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Die Rechtsfolgen Eines Fehlerhaften Massenentlassungsverfahrens Eine Am Sinn und Zweck des Verfahrens Orientierte und Folglich Verhältnismäßige Anwendung der Unwirksamkeitsfolge
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Hinz, Lieselotte, Author.
- Series:
- Arbeits- und Sozialrecht Series
- Arbeits- und Sozialrecht Band 172
- Language:
- German
- Physical Description:
- 1 online resource (220 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Baden-Baden Nomos 2024
- Contents:
- Cover
- Einführung
- 1. Kapitel - Maßstab der Fehlerbewertung
- I. Rechtsfolgenbestimmung anhand dreistufiger Prüfung
- 1. Stufe - Unwirksamkeit als Folge relevanter Fehler
- 2. Stufe - Betroffenheit des Arbeitnehmers
- 3. Stufe - Ausnahmen der Unwirksamkeitsfolge
- II. Alternativ diskutierte Rechtsfolgen
- III. Gerichtliche Geltendmachung
- IV. Fazit zu Kapitel 1
- 2. Kapitel - Relevanz des Fehlers
- I. Unwirksamkeit aller Entlassungen
- 1. Fehlende Verfahrensdurchführung
- a) Fehlendes Massenentlassungsverfahren im Gesamten
- i) Fehlerhafte Bestimmung des Entlassungsbegriffs als Ereignis
- ii) Fehlerhafte Bestimmung der in der Regel beschäftigten Arbeitnehmer
- a. Der Arbeitnehmerbegriff
- b. Der Begriff der in der Regel Beschäftigung
- c. Fehlerhafte Begriffsbestimmung mit Schwellenwertrelevanz
- d. Fehlerhafte Begriffsbestimmung ohne Schwellenwertrelevanz
- e. Fazit zum Begriff der in der Regel beschäftigten Arbeitnehmer
- iii) Fehlerhafte Bestimmung des 30-Tage-Zeitraums
- a. Beispiel 1
- b. Beispiel 2
- c. Beispiel 3
- d. Beispiel 4
- e. Beispiel 5
- f. Fazit zum 30-Tage-Zeitraum
- iv) Fazit zum Fehlen des gesamten Massenentlassungsverfahrens
- b) Fehlendes Konsultationsverfahren
- c) Fehlendes Anzeigeverfahren
- 2. Fehlerhaftes Massenentlassungsverfahren
- a) Fehlerhafte Bestimmung des Arbeitgeberbegriffs
- i) Adressat der Verpflichtung
- ii) Verfahrenspflichtauslösende Entscheidung
- iii) Fazit zum Arbeitgeberbegriff
- b) Fehlerhafte Bestimmung des Betriebsbegriffs
- i) Begriffsbestimmung
- ii) Die Massenentlassungen im Rahmen der Air Berlin Insolvenz
- a. Sachverhalt
- b. Entscheidungen des BAG
- c. Nachkündigungen
- iii) Betriebliche Sonderkonstellationen
- a. Gemeinschaftsbetrieb, 1 I 2 BetrVG
- b. Betriebsteil im Sinne des Betriebsübergangs
- c. 3 V 1 BetrVG
- d. Matrixstrukturen.
- iv) Fazit zum Betriebsbegriff
- II. Unwirksamkeit nur bestimmter Entlassungen
- 1. Besondere Arbeitnehmerformen
- a) Der Leiharbeitnehmer
- b) Organmitglieder i. S. des 17 V Nr. 1 KSchG
- i) Annahme der Unionsrechtswidrigkeit des 17 V Nr. 1 KSchG
- ii) Annahme der Auslegbarkeit und teleologischen Reduzierbarkeit
- i. Fehlende oder fehlerhafte Berücksichtigung bei der Schwellenwertberechnung
- ii. Fehlende oder fehlerhafte Berücksichtigung im Konsultationsverfahren
- iii. Fehlende oder fehlerhafte Berücksichtigung im Anzeigeverfahren
- iii) Fazit zu den Organmitgliedern
- c) Der Praktikant
- d) 17 V Nr. 2 und 3 KSchG
- e) Arbeitnehmer mit Sonderkündigungsschutz
- f) Fazit zu den besonderen Arbeitnehmerformen
- 2. Fehlerhafte Berücksichtigung verschiedener Beendigungstatbestände
- a) Fristlose Entlassung
- b) Änderungskündigung
- c) 17 I 2 KSchG
- i) Ablauf eines bedingten oder befristeten Vertrags
- ii) Saison- oder Kampagne-Betriebe
- iii) Selbstkündigung des Arbeitnehmers
- iv) Aufhebungsvertrag
- v) Wechsel in eine Transfergesellschaft
- vi) Wiederholende Entlassung
- vii) Anfechtung des Arbeitsverhältnisses oder sonstige Nichtigkeitsgründe
- viii) Verneinung der Entlassung aufgrund Anschlussbeschäftigung
- d) Fazit zu den Entlassungsarten
- 3. Fehlerhaftes Konsultationsverfahren
- a) Zeitpunkt der Konsultation
- b) Fehlerhafte Bestimmung des Konsultationsadressaten
- i) Das zu konsultierende Organ
- a. Selbst gewählte Betriebsratsstrukturen
- b. Arbeitnehmervertretungsorgane, die dem Betriebsrat entsprechen
- c. Vertretung von (Fremd-)Geschäftsführern und leitenden Angestellten
- d. Konsultation des Wirtschaftsausschusses, des Europäischen Betriebsrats oder der Schwerbehindertenvertretung
- e. Zuständigkeit verschiedener Organe
- ii) Konsultation einer Person anstatt des Organs.
