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Die Zulässigkeit derivativer Finanzinstrumente in Unternehmen, Banken und Kommunen : Eine ökonomische und rechtliche Analyse.

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Format:
Book
Author/Creator:
Köhler, Christian.
Series:
Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht ; v.2
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (460 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Zulässigkeit derivativer Finanzinstrumente in Unternehmen, Banken und Kommunen
Place of Publication:
Tübingen : Mohr Siebeck, 2020.
Summary:
Derivative Finanzinstrumente sind aus modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Christian Köhler zeigt, welche Arten derivativer Finanzinstrumente für den Einsatz in der Unternehmung unzulässig sind. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Entscheidungsträger in Unternehmen, sondern ist zugleich äußerst relevant für die Ausgestaltung eines künftigen Finanzsystems.
Contents:
Cover
Titel
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Grundlegung
1. Kapitel: Derivate und Terminmärkte
A. Allgemeiner Teil
I. Grundidee derivativer Finanzinstrumente
II. Systematisierung
1. Nach dem Vertragsinhalt
a) Unbedingte Geschäfte
b) Bedingte Geschäfte
2. Nach der Handelsmotivation
a) Absicherung
b) Spekulation
c) Arbitrage
3. Nach dem Handelsort
a) Börsenhandel
b) Bilateraler Handel
4. Nach dem Erfüllungszeitpunkt
a) Kassageschäfte
b) Termingeschäfte
III. Risiken derivativer Finanzinstrumente
1. Marktrisiko
2. Gegenparteirisiko
3. Liquiditätsrisiko
4. Operationelles Risiko und Modellrisiko
B. Besonderer Teil
I. Grundformen derivativer Finanzinstrumente
1. Festgeschäfte
a) Kennzeichnende Eigenschaften
b) Kurssicherung durch Abschluss von Festgeschäften
c) Klassische Erscheinungsformen
2. Swapgeschäfte
b) Klassische Erscheinungsformen
3. Optionsgeschäfte
b) Preisbildung
c) Optionsstrategien
d) Klassische Erscheinungsformen
II. Moderne Erscheinungsformen derivativer Finanzinstrumente
1. Kreditderivate
a) Allgemeines
b) Credit Default Swap
c) Credit Spread Options
d) Total Return Swaps
e) Credit Linked Notes
f) Collateralized Debt Obligations
2. Exotische Basiswerte
a) Wetterderivate
b) Katastrophenderivate
c) Sportderivate
d) Stromderivate
C. Ergebnis
2. Kapitel: Ökonomische Eignung von Finanzderivaten zur Unternehmensfinanzierung
A. Positive Effekte durch den Einsatz von Derivaten
I. Positive Effekte in der betriebswirtschaftlichen Unternehmensfinanzierung
1. Stellung von Derivaten in der Unternehmensfinanzierung
a) Finanzierungsformen der Unternehmung.
b) Derivate in der internationalen Rechnungslegung
c) Derivate in der deutschen Rechnungslegung
d) Schlussfolgerung
2. Werteffekte durch Regelungsarbitrage mit Derivaten
a) Reproduzierbarkeit als Voraussetzung für Regelungsarbitrage
b) Derivate und bilanzpolitische Gestaltungsmaßnahmen
c) Derivate und Steuerersparnis
d) Derivate und Investitionsrestriktionen
e) Wettbewerbsstrategischer Einsatz von Derivaten
f) Schlussfolgerung
3. Unternehmenswertsteigerung durch finanzielles Risikomanagement
a) Kapitalstruktur und Risikomanagement
b) Risikoabsicherung und Steuern
c) Kapitalkostenminderung
d) Komparative Kostenvorteile durch Risikomanagement
4. Zusammenfassung
II. Positive Effekte durch Derivate in der Volkswirtschaft
1. Grundfunktionen der Finanzmärkte
a) Verteilung von Kapital und Risiko als Primärfunktion
b) Transaktionskosten und asymmetrische Information
c) Senkung von Transaktionskosten
d) Bereitstellen von Information
2. Die Rolle der Spekulation in den Finanzmärkten
a) Spekulation in der neoklassischen Wirtschaftstheorie
b) Spekulation im sozialen Kontext
c) Ökonomische Legitimation von Spekulationshandlungen
3. Leistung der Terminmärkte als Teil der Finanzmärkte
a) Risikotransfer
b) Markvervollständigung
c) Verbesserte Preisfindung an Kassamärkten
B. Ökonomische Grenzen des Derivateeinsatzes
I. Komplexität derivativer Finanzinstrumente
1. Schätzprobleme auf der Ebene des Underlyings
a) Rendite
b) Volatilität
c) Korrelation
2. Vertragsgestaltung des Derivats
a) Hauptbestandteile des Vertrages
b) Nebenbestimmungen
c) Pooling von Risiken
d) Strukturierung
3. Mehrfachableitung
a) Einzelnes Derivat als Basiswert
b) Derivateportfolio als Basiswert
c) Ökonomische Grenzen der Mehrfachableitung.
