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Das forum necessitatis im europäischen Zuständigkeitsrecht.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Kübler-Wachendorff, Maximilian.
- Series:
- Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
- Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht ; v.465
- Language:
- German
- Physical Description:
- 1 online resource (269 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Tübingen : Mohr Siebeck, 2021.
- Summary:
- Maximilian Kübler-Wachendorff untersucht die Regelungen zur internationalen Notzuständigkeit, die in den jüngsten europäischen Verordnungen zum internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht enthalten sind. Diese Zuständigkeit bezweckt den Schutz des Klägers vor einer drohenden Rechtsverweigerung. Durch eine rechtsvergleichende Untersuchung ergründet der Autor mögliche Anwendungsfälle einer Notzuständigkeit.
- Contents:
- Cover
- Titel
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- A. Ausgangspunkt: Vermeidung von Rechtsverweigerung als einziger Zweck des forum necessitatis
- B. Ziel der Untersuchung
- C. Methodik der Untersuchung
- I. Berücksichtigung rechtsvergleichender Erwägungen im autonomen Auslegungsprozess
- II. Auswahl der Länder für den Rechtsvergleich
- D. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes
- E. Gang der Darstellung
- 1. Teil: Das forum necessitatis in den nationalen Zuständigkeitsordnungen
- A. Deutschland
- I. Die Notzuständigkeit zur Vermeidung eines negativen internationalen Kompetenzkonfliktes im weiten Sinn
- 1. Negativer internationaler Kompetenzkonflikt im engen Sinn
- a) Unterschiedliche inhaltliche Bestimmung desselben Anknüpfungspunktes
- b) Verwendung unterschiedlicher Anknüpfungspunkte
- c) Gerichtsstandsvereinbarung
- 2. Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit der Rechtsverfolgung im Ausland
- a) Faktische Unmöglichkeit
- (1) Stillstand der Rechtspflege
- (2) Rechtlosstellung des Klägers
- b) Unzumutbarkeit
- (1) Schwerwiegende Mängel in der Rechtsstaatlichkeit im Auslandsverfahren
- (2) Die Verfahrensdauer
- (3) Allgemeine Erschwernisse der Prozessführung im Ausland
- 3. Nichtanerkennungsfähigkeit in Deutschland
- II. Eilzuständigkeit
- III. Notzuständigkeit aufgrund schlechterer Prozesschancen im Ausland
- 1. Ordre public-Zuständigkeit
- 2. Kein forum legis zur Durchsetzung zwingenden deutschen materiellen Rechts
- IV. Not- und Fürsorgezuständigkeit wegen der Nicht-Erhältlichkeit des Rechtsschutzes im Ausland
- V. Sachlich notwendige Zuständigkeit Deutschlands
- VI. Das maßgebliche Ausland
- VII. Ausreichende Beziehung zu Deutschland
- 1. Wirkungsentfaltung und Vollstreckbarkeit des Urteils in Deutschland
- 2. Belegenheit von Vermögen in Deutschland.
