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Profiling - Persönlichkeitsschutz durch Datenschutz? : Eine Standortbestimmung nach Inkrafttreten der DSGVO.

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Lorentz, Nora.
Series:
Schriften zum Medienrecht und Kommunikationsrecht
Schriften zum Medienrecht und Kommunikationsrecht ; v.7
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (414 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Profiling - Persönlichkeitsschutz durch Datenschutz?
Place of Publication:
Tübingen : Mohr Siebeck, 2020.
Summary:
»Profiling« ist heute in Form von personalisierter Werbung, Kredit-Scoring und anderen personalisierten Geschäftsmodellen im Alltag omnipräsent. Aber wie funktioniert Profiling und welche Grenzen werden dieser Technik durch die EU-DSGVO gesetzt? Nora Lorentz untersucht dieses hochaktuelle Thema erstmals grundlegend und systematisch sowohl in technischer als auch rechtlicher Hinsicht.
Contents:
Cover
Titel
Vorwort
Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Einführung
A. Einleitung
B. Untersuchungsgegenstand
C. Stand der Forschung
D. Gang der Darstellung
1. Kapitel: Profiling als Lebenssachverhalt
A. Typische Anwendungsfelder von Profiling
I. Profiling als Grundlage kommerzieller Entscheidungen
II. Profiling im Marketingbereich
III. Profiling im Banken- und Versicherungsbereich
IV. Profiling im Personalwesen
V. Weitere Anwendungsbereiche
B. Entwicklung des Profilings
I. Faktoren für die Entwicklung des "automatisierten" Profilings
II. Rechtliche Entwicklung
2. Kapitel: Technische Prozesse des Profilings
A. Überblick über typische Profiling-Prozesse
I. Profiling als zweiphasiges Verfahren
II. Dreiphasiges Profiling
III. Ergebnis
B. Ausführliche Darstellung des dreiphasigen Profiling-Prozesses
I. Phase 1: Bilden der Datenbasis durch Datenaggregation
1. Überblick
2. Datenerhebung im Online-Kontext
a) Überblick
b) Klassische Tracking-Instrumente
c) Cross Device Tracking
d) Zwischenergebnis
3. Datenerhebung im Offline-Kontext
4. Zunehmende Konvergenz von "Online" und "Offline"
5. Datenanreicherung
6. Intelligente Datenspeicherung
7. Ergebnis
II. Phase 2: Modellierungsphase
1. Überblick und Begriffsklärung
b) Begriffsklärung
2. Modellierung
a) Problemstellung: Festlegung des Analyseziels
b) Data Understanding, Data Preparation und Data Cleansing
c) Für die Modellentwicklung eingesetzte Methoden
aa) Gruppenbildung
bb) Association Rules - Link Analysis
cc) Scoring
d) Verifikation des Modells
III. Phase 3: Inferenzphase
IV. Verwendung der durch das Profiling generierten Erkenntnisse
V. Ergebnis.
3. Kapitel: Definition des Profilings und Profilbegriffs nach der DSGVO
A. Überblick
B. Die Definition des Profilings in Art. 4 Nr. 4 DSGVO
I. Vorgeschichte: Profiling-Definition im DSGVO-Gesetzgebungsverfahren
1. Ausgangssituation
2. Definitionsvorschlag der Art. 29-Gruppe
a) Definition des Ministerkomitees des Europarats
aa) Erläuterung: Profiling-Definition von Hildebrandt et al
bb) Erläuterung der Definition CM/Rec(2010) 33 des Ministerkomitees
cc) Stellungnahme
b) Vergleich: Definition des Ministerkomitees - Art. 29-Gruppe
c) Zwischenergebnis
