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Frauen Als Bildungsunternehmerinnen : Private Mädchenschulen in Wien, 1774-1869.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Schütz, Waltraud.
- Language:
- German
- Physical Description:
- 1 online resource (295 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Bielefeld : transcript Verlag, 2026.
- Summary:
- Frauen leiteten im Habsburgerreich eine bunte Vielfalt privater Mädchenschulen.Als Schulunternehmerinnen handelten sie vor dem Hintergrund von Normen und sozialen Ängsten, die die Bildungslandschaft von der Einführung der Unterrichtspflicht im Jahr 1774 bis zum Inkrafttreten des Reichsvolksschulgesetzes im Jahr 1869 und darüber hinaus prägten.
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Einleitung
- Danksagung
- 1. Rahmungen
- 1.1 Begriffe, Überlieferung und Schulgesetze
- Bildung - Sozialisation - Erziehung
- Oben - Mitte - Unten? Die Schwierigkeit, soziale Herkunft zu fassen
- Die Verschränkung binärer Kategorien
- Quellen und Zugriffe
- Schule und Unterricht als umstrittenes Terrain
- 1.2 Bildungsinhalte und Schultypen
- Die Herkunft von Schülerinnen und Inhaberinnen
- Der Privatschulsektor im stetigen Wandel
- 2. Sozialisation
- 2.1 Vom Buchstabieren und Unterrichten
- Trennungspolitik
- Wissensvermittlung durch Männer oder Frauen?
- Der Lehrer als Repräsentant des Staates
- 2.2 Die Kampagnen gegen die »heimliche Sünde«
- 2.3 Widersprüche der Mädchenbildung in Antonie Wutkas Encyklopädie
- Die Lesesucht
- Eheleben oder ledig bleiben?
- Das Nachleben der Encyklopädie
- 3. Werdegänge
- 3.1 Schulinhaberinnen: Strategien und unternehmerisches Handeln
- Der »Unternehmer«‐Begriff
- Die Rechtslage
- Behördenwege von Antragstellerinnen
- Barbara Netuschil
- Flora Unger und der Vorwurf des »Eigennutzes«
- 3.2 Schulinhaber: Konfession und Netzwerke
- Aufklärerische Knabenbildung in Perchtoldsdorf
- Jesuitische Frömmigkeit für Knaben?
- Jesuitenpädagogik bei Klinkowström
- Johann Hermann - Vom Sohn eines Taglöhners zum Institutsinhaber
- Netzwerke
- 4. Hausfrauenbildung
- 4.1 Arbeitspaare im Bildungsbereich
- 4.2 Das Hausfrauenbildungsinstitut der Therese von Dreger
- Bildungsinhalte
- Standort und Öffentlichkeitsarbeit
- Geldsorgen
- Ängste beschwichtigen
- Verluste
- Porträtfotografie im Jahr 1840 und ein Panoptikum in Währing
- Wer schaut, wer wird gesehen? Geschlechtsspezifische Blickordnungen
- Ein rascher Rückgang
- 5. Umwälzungen?
- 5.1 Aufbruch 1848
- Standesbewusstsein ohne Lehrerinnen
- Barrikadenunterricht.
- 5.2 Die Mädchen‐Lehr‐ und Erziehungsanstalt von Betty und Marie Fröhlich
- Der Vorwurf religiöser Gleichgültigkeit
- Institute für jüdische Kinder und antijüdische Parolen
- Geld spielt (k)eine Rolle
- Gleiche Lehrpersonen mit unterschiedlichen Bildungsinhalten?
- Selbstverleugnung und Selbstachtung
- Institutsklima
- Mutterschaft versus Mütterlichkeit als Eignungskriterium
- Das Unterrichtsprogramm des Fröhlich‐Instituts
- 6. Ora et labora
- 6.1 Arbeitserziehung
- Industrieschulen zur Kriminalitätsbekämpfung?
- Zwischen Unterricht und Handwerk
- Verflechtungen von Arbeitserziehung und Kinderbewahranstalten
- Argumentationsstrategien für den Erhalt einer Genehmigung
- 6.2 Frauen‐Vereine in politischer Mission
- Die Gründung des Frauen‐Wohltätigkeitsvereins für Wien und Umgebung
- Die Etablierung eines Konkurrenzvereins
- Politische Wohltätigkeit in Abgrenzung zur Revolution
- Mädchen aus Arbeiter:innenfamilien: Zielgruppe und Bildungsinhalte
- 7. Schluss
- 7.1 Die Geschichte einer Mädchenschule über acht Jahrzehnte
- Das Civil‐Mädchen‐Pensionat 1787
- Die Übertragung der Leitung von Mädchenschulen an Frauen
- Ein Fall von Täter‐Opfer‐Umkehr 1844/45
- Institutsschließung
- 7.2 Fazit
- Personenregister
- Gedruckte Quellen und Literatur.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- ISBN:
- 3-8394-5269-4
- OCLC:
- 1590081531
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