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Haftung für CSR / Sven Asmussen.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Asmussen, Sven, author.
- Series:
- Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht ; Volume 74.
- Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht ; Volume 74
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Social responsibility of business--Law and legislation.
- Social responsibility of business.
- Tort liability of corporations.
- Physical Description:
- 1 online resource (296 pages)
- Edition:
- First edition.
- Place of Publication:
- Tübingen, Germany : Mohr Siebeck Tübingen, [2020]
- Summary:
- Corporate social responsibility (CSR) spielt im unternehmerischen Wettbewerb eine immer größere Rolle. Sven Asmussen widmet sich diesem Phänomen aus privatrechtlicher Sicht. Er untersucht, wie Unternehmen ihren Mitbewerbern, Anlegern und Abnehmern haften, wenn sie gegen CSR-bezogene Verhaltenskodizes, sogenannte CSR-Codes, verstoßen bzw. über deren Einhaltung täuschen.
- Contents:
- Cover
- Titel
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1 Grundlagen
- A. Phänomenologie
- I. Corporate Social Responsibility
- II. Corporate Social Responsibility Codes
- B. Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen
- I. Motivlage
- II. CSR-Belange als Externalitäten
- III. Informationsasymmetrien
- C. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands
- Erster Teil: Horizontalverhältnis
- 2 Haftung gegenüber Wettbewerbern
- A. Interessenlage
- B. Zuwiderhandlungshaftung
- I. Vertragshaftung
- 1. Abgrenzung nach dem Rechtsbindungswillen
- 2. Bedeutung des Wortlauts
- 3. Bedeutung der (wirtschaftlichen) Interessenlage
- II. Lauterkeitsrechtliche Zuwiderhandlungshaftung
- 1. Inkorporation über 3a UWG
- 2. Inkorporation über 5 Abs. 1 S. 2 Nr. 6 UWG
- a) Kodex-Verstoß als Unlauterkeitsvorwurf
- b) Erfordernis einer Marktverhaltensregel
- c) Der Marktbezug von CSR-Codes
- 3. Generalklausel, 3 UWG
- C. Informationshaftung
- D. Ergebnis
- Zweiter Teil: Vertikalverhältnis
- 3 Haftung gegenüber Anlegern
- I. Gesellschaftsrechtliche Haftung
- II. Haftung im Zusammenhang mit der Wertpapiertransaktion
- 1. Rechtsgeschäftliche Zuwiderhandlungshaftung
- 2. Vertrauenshaftung
- 3. Kaufrechtliche Äußerungshaftung, 434 Abs. 1 S. 3 BGB
- III. Deliktische Haftung
- I. Täuschungen in speziellen Informationsinstrumenten
- 1. Spezialgesetzliche Prospekthaftung
- a) Hintergrund und Bedeutung für CSR-Codes
- b) Grobe Skizze der Prospekthaftung, 9 ff. WpPG n.F
- 2. Haftung für fehlerhafte nichtfinanzielle Erklärungen, 289b-e
- 315b, c HGB
- a) Inhalt der CSR-Berichtspflicht
- b) Regelungszweck
- c) Haftung gegenüber Anlegern
- aa) Gleichbehandlung der 289b-e, 315b und c HGB mit den übrigen Publizitätspflichten.
- bb) Institutionen- und Individualschutz
- cc) Konflikt mit dem haftpflichtrechtlichen Gesamtsystem
- dd) Modifikation des subjektiven Tatbestands
- 3. Ergebnis
- II. Allgemeine Kapitalmarktinformationshaftung
- 1. Bürgerlich-rechtliche Prospekthaftung im eigentlichen Sinn
- a) Begründung und historischer Anwendungsbereich
- b) Beschränkung des Anwendungsbereichs über den Prospektbegriff
- c) Allgemeine Kapitalmarktinformationshaftung
- 2. Deliktische Sekundärmarktinformationshaftung, 826, 31 BGB
- a) Verbot aktiver Kapitalmarkttäuschung als Sittenwidrigkeitsregel
- aa) Ausgangspunkt: die Infomatec-Rechtsprechung
- bb) Kriterien zur Bestimmung einer Sittenwidrigkeitsregel
- cc) CSR-bezogene Täuschungen als sittenwidriges Verhalten
- (1) Grundprinzip: Verbot aktiver Täuschungen am Sekundärmarkt
- (2) Feinjustierung: Kein Verbot von Täuschungen, die lediglich ideelle Interessen betreffen
- (a) Institutionen- und Individualschutz
- (b) Kein Schutz rein ideeller Interessen
- (3) Sanktionierung durch Haftpflichtrecht
- dd) Dogmatische Konkretisierung: Umfang des Täuschungsverbots und Maßstab der Unrichtigkeit
- b) Konkretisierung der weiteren Tatbestandsmerkmale auf Grundlage der Ad-hoc-Mitteilungs-Rechtsprechung des BGH
- aa) Schaden(-sersatz)
- bb) Kausalität
- cc) Subjektiver Tatbestand: Vorsatz
- dd) Zusammenfassung
- c) Angemessenheit der deliktischen Sekundärmarktinformationshaftung für unrichtige CSR-Versprechen
- aa) Kritik am Schaden(-sersatz)
- (1) Gefahr der Überkompensation durch Rückabwicklung
- (2) Keine Abweichende Beurteilung bei CSRInformationen
- (3) Beschränkung auf den Kursdifferenzschaden gem. 251 Abs. 1 BGB
- bb) Kritik am strengen Kausalitätserfordernis
- cc) Angemessenheit des Vorsatzerfordernisses
- (1) Verhinderung ineffizienter Ressourcenaufwendungen.