3. Definition im VO-Entwurf des Europäischen Parlaments
4. Definition im VO-Entwurf des Rats
5. Endgültige Fassung der Definition in Art. 4 Nr. 4 DSGVO
II. Auslegung der Profiling-Definition in Art. 4 Nr. 4 DSGVO
1. Verarbeitung personenbezogener Daten beim Profiling
a) Verarbeitungsbegriff und Personenbezug in der DSGVO
b) Verarbeitung personenbezogener Daten beim Profiling
aa) Beim zweiphasigen Profiling
bb) Beim dreiphasigen Profiling
cc) Zwischenergebnis
2. Automatisierte Verarbeitung
3. Bewertung persönlicher Aspekte einer natürlichen Person
a) Vorliegen des Tatbestandsmerkmals in den verschiedenen Profiling-Phasen
aa) Persönlichkeitsbewertung in der Phase der Datenaggregation
bb) Persönlichkeitsbewertung in der Modellierungsphase
cc) Persönlichkeitsbewertung in der Analyse- bzw. Inferenzphase
dd) Zwischenergebnis
b) Auslegung des Tatbestandsmerkmals der Bewertung persönlicher Aspekte
4. Zwischenergebnis
5. Unterscheidung: Profiling im engeren und im weiteren Sinne
6. Subsumtion von Beispielen unter die Profiling-Definition
III. Bewertung und Kritik an der Profiling-Definition der DSGVO
1. Keine Berücksichtigung des Entstehens neuer personenbezogener Daten.
a) Personenbezug der "neu" generierten Daten
b) Zwischenergebnis
2. Fehlende Profildefinition
C. Profilverständnis der DSGVO
I. Erläuterung des Profilbegriffs
1. Profil als Begriff
2. Profil als datenschutzrechtliches Konzept
a) Unterscheidung zwischen Rohdaten und Output-Daten
3. Profilverständnis in der DSGVO
4. Auswirkungen auf das bisherige Verständnis des Profilbegriffs
5. Ergebnis
II. Persönlichkeitsprofil als qualifizierter Profilbegriff
1. Problemaufriss
2. Eigenständige Bedeutung des Persönlichkeitsprofilbegriffs in der DSGVO
a) Persönlichkeitsprofil im Gesetzgebungsverfahren
b) Auslegung des Persönlichkeitsprofilbegriffs in Erwgr. 38 DSGVO
c) Zusammenfassende Bewertung
3. Konturierung des Persönlichkeitsprofilbegriffs
a) Hintergrund: Persönlichkeitsprofilverständnis im deutschen Recht
b) Konturierung des europäischen Persönlichkeitsprofilbegriffs
aa) Annäherung an den Persönlichkeitsbegriff
bb) Persönlichkeitsprofil als Begriff einer typisierten Gefährdungslage
(1) Bestimmung von Persönlichkeitsprofilen anhand der Sphärentheorie
(a) Sphärentheorie im deutschen Allgemeinen Persönlichkeitsrecht
(b) Anwendung der Sphärentheorie auf Profile i. S. d. DSGVO
(c) "Europäische Sphärentheorie"
(d) Anwendungsbeispiele Persönlichkeitsprofile
(2) Definitionsvorschlag Persönlichkeitsprofil
D. Ergebnis
4. Kapitel: Zulässigkeit des Profilings und der Verwendung von Profilen nach der DSGVO
A. Für das Profiling i. e. S. gem. Art. 4 Nr. 4 DSGVO geltende Vorschriften
I. Fehlen einer das Profiling i. e. S. explizit regelnden Norm
2. Leitlinien des Europäischen Datenschutzausschusses als Auslegungshilfe
II. Rechtfertigung des Profilings i. e. S. durch Art. 6 Abs. 1 DSGVO.
1. Zweckbestimmung beim Profiling i. e. S
a) Zweckbindungsgrundsatz: Bestimmtheit des Verarbeitungszwecks
b) Bestimmung des Verarbeitungszwecks beim Profiling i. e. S
aa) Problem der Zweckbestimmung beim Profiling i. e. S
bb) Profiling selbst als Verarbeitungszweck?
cc) Verarbeitungszweck der Profiling-Definition bereits immanent?