4. Strategische Komplexität
a) Transaktionskosten
b) Performance von Absicherungsstrategien
5. Zusammenfassung
II. Ökonomisch illegitime Transaktionen mit Derivaten
1. Spekulation
a) Ökonomische Legitimität hoher Nominal- und Handelsvolumen
b) Fälligkeitseffekte am Kassamarkt
c) Langfristige Informationseffekte
d) Langfristige Liquiditätseffekte
e) Kurzfristige Informations- und Liquiditätseffekte
2. Marktmanipulation
a) Manipulation durch Marktmacht
b) Täuschung von Marktteilnehmern
3. Insiderhandel
a) Insiderhandel und Marktliquidität
b) Insiderhandel und Anreizstruktur des Managements
III. Derivate als Quelle systemischen Risikos
1. Entscheidungen unter Unsicherheit
a) Rationalität
b) Vertrauen
c) Schlussfolgerung
2. Das Konzept des systemischen Risikos
a) Initialereignis
b) Übertragungskanäle
c) Einflussfaktoren auf den Verlauf systemischer Ereignisse
3. Komplexität von Finanzderivaten und systemische Risiken
a) Konzentration in den OTC-Märkten
b) Rückwirkungen auf die Risikoqualität
c) Entscheidungen unter Ambiguität und systemische Risiken
3. Kapitel: Zulässigkeit derivativer Finanzinstrumente in Unternehmen, Banken und Kommunen
A. Derivate am Schnittpunkt von Banken- und Versicherungsaufsicht
I. Schutzrichtung von Bankenaufsicht und Versicherungsaufsicht
II. Bankenaufsichtsrecht als obligatorischer Rahmen für Derivate
1. Termingeschäfte nach alter Rechtslage
2. Termingeschäfte nach heutiger Rechtslage
3. Bereichsausnahmen
4. Schlussfolgerung
III. Derivate als aufsichtsrechtliche Versicherungsgeschäfte
1. VertragstypischePflichten
2. Zwecksetzung des Vertrages
3. Versicherbares Interesse.
4. Risikoausgleich im Kollektiv
5. Risikobasierte Abgrenzung
6. Schlussfolgerung
IV. Zusammenfassung
B. Unternehmenszweck und der Einsatz von Derivaten
I. Unternehmenszwecksetzung als Grenzen des rechtlichen Könnens
1. Herleitung aus dem Rechtsgedanken der Ultra-vires-Doktrin
2. Wertungswidersprüche zum deutschen Gesellschaftsrecht
II. Derivate und der Zweck von juristischen Personen des Privatrechts
1. Unternehmensgegenstand von Industrie- und Handelsunternehmen
a) Gegenstandsklausel und Spekulationshandlungen
b) Hilfsgeschäfte
2. Betrieb von Bankgeschäften als Unternehmensgegenstand
a) Bankgeschäfte und die volkswirtschaftliche Funktion der Bank
b) Derivategeschäfte mit Spekulationszweck
c) Begrenzung der Hebelwirkung eines Derivats
d) Konnexität zur realwirtschaftliche Finanzierungsfunktion
e) Schlussfolgerung
III. Derivate und juristische Personen des öffentlichen Rechts
1. Derivategeschäfte durch Landesbanken
a) Konkretisierung des öffentlichen Zwecks
b) Derivateeinsatz im Lichte der öffentlichen Zweckbindung
2. Derivategeschäfte im kommunalen Schuldenmanagement
a) Das kommunale Spekulationsverbot
b) Spekulationsverbot als Verbotsgesetz i.S.d. 134 BGB
c) Sittenwidrigkeit
d) Überschreiten des rechtlichen Könnens
C. Sorgfaltspflichten der Geschäftsführung beim Einsatz von Derivaten
I. Entscheidungsfindung auf angemessener Informationsgrundlage
1. Verschleierungspotential bei strukturierten Derivaten
2. Informationsbeschaffung und Informationsvernichtungseffekt
3. Informationsbeschaffung bei externen Dritten
II. Gesellschaftswohl
1. Übernahme bestandsgefährdender Risiken
a) Maßstab eines nicht gesicherten Unternehmensfortbestandes
b) Allgemeiner Gefahrdungsmaßstab.
c) Gefahrdungsmaßstab im Umgang mit Derivaten
2. Übernahme von Großrisiken und Klumpenrisiken
a) Eigenmittelunterlegung und Risikomischung im Bankrecht
b) Risikomischung im Investmentrecht
c) Risikomischung als gesellschaftsrechtlicher Grundsatz
3. Grenzen zulässiger Risikoübernahme durch Derivate
a) Absicherungshandlungen
b) Spekulationshandlungen
III. Einrichtung eines Risikofrüherkennungssystems
1. Maßstab eines Risikomanagements für den Derivateeinsatz
a) Allgemeiner Maßstab
b) Maßstab für Finanzierungsmaßnahmen durch Derivate
2. Anforderungen an die Risikoerkennung
a) Anforderungen an die Mitarbeiter
b) Methodische Anforderungen an die laufende Risikomessung
c) Exkurs: Exkulpationsmöglichkeiten beiModellversagen
3. Risikokommunikation und Dokumentation
4. Überwachung und Kontrolle
IV. Strafrechtliche Grenzen des Derivateeinsatzes im Unternehmen
1. Betrug und Kapitalanlagebetrug
a) Anwendbarkeit von 264a StGB auf Derivate
b) Betrugsrelevanz der Wahl von Modellparametern
2. Untreue beim Einsatz von Derivaten
a) Erhebliche Pflichtverletzung durch Risikogeschäfte
b) Risikoübernahme als gefahrdungsgleicher Vermögensschaden
V. Zusammenfassung
D. Funktionsschutz der Kapitalmärkte
I. Zugang zu bewertungsrelevanter Information und Derivate
1. Zugangserfordernis im US-amerikanisches Kapitalmarktrecht
a) Private Offerings
b) Emissionsbanken und Sekundärmarkttransaktionen
2. Zugangserfordernis im europäischen Kapitalmarktrecht
a) Prospektpflicht
b) Wohlverhaltenspflichten
3. Zugang zur Information als informationelle Gleichbehandlung
a) Informationelle Gleichbehandlung im Kapitalmarktrecht
b) Zugang zur Information als informationeile Gleichbehandlung.
4. Inhaltliche Ausgestaltung und Rechtsfolge des Grundsatzes.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-16-158802-9
OCLC:
1182867465

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