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Interaktionen : 63. Junge Tagung Öffentliches Recht.

DOAB Directory of Open Access Books Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Bahmer, Larissa.
Contributor:
Barth, Clarissa.
Franz, Hannah.
Gaffron, Shari.
Goldberg, Katharina.
Jacobs, Christina.
Johannsen, Josina.
Kruse, Rebecca.
Löbbert, Friederike.
Maltzahn, Hans Flemming.
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (417 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft, 2024.
Contents:
Cover
Editorial: Interaktionen auf der 63. Jungen Tagung Öffentliches Recht
A. Interaktionen: Internationalität, Intra- und Interdisziplinarität
B. Auf dem Weg zum wissenschaftlichen Hauptprogramm der Tagung: Einsendungen und Auswahl
C. Überblick über die Inhalte der Tagungsbeiträge
D. Überblick über die „Impulse"
E. Kritische Reflexion und Ausblick
Zum Begriff der Leistung: Das öffentliche Recht und die Leistungsgesellschaft
A. Einleitung
B. Leistung: Eine begriffliche Annäherung
C. Leistung und das öffentliche Recht
I. Leistung als Differenzierungskriterium
1. Gleichheit und die Bestenauslese (Art. 33 Abs. 2 GG)
2. Eigentum und sozialversicherungsrechtliche Ansprüche
II. Devianz in der Leistungsgesellschaft
1. Historische Hintergründe
2. Gefangenenarbeit
D. Ableismus und Leistung
I. Das soziale Modell von Behinderung
II. Ableismus
E. Ausblick
Fehlende Intradisziplinarität als Bremse des (Antidiskriminierungs-) Rechts? Feministische Rechtswissenschaft und der intradisziplinäre Blick
A. Problemaufriss: Intradisziplinäre Hürden in der Rechtsprechung
I. Die starre Trennung zwischen Privatrecht und öffentlichem Recht kann nicht begründet werden ...
II. ... und bleibt trotzdem gelebte Wirklichkeit
B. Was bietet feministische Rechtswissenschaft?
I. Dogmatisierungsleistung: materiale Gleichheit
II. Arbeitsweise: Das Recht in seiner Gänze betrachten
C. Das Plansche-Urteil - Antidiskriminierung gone wrong
I. Einordnung in das Landesantidiskriminierungsgesetz
II. Das Urteil des Landgerichts Berlin
1. Sachverhalt
2. Darstellung der Urteilsgründe
a) Fehlende Ungleichbehandlung: offensichtliche Unterschiede der Geschlechter
b) Rechtfertigung: geschlechtliches Schamgefühl und Erziehungsrecht
III. Kritische Würdigung.
1. Differenzierung anhand sekundärer Geschlechtsmerkmale als unmittelbare Ungleichbehandlung
2. Rechtfertigungsmaßstab im Lichte von Art. 3 Abs. 3 S. 1 GG
IV. Fazit
D. Intradisziplinäre Kompetenzen durch Feminist Mainstreaming aneignen
Ökonomische Menschenbilder als Analyseinstrumente im Öffentlichen Recht
A. Einführung
B. Rezeption als (Re-)Konstruktion
C. Begriff des Menschenbildes
D. Juristische Menschenbilder
I. Menschenbild des Grundgesetzes
II. Menschenbilder in den Teilrechtsordnungen
III. Verhaltensmodelle und Verhaltenserwartungen
E. Ökonomische Menschenbilder
I. Rational-Choice-Modell: Der Mensch als homo oeconomicus
II. Grenzen des Rational-Choice-Modells, Fortentwicklungen und (Aus-)Differenzierungen
F. Potentiale und Grenzen der Rezeption ökonomischer Menschenbilder im Öffentlichen Recht
I. Rechtsanwendung
II. Rechtsetzung
III. Rechtswissenschaft
IV. Das Beispiel Ehegattensplitting
G. Fazit
Direkte Demokratie versus EU-Recht? Die Bewältigung von Konflikten zwischen Volksinitiativen und Personenfreizügigkeitsabkommen Schweiz-EU durch den schweizerischen Gesetzgeber am Beispiel der Masseneinwanderungsinitiative
B. Konflikt Masseneinwanderungsinitiative - FZA
C. Konfliktbewältigung im Spannungsverhältnis zwischen Volksinitiativen und bilateralem Recht
I. Verhältnis zwischen Volksinitiativen, Bundesverfassung und Völkerrecht
II. Akteure und Prozesse zur Konfliktbewältigung bei Volksinitiativen
1. Eng beschränkte Gültigkeitsprüfung
2. Konflikte als Hinderungsgrund der direkten Anwendbarkeit
3. Knackpunkt: Umsetzung europarechtswidriger Volksinitiativen
III. Gesetzgeberische Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative
1. Ausgangslage: Besondere Drucksituation
2. Emanzipation gegenüber dem Text der neuen Verfassungsnormen.
3. Zurückhaltung im Verhältnis zur Justiz
D. Gesetzgeber in der Bredouille: Besondere Herausforderungen im Spannungsverhältnis FZA - Volksinitiativen
I. Aufträge mit externer Urheberschaft
1. Volksinitiativen als ausserparlamentarische Rechtsetzung
2. FZA als Verhandlungsergebnis zwischen Bundesrat und EU
II. Aufträge mit beschränktem Umsetzungsspielraum
1. Einschränkungen des Umsetzungsspielraums im Initiativtext
a) Vorgeschriebene Mittel zur Zielerreichung
b) Umsetzungsfristen zum Aufbau von Handlungsdruck
2. Erhöhte Regelungsdichte des FZA
E. Auswirkungen
I. Gegenreaktion in Form neuer Volksinitiativen
II. Gefahren
F. Ausblick und Schluss
Die Ethisierung des Rechts Ethikkommissionen als Beispiel gelungener rechtlicher Interdisziplinarität
