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Der Nexus von innerer und äusserer Sicherheit : Zur horizontalen Kompetenzabgrenzung im Lichte von Art. 40 EUV / Moritz Thörner.

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Thörner, Moritz, author.
Series:
EuDÖR
Language:
German
Subjects (All):
National security.
National security--21st century.
Physical Description:
1 online resource (411 pages)
Edition:
First edition.
Place of Publication:
Tübingen, Germany : Mohr Siebeck, [2022]
Summary:
Wie reagiert das Europarecht auf neuartige Sicherheitsbedrohungen wie Cyberangriffe, moderne Piraterie, internationalen Terrorismus und Menschenschmuggel? Moritz Thörner analysiert umfassend Primärrecht und Rechtspraxis der EU hinsichtlich der Bekämpfung von Bedrohungen dort, wo die klassischen Sicherheitssphären verschwimmen.
Contents:
Cover
Titel
Vorwort und Danksagung
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Einleitung
A. Problemaufriss - das Sicherheitsumfeld im 21. Jahrhundert
B. Forschungsstand
C. Umfang der Untersuchung
I. Forschungsfrage
II. Gang der Untersuchung
Teil 1 - Grundlagen: Sicherheitsnexus, unionaler Sicherheitsschutz und Relevanz der Kompetenzabgrenzung
A. Der Sicherheitsbegriff - Ideengeschichte und modernes Nexus-Phänomen
I. Staatstheoretische Ideengeschichte des Sicherheitsbegriffs
II. Zwischenbilanz und Begriffsklärung
III. Zur Unschärfe der klassischen Dichotomie von innerer und äußerer Sicherheit - das moderne Nexus-Phänomen
1. Das Nexus-Phänomen im bisherigen wissenschaftlichen Diskurs
a) Gestalt und Ursachen
b) Diskutierte Konsequenzen
c) Würdigung
2. Theoriebildung: maßgebliche Anknüpfungspunkte einer begrifflichen Sicherheitsmatrix
B. Genese und Auftrag des unionalen Sicherheitsschutzes - Der Schutz der Sicherheit im europäischen Staaten- und Verfassungsverbund
I. Historische Genese der unionalen Sicherheitskompetenzen
II. Quellen für den Sicherheitsauftrag der Union
1. Maßgaben der Unionsziele
2. Das unionale Grundrecht auf Sicherheit
a) Kein selbstständiges Recht auf Sicherheit in Art. 6 GRCh
b) Bejahung eines solchen Rechts
c) Zum Schutzgehalt
d) Zwischenergebnis
3. Überlegungen zum Vorsorgeprinzip
a) Übertragbarkeit des umweltrechtlichen Vorsorgeprinzips auf den Sicherheitsschutz
b) Bedeutung des Vorsorgeprinzips für den Sicherheitsschutz
c) Zwischenergebnis
4. Quintessenz des primärrechtlichen Sicherheitsauftrages
III. Die Relevanz der horizontalen und vertikalen Abgrenzung sicherheits- bezogener Kompetenzen im Staaten- und Verfassungsverbund der EU.
