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Die Entstehung der EU-Datenschutz-Grundverordnung Das Politikfeld Datenschutz Im Spannungsverhältnis zwischen Grundrechtsschutz und Binnenmarktregulierung

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Format:
Book
Author/Creator:
Karaboga, Murat., Author.
Series:
Privatheit und Selbstbestimmung in der Digitalen Welt Privacy and Self-Determination in the Digital World Series
Privatheit und Selbstbestimmung in der Digitalen - Welt Privacy and Self-Determination in the Digital World Band 3
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (736 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Baden-Baden Nomos 2024
Contents:
Cover
1 Einleitung
1.1 Untersuchungsgegestand und Relevanz
1.2 Forschungsstand und Fragestellung
1.3 Struktur der Arbeit
2 Theoretischer Rahmen und Methodologie
2.1 Welche theoretischen Rahmen kommen grundsätzlich infrage?
2.1.1 Wahl des theoretischen Rahmens
2.2 Das Advocacy Coalition Framework
2.2.1 Policy Subsysteme und Kontext
2.2.1.1 Kontext - Relativ stabile Parameter und externe, dynamische Systemereignisse
2.2.2 Überzeugungssysteme
2.2.3 Advocacy-Koalitionen
2.2.4 Policy-Wandel als abhängige Variable: Zwei mögliche Pfade
2.2.5 Relevante Ergänzungen des ACF
2.2.6 Schwächen des ACF
2.2.7 Anwendbarkeit des ACF auf politische Entscheidungsprozesse auf der EU-Ebene
2.3 Forschungsdesign und methodische Erwägungen
2.3.1 Forschungsstrategie: Einzelfallstudie
2.3.2 Fallauswahl und Festlegung des zeitlichen Untersuchungsrahmens: Der politische Aushandlungsprozess der DSGVO
2.3.3 Analytischer Rahmen
2.3.4 Operationalisierung
2.3.4.1 Operationalisierung der Kontextanalyse
2.3.4.2 Operationalisierung der Akteurs- und Prozessanalyse
2.3.5 Datenerhebung und -analyse
2.3.5.1 Begründung der gewählten Datenerhebungsmethoden
2.3.5.2 Identifikation und Eingrenzung der Subsystem-Akteure
2.3.5.3 Messung der Überzeugungen: Identifikation der Items und Erstellung des Code-Schemas
2.3.6 Reflexion über Normativität und Objektivität
3 Kontextanalyse
3.1 Die Frühphase der Datenverarbeitung und die Divergenz nationaler Datenschutzgesetze
3.1.1 OECD-Datenschutz-Richtlinien
3.1.1.1 Erste Aktivitäten der OECD mit Datenschutzbezug
3.1.1.2 Die politischen Auseinandersetzungen während der Erarbeitung der OECD-Richtlinien
3.1.1.3 Inhalt der OECD-Richtlinien
3.1.1.4 Zwischenfazit und Bewertung
3.1.2 Datenschutz-Konvention des Europarats.
3.1.2.1 Erste Aktivitäten des Europarats mit Privatheits- und Datenschutzbezug
3.1.2.2 Die Erarbeitung der Datenschutz-Konvention Nr. 108
3.1.2.3 Inhalt der Datenschutz-Konvention 108
3.1.2.4 Zwischenfazit / Bewertung
3.2 Die ersten Datenschutz-Instrumente auf Gemeinschaftsebene
3.2.1 Struktur und Organe der Europäischen Union
3.2.1.1 Europäischer Rat
3.2.1.2 Europäische Kommission
3.2.1.3 Der Rat der Europäischen Union - Ministerrat
3.2.1.4 Europäisches Parlament
3.2.2 Die EU-Datenschutz-Richtlinie 95/46/EG
3.2.2.1 Erste datenschutzpolitische Bestrebungen auf Gemeinschaftsebene
3.2.2.2 Parlament als Befürworter und Kommission als Bremserin von Gemeinschaftsregelungen?
3.2.2.3 Der Meinungswandel der Europäischen Kommission
3.2.2.4 EG-Richtlinienvorschlag von 1990
3.2.2.4.1 Kontext
