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Der Unternehmensgesellschafter als personaler Kern der rechtsfähigen Gesellschaft.

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Jung, Peter.
Series:
Jus Privatum
Jus Privatum ; v.75
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (785 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Tübingen : Mohr Siebeck, 2020.
Summary:
Wie ist das Verhältnis zwischen Gesellschaft und einzelnen Gesellschaftern zu bewerten? Kann eine Gesellschaft mit einem einzelnen Gesellschafter als rechtliche Einheit betrachtet werden? Peter Jung entwickelt ein differenzierendes Lösungsmodell für diese Fragen.
Contents:
Cover
Titel
Vorwort
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Gegenstand und Ziel der Untersuchung
2 Einführung in die Problematik der Untersuchung
A. Der Durchgriff als Folge der widersprüchlichen Natur rechtsfähiger Gesellschaften
I. Die Verselbständigung der rechtsfähigen Gesellschaft gegenüber ihren Gesellschaftern
1. Die tatsächliche Verselbständigung
2. Die rechtliche Verselbständigung
a) Die Rechtsfähigkeit als Grundlage des Trennungs- und Gleichstellungsprinzips
b) Rechtfertigung des Trennungs- und Gleichstellungsprinzips
II. Die Abhängigkeit der rechtsfähigen Gesellschaft von ihren Gesellschaftern
1. Die tatsächliche Abhängigkeit
2. Die rechtliche Abhängigkeit
B. Allgemeine Gründe für den Durchgriff auf die Gesellschafter der rechtsfähigen Gesellschaft
I. Die Lehren vom Durchgriff aufgrund Rechtsmißbrauchs
II. Die Lehre vom Durchgriff zum Zwecke sachgerechter Rechtsanwendung
C. Die verschiedenen Formen des Durchgriffs auf den Unternehmergesellschafter
I. Durchgriff bei Rechtsanwendung auf den Unternehmergesellschafter
II. Durchgriff bei Rechtsanwendung auf die rechtsfähige Gesellschaft
III. Durchgriff bei Anwendung einer die Personenverschiedenheit oder Personenidentität voraussetzenden Regelung
1. Kapitel Der Typus des Unternehmergesellschafters
1 Methodische Grundlagen
A. Die Charakteristika typologischen Denkens
I. Typus und Begriff als Formen abstrahierenden Denkens
1. Gemeinsamkeiten zwischen typologischem und begrifflichem Denken
2. Unterschiede zwischen typologischem und begrifflichem Denken
II. Der Typus als typische Erscheinung
B. Typologisches Denken in der Rechtswissenschaft
I. Funktionen typologischen Denkens
II. Vor- und Nachteile typologischen Denkens.
C. Die Rechtsfigur des Unternehmergesellschafters aus methodischer Sicht
I. Typus mit Begriffselementen
II. Bildung und Handhabung des Typusbegriffs
2 Verwandte Unternehmerbegriffe
A. Der wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Typus des Unternehmers
I. Die verschiedenen Unternehmerbegriffe
1. Typische Unternehmerfunktionen
2. Typische Motive und Persönlichkeitsmerkmale des Unternehmers
3. Unternehmertypen und andere Wirtschaftssubjekte
II. Verwertbarkeit des wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Unternehmerbegriffs
B. Der handelsrechtliche Begriff des Unternehmensträgers
I. Begriff des Unternehmensträgers
II. Verwertbarkeit des handelsrechtlichen Unternehmensträgerbegriffs
C. Der steuerrechtliche Typus des Mitunternehmers
I. Typusbegriff der Mitunternehmerschaft
1. Typuselemente der Mitunternehmerschaft
2. Erscheinungsformen der Mitunternehmerschaft
II. Verwertbarkeit des steuerrechtlichen Mitunternehmerbegriffs
3 Die einzelnen Merkmale des Unternehmergesellschafterbegriffs
A. Eigenschaft als natürliche Person
B. Gesellschaftsrechtliche Beteiligung an einer unternehmenstragenden Gesellschaft
C. Unternehmerische Beteiligung
I. Vermögensbezogene Typusmerkmale (Unternehmerrisiko)
1. Innehabung eines namhaften Kapitalanteils
2. Übernahme von Nebenverpflichtungen
a) Gesellschaftsrechtliche Verpflichtungen
b) Rein schuldrechtliche Verpflichtungen
3. Übernahme besonderer Haftungsrisiken
4. Besondere Vermögensrechte
a) Gewinnbeteiligung
b) Auseinandersetzung und Abfindung
c) Nutzung von Gegenständen des Gesellschaftsvermögens
5. Angewiesenheit auf die Ertragskraft des Gesellschaftsunternehmens
II. Organisatorisch relevante Typusmerkmale (Unternehmerinitiative)
1. Ausübung von Leitungs- und Kontrollmacht in der Gesellschaft.
a) Typische Grundlagen der Leitungs- und Kontrollmacht
aa) Gesellschaftsrechtliche Grundlagen der Leitungs- und Kontrollmacht
aaa) Namhafte Kapitalbeteiligung
bbb) Namhafte Stimmrechtsmacht
ccc) Rechte auf Organmitgliedschaft
ddd) Weisungs-, Zustimmungs- und Widerspruchsrechte
eee) Informations- und Kontrollrechte
bb) Sonstige Grundlagen der Leitungs- und Kontrollmacht
aaa) Schuldrechtliche Bindung von Mitgesellschaftern
bbb) Faktische Grundlagen der Leitungs- und Kontrollmacht
b) Typische Einflußformen der Leitungs- und Kontrollmacht
aa) Einfluß auf die Beschlußfassung der Gesellschafter
bb) Einfluß auf das Aufsichtsorgan
aaa) Einfluß auf die Besetzung des Aufsichtsorgans
