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Die Interpretation Von Präjudizien : Eine Untersuchung an Beispielen Aus Dem Arbeitsrecht.

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Format:
Book
Author/Creator:
Strässer, Leon.
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (350 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2025.
Contents:
Cover
Einleitung und Gang der Untersuchung
I. Einleitung
II. Gang der Untersuchung
Kapitel 1: Eine Methode der Präjudizieninterpretation
I. Grundlagen einer Methode der Präjudizieninterpretation
1. Facetten der deutschen Präjudiziendiskussion
a) Präjudizien als „blinder Fleck" der Methodenlehre
b) Normative Anknüpfungen an Präjudizien
aa) Grundgesetz und RsprEinhG
bb) Zivil- und Arbeitsprozessrecht
cc) Unionsrecht
dd) Materielles Recht
ee) Zwischenergebnis
c) Richterrecht als Rechtsquelle
aa) Nachvollzug oder Eigenwertung?
bb) Richter oder Gesetzgeber?
cc) Praktische Präjudizienwirkung?
dd) Normative Bindung?
ee) Vertrauensschutz gegenüber Rechtsprechungsänderungen?
ff) Zwischenergebnis
2. Präjudizien als Interpretationsgegenstand
a) Auslegung von Gesetzen und Präjudizien
aa) Keine einheitliche Auslegungsmethode
bb) Der Unterschied: Kontext der Regelbildung
cc) Die Gemeinsamkeit: Rekonstruktion des Gemeinten
b) Kontextualisierung und Dogmatik
aa) Begriff und Funktionsweise der Dogmatik
bb) Kontextualisierung als Gegenentwurf?
cc) Synthese: Zwei Arten von Kontextualisierung
c) Prognostizieren und Entscheiden
aa) Relativität der Methode
bb) Der prognostizierende Rechtsanwender
cc) Der entscheidende Rechtsanwender
3. Rückgriff auf Vorarbeiten des Common Law
a) Bedeutung der Rechtsquellenfrage für die Interpretationsmethode
aa) Trennung von Interpretation und Bindung
bb) Common Law: Formelle Verbindlichkeit und differenzierende Rezeption
cc) Civil Law: Keine formelle Verbindlichkeit und gesetzesähnliche Rezeption
b) Induktion und Deduktion
aa) Historische Prägung des deutschen Rechts
bb) Wechselseitige Annäherungen der Rechtskreise
cc) Verschiedene Verständnisse von „Induktion"
c) Präjudizien als Regeln.
aa) Alternativmodelle im Common Law
bb) Ein Regelmodell für das deutsche Recht
cc) Ratio decidendi, Dictum und Obiter dictum
d) Zwischenergebnis
II. Der Allgemeine Teil der Methode
1. Ein Stufenmodell der Präjudizieninterpretation
a) Methodische Prämissen
b) Die drei Stufen des Modells
c) Präjudizieninterpretation in der Rechtsanwendung
2. Die Vertretbarkeit des Präjudizes
a) Präjudizien deutscher Revisionsgerichte
aa) Präskriptive Methode des deutschen Rechts
bb) „Gelebte" Grenzen der Orientierungswirkung von Entscheidungen deutscher Revisionsgerichte
cc) Zwischenergebnis
b) Präjudizien des EuGH
aa) Präskriptive Methode des Unionsrechts
bb) „Gelebte" Grenzen der Orientierungswirkung von EuGH-Entscheidungen
c) Präjudizien des EGMR
aa) Präskriptive Methode des Völkerrechts
bb) „Gelebte" Grenzen der Orientierungswirkung von EGMR-Entscheidungen
3. Die Ermittlung der Entscheidungsregel
a) Struktur der Ermittlung: Die Rekonstruktion des Gemeinten
b) Einzelne Kriterien
aa) Wortlaut und Formulierung
(1) Der Wortlaut
(2) Der Tonfall der Entscheidung
(3) Jedenfalls-Rechtsprechung
bb) Prozessualer Sachverhalt
cc) Entscheidungskette und Gesamtsystematik
dd) Leitsatz und Gründe
ee) Teleologische Ansätze
ff) Rückschlüsse aus der Prozessgeschichte
c) Vertretbarkeit der Entscheidungsregel und normkonforme Auslegung
4. Die Fortbildung der Entscheidungsregel
a) Maßstab der Fortbildung
aa) Der prognostizierende Rechtsanwender
bb) Der entscheidende Rechtsanwender
(1) Allgemeine Kriterien der Regelbildung
(2) Der Vorrang des gesetzgeberischen Maßstabs
(3) Kollision mehrerer richterlicher Maßstäbe
(4) Normkonforme Fortbildung der Entscheidungsregel?