3.2.2.4.2 Grundsätzliche Konfliktlinien
3.2.2.4.3 Konkrete Konflikte
3.2.2.5 Überarbeiteter Richtlinienvorschlag von 1992
3.2.2.5.1 Kontext: Zugeständnisse und Zurückweisungen der Kommission
3.2.2.5.2 Weiterhin bestehende und ungelöste grundsätzliche Konfliktlinien
3.2.2.5.3 Konkrete Konflikte und Pattsituation bedrohen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen
3.2.2.6 Überwindung der politischen Pattsituation
3.2.2.6.1 Politische Kompromisse
3.2.2.7 Inhalte der DS-RL
3.2.2.8 Fazit: Bewertung der DS-RL
3.2.2.9 Implementierung der DS-RL in den Mitgliedstaaten
3.2.3 Drittstaatentransfers und Safe Harbor-Vereinbarung
3.2.4 ISDN-RL 97/66/EG
3.2.5 DS-VO 45/2001
3.3 Die Datenschutzpolitik der Europäischen Gemeinschaft nach der Jahrtausendwende
3.3.1 Hintergrund und Kontext: Wirtschafts- und sicherheitspolitisch bedingte Legitimationskrise des Datenschutzes
3.3.1.1 Kommerzialisierung von (personenbezogenen) Daten und IuK-Technologien als Wirtschaftsmotor.
3.3.1.2 Von 9/11 bis London 2005: Der Einfluss von Terroranschlägen
3.3.2 ePrivacy-Richtlinie 2002/58/EG
3.3.2.1 Vorgeschichte zur ePrivacy-Richtlinie
3.3.2.2 Veröffentlichung des Kommissionsvorschlags
3.3.2.3 Formierung des Gemeinsamen Standpunktes im Ministerrat
3.3.2.4 Formierung der Parlamentsposition in erster Lesung: Erster Cappato-Bericht
3.3.2.5 Post 9/11: Formierung der Parlamentsposition in erster Lesung: Zweiter Cappato-Bericht
3.3.2.6 Interinstitutionelle Auseinandersetzungen und ein schaler Kompromiss
3.3.2.7 Zwischenfazit
3.3.3 Berichte der Kommission über die Durchführung der DS-RL
3.3.3.1 Die Ergebnisse des Berichts: Kritikpunkte
3.3.3.2 Die Ergebnisse des Berichts: Lösungsvorschläge und Arbeitsprogramm der Kommission
3.3.3.3 Stellungnahme des Europäischen Parlaments
3.3.3.4 Folgebericht
3.3.3.5 Zwischenfazit
3.3.4 Datenschutz-Bestimmungen im Sicherheitsbereich
3.3.4.1 Erste Aktivitäten auf dem Gebiet
3.3.4.2 Richtlinie 2006/24/EG zur Vorratsdatenspeicherung
3.3.4.3 Der Zugriff auf Fluggastdaten zu Sicherheitszwecken
3.3.4.3.1 Zwischenfazit
3.3.4.4 Die Erarbeitung des JI-Rahmenbeschlusses 2008/977/JHA
3.3.4.4.1 Stellungnahmen der Datenschutzaufsichtsbehörden
3.3.4.4.2 Positionierung des Parlaments
3.3.4.4.3 Verhandlungen im Ministerrat
3.3.4.4.4 Stillstand der Verhandlungen
3.3.4.4.5 Überwindung der politischen Pattsituation
3.3.4.4.6 Zwischenfazit
3.3.5 Novellierung der ePrivacy-RL zur Cookie-Richtlinie 2009/136/EG
3.3.5.1 Kommissionsentwurf
3.3.5.2 Stellungnahmen des EDSB und der Art. 29-Datenschutzgruppe
3.3.5.3 Position des Europäischen Parlaments
3.3.5.3.1 Inhalt der Parlamentsposition
3.3.5.3.2 Geänderter Vorschlag der Kommission
3.3.5.4 Gemeinsamer Standpunkt des Ministerrats.
3.3.5.5 Einigung im Trilog und Verabschiedung des Kompromisstextes
3.3.5.6 Zwischenfazit
3.3.6 Fazit
3.4 Wandel weiterer relevanter Kontextbedingungen, die für die Initiierung der Datenschutzreform entscheidend waren
3.4.1 Veränderungen in der grundlegenden verfassungsmäßigen Struktur, im Grad der erforderlichen Zustimmung für wesentlichen Wandel sowie der relativen Offenheit des politischen Systems
3.4.1.1 Die Erarbeitung der EU-Grundrechtecharta
3.4.1.1.1 Entwurfsprozess
3.4.1.1.2 Konflikte während des Entwurfsprozesses