A. Eingrenzung auf rechtsanwendende öffentliche Ethikkommission der Medizin
B. Entwicklung rechtsanwendender Ethikkommissionen
I. Entstehungshintergrund
II. Metamorphose von Ethikkommissionen
C. Ethisierung des Rechts
I. Recht, Moral und Ethik - Klärung von Begrifflichkeiten
II. Wechselwirkungen zwischen Recht und Moral
III. Ethik im Recht
IV. Treffen Ethikkommissionen ethische Entscheidungen?
1. Entscheidungsinhalt und -wirkungen
2. Entscheidungsmaßstab
a) Unbestimmte Rechtsbegriffe und Abwägungsentscheidungen
b) Rechtliche Voraussetzungen ohne Spielraum
3. Zwischenfazit
D. Ethikkommissionen als Beispiel gelungener rechtlicher Interdisziplinarität
E. Fazit
Der Sozialstaat zwischen transnationaler Migration und Exklusion
A. Die unionsrechtliche Perspektive: Zwischen Marktbürgerschaft und Sozialbürgerschaft
I. Zurück zur Marktbürgerschaft? - Der EuGH in den Rechtssachen Dano, Alimanovic und García-Nieto
II. Und nun? - Neue Entwicklungen der EuGH-Rechtsprechung ab 2016.
B. Die verfassungsrechtliche Perspektive: Leistungsausschlüsse in der Grundsicherung im Lichte des Grundrechts auf ein menschenwürdiges Existenzminimum
I. Das Leistungsgrundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums
1. Menschenrecht anknüpfend am Inlandsaufenthalt
2. Nichtrelativierbarkeit des Existenzminimums
3. Spannungsverhältnis in Fällen transnationaler Migration
II. Ansätze zur verfassungsrechtlichen Rechtfertigung migrationsbezogener Leistungsausschlüsse
1. Kohärenz zu Wertungen des Migrationsrechts
2. Transnationaler Nachranggedanke
3. Abstufung nach dem Grad der Verbundenheit zur Solidargemeinschaft
III. Verfassungsrechtliche Einwände gegen die Konstruktion migrationsbezogener Leistungsausschlüsse im Grundsicherungsrecht
1. Gegenwärtigkeitsprinzip als Maßgabe für die Ausgestaltung des Existenzminimums
2. Gleichheitsrechtliche Rechtfertigungsbedürftigkeit von Leistungsausschlüssen
3. Extraterritoriale Ausstrahlungswirkung des Grundrechts auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums
C. Fazit
Die Wohngesetzgebung als Spiegel polit-ökonomischer Annahmen Zur Rekonstruktion gesetzgeberischer Annahmen anhand von Mietpreisbremse und Wohngeld
A. Unsichtbare Annahmen als Problem
B. Das Unsichtbare sichtbar machen
I. Neoklassische Grundausrichtung
II. Polit-ökonomische Reorientierung
III. Unterstützung durch die Stadtsoziologie
C. Perspektiven für das Wohnen
I. Wohnungsmarktwirtschaft: marktkonforme Gesetzgebung
II. Reorientierungen im Wohnungssektor
1. Wohnen als soziale Frage
2. Soziale Marktwirtschaft als Antwort?
3. Spielräume: Wohnen neu betrachtet
4. Verfassungsrechtlicher Rahmen
D. Schluss
Ernährungssystemrecht
A. Transformation der Ernährungssysteme
B. Transformation und Recht.
C. Thesen zur Transformation des Ernährungssystemrechts
I. Die Probleme sind auf Verfassungsebene angelegt
II. Ernährungssystemrecht entsteht in partizipativen und polyzentrischen Strukturen
III. Das Ernährungssystemrecht braucht neue und gezielte Steuerungsinstrumente
IV. Das Ernährungssystemrecht braucht ein stimmiges Leitbild
V. Ernährungssystemrecht schafft einen kohärenten und effektiven Rahmen für Qualität, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Authentizität
VI. Ernährungssystemrecht betrifft vor allem die Nachfrage nach Lebensmitteln
VII. Das Ernährungssystemrecht schafft einen Rahmen für nachhaltige Innovation
VIII. Das Ernährungssystemrecht ist digital by default
IX. Das Ernährungssystemrecht ist global
X. Im Transformationsprozess emergiert eine Ernährungsverfassung
Form matters, too - forciert formalistisches Vergleichen in der interdisziplinären Rechtsforschung in Interaktion mit Sprach-, Literatur- und Kunstwissenschaft
A. Forciert formalistisches Vergleichen im Methodik-Pluralismus der Rechtsvergleichung
I. Zwei mögliche Einwände gegen forcierten Formalismus
1. Critical Legal Studies: Kritik an krudem Formalismus
2. Mainstream: leistungsfähige Methodik-Alternativen ohne ‚Form'-Fokus
a) Funktionalismus: leistungsfähig, aber pseudo-faktisch und technik-ignorant?
b) Vergleichende Begriffsarbeit: leistungsfähig, aber unreflektiert modellierend?
II. Ein Vorschlag: forciert formalistischer Vergleich als ergänzendes Methodik-Angebot
III. Der Impetus: formalistischer Fokus auf Entstehungs- und Funktionsbedingungen von Rechtsartefakten
B. Formen (Formdimensionen) des Rechts - interdisziplinäre Impulse und Vergleichsperspektiven
I. Größenordnungen - Ausmaße und Perspektiven
1. Impuls: sprachwissenschaftliche Aufmerksamkeit für formale Zwischenstufen.
2. Beispiel aus der Rechtsvergleichung: phraseologische Analyse der Formelhaftigkeit in Urteilen.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
9783748942733
3748942737
OCLC:
1435750588

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