- (2) Verhinderung einer Übersteuerung bei privaten Schäden
- (3) Verhinderung einer Überabschreckung bei Nachhaltigkeitsinformationen
- d) Zurechnung und Zwischenergebnis
- 3. Keine abweichende Bewertung am Primärmarkt
- 4. Ergebnis
- III. Lauterkeitsrechtliches Irreführungsverbot
- 4 Haftung gegenüber Abnehmern
- I. Rechtsgeschäftliche Erfüllungshaftung
- 1. Begründung durch ausdrückliche Vereinbarung
- 2. Einbeziehung durch erläuternde Auslegung des Abnahmevertrags
- 3. Einbeziehung durch ergänzende Auslegung des Abnahmevertrags
- II. Positive Vertrauenshaftung
- III. Kaufrechtliche Äußerungshaftung, 434 Abs. 1 S. 3 BGB
- 1. Grundsatz: Begrenztheit des Beschaffenheitsbegriffs
- 2. Reichweite des Beschaffenheitsbegriff im Hinblick auf CSR-Codes
- a) Ausschluss unternehmensbezogener Faktoren
- b) Ausschluss prozessorientierter Versprechen
- 3. Systematische Erweiterung des Beschaffenheitsbegriffs
- 4. Erweiterung des Beschaffenheitsbegriffs über den Auslegungsmaßstab
- a) Ausgangslage
- b) Europäisches Verbraucherleitbild als Maßstab für b2c-Konstellationen
- c) Vergleich zur Auslegung nach 133, 157 BGB
- aa) Heranzuziehendes Auslegungsmaterial
- bb) Eigenschaften des (fiktionalen) Musteradressaten
- cc) Anzuwendender Sorgfaltsmaßstab
- dd) Zwischenergebnis
- d) Plädoyer für eine einheitliche Auslegung und Zwischenergebnis
- 5. Zwischenergebnis
- I. Bürgerlich-rechtliche Informationshaftung
- 1. Anfechtung wegen arglistiger Täuschung
- a) Schutz ideeller Interessen
- b) Tatbestand
- aa) Unternehmensbezogene Faktoren als Tatsachen
- bb) Täuschung
- cc) Kausalität
- dd) Arglist des Anbieters
- c) Zwischenergebnis
- 2. Vorvertragliche Informationshaftung auf Grundlage der c.i.c
- a) Schutz ideeller Interessen.
- b) Werbung als Teil der Vertragsverhandlung
- c) Direkthaftung des werbenden Herstellers
- aa) Ansätze Lehmanns, Kerstings &
- Leistners
- bb) Anwendung auf unternehmensbezogene CSR-Codes
- d) Begrenzung auf produktbezogene Faktoren
- aa) Funktionale Betrachtung
- bb) Systematische Betrachtung
- e) Zwischenergebnis
- 3. Deliktische Informationshaftung
- II. Lauterkeitsrechtliches Irreführungsverbot
- 1. Schutz ideeller Interessen
- 2. Unternehmensbezogene Faktoren und prozessorientierte Versprechen als lauterkeitsrechtlich relevante Umstände
- 3. Maßgebliche Verkehrskreise für die Irreführungsprüfung
- a) Beschränkung durch Veröffentlichung auf der Unternehmenswebseite
- b) Beschränkung auf Abnehmer mit Nachhaltigkeitsinteressen
- c) Gespaltene Verkehrsauffassung für unterschiedliche Stakeholdergruppen
- 4. Irreführungsgefahr von CSR-Codes
- a) Maßstab
- b) Unwahre Angaben in CSR-Codes
- c) Sonderproblem: Greenwashing
- 5. Wettbewerbliche Relevanz von CSR-Codes
- a) Empirie
- b) Prognoseargumentarium
- c) Verwässerung von CSR-Strategien
- 6. Rechtsfolgen
- a) Lauterkeitsrechtliches Rechtsfolgeninstrumentarium
- b) Schadensersatzansprüche der Abnehmer über 823 Abs. 2 BGB
- Zusammenfassung der Ergebnisse in Thesen
- Literaturverzeichnis
- Sachregister.
- Notes:
- Description based on print version record.
- ISBN:
- 3-16-158969-6
- OCLC:
- 1179912412
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