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Interaktionen : 63. Junge Tagung Öffentliches Recht.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Bahmer, Larissa.
- Language:
- German
- Physical Description:
- 1 online resource (417 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2024.
- Contents:
- Cover
- Editorial: Interaktionen auf der 63. Jungen Tagung Öffentliches Recht
- A. Interaktionen: Internationalität, Intra- und Interdisziplinarität
- B. Auf dem Weg zum wissenschaftlichen Hauptprogramm der Tagung: Einsendungen und Auswahl
- C. Überblick über die Inhalte der Tagungsbeiträge
- D. Überblick über die „Impulse"
- E. Kritische Reflexion und Ausblick
- Zum Begriff der Leistung: Das öffentliche Recht und die Leistungsgesellschaft
- A. Einleitung
- B. Leistung: Eine begriffliche Annäherung
- C. Leistung und das öffentliche Recht
- I. Leistung als Differenzierungskriterium
- 1. Gleichheit und die Bestenauslese (Art. 33 Abs. 2 GG)
- 2. Eigentum und sozialversicherungsrechtliche Ansprüche
- II. Devianz in der Leistungsgesellschaft
- 1. Historische Hintergründe
- 2. Gefangenenarbeit
- D. Ableismus und Leistung
- I. Das soziale Modell von Behinderung
- II. Ableismus
- E. Ausblick
- Fehlende Intradisziplinarität als Bremse des (Antidiskriminierungs-) Rechts? Feministische Rechtswissenschaft und der intradisziplinäre Blick
- A. Problemaufriss: Intradisziplinäre Hürden in der Rechtsprechung
- I. Die starre Trennung zwischen Privatrecht und öffentlichem Recht kann nicht begründet werden ...
- II. ... und bleibt trotzdem gelebte Wirklichkeit
- B. Was bietet feministische Rechtswissenschaft?
- I. Dogmatisierungsleistung: materiale Gleichheit
- II. Arbeitsweise: Das Recht in seiner Gänze betrachten
- C. Das Plansche-Urteil - Antidiskriminierung gone wrong
- I. Einordnung in das Landesantidiskriminierungsgesetz
- II. Das Urteil des Landgerichts Berlin
- 1. Sachverhalt
- 2. Darstellung der Urteilsgründe
- a) Fehlende Ungleichbehandlung: offensichtliche Unterschiede der Geschlechter
- b) Rechtfertigung: geschlechtliches Schamgefühl und Erziehungsrecht
- III. Kritische Würdigung.
- 1. Differenzierung anhand sekundärer Geschlechtsmerkmale als unmittelbare Ungleichbehandlung
- 2. Rechtfertigungsmaßstab im Lichte von Art. 3 Abs. 3 S. 1 GG
- IV. Fazit
- D. Intradisziplinäre Kompetenzen durch Feminist Mainstreaming aneignen
- Ökonomische Menschenbilder als Analyseinstrumente im Öffentlichen Recht
- A. Einführung
- B. Rezeption als (Re-)Konstruktion
- C. Begriff des Menschenbildes
- D. Juristische Menschenbilder
- I. Menschenbild des Grundgesetzes
- II. Menschenbilder in den Teilrechtsordnungen
- III. Verhaltensmodelle und Verhaltenserwartungen
- E. Ökonomische Menschenbilder
- I. Rational-Choice-Modell: Der Mensch als homo oeconomicus
- II. Grenzen des Rational-Choice-Modells, Fortentwicklungen und (Aus-)Differenzierungen
- F. Potentiale und Grenzen der Rezeption ökonomischer Menschenbilder im Öffentlichen Recht
- I. Rechtsanwendung
- II. Rechtsetzung
- III. Rechtswissenschaft
- IV. Das Beispiel Ehegattensplitting
- G. Fazit
- Direkte Demokratie versus EU-Recht? Die Bewältigung von Konflikten zwischen Volksinitiativen und Personenfreizügigkeitsabkommen Schweiz-EU durch den schweizerischen Gesetzgeber am Beispiel der Masseneinwanderungsinitiative
- B. Konflikt Masseneinwanderungsinitiative - FZA
- C. Konfliktbewältigung im Spannungsverhältnis zwischen Volksinitiativen und bilateralem Recht
- I. Verhältnis zwischen Volksinitiativen, Bundesverfassung und Völkerrecht
- II. Akteure und Prozesse zur Konfliktbewältigung bei Volksinitiativen
- 1. Eng beschränkte Gültigkeitsprüfung
- 2. Konflikte als Hinderungsgrund der direkten Anwendbarkeit
- 3. Knackpunkt: Umsetzung europarechtswidriger Volksinitiativen
- III. Gesetzgeberische Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative
- 1. Ausgangslage: Besondere Drucksituation
- 2. Emanzipation gegenüber dem Text der neuen Verfassungsnormen.