- 3. Persönliche Verbindungen der Beteiligten zu Deutschland
- 4. Anwendbarkeit deutschen Rechts
- VIII. Rechtsfolge
- B. Frankreich
- I. Notzuständigkeit zur Vermeidung eines déni de justice
- 1. Notzuständigkeit wegen der Unmöglichkeit der Rechtsverfolgung im Ausland
- a) Negativer internationaler Kompetenzkonflikt
- (1) Kollision aufgrund der Verwendung verschiedener Anknüpfungsmomente für die internationale Zuständigkeit Frankreichs
- (2) Ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarungen
- b) Faktische Unmöglichkeit
- (1) Faktischer Ausschluss der Rechtsverfolgung im zu weit entfernten Forum
- (2) Eilzuständigkeit
- c) Rechtlosstellung des Klägers
- 2. Notzuständigkeit wegen der Unzumutbarkeit der Rechtsverfolgung im Ausland
- a) Schlechtere Prozesschancen im ausländischen Verfahren
- b) Ordre public-Zuständigkeit
- (1) Verstoß gegen absolute Grundwerte des ordre public international
- (2) Verstoß gegen vom ordre public international geschütztes materielles französisches Sachrecht
- c) Nichtanerkennungsfähigkeit in Frankreich
- 3. Ausreichende Beziehung zu Frankreich
- a) Lokalisierbares Rechtsschutzinteresse des Klägers
- b) Persönliche Verbindungen der Beteiligten
- II. Rechtsfolge
- III. Ausschließliche Zuständigkeit Frankreichs
- C. Österreich
- I. Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit der Rechtsverfolgung im Ausland
- 1. Negativer internationaler Kompetenzkonflikt
- 2. Stillstand der Rechtspflege
- 3. Nichtanerkennung der ausländischen Entscheidung
- 4. Verstöße gegen rechtsstaatliche Grundsätze im ausländischen Verfahren
- 5. Die Verfahrensdauer
- 6. Eilzuständigkeit
- 7. Politische Verfolgung
- 8. Kosten des Auslandsprozesses
- 9. Schlechtere Prozesschancen im Ausland und ordre public- Zuständigkeit
- 10. Faktischer Ausschluss der Rechtsverfolgung im Ausland aufgrund faktischer Hindernisse.
- II. Nicht-Erhältlichkeit der Einantwortung im Ausland
- III. Sachlich notwendige Zuständigkeit Österreichs
- IV. Das maßgebliche Ausland
- V. Der ausreichende Bezug zu Österreich
- VI. Ausschluss der Ordination trotz drohender Rechtsverweigerung
- VII. Rechtsfolge des 28 Abs. 1 Nr. 2 JN
- D. Schweiz
- 1. Unmöglichkeit der Rechtsverfolgung
- a) Fehlen eines international zuständigen Forums
- b) Nicht-Erhältlichkeit des nach Schweizer Recht notwendigen Rechtsschutzes
- 2. Unzumutbarkeit der Rechtsverfolgung
- a) Versagung der Anerkennung und Vollstreckung einer ausländischen Entscheidung
- b) Stillstand der Rechtspflege
- c) Verstöße gegen rechtsstaatliche Grundsätze im Auslandsverfahren
- d) Die Verfahrensdauer
- e) Politische Verfolgung des Klägers im ausländischen Forum
- f) Schlechtere Prozesschancen im Ausland und ordre public-Zuständigkeit
- g) Fehlgeschlagene ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung
- h) Notwendige passive Streitgenossenschaft
- II. Sachlich notwendige internationale Zuständigkeit der Schweiz
- III. Das maßgebliche Ausland
- IV. Ausreichender Zusammenhang des Sachverhaltes zur Schweiz
- 1. Wirkungsentfaltung und Vollstreckbarkeit eines Urteils in der Schweiz
- 2. Belegenheit von Teilen des Vermögens in der Schweiz
- 3. Persönliche Verbindungen der Beteiligten zur Schweiz
- V. Rechtsfolge des Art. 3 IPRG
- E. Zusammenfassende Analyse
- I. Die Rechtsverweigerung im internationalen Privatrechtsverkehr
- 1. Rechtsverweigerung aufgrund der Unmöglichkeit des Auslandsverfahrens
- 2. Rechtsverweigerung aufgrund der Unzumutbarkeit des Auslandsverfahrens
- 3. Relative Rechtsverweigerung aufgrund von Anerkennungslücken
- II. Das Prinzip des Forumsbezuges
- III. Ergebnis zu Teil 1.