1. Intergouvernementale versus supranationale Methode - zum Sonderstatus der GASP
2. Kompetenztypen
3. Rechtswirkung: unmittelbare Anwendbarkeit und Vorrang
4. Verfahren und beteiligte Unionsorgane
5. Jurisdiktion des EuGH
6. Opt-outs und nationale Kompetenzreservate
7. Art. 40 EUV - die ‚Chinesische Mauer' im unionalen Kompetenzaufbau
8. Zwischenbilanz
IV. Zusammenfassende Betrachtungen
Teil 2 - Handhabung und Probleme horizontaler Abgrenzungen der EU-Sicherheitskompetenzen in Primärrecht und Rechtspraxis
A. Einführung
B. Primärrechtliche Perspektive: Differenzierung und Überschneidungsbereiche von RFSR und GASP
I. Ziele und Gestalt der Politikfelder
1. Gesamtwidmung der Union
2. RFSR
a) ‚Kompensationslogik'
b) Raum
c) Sicherheit
aa) Art. 3 Abs. 2 EUV
bb) Art. 67 AEUV
d) Unionsbürger und Grundrechte
e) Zwischenergebnis
3. Der Schutz der Sicherheit in den auswärtigen Beziehungen
a) Art. 3 Abs. 5 EUV
b) Art. 21 EUV
aa) Abs. 2 lit. a)
bb) Abs. 2 lit. c)
cc) Abs. 2 lit. g)
c) Würdigung - potenzielle Relevanz der auswärtigen Ziele für den RFSR
4. GASP
a) Art. 23 EUV
b) Art. 24 EUV
5. Zwischenbefund
II. Relevante Einzel-Kompetenzen am Sicherheitsnexus
1. RFSR
a) Allgemeine Bestimmungen
b) Politik im Bereich Grenzkontrollen, Asyl und Einwanderung
c) Justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen
d) Polizeiliche Zusammenarbeit
2. GASP
a) GASP im engeren Sinne
aa) Art. 28 EUV
bb) Art. 37 EUV
cc) Art. 215 AEUV
b) GSVP
aa) Art. 42 EUV
bb) Art. 43 EUV
3. Zusammenfassende Übersicht
III. Zur Bedeutung Kompetenz-erweiternder Normen
1. Implizite Außenkompetenzen
2. Flexibilitätsklausel nach Art. 352 AEUV
3. Zwischenergebnis
IV. Sicherheitsrelevante Kompetenzen im Umfeld von GASP und RFSR.
1. Beistands- und Solidaritätsklausel
a) Die Beistandsklausel nach Art. 42 Abs. 7 EUV
aa) Allgemeiner Umfang
bb) Bewaffneter Angriff
cc) Auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats
dd) Zwischenergebnis
b) Die Solidaritätsklausel nach Art. 222 AEUV
bb) Relevante Bedrohungen
cc) Rechtliche Verortung der Klausel
c) Unterscheidung der Beistands- und Solidaritätsklausel
2. Binnenmarktkompetenz des Art. 114 AEUV
3. Entwicklungszusammenarbeit
4. Gemeinsame Handelspolitik
V. Übersicht zur Architektur des unionalen Sicherheitsschutzes im Nexus-Bereich
VI. Zusammenfassende Gesamtwürdigung: unionale Zweiteilung des Sicherheitsschutzes im Primärrecht
1. Ziele
2. Kompetenzen
3. Raum und Territorium
4. Sicherheitsbedrohungen
5. Urheber der Sicherheitsbedrohungen
6. Schutzobjekte
7. Operative Maßnahmen
8. Unionsakteure und Handlungsmittel
9. Ergebnis
C. Rechtspraktische Perspektive: Fallstudien am Sicherheitsnexus
I. Der Sicherheitsnexus im Agenda-Setting der Union
1. Auswärtiges Unionshandeln
3. Phänomenbereichsspezifische Strategien
4. Würdigung
II. Terrorismusbekämpfung
1. Bedrohungsfeld
2. Maßnahmen der Union
a) Restriktive und kapitalbewegungsbeschränkende Maßnahmen
aa) Das EuGH-Urteil in der Rechtssache C-130/10
(1) Generalanwalt
(2) EuGH
(3) Stellungnahme
(a) Generalanwalt
(b) EuGH
bb) Restriktive und kapitalbewegungsbeschränkende Maßnahmen nach dem Urteil C-130/10
b) Terrorismusfinanzierungsbekämpfung im Übrigen
aa) Richtlinie (EU) 2015/849
bb) Verordnung (EU) 2015/847
cc) Übermittlung von Zahlungsverkehrsdaten nach dem SWIFT-Abkommen
c) Strafrechtliche Mindestvorschriften - Richtlinie (EU) 2017/541
d) Übermittlung von Fluggastdatensätzen (Passenger Name Records).