- 3. Zurückhaltung im Verhältnis zur Justiz
- D. Gesetzgeber in der Bredouille: Besondere Herausforderungen im Spannungsverhältnis FZA - Volksinitiativen
- I. Aufträge mit externer Urheberschaft
- 1. Volksinitiativen als ausserparlamentarische Rechtsetzung
- 2. FZA als Verhandlungsergebnis zwischen Bundesrat und EU
- II. Aufträge mit beschränktem Umsetzungsspielraum
- 1. Einschränkungen des Umsetzungsspielraums im Initiativtext
- a) Vorgeschriebene Mittel zur Zielerreichung
- b) Umsetzungsfristen zum Aufbau von Handlungsdruck
- 2. Erhöhte Regelungsdichte des FZA
- E. Auswirkungen
- I. Gegenreaktion in Form neuer Volksinitiativen
- II. Gefahren
- F. Ausblick und Schluss
- Die Ethisierung des Rechts Ethikkommissionen als Beispiel gelungener rechtlicher Interdisziplinarität
- A. Eingrenzung auf rechtsanwendende öffentliche Ethikkommission der Medizin
- B. Entwicklung rechtsanwendender Ethikkommissionen
- I. Entstehungshintergrund
- II. Metamorphose von Ethikkommissionen
- C. Ethisierung des Rechts
- I. Recht, Moral und Ethik - Klärung von Begrifflichkeiten
- II. Wechselwirkungen zwischen Recht und Moral
- III. Ethik im Recht
- IV. Treffen Ethikkommissionen ethische Entscheidungen?
- 1. Entscheidungsinhalt und -wirkungen
- 2. Entscheidungsmaßstab
- a) Unbestimmte Rechtsbegriffe und Abwägungsentscheidungen
- b) Rechtliche Voraussetzungen ohne Spielraum
- 3. Zwischenfazit
- D. Ethikkommissionen als Beispiel gelungener rechtlicher Interdisziplinarität
- E. Fazit
- Der Sozialstaat zwischen transnationaler Migration und Exklusion
- A. Die unionsrechtliche Perspektive: Zwischen Marktbürgerschaft und Sozialbürgerschaft
- I. Zurück zur Marktbürgerschaft? - Der EuGH in den Rechtssachen Dano, Alimanovic und García-Nieto
- II. Und nun? - Neue Entwicklungen der EuGH-Rechtsprechung ab 2016.