dd) Anforderung an die Angabe des übergeordneten Zwecks
ee) Pflicht zur Konkretisierung der stattfindenden Datenverarbeitung
ff) Zwischenergebnis
2. Rechtfertigung des Profilings i. e. S. nach Art. 6 Abs. 1 DSGVO
a) Rechtfertigung durch Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
aa) Voraussetzungen der Einwilligung nach der DSGVO
(1) Überblick
(2) Zentrale Elemente der Einwilligung
(a) Freiwilligkeit der Einwilligung
(b) Stärkung der Freiwilligkeit durch das Kopplungsverbot, Art. 7 Abs. 4 DSGVO
bb) Zweifel an der Tauglichkeit der Einwilligung als Rechtfertigungsgrund
cc) Einwilligung in Profiling i. e. S
(1) Zeitpunkt der Erteilung der Einwilligung in Profiling i. e. S
(2) Informiertheit der Einwilligung des Betroffenen
(a) Grundsätzliche Anforderungen an die Informiertheit bei der Einwilligung in Profiling i. e. S
(b) Zweifel an der Informiertheit wegen der Generierung neuer Daten
b) Rechtfertigung des Profilings i. e. S. durch Vertrag, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
aa) Erforderlichkeit des Profiling i. e. S. für die Vertragsdurchführung
bb) Profiling i. e. S. als vertragliche Hauptpflicht
cc) Erforderlichkeit des Profilings i. e. S. in weiteren Fällen
(1) Profiling i. e. S. im Rahmen von Bonuspunkte-Verträgen
(2) Profiling i. e. S. in Form des Kredit-Scoring
c) Rechtfertigung durch berechtigte Interessen des Datenverarbeiters, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
aa) Hintergrund.
bb) Voraussetzungen von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
(1) Berechtigte Interessen des Datenverarbeiters
(a) Grundsätzlich
(b) Profiling i. e. S. als berechtigtes Interesse des Datenverarbeiters
(2) Erforderlichkeit der Datenverarbeitung
(3) Schutzwürdige Interessen der Betroffenen
(a) Vernünftige Erwartungen der Betroffenen
(b) Gewährleistungen der EU-Grundrechtecharta
(aa) Art. 8 und 7 GRCh
(bb) Rechtsprechung des EuGH zu "Profilen"
(cc) Gefährdung der Grundrechte durch das Profilings i. e. S
(4) Interessenabwägung in Bezug auf das Profiling i. e. S
(a) Rechtfertigung des Profilings i. e. S: über Art. 6 Abs. 1 lit. f möglich?
(b) Abwägungskriterien des Europäischen Datenschutzausschusses
(aa) Detailliertheit des Profils
(bb) Umfang des Profils
(cc) Auswirkungen des Profilings i. e. S. auf den Betroffenen
(dd) Technische Schutzmaßnahmen
(ee) Kontext von Input-/Rohdaten und Output-Daten
cc) Widerspruchsrecht des Betroffenen, Art. 21 DSGVO
d) Weitere Rechtfertigungsgründe aus Art. 6 Abs. 1 DSGVO
e) Zusätzliche Voraussetzungen aus Art. 9 DSGVO für sensible Daten
aa) Bestimmung der "sensiblen Daten"
bb) Verarbeitungsvoraussetzungen des Art. 9 Abs. 2 DSGVO
cc) Generieren sensibler Output-Daten durch Profiling i. e. S
(1) Anwendung des Art. 9 DSGVO auf Profiling i.e.S
(2) Anwendung des Art. 9 DSGVO auf Persönlichkeitsprofiling
3. Ergebnis
III. Nebenpflichten beim Durchführen von Profiling i. e. S
1. Informationspflicht des Datenverarbeiters, Art. 13 und 14 DSGVO
b) Allgemeine Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DSGVO
c) Spezielle Informationspflicht über das Profiling i. e. S
aa) Informationspflicht aus Art. 13 Abs. 2 lit. f, Art. 14 Abs. 2 lit. g DSGVO
bb) Stellungnahme.
cc) Informationspflicht aus Art. 13 Abs. 1 lit. c, Art. 14 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-16-159357-X
OCLC:
1193115293

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