aa) Richtlinie (EU) 2016/681
bb) Internationale PNR-Abkommen und das Gutachten 1/15
e) Beschränkung des Zugriffs auf potenzielle Tatwerkzeuge
aa) Richtlinie (EU) 2017/853 über die Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen
bb) Richtlinie 2014/42/EU
f) Instrument zur Unterstützung der polizeilichen Zusammenarbeit - Verordnung (EU) 513/2014
g) EU Entry/Exit System - Verordnung (EU) 2017/2226
h) Bekämpfung der Verbreitung terroristischer Online-Inhalte - Verordnung (EU) 2021/784
3. Stellungnahme und Zwischenbefund
III. Piraterie-Bekämpfung
a) Operation Atalanta
aa) Mandat
bb) Kompetenzgrundlage
cc) Stellungnahme
(1) Argumente für die Anbindung an die GASP
(2) Argumente gegen die Anbindung an die GASP
(3) Zwischenergebnis
b) Abkommen zur Überstellung mutmaßlicher Seeräuber
aa) Das EuGH-Urteil zum EU/Mauritius-Abkommen in der Rechtssache C-658/11
(1) Generalanwalt Bot
bb) Das EuGH-Urteil zum EU/Tansania-Abkommen in der Rechtssache C-263/14
(1) Generalanwältin Kokott
IV. EU-Seeoperationen zur Bekämpfung von Menschenschmuggel und -handel
a) Operation Hera
b) Operation Sophia
aa) Hintergrund und Rechtsgrundlage
bb) Mandat
3. Stellungnahme
V. Cybersicherheit
a) Netz-und-Informationssysteme-Richtlinie - Richtlinie (EU) 2016/1148
b) Richtlinie 2013/40/EU über Angriffe auf Informationssysteme
c) Verordnung (EU) 2019/881 - Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit
d) Sanktionsrahmen für Cyberattacken - Ratsbeschluss (GASP) 2019/797
e) Cyber Diplomacy Toolbox
VI. Schlussfolgerungen.
1. Synthese einer Prüfmaske: Positionen von Generalanwälten und EuGH zum Nexus
2. Abgleich mit weiterem Sekundärrecht
a) Übersicht und Bewertung
b) Zur Nutzung der Binnenmarktkompetenz nach Art. 114 AEUV
D. Gesamtergebnis
Teil 3 - Das Spannungsverhältnis von Sicherheitsnexus und Trennungsgebot - Formen und Lösungsansätze für die Kompetenzabgrenzung im Lichte von Art. 40 EUV
A. Zum möglichen Umgang mit Art. 40 EUV - drei Ansätze zur Nutzung der Rechtsgrundlagen im Nexus-Bereich
B. Kompetenzabgrenzung am Nexus bei der Nutzung einer einzigen Rechtsgrundlage
I. Die bisherige Kompetenzabgrenzung
1. Die Grundsätze des allgemeinen Schwerpunkttests in der EuGH-Rechtsprechung
2. Die Abgrenzung von GASP und Nicht-GASP vor dem Vertrag von Lissabon gemäß Art. 47 EUV-Nizza: das ECOWAS-Urteil
II. Die grundsätzliche Anwendung des Schwerpunkttests am Nexus seit dem Vertrag von Lissabon
1. Anknüpfungspunkte des Schwerpunkttests und ihre Würdigung
a) Zielsetzung
b) Raum-Bezug
c) Rechtsfolge und einzelnormbezogene Betrachtung
aa) Inhalt von Maßnahme und Rechtsgrundlage
bb) Rechtsnatur und Regelungsumfang der beabsichtigten Maßnahme
cc) Kompetenztyp der Rechtsgrundlage
d) Rechtlicher Kontext
aa) Sicherheitsratsresolutionen
bb) Völkerrechtliche Verpflichtungen
cc) GASP-Beschlüsse
e) Unterscheidung von high und low politics
2. Kritik der Anwendung des Schwerpunkttests: Grenzen und Versagen einer vermeintlich klaren Zuweisungsregel
III. Die Annahme eines Lex-specialis-Verhältnisses zwischen GASP und Nicht-GASP als Kollisionsregel
IV. Zwischenbilanz
C. Notwendiger Paradigmenwechsel: Zulässigkeit der Kompetenzkombination - zum Ansatz der dynamisch-komplementären Sicherheitsdichotomie
I. Essenz des Nexus-Rechtsproblems.
II. Bedeutende Determinanten am Sicherheitsnexus.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Description based on print version record.
Other Format:
Print version: Thörner, Moritz Der Nexus von innerer und äußerer Sicherheit
ISBN:
9783161614163
OCLC:
1306059616

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