cc) Zwischenergebnis.
b) Mittel der Fortbildung
c) Grenzen der Fortbildung
5. Übersicht: Die Stufen der Präjudizieninterpretation
III. Besonderheiten bei Entscheidungen von BVerfG, EuGH und EGMR
1. Entscheidungsregeln aus BVerfG-Entscheidungen
a) Einzelne Kriterien
b) Normkonforme Auslegung und Vertretbarkeit der Entscheidungsregel
c) Die Fortbildung der Entscheidungsregel
2. Entscheidungsregeln aus EuGH-Entscheidungen
(1) Das „Sprachenproblem"
(2) Der Wortlaut
(3) Der Tonfall der Entscheidung
(4) Jedenfalls-Rechtsprechung
(1) Die Vorlagefragen
(2) Die Schlussanträge des Generalanwalts
(3) Die Reformulierungen des EuGH
ee) Rückschlüsse aus der Prozessgeschichte
b) Vertretbarkeit der Entscheidungsregel und normkonforme Auslegung
aa) Normkonforme Auslegung des nationalen Gesetzgebers
bb) Normkonforme Auslegung der Instanzgerichte
cc) Normkonforme Auslegung der Höchstgerichte
aa) Prognose und Entscheidung
bb) Fortbildung durch die Instanzgerichte
cc) Fortbildung durch die Höchstgerichte
3. Entscheidungsregeln aus EGMR-Entscheidungen
Kapitel 2: Anwendung der Methode auf Beispiele
I. Beispiel für Entscheidungsregeln deutscher Fachgerichte: Rückforderung überzahlter Honorare bei „Statusirrtum"
1. Ausgangskonstellation.
2. Entscheidung des LAG Baden-Württemberg vom 30.10.2017
3. Überprüfung am Maßstab der Methode der Präjudizieninterpretation
a) Vertretbarkeit des Präjudizes
b) Ermittlung der Entscheidungsregel
aa) Einzelne Kriterien
bb) Fehlerhafte Rezeption durch das LAG Baden-Württemberg
cc) Vertretbarkeit der Entscheidungsregel
c) Fortbildung der Entscheidungsregel
II. Beispiel für Entscheidungsregeln aus der EuGH-Rechtsprechung: Entdynamisierung einer Bezugnahmeklausel im Betriebsübergang
1. Ausgangskonstellation
2. Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Alemo-Herron
bb) Keine bruchlose Fortführung in Asklepios
III. Beispiel für Entscheidungsregeln aus der EGMR-Rechtsprechung: Zusammentreffen rechtmäßiger und rechtswidriger Streikziele
2. Entscheidung des EGMR in der Rechtssache HLS
a) Vertretbarkeit der Entscheidung
bb) Keine völkerrechtliche Ablehnung der „Rührei-Theorie"
Schlussbetrachtung
I. Zusammenfassung
1. Grundlagen einer Methode der Präjudizieninterpretation (Kap.1.I.)
a) Facetten der deutschen Präjudiziendiskussion (Kap.1.I.1.)
b) Präjudizien als Interpretationsgegenstand (Kap.1.I.2.)
c) Rückgriff auf Vorarbeiten des Common Law (Kap.1.I.3.)
2. Der Allgemeine Teil der Methode (Kap.1.II.).
a) Erste Stufe: Die Vertretbarkeit des Präjudizes (Kap.1.II.2.)
b) Zweite Stufe: Die Ermittlung der Entscheidungsregel (Kap.1.II.3.)
c) Dritte Stufe: Die Fortbildung der Entscheidungsregel (Kap.1.II.4.)
3. Besonderheiten bei BVerfG, EuGH und EGMR (Kap.1.III.)
a) Entscheidungen des BVerfG (Kap.1.III.1.)
b) Entscheidungen des EuGH (Kap.1.III.2.)
c) Entscheidungen des EGMR (Kap.1.III.3.)
II. Ausblick
Literaturverzeichnis.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
9783748951193
3748951191

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