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Werkstatt: Offene Arbeit : Biographische Studien zu jungen Frauen in der kirchlichen Jugendarbeit der DDR / Anne Stiebritz

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Stiebritz, Anne Dr., Author.
Language:
German
Subjects (All):
Offene Jugendarbeit.
Frauenforschung.
DDR.
Local Subjects:
Offene Jugendarbeit.
Frauenforschung.
DDR.
Physical Description:
1 online resource (456 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Leverkusen Budrich UniPress 2019
Biography/History:
Dr. Anne Stiebritz, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Servicestelle LehreLernen der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Summary:
Der Begriff „Werkstatt“ bezeichnet ein originäres Veranstaltungsformat Offener (Jugend-)Arbeit in der DDR: Anspruch war es, denjenigen eine Bühne für eigene kulturelle Schöpfungen zu bieten, denen offizielle Bühnen verwehrt blieben. Die Autorin wendet diesen Anspruch auf die Offene Arbeit selbst an, indem Frauen ein Podium für ihre Erinnerungen und Erfahrungen geboten wird. Mittels der wissenschaftlichen Analyse ihrer Erzählungen werden Ergänzungen und Korrektive zu vorliegenden männlich dominierten Lesarten zu Offener Arbeit entwickelt.
Contents:
Cover
Werkstatt: Offene Arbeit. Biographische Studien zu jungen Frauen in der kirchlichen Jugendarbeit der DDR
Inhaltsverzeichnis
Danksagung
1 Prolog
2 Einführende Überlegungen zu Frauen in der Offenen Arbeit
2.1 Forschungsstand - zur Auseinandersetzung mit Pädagogik, Offener Arbeit und Frauen in der DDR
2.2 Fragestellungund Konzeption der Studie
JUGEND - JUGENDARBEIT - OFFENE ARBEIT
3 Jugendarbeit in der DDR
3.1 Begriffliche Annäherungen und historische Jugendforschung
3.2 Theoretische Grundlagen und Rahmenbedingungen der Jugendarbeit in der DDR
3.3 Jugendarbeit in der DDR - eine historisch-pädagogische Skizze
3.3.1 Staatliche Jugendarbeit
3.3.2 Kirchliche Jugendarbeit
4 Zu (männlich dominierten) Lesarten Offener Arbeit (nicht nur) in der Pädagogik
4.1 Offene Arbeit als Jugendarbeit
4.1.1 Historische Entwicklung und die Kontroverse institutioneller Anbindung
4.1.2 Pädagogische Grundgedanken
4.2 Offene Arbeit imHorizont Sozialer Bewegungen
4.2.1 Offene Arbeit als Soziale Bewegung und oppositionelle Szene
4.2.2 Zum Begriff der Selbstbildung im Horizont Sozialer Bewegung
EMPIRISCHER ZUGANG UND METHODOLOGISCHE VERORTUNG
5 Die Einzelfallstudiein der Perspektive rekonstruktiver Sozialforschung
5.1 Biographie und Geschlecht
5.2 Datengewinnung
5.2.1 Auswahl der Gesprächspartnerinnen, Überblick über das Sample und Anmerkungen zur Interviewsituation
5.2.2 Narrativ-biographisches Interview mit thematischer Fokussierung
5.2.3 Transkription und Fallauswahl
5.3 Interpretation in Orientierung an der Dokumentarischen Methode
6 Methodologische Verortung
6.1 Methodologische Verortung in der rekonstruktiven Sozialforschung
6.2 Vom hermeneutischen Zirkel und Verstehen zumSinn-Verstehen rekonstruktiver Sozialforschung
6.3 Zur Haltung der Forscherin.
ERZÄHLUNGEN AUS DER WERKSTATT OFFENE ARBEIT
7 Fallporträt Barbara Roth (* 1960): Offene Arbeit als Ausdruck des Identitätskonzepts
7.1Biographische Kontextualisierungen
7.1.1 Zum jugendlichen Erscheinungsbild: „sah ich völlig anders aus als die andern"
7.1.2 Zur Herkunftsfamilie: „nee ich bin richtig ausgebrochen"
7.1.3 Zur bildungs- und berufsbiographischen Entwicklung: „ich-hatt-an-manchen Stellen viel Glück"
7.1.4 Skizze der eigenen familienbiographischen Entwicklung
7.1.5 Zur aktuellen Lebenssituation: „weil das bin halt ich ha"
7.2 Biographische Thematisierungen von Offener Arbeit
7.2.1 Dimensionen der eigentheoretischen Verortung: „ich fühl mich eigentlich immer noch dazugehörig"
7.2.2 Offene Arbeit als Gelegenheitsstruktur für bewußtes politisches Aktivsein: „aber es hat mich darauf gebracht wirklich ab dem Punkt alles seehr bewußt och zu betrachten un […] vorsichtiger und und genauer zu hinterfraagn"
7.2.3 Die Ambivalenz der Vereinbarkeitsfrage: „un wo ich noch alles geschafft hab wo ich mir manchmal heut die Frage stelle wie habsch-n das gemacht"
7.3 Zusammenfassung und Diskussion der biographischen Bedeutsamkeit von Offener Arbeit für Barbara Roths Identitätskonzept
8 Biographische Skizzen
8.1 Biographische Skizze I - Lena Fuchs (* 1963): Offene Arbeit als Gelegenheitsstruktur für Transzendenzerfahrungen in Gemeinschaft
8.1.1 Biographische Kontextualisierungen
8.1.2 Biographische Thematisierung von Offener Arbeit: „so Sätze wie […] laß den anderen anders sein der ist mir dermaßen in alle Zellen äh […] gerutscht […] also d-das-das trägt mich (.) immer noch"
8.2 Biographische Skizze II - Renate Hopf (* 1958): Offene Arbeit als Ausdruck des Ringens um Zugehörigkeit undDistanz
8.2.1 Biographische Kontextualisierungen.
8.2.2 Biographische Thematisierung von Offener Arbeit: „also das is auch Inklusion und Exklusion"
8.3 Biographische Skizze III - Bettine Bach (* 1953): Offene Arbeit als Selbstwirksamkeitsraum für Authentizität
8.3.1 Biographische Kontextualisierungen
8.3.2 Biographische Thematisierung von Offener Arbeit: „ich wollte also die Welt verändern"
8.4 Zusammenfassung und Diskussion zur biographischen Bedeutsamkeit von Offener Arbeit
9 Fallübergreifende Betrachtungbiographischer Thematisierungen Offener Arbeit
9.1 Offene Arbeit als Gelegenheitsstruktur für gemeinsameinhaltliche Arbeit
9.2 Problematisierung Offener Arbeit als Ausdruck der Frage des „Hierbleibens oder Weggehens"
10 Werkstatt: Frauen inder Offenen Arbeit - Ergänzungen zu Begriff und Geschichte
11 Epilog
12 Bibliographie
12.1 Quellen
12.2 Sekundärliteratur
12.3 Internetquellen
13 Anhang
13.1 Abkürzungsverzeichnis
13.2 Transkriptionsrichtlinien.
ISBN:
9783863883263
3863883268
OCLC:
1525620117
Publisher Number:
9783863883263

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