IV. 44a S. 1 VwGO und 45, 46 VwVfG - Weitere Schwächung der Verfahrensrechte
D. Fazit
Kapitel 2: Entwicklungsgeschichte der subjektiven öffentlichen Verfahrensrechte in der Bundesrepublik Deutschland
A. Grundsätzliche Anerkennung von absoluten Verfahrensrechten in den 1950er und 1960er Jahren
I. Begrifflichkeiten
II. Subjektive öffentliche Verfahrensrechte
1. Die Rechtsprechung zum Schwerbeschädigtengesetz a. F. und zum Beamtenrecht
2. Keine Rüge des Beteiligungsrechts der Gemeinde durch Individualkläger
3. Anhörungsfragen
4. Der Umgang mit der Begründungspflicht
5. Fazit: Keine großzügigere Anerkennung subjektiver Verfahrensrechte.
B. Einflüsse auf subjektive öffentliche Verfahrensrechte durch Rechtsprechung und Rechtsetzung in den 1970er bis 1990er Jahren
I. Die Alles-oder-Nichts-Rechtsprechung des 4. Senats des Bundesverwaltungsgerichts
II. Einwirkungen durch das Bundesverfassungsgericht und die Literatur
III. Die relativen Verfahrensrechte des 7. Senats des Bundesverwaltungsgerichts
IV. Die Beschleunigungsgesetzgebung der 1990er Jahre
C. Verfahrens(rechts)freundliche Impulse durch das Unionsrecht
D. Fazit und Ausblick
Kapitel 3: Verfahrensrechte des Einzelnen im EU-Eigenverwaltungsrecht
A. Einführung
B. Vorbildfunktion des EU-Eigenverwaltungsrechts
I. Autonomiethese
II. Parallelisierungsthese
III. Begrenzter Vergleichsmaßstab im (noch) unkodifizierten EU-Eigenverwaltungsrecht
IV. Funktionaler Zusammenhang von Verfahren und Rechtsschutz
V. Vorbildfunktion unter Vorbehalt
C. Die Zulässigkeit der Nichtigkeitsklage bei Verfahrensfehlern
I. Effektiver Rechtsschutz im Mehrebenensystem EU
II. Der Ausschluss verfahrensbegleitenden Rechtsschutzes
III. Der Klagegrund der wesentlichen Formvorschriften
IV. Die Klagebefugnis bei Verfahrensfehlern
1. Gleichlauf des personalen Schutzbereichs von Verfahrensrechten mit der Weite des Gerichtszugangs
2. Beihilfenrecht
a. Vorprüfungsverfahren
b. Hauptprüfungsverfahren
c. Fazit
3. Kartellrecht
4. Fusionskontrollrecht
5. Antidumping- und Antisubventionsrecht
V. Beschränkung der Rügebefugnis auf Verfahrensrechte
VI. Fazit
D. Die Begründetheit der Nichtigkeitsklage bei Verfahrensfehlern
I. Kriterien der Wesentlichkeit
II. Begründungspflicht
III. Anhörungs- und Beteiligungsrechte
IV. Fazit
E. Fazit
Kapitel 4: Subjektive öffentliche Verfahrensrechte im deutschen Verwaltungsrecht
A. Umweltrecht
I. Atom- und Immissionsschutzrecht.
1. Überschneidung der Vorschriften zum Verwaltungsverfahren
2. Zugang zum Rechtsschutz
a. Grundsätzlich relativer Drittschutz
b. Restriktivere Tendenz im Immissionsschutzrecht
c. Sonderfall: Unterlassen des gebotenen Verfahrens
3. Beachtlichkeit
4. Fazit
II. Sind enteignungsrechtliche Verfahrensvorschriften absolute Verfahrensrechte?
1. Das Urteil des BVerwG vom 13. Februar 1970
2. Die Fortführung des Entwicklungspfads
B. Die Öffentlichkeit der Sitzung im Kommunalrecht
C. Die Anhörung
I. Soldatenrecht
II. 24, 42 S. 2 SBG X
III. Asylrecht
1. Die Grundrechtsrelevanz der asylrechtlichen Anhörung
2. Umsetzung von Unionsrecht
IV. Verallgemeinerung der Begründungsansätze
D. Das Recht auf einen unbefangenen Amtswalter
E. Begründungsfehler bei Entscheidungen mit nachvollziehender gerichtlicher Kontrolle