3.4.1.1.3 Inhalt der Grundrechtecharta
3.4.1.1.4 Zwischenfazit
3.4.1.2 Der Vertrag von Lissabon
3.4.1.2.1 Entwurfsphase
3.4.1.2.2 Inkrafttreten der Grundrechtecharta
3.4.1.2.3 Institutionelle Neuerungen in Folge des Vertrags von Lissabon
3.4.1.3 Das Stockholmer Programm
3.4.1.3.1 Empfehlungen der Zukunftsgruppe Inneres
3.4.1.3.2 Empfehlungen der Zukunftsgruppe Justiz
3.4.1.3.3 Kommissionsentwurf
3.4.1.3.4 Stellungnahme des Europäischen Datenschutzbeauftragten zum Kommissionsentwurf
3.4.1.3.5 Ratsentwurf
3.4.1.3.6 Parlamentsposition
3.4.1.3.7 Das finale Stockholmer Programm
3.4.1.3.8 Reaktionen auf das Stockholm-Programm
3.4.1.3.9 Umsetzung des Stockholm-Programms: Die formelle Geburt der Datenschutzreform
3.4.1.3.10 Zwischenfazit
3.4.1.4 Fazit und Auswirkungen auf die Datenschutzpolitik der EU
3.4.2 Weitere Faktoren: Veränderung sozioökonomischer Bedingungen und der öffentlichen Meinung
3.4.2.1 Zunahme von Datenschutzskandalen
3.4.2.2 Wandel in der öffentlichen Meinung gemäß Umfragewerten in den 2000er‑Jahren
3.4.2.3 Außerparlamentarischer Widerstand
3.4.2.3.1 Entstehung europaweiter digitaler Bürgerrechtsgruppen
3.4.2.3.2 Zivilgesellschaftlicher Widerstand in Deutschland gegen die Einführung der Vorratsdatenspeicherung.
3.4.2.4 Policy Entrepreneurship im Europäischen Parlament
3.4.2.5 Policy Entrepreneurship auf Ebene der Kommission
3.5 Zwischenfazit
3.5.1 Zusammenfassung
3.5.2 Identifikation von Advocacy-Koalitionen
3.5.2.1 Datenschutzbefürworter-Koalition:
3.5.2.1.1 Zusammensetzung der Datenschutzbefürworter-Koalition
3.5.2.1.2 Überzeugungssystem der Datenschutzbefürworter-Koalition
3.5.2.1.3 Ressourcen der Datenschutzbefürworter-Koalition
3.5.2.2 Flexibilitätsbefürworter-Koalition
3.5.2.2.1 Zusammensetzung der Flexibilitätsbefürworter-Koalition und ihr Verhältnis zur Flexibilitätsbefürworter-Community
3.5.2.2.2 Überzeugungssystem der Flexibilitätsbefürworter-Koalition
3.5.2.2.3 Ressourcen der Flexibilitätsbefürworter-Koalition
4 Akteurs- und Prozessanalyse
4.1 Orientierungsphase (2009-2010)
4.1.1 Akteursanalyse
4.1.1.1 Cluster-Analyse
4.1.1.1.1 Grundlegende methodische Erwägungen zur Cluster-Analyse
4.1.1.1.2 Ergebnisse der Cluster-Analyse
4.1.1.1.3 Zwischenfazit zur Cluster-Analyse
4.1.1.2 Datenschutzbefürworter-Community:
4.1.1.2.1 Zusammensetzung der Datenschutzbefürworter-Community während der Orientierungsphase
4.1.1.2.2 Überzeugungssystem der Datenschutzbefürworter-Community während der Orientierungsphase
4.1.1.2.3 Ressourcen der Datenschutzbefürworter-Advocacy-Community während der Orientierungsphase
4.1.1.3 Flexibilitätsbefürworter-Community
4.1.1.3.1 Zusammensetzung der Flexibilitätsbefürworter-Community
4.1.1.3.2 Überzeugungssystem der Advocacy-Community der Flexibilitätsbefürworter während der Orientierungsphase
4.1.1.3.3 Ressourcen der Flexibilitätsbefürworter-Community während der Orientierungsphase
4.1.2 Prozessanalyse: Der Pfad zum Datenschutz-Gesamtkonzept der Kommission
4.1.2.1 Entscheidende Gründe für das Zustandekommen des Gesamtkonzepts der Kommission.
4.1.2.2 Zwischenfazit.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
9783748915898
OCLC:
1435751777
Access Restriction:
Open Access Unrestricted online access

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