- iii) Fehlen eines Konsultationsadressaten
- c) Fehlerhafte Unterrichtung
- i) Zweckdienliche Auskünfte, 17 II 1 KSchG
- a. Nr. 1 - Gründe für die geplanten Entlassungen
- b. Nr. 2 - Zahl und Berufsgruppen der zu entlassenden Arbeitnehmer
- c. Nr. 3 - Zahl und Berufsgruppen der in der Regel beschäftigten Arbeitnehmer
- d. Nr. 4 - Zeitraum, in dem die Entlassungen vorgenommen werden sollen
- e. Nr. 5 - Vorgesehene Kriterien für die Auswahl der zu entlassenden Arbeitnehmer
- f. Nr. 6 - Vorgesehene Kriterien für die Berechnung etwaiger Abfindungen
- ii) Weitere Bedeutung der „Zweckdienlichkeit"
- iii) Schriftform der Unterrichtung
- d) Fehlerhafte Beratung
- i) Ordnungsgemäßes Ende
- ii) Zeitliche Grenze
- e) Verbindung der Konsultation mit Interessenausgleich und Sozialplan
- f) 17 III 1 KSchG
- i) Die Entscheidung des EuGH
- ii) Die entstandene Diskussion
- a. Kollektive Natur des Konsultationsverfahrens
- b. Vergleichbarkeit mit 102 BetrVG
- c. Individualschutzgewährung
- d. Fazit zur entstandenen Diskussion
- iii) Fazit zu 17 III 1 KSchG
- g) Fazit zum Konsultationsverfahren
- 4. Fehlerhaftes Anzeigeverfahren
- a) Zeitpunkt der Anzeige
- b) Fehlerhafte Bestimmung der zuständigen Agentur für Arbeit
- i) Die zuständige Agentur für Arbeit
- ii) Kritik an der betrieblichen Anknüpfung und Impuls zur flexiblen Handhabung der Rechtsfolge
- c) Fehlerhafter Inhalt
- i) „Muss-Angaben"
- a. Name des Arbeitgebers
- b. Sitz des Betriebs
- c. Art des Betriebs
- d. Gründe der Entlassung
- e. Zahl und Berufsgruppen der zu entlassenden Arbeitnehmer
- f. Zahl und Berufsgruppen der in der Regel beschäftigten Arbeitnehmer
- g. Zeitraum, in dem die Entlassungen vorgenommen werden sollen
- h. Vorgesehene Kriterien zur Auswahl der zu entlassenden Arbeitnehmer
- i. Fazit zu den „Muss-Angaben"
- ii) „Soll-Angaben".
- iii) Freiwillige Angaben nach den Dokumenten der Bundesagentur für Arbeit
- d) Schriftform der Anzeige
- e) 17 III 2, 3 KSchG
- f) 17 III 6 KSchG
- g) Fazit zum Anzeigeverfahren
- 5. Zusammenfassung mehrerer Konsultationen und Anzeigen
- 6. Fehlerhafte Durchführung der Entlassungen
- III. Keine Relevanz des Fehlers
- 1. Gerichtliche Geltendmachung nicht mehr möglich
- 2. Nicht erforderliches Massenentlassungsverfahren
- 3. Verzichtsmöglichkeit
- IV. Fazit zur Relevanz der denkbaren Fehler
- 3. Kapitel - Ausnahmen von der Unwirksamkeitsfolge
- I. Vertrauensschutz aufgrund ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung
- II. Ursache des Fehlers liegt nicht in der Sphäre des Arbeitgebers
- 1. Grundsatz der subjektiven Determination
- 2. Arbeitnehmervertretung
- 3. Örtlich zuständige Agentur für Arbeit
- a) Angaben zur Zuständigkeit
- b) Nichtbeanstandung eines inhaltlichen Fehlers
- c) Disposition der Agentur für Arbeit
- 4. Bundesagentur für Arbeit
- a) Ungenauer beziehungsweise fehlerhafter Entlassungsbegriff in den Unterlagen der Bundesagentur für Arbeit
- b) Auswirkung auf die Unwirksamkeitsfolge
- III. Heilung geschehener Fehler
- IV. Fazit zu den Ausnahmen von der Unwirksamkeitsfolge
- 4. Kapitel - Die Verhältnismäßigkeit der Unwirksamkeitsfolge
- 5. Kapitel - Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- Rechtsprechungsverzeichnis.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- ISBN:
- 9783748943655
- OCLC:
- 1435753143
- Access Restriction:
- Open Access Unrestricted online access
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