I. Der herkömmliche Umgang mit der Begründungspflicht
II. Sonderfall: 17 JMStV
III. Fazit: Die Begründungspflicht als absolut beachtliches Verfahrensrecht bei nachvollziehender materieller Kontrolldichte
F. Fazit
I. Absolute Verfahrensrechte auf Zulässigkeitsebene
II. Relative Verfahrensrechte auf Zulässigkeitsebene
III. Absolut beachtliche Verfahrensrechte auf Begründetheitsebene
IV. Schutz des materiellen Rechts durch subjektive Verfahrensrechte
V. Funktionszusammenhang von Verfahrenskontrolle und materieller Kontrolldichte
VI. Die Irrelevanz der Heilbarkeit oder Nachholbarkeit des Verfahrensfehlers
VII. Die Unzulänglichkeiten der Stufenfolge von "relativen" und "absoluten" Verfahrensrechten
Kapitel 5: Subjektive öffentliche Verfahrensrechte im Unionsverwaltungsrecht
A. Indirekter Vollzug von Unionsrecht durch die Mitgliedstaaten
B. Rechtsschutz im Rahmen des indirekten Vollzugs
C. Kriterien für die Verleihung von Rechten des Einzelnen.
D. Justiziabilität von Verfahrensrechten und Stellenwert des Verwaltungsverfahrens
E. Die Umweltverträglichkeitsprüfung
I. Impulse des EU-Gesetzgebers
II. Ausdehnung des subjektiven Gehalts von UVP-Verfahrensrechten bezogen auf den Einzelnen
1. Die Perspektive des Unionsrechts
2. Relativer Drittschutz nach deutschem Umsetzungskonzept
3. Absolute Verfahrensrechte in der Klagebefugnis
4. Stellungnahme
5. Die Begrenzung des Klägerkreises durch den Begriff der "betroffenen Öffentlichkeit"
III. Prüfungsumfang und Aufhebungsanspruch
IV. Ausdehnung der sachlichen Reichweite rügefähiger Normen
1. Im Anwendungsbereich von Art. 9 Abs. 2 Århus-Konvention
2. Im Anwendungsbereich von Art. 9 Abs. 3 Århus-Konvention
3. Fazit
F. Der Anspruch auf Einhaltung des Verfahrens im Vergaberecht
I. Erzwingung von subjektiven öffentlichen Rechten durch Unionsrecht
II. Rechtsweg
III. Rügeumfang nach deutschem Umsetzungskonzept
IV. Begrenzung des Klägerkreises
V. Rechtsfolgen auf Ebene der Begründetheit
G. Das Durchführungsverbot von Beihilfen nach Art. 108 Abs. 3 S. 3 AEUV
I. Zugang zum Rechtsschutz
II. Rechtsfolgen auf Begründetheitsebene
III. Fazit
H. Fazit
I. Die getrennte Betrachtung von Klagebefugnis und Aufhebungsanspruch
II. Schutzrichtung von subjektiven Verfahrensrechten im Unionsverwaltungsrecht
III. Weitung des Rechtsschutzes durch dessen Europäisierung
IV. Eingrenzung des Klägerkreises durch die Betroffenheit
Kapitel 6: Rechtsdogmatische Folgerungen und rechtspolitische Vorschläge
A. Zulässigkeit
I. Der Abschied von den absoluten Verfahrensrechten
II. Vorschlag zur Bestimmung subjektiver öffentlicher Verfahrensrechte
1. Einführung
2. Abstrakter Schutzzweck zugunsten individueller Interessen
3. Zusammenhang von materieller Rechtsposition und Verfahrensfehler.
4. Zusammenhang von materiellen Interessen und Klagegegenstand
5. Vorerst kein Wechsel zu einem Interessentenklagesystem
III. Isolierte Klagbarkeit von beachtlichen UVP-Verfahrensfehlern
B. Begründetheit
I. Wortlautgetreue Anwendung von 46 VwVfG
II. Kontrolldichte
Zusammenfassung
A. Kapitel 1
B. Kapitel 2
C. Kapitel 3
D. Kapitel 4
E. Kapitel 5
F. Kapitel 6
Literaturverzeichnis
Sachregister.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-16-159746-X
OCLC:
1202450799

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