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Unternehmerisches Ermessen : Zu den Aufgaben und Pflichten von Vorstand und Aufsichtsrat.

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Lohse, Andrea.
Series:
Jus Privatum
Jus Privatum ; v.100
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (567 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Unternehmerisches Ermessen
Place of Publication:
Tübingen : Mohr Siebeck, 2020.
Summary:
Im Mittelpunkt der Diskussion über das »Versagen« von Vorständen und Aufsichtsräten steht die Managerhaftung für unternehmerische Fehlentscheidungen. Der Gesetzgeber hat sich mit dem UMAG gegen eine Haftungsverschärfung entschieden. Andrea Lohse entwirft demgegenüber ein Haftungskonzept, das strengere Anforderungen an unternehmerische Entscheidungen stellt und so zu einer Optimierung des Managerverhaltens beitragen kann.
Contents:
Cover
Titel
Vorwort
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Corporate Governance und kein Ende?
1. Teil Das Corporate Governance Problem
A. Unternehmen außer Kontrolle: Das Versagen der Corporate Governance
I. Der empirische Befund
1. Der Fall ARAG
2. Der Fall Metallgesellschaft
3. Der Fall ASS
4. Der Fall Bremer Vulkan
5. Der Fall Balsam
6. Der Fall KHD
7. Der Fall Mannesmann I
8. Der Fall Mannesmann II
9. Der Fall Holzmann
10. Der Fall HypoVereinsbank
II. Der analytische Befund
1. Die unzureichenden Wirkungskräfte der externen Corporate Governance Mechanismen
2. Die Relevanz der internen Corporate Governance Mechanismen
3. Ergebnis
B. Das Kernproblem: Die business judgment rule
I. Der Ausgangspunkt: Weite Entscheidungsfreiräume
II. Die ARAG-Entscheidung des Bundesgerichtshofs
III. Der UMAG-Vorschlag der Bundesregierung
IV. Ergebnis
C. Der Lösungsansatz: Das Konzept der negativen Kontrolle
I. Vergleichbare Problemlagen im Verwaltungsrecht
II. Kompetenzverteilung unter dem Kontrollaspekt
III. Gang der Untersuchung
2. Teil Die Entscheidungsfreiräume des Vorstands und des Aufsichtsrats
A. Ansatzpunkt
I. Die normative Ermächtigungslehre
1. Einschätzungsprärogativen
2. Ermessensspielräume
3. Gestaltungsspielräume?
4. Schlußfolgerung
II. Die gesellschaftsrechtliche Legitimationsgrundlage
1. Regelungstechnik des Aktiengesetzes
2. Konkretisierung der Befugnisnorm
3. Auslegung der Befugnisnorm
a) Das Kriterium der unternehmerischen Entscheidung
b) Der betriebswirtschaftlich absicherbare Befund
c) Operationalisierung
aa) Handlungsbedarf
bb) Handlungsprogramm
4. Rechtsvergleich
5. Ergebnis
B. Vorstand
I. Die Führungsaufgabe des Vorstands
1. Strategische Entscheidungen
2. Operative Entscheidungen.
3. Unternehmensorganisatorische Entscheidungen
4. Selbstorganisatorische Entscheidungen
5. Internes Steuerungs- und Überwachungssystem
II. Der Überwachungsbereich des Aufsichtsrats
1. Nicht delegierbare Aufgaben des Vorstands im Lichte des 90 AktG