- B. Die verfassungsrechtliche Perspektive: Leistungsausschlüsse in der Grundsicherung im Lichte des Grundrechts auf ein menschenwürdiges Existenzminimum
- I. Das Leistungsgrundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums
- 1. Menschenrecht anknüpfend am Inlandsaufenthalt
- 2. Nichtrelativierbarkeit des Existenzminimums
- 3. Spannungsverhältnis in Fällen transnationaler Migration
- II. Ansätze zur verfassungsrechtlichen Rechtfertigung migrationsbezogener Leistungsausschlüsse
- 1. Kohärenz zu Wertungen des Migrationsrechts
- 2. Transnationaler Nachranggedanke
- 3. Abstufung nach dem Grad der Verbundenheit zur Solidargemeinschaft
- III. Verfassungsrechtliche Einwände gegen die Konstruktion migrationsbezogener Leistungsausschlüsse im Grundsicherungsrecht
- 1. Gegenwärtigkeitsprinzip als Maßgabe für die Ausgestaltung des Existenzminimums
- 2. Gleichheitsrechtliche Rechtfertigungsbedürftigkeit von Leistungsausschlüssen
- 3. Extraterritoriale Ausstrahlungswirkung des Grundrechts auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums
- C. Fazit
- Die Wohngesetzgebung als Spiegel polit-ökonomischer Annahmen Zur Rekonstruktion gesetzgeberischer Annahmen anhand von Mietpreisbremse und Wohngeld
- A. Unsichtbare Annahmen als Problem
- B. Das Unsichtbare sichtbar machen
- I. Neoklassische Grundausrichtung
- II. Polit-ökonomische Reorientierung
- III. Unterstützung durch die Stadtsoziologie
- C. Perspektiven für das Wohnen
- I. Wohnungsmarktwirtschaft: marktkonforme Gesetzgebung
- II. Reorientierungen im Wohnungssektor
- 1. Wohnen als soziale Frage
- 2. Soziale Marktwirtschaft als Antwort?
- 3. Spielräume: Wohnen neu betrachtet
- 4. Verfassungsrechtlicher Rahmen
- D. Schluss
- Ernährungssystemrecht
- A. Transformation der Ernährungssysteme
- B. Transformation und Recht.
- C. Thesen zur Transformation des Ernährungssystemrechts
- I. Die Probleme sind auf Verfassungsebene angelegt
- II. Ernährungssystemrecht entsteht in partizipativen und polyzentrischen Strukturen
- III. Das Ernährungssystemrecht braucht neue und gezielte Steuerungsinstrumente
- IV. Das Ernährungssystemrecht braucht ein stimmiges Leitbild
- V. Ernährungssystemrecht schafft einen kohärenten und effektiven Rahmen für Qualität, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Authentizität
- VI. Ernährungssystemrecht betrifft vor allem die Nachfrage nach Lebensmitteln
- VII. Das Ernährungssystemrecht schafft einen Rahmen für nachhaltige Innovation
- VIII. Das Ernährungssystemrecht ist digital by default
- IX. Das Ernährungssystemrecht ist global
- X. Im Transformationsprozess emergiert eine Ernährungsverfassung
- Form matters, too - forciert formalistisches Vergleichen in der interdisziplinären Rechtsforschung in Interaktion mit Sprach-, Literatur- und Kunstwissenschaft
- A. Forciert formalistisches Vergleichen im Methodik-Pluralismus der Rechtsvergleichung
- I. Zwei mögliche Einwände gegen forcierten Formalismus
- 1. Critical Legal Studies: Kritik an krudem Formalismus
- 2. Mainstream: leistungsfähige Methodik-Alternativen ohne ‚Form'-Fokus
- a) Funktionalismus: leistungsfähig, aber pseudo-faktisch und technik-ignorant?
- b) Vergleichende Begriffsarbeit: leistungsfähig, aber unreflektiert modellierend?
- II. Ein Vorschlag: forciert formalistischer Vergleich als ergänzendes Methodik-Angebot
- III. Der Impetus: formalistischer Fokus auf Entstehungs- und Funktionsbedingungen von Rechtsartefakten
- B. Formen (Formdimensionen) des Rechts - interdisziplinäre Impulse und Vergleichsperspektiven
- I. Größenordnungen - Ausmaße und Perspektiven
- 1. Impuls: sprachwissenschaftliche Aufmerksamkeit für formale Zwischenstufen.
- 2. Beispiel aus der Rechtsvergleichung: phraseologische Analyse der Formelhaftigkeit in Urteilen.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- ISBN:
- 9783748942733
- 3748942737
- OCLC:
- 1435750588
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