bbb) Einfluß auf Entscheidungen des Aufsichtsorgans
cc) Einfluß auf das Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan
aaa) Einfluß auf die Besetzung des Geschäftsführungs- und Vertretungsorgans
bbb) Einfluß auf Entscheidungen des Geschäftsführungs- und Vertretungsorgans
c) Typische Einflußfelder der Leitungs- und Kontrollmacht
aa) Bestimmung der Mitgesellschafter
bb) Bestimmung des wesentlichen Inhalts des Gesellschaftsvertrags bzw. der Satzung
cc) Bestimmung von bedeutenden Personalangelegenheiten
dd) Bestimmung der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Geschäftsführung
2. Maßgebliche Mitwirkung im Gesellschaftsunternehmen
3. Unternehmerische Interessenlage
III. Gesamtbetrachtung der Typusmerkmale der unternehmerischen Tätigkeit
1. Volltypische Gesamtbetrachtung
a) Umfassende Berücksichtigung der Typusmerkmale
b) Schematische Berücksichtigung der Typusmerkmale
2. Aspektbezogene Gesamtbetrachtung
a) Umfassende Berücksichtigung der aspektbezogenen Typusmerkmale
b) Schematische Berücksichtigung der aspektbezogenen Typusmerkmale
D. Beteiligung als Privatgesellschafter.
I. Maßgeblichkeit des teleologischen Unternehmensbegriffs
II. Fehlende anderweitige unternehmerische Interessenbindung
1. Keine anderweitige Interessenbindung als Unternehmensträger
2. Keine anderweitige Interessenbindung als Inhaber einer Gesellschaftsbeteiligung
a) Anerkennung der Unternehmenseigenschaft kraft multiplen Beteiligungsbesitzes
b) Voraussetzungen der Unternehmenseigenschaft kraft multiplen Beteiligungsbesitzes
4 Erscheinungsformen des Unternehmergesellschafters
A. Der Unternehmergesellschafter im Gefüge der verschiedenen Gesellschaftsformen
I. Der Unternehmergesellschafter in der Personengesellschaft
1. Der Unternehmergesellschafter als persönlich haftender Gesellschafter
2. Der Unternehmergesellschafter als Kommanditist und stiller Gesellschafter
II. Der Unternehmergesellschafter in der Kapitalgesellschaft
1. Der Unternehmergesellschafter in der GmbH
2. Der Unternehmergesellschafter in der Aktiengesellschaft
3. Der Unternehmergesellschafter in der Kommanditgesellschaft auf Aktien
B. Der Unternehmergesellschafter im Gefüge der verschiedenen realen Gesellschaftsstrukturen
I. Der Unternehmergesellschafter in der Einpersonengesellschaft
II. Der Unternehmergesellschafter in der Mitunternehmergesellschaft
III. Der Unternehmergesellschafter in der majorisierten Gesellschaft
IV. Der Unternehmergesellschafter in der Zweiklassengesellschaft
V. Der Unternehmergesellschafter in der Familiengesellschaft
VI. Der Unternehmergesellschafter in der Publikumsgesellschaft
5 Zusammenfassung
2. Kapitel Die Sonderstellung des Unternehmergesellschafters in der rechtsfähigen Gesellschaft
1 Die Gemeinschaft von Unternehmergesellschafter und Gesellschaft
A. Die Vermögensgemeinschaft.
I. Vermögensgemeinschaft durch mitgliedschaftliche und vermögensrechtliche Beteiligung des Unternehmergesellschafters
1. Relativierung der Vermögenssonderung im Gesellschaftsrecht
2. Relativierung der Vermögenssonderung bei der rechtsgeschäftlichen Übertragung von Gesellschaftsanteilen
a) Formbedürftigkeit der Anteilsübertragung
b) Genehmigungsbedürftigkeit der Anteilsübertragung
3. Relativierung der Vermögenssonderung im Schadensrecht
4. Relativierung der Vermögenssonderung im Steuerrecht
a) Trennung zwischen Betriebs- und Privatvermögen
aa) Kriterien der Zurechnung eines Wirtschaftsgutes zum Betriebsvermögen
bb) Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bei der Zurechnung eines Wirtschaftsgutes zum Betriebsvermögen von Gesellschaften
b) Beschränkte Mithaftung bei betriebsbedingten Steuerschulden
c) Steuerrechtliche Behandlung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb
aa) Besteuerung der Einkünfte aus gewerblicher Mitunternehmerschaft
bb) Ermittlung des Gewerbeertrags
cc) Verdeckte Gewinnausschüttungen
dd) Verdeckte Einlagen
5. Relativierung der Vermögenssonderung im Verfassungsrecht
II. Vermögensgemeinschaft durch Drittgeschäfte
1. Vermeidung von Interessenkonflikten beim Abschluß des Drittgeschäfts
2. Inhaltskontrolle des Drittgeschäfts aufgrund des Verbots verdeckter Vermögensverlagerungen
III. Vermögensgemeinschaft durch wechselseitige wirtschaftliche Abhängigkeit
1. Die Bedeutung des Gesellschaftsvermögens für den Unternehmergesellschafter
a) Das Gesellschaftsvermögen als Lebensgrundlage
aa) Das Gesellschaftsvermögen als Einkommensgrundlage
aaa) Vergütung von Tätigkeiten für die Gesellschaft
bbb) Entziehung der Geschäftsführerstellung
ccc) Besondere Entnahmerechte
ddd) Gewährung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse.
bb) Das Gesellschaftsvermögen als Grundlage der privaten Lebensführung.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-16-157938-0
OCLC:
1159166369

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