2. Delegierbare Aufgaben des Vorstands im Lichte des 90 AktG
3. Aufgaben des Vorstands im Lichte ergänzender Berichtspflichten
III. Die Entscheidungsfreiräume des Vorstands im Überwachungsbereich des Aufsichtsrats
1. Nicht delegierbare Aufgaben des Vorstands
2. Delegierbare Aufgaben des Vorstands
C. Aufsichtsrat
I. Die Überwachungsaufgabe des Aufsichtsrats aufgrund des 111 Abs. 1 AktG
1. Überwachung, Kontrolle, Prüfung und Beratung
2. Überwachung beabsichtigter, laufender und abgeschlossener Vorgänge
a) Überwachung beabsichtigter und laufender Vorgänge
b) Überwachung abgeschlossener Vorgänge
II. Die sonstigen Aufgaben des Aufsichtsrats
1. Überwachung und Leitung
2. Einordnung der Aufgaben
III. Die Entscheidungsfreiräume des Aufsichtsrats
1. Die Entscheidungsfreiräume im Rahmen der Überwachungsaufgabe aufgrund des 111 Abs. 1 AktG
a) Die Erkenntnis einer Pflichtverletzung des Vorstands
aa) Die ARAG-Entscheidung des Bundesgerichtshofs
bb) Die richtige Fragestellung
cc) Der richtige Ansatz
(1) Konkretisierung der Aufgabe
(2) Wahrnehmung der Aufgabe
dd) Rechtsvergleich
ee) Ergebnis
b) Die Erkenntnis einer besseren Entscheidung
aa) Prüfungspflicht
bb) Einschätzungsprärogativen
cc) Ergebnis
c) Die Einwirkung auf den Vorstand
aa) Einwirkungsfälle und Einwirkungsmöglichkeiten
bb) Ermessensspielräume
(1) Entschließungsermessen?
(2) Auswahlermessen?
(a) Heterogenität der Einwirkungsmöglichkeiten
(b) Rechtsvergleich
(c) Spezifische Fragen.
(d) Problemeingrenzung
(aa) Das Handlungsprogramm des Aufsichtsrats
(α) Sanktionierung der Unternehmensführung
(β) Optimierung der Unternehmensführung
&lt
tab/&gt
(i) Erste Einwirkungsstufe
(ii) Zweite Einwirkungsstufe
(iii) Dritte Einwirkungsstufe
(χ) Ergebnis
(bb) Ermessensprärogativen des Aufsichtsrats?
(α) Die ARAG-Entscheidung des Bundesgerichtshofs
(β) Die richtige Fragestellung
(χ) Der richtige Ansatz
(i) Konkretisierung der Aufgaben
(ii) Wahrnehmung der Aufgaben
(δ) Ergebnis
(cc) Evaluationsermessen des Aufsichtsrats?
(i) Konkretisierung der Aufgabe
(ii) Wahrnehmung der Aufgabe
(δ) Rechtsvergleich
(ε) Ergebnis
(dd) Auswahlermessen des Aufsichtsrats?
(α) Die problematischen Fallkonstellationen
2. Die Entscheidungsfreiräume im Rahmen der sonstigen Aufgaben
a) Personalentscheidungen
b) Sonstige Vorstandsentscheidungen
c) Mitwirkungs- und Initiativentscheidungen
d) Selbstorganisatorische Entscheidungen
e) Überwachungsaufgaben außerhalb des 111 Abs. 1 AktG
f) Ergebnis
D. Zusammenfassung der Ergebnisse
3. Teil Die Reichweite der Entscheidungsfreiräume des Vorstands und des Aufsichtsrats
I. Die verwaltungsrechtliche Entscheidungsfehlerlehre
1. Die Bedeutung des Verwaltungsverfahrensrechts
2. Die Grundannahmen der Entscheidungsfehlerlehre
a) Trennungsprinzip
b) Fehleridentität
c) Anknüpfungspunkt
d) Zwei Fehlerquellen
3. Die "Fehlerliste"
a) Interpretations- und Feststellungsfehler.