- 2. Teil: Grundstrukturen einer europäischen Notzuständigkeit
- A. Der Begriff des Drittstaates in den untersuchten Verordnungen
- B. Rechtsverweigerung aufgrund der Unmöglichkeit eines drittstaatlichen Verfahrens
- I. Der negative internationale Kompetenzkonflikt
- 1. Unterschiedliche Bestimmung des gleichen Anknüpfungspunktes
- 2. Zusammentreffen verschiedener Anknüpfungspunkte
- a) Kollisionen im Internationalen Unterhaltsrecht
- b) Kollisionen im Internationalen Erbrecht
- c) Kollisionen im Internationalen Güterrecht
- 3. Die weitergehende Unzuständigkeit
- 4. Fehlgeschlagene ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarungen
- II. Nicht-Erhältlichkeit des Rechtsschutzes im an sich zuständigen Drittstaat
- 1. Prozessuale Abweisung eines unbekannten Rechtsschutzbegehrens
- a) Mögliche Kollisionen am Beispiel des internationalen Erbrechts
- (1) Nicht-Erhältlichkeit der Einantwortung im Drittstaat
- (2) Sonderfall: Erhältlichkeit der Einantwortung vor Gerichten eines Mitgliedstaates
- (3) Nicht-Erhältlichkeit eines europäischen Nachlasszeugnisses im Drittstaat
- b) Keine Substituierbarkeit des begehrten Rechtsschutzes
- c) Ausnahme: Wegfall der drohenden Rechtsverweigerung durch faktische Befriedigung des Rechtsschutzbegehrens
- 2. Abgrenzung zur Abweisung des Rechtsschutzbegehrens aus materiell-rechtlichen Gründen im Drittstaat
- 3. Ausnahme: Materiell-rechtliche Qualifikation der Abweisung eines an sich bekannten Verfahrens im Drittstaat
- III. Stillstand der Rechtspflege
- IV. Rechtlosstellung des Klägers im an sich zuständigen Forum
- C. Rechtsverweigerung aufgrund der Unzumutbarkeit des drittstaatlichen Verfahrens
- I. Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit des drittstaatlichen Verfahrens
- II. Die Verfahrensdauer
- III. Die politische und strafrechtliche Verfolgung des Klägers im drittstaatlichen Forum.
- IV. Übermäßige Kosten des Verfahrens in einem Drittstaat
- V. Nichtanerkennung einer drittstaatlichen Entscheidung
- 1. Relative Rechtsverweigerung durch Anerkennungslücken
- 2. Unzumutbarkeit auch bei bereits gescheiterter Anerkennung?
- 3. Ursachen der Anerkennungslücken bei Verfahren mit Drittstaatenbezug
- a) Uneinheitlichkeit der Anerkennungslücken wegen der Verbürgung der Gegenseitigkeit
- b) Anerkennungslücke trotz an sich bestehender Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaates
- c) Ausschluss der Anerkennungslücke durch Zuständigkeitsanknüpfung an das Vermögen
- VI. Schlechtere Erfolgsaussichten im drittstaatlichen Verfahren
- a) Ordre public-widriges Ergebnis als Ursache drohender Rechtsverweigerung
- b) Unionsrechtlicher oder nationaler ordre public als Maßstab
- (1) Maßgeblichkeit des nationalen anerkennungsrechtlichen ordre public
- (2) Bindung der Mitgliedstaaten an Unionsrecht bei Ausführung europäischen Sekundärrechts
- c) Zusammenfassendes Zwischenergebnis
- 2. Die ordre public-Zuständigkeit im Anwendungsbereich der einzelnen Verordnungen
- a) Ordre public-Zuständigkeit im Internationalen Unterhaltsrecht
- b) Ordre public-Zuständigkeit im Internationalen Erbrecht
- c) Ordre public-Zuständigkeit im Internationalen Güterrecht
- 3. Abgrenzung zur Nicht-Erhältlichkeit des Rechtsschutzes im Drittstaat
- VII. Notwendige passive Streitgenossenschaft
- VIII. Eilzuständigkeit
- IX. Faktischer Ausschluss der Rechtsverfolgung aufgrund sonstiger Umstände
- D. Der enge Bezug zum Drittstaat - Der Prüfungsumfang
- I. Die nationale Anerkennungszuständigkeit als Maßstab
- II. Bestimmung der Anerkennungszuständigkeit
- 1. Spiegelung der nationalen Zuständigkeiten
- 2. Berücksichtigung der europäischen internationalen Gerichtsstände
- III. Folgerung für die Bestimmung des engen Bezuges.
- E. Sachlich notwendige Zuständigkeit des Forums.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- ISBN:
- 3-16-159937-3
- OCLC:
- 1247836180
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