aa) Vorliegen des Einschätzungsbegriffs bzw. der Ermessensermächtigung
bb) Reichweite des Einschätzungsbegriffs bzw. der Ermessensermächtigung
cc) Sinngehalt des Einschätzungsbegriffs bzw. Sinn und Zweck der Ermessensermächtigung
dd) Sachverhalt
b) Abwägungsfehler
aa) Vorliegen und Aussage der Wertungsgrundsätze
bb) Verbot unsachlicher Beweggründe
cc) Berücksichtigung der Wertungsgrundsätze
(1) Berücksichtigung der relevanten Gesichtspunkte
(2) Gewicht und Bedeutung der relevanten Gesichtspunkte
(3) Bewertung, Gewichtung und Ausgleich der relevanten Gesichtspunkte
(4) Vorrang der Aussage eines Wertungsgrundsatzes
4. Ein "Systematisierungsversuch"
a) Inhaltliche und strukturelle Fehler
aa) Ergebnisfehler und inhaltliche Vorgangsfehler
bb) Strukturelle Vorgangsfehler erster Stufe
cc) Strukturelle Vorgangsfehler zweiter Stufe
b) "Spezifische Ermessensfehler"
c) Zuordnung zur "Zweck- und Grenzenformel"
aa) "Grenzen"
bb) "Zweck"
(1) "unter anderen Umständen"
(2) "aus anderen Gründen"
(3) "nicht aufgrund der tatsächlichen Motive"
II. Das Konzept einer gesellschaftsrechtlichen Entscheidungsfehlerlehre
1. Grundlegung
2. Fehlerkategorien
a) Typisierung des abstrakten Verhaltensfehlers und der konkreten Verhaltensfehler
b) Bestimmung der konkreten Verhaltensfehler
aa) Abwägungsmangel
bb) Abwägungsunschlüssigkeit
cc) Abwägungsmißorganisation
dd) Mißverhältnis zwischen Ergebnis und Vorgang
3. Fehlerfolgen
a) Fehlerkausalität
aa) Voraussetzungen
bb) Reichweite
b) Entscheidungskausalität
4. Ein Vergleich mit der U.S. amerikanischen business judgment rule
a) Die U.S. amerikanische Rechtsprechung
aa) Prozessuale Funktionen der business judgment rule
bb) Materiell-rechtliche Voraussetzungen der business judgment rule.
(1) business judgment
(2) good faith
(3) disinterested judgment
(4) informed judgment
(5) rational business purpose
cc) Materiell-rechtliche Konsequenzen des Nichteingreifens der business judgment rule
b) Die Vorzüge der gesellschaftsrechtlichen Entscheidungsfehlerlehre
aa) Unterschiede im Konzept
(1) Rechtsvergleich
(2) Würdigung
bb) Unterschiede in den Fehlerkategorien
cc) Unterschiede im Kontrollmaßstab
(1) Abgrenzungs- und Legitimationsprobleme
(2) Funktion der Aktionärsklage
(3) Verschärfung der business judgment rule
B. Die gesellschaftsrechtliche Entscheidungsfehlerlehre
I. Die Relevanz des Deutschen Kodex
1. Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre
a) Zögerliche Herausbildung von Rechtspflichten
b) Zögerliche Rezeption von Grundsätzen ordnungsgemäßer Unternehmensführung
2. Deutscher Kodex und Aktiengesetz
a) Methodischer Ansatz
b) Ausstrahlungswirkung
c) Rezeptionsprobleme
aa) Zielsetzung
bb) Regelungstechnik
(1) Empfehlungen und Anregungen
(2) Auslegungsfragen
cc) Defizitäre Substantiierung
d) Ergebnis
II. Überschreitung und Abwägungsmangel
1. Generelle Entscheidungsgrenzen
2. Absolute Entscheidungsgrenzen, Ermessensgrenzen und Ermessensrichtlinien
a) Das Konzept von Manfred H. Kessler
aa) Absolute Entscheidungsgrenzen
bb) Ermessensgrenzen
cc) Ermessensrichtlinien
b) Angemessenheit von Leistung und Gegenleistung
aa) Ermessensgrenzen
bb) Ermessensrichtlinien
c) Ermessensrichtlinien für Einzelfragen
3. Allgemeine Abwägungsgrundsätze
a) Gesellschaftsrechtlicher Ausgangsbefund
b) Betriebswirtschaftlicher Befund
c) Rechtsvergleichender Befund
d) Richtlinien für eine sachgemäße Einschätzung, Evaluation und Auswahl
4. Rationalgebot.
III. Abwägungsmißorganisation und Abwägungsunschlüssigkeit.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-16-157944-5
OCLC:
1159169375

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