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Jahrbuch Für Kulturpolitik 2025/26 : 50 Jahre Kulturpolitische Gesellschaft - Diskursgeschichte.

OAPEN Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Sievers, Norbert.
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (469 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Bielefeld : transcript Verlag, 2026.
Summary:
Im Juni 1976 wurde die Kulturpolitische Gesellschaft gegründet.Fünf Jahrzehnte hat sie seitdem als diskursive Kraft in Deutschland gewirkt und viele Reformimpulse gegeben.Ihre Absicht, die Gesellschaft durch Kultur zu demokratisieren, ist auf eine breite Resonanz gestoßen und auch ihr Ansatz der konzeptbasierten Kulturpolitik ist allgemein.
Contents:
Cover
Inhalt
Vorwort I
Vorwort II
Grußwort
Einleitung
Zu den Kapiteln
Kapitel 1: Neue Kulturpolitik
Kapitel 2: Das neue Interesse an der Kultur
Kapitel 3: New Public Management
Kapitel 4: Konzeptbasierte Kulturpolitik
Kapitel 5: Kulturpolitik in der Polykrise
Dank
I. Neue Kulturpolitik. Einblicke in ihre »utopische« und »nachutopische« Phase
Einführung
Neue Ziele, neue Werte, neue Themen
Neue Zielgruppen und ‑milieus
Neue Strategien und Konzepte
Neue Tätigkeitsfelder und Berufe
Neue Konflikte - neue Kompromisse
Neue Kulturpolitik zwischen Utopie und Realpolitik
Literatur
Die Erweiterung des Kultur(politik)begriffs
Begründungen und Fallstricke für eine Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik
Der Kulturbegriff der Neuen Kulturpolitik
Der Kulturbegriff und der Kulturpolitikbegriff der Kulturpolitischen Gesellschaft
Kritik und Risiken des erweiterten Kulturpolitikbegriffs
Zukunft der Arbeit - Zukunft der Kultur
Anders leben in der arbeitslosen Gesellschaft?
Ein neues kulturelles Utopia mit weniger Erwerbsarbeit?
Die Kulturpolitische Gesellschaft als Motor der Initiativen
Prekäre Freiheiten?
Stadtteilkulturarbeit - zwischen Sozialarbeit, Kunst und gewerkschaftlicher Orientierung
Stadtteilarbeit als Arbeitsfeld der Kulturpolitischen Gesellschaft
Vom Treffen der Freizeitzentren in der »Deutschen Gesellschaft für Freizeit« zur »Arbeitsgemeinschaft stadtteilkultureller Zentren« als Mitglied in der KuPoGe
Blüte und Ende der Diskussion um gewerkschaftliche Kulturarbeit in der KuPoGe
»Lernen zwischen Sinn und Sinnlichkeit«
Von der »alten« zur »neuen« Kulturpädagogik und kulturellen Bildung
Vorbemerkung
Zusammenhang: Neue Kulturpolitik und kulturelle Bildung.
Kontexte: Ein Aufbruch voller Hoffnung in den 1970er Jahren
Zur Entwicklung von Bildungstheorie und Bildungswesen
Entwicklungstendenzen der kulturellen Bildung im Hinblick auf die Soziokultur
Vergleich »alte« und »neue« Kulturpädagogik
Zur Rolle der Kulturpolitischen Gesellschaft
Was bleibt?
Soziale Kulturarbeit versus kulturelle Sozialarbeit
Von der anwaltschaftlichen zur selbstbestimmten kulturellen Praxis
Der gesellschaftliche Wandel in den 1980er Jahren
Das Loccumer Kolloquium 1984
Rückblickende Interpretation auf den Perspektivenwechsel
Kulturentwicklungsplanung als Innovationstreiber
Ein neues Instrument für die Neue Kulturpolitik?
Von der Territorial‐ zur Entwicklungsplanung
Szenarien der »nachökonomischen« Stadt
Vorbild Bildungsplanung
Entwicklungsplanung in bundesstaatlicher Verantwortung
Planung als Reformmotor
Kulturentwicklungsplanung: Das Starterthema der Kulturpolitischen Gesellschaft
Bilanz der ersten Planungsgeneration
Kulturentwicklungsplanung versus konzeptbasierte Kulturpolitik
II. Das neue Interesse an der Kultur
Kulturpolitik als Modernisierungs‐ und Transformationsfaktor
Kulturpolitik als Modernisierungsstrategie
Das neue Interesse an der Kultur und die Politik der Lebensstile
Deutsche Einheit als kulturpolitische Transformationsaufgabe
Kritik und Erfolg der Neuen Kulturpolitik
Der »blinde Fleck« und weitere Themen in der zweiten KuPoGe‐Dekade
»Lifestyle ohne Emission«?
Die Lebensstildiskussion in der Kulturpolitik
I.
II.
III.
IV.
Kann Spuren von Postmoderne enthalten - Einflüsse, Schattierungen und neue Nuancen
»Art is what makes life more interesting than art«
Ästhetische Erfahrung
Alltagsgeschichte
So weit, so …
Literatur.
Das »alte« Interesse an der Kultur und die Neue Kulturpolitik
Die Kontroverse um den »Sozio‐Pipifax«
Paradoxien des Erfolgs
Am Ende postmodern?
Die deutsche Vereinigung im KuPoGe‐Diskurs
KuPoGe‐Aktivitäten zum Thema
Fachtagungen
Publikationen
Projekte
Kulturpreisvergaben
Neue Kulturpolitik in den Neuen Bundesländern?
Provinzkulturen - Vom erneuten Interesse für das Landleben
Ferne Nähe
Aufbruch
Endogene Potenziale - das neue Interesse
Wirkungen und Ausblick
Von der Ausländerkulturarbeit zur Cultural Diversity
40 Jahre interkultureller KuPoGe‐Diskurs
KuPoGe‐Aktivitäten zum Thema Interkultur und Diversity
Fachtagungen (in der Regel als Kooperationsveranstaltungen, ohne Tagungen des Ratschlags Interkultur)
ProjekteStudien
Erklärungen
Ein blinder Fleck - Auftakt zu interkulturellem Diskurs und Handeln
Helikopterperspektive auf Kulturpolitik
»Das andere Land« setzte Impulse
Auch die Mühlen der Kulturpolitik mahlen langsam
Blitzlicht auf die gesellschaftliche Situation heute
Was zu tun ist
Kunst und Kultur in den Mittelpunkt stellen
Gesellschaftlich übergreifende Prozesse initiieren
Kulturelle Vielfalt: Diversität und Differenz
Der politische und gesellschaftliche Hintergrund der Interkultur‐ und Diversitätsdebatte
Die Kulturpolitische Gesellschaft und ihr interkultureller Dialog
Der bundesweite Ratschlag Interkultur
Neue Fragen, neue Begriffe, neue Herausforderungen
Die lange Wandlung vom Gastarbeiter zum Deutschen mit »gutem Hintergrund«
Versöhnliche Anmerkungen zur Begriffsgeschichte
Neue Kulturpolitik für Europa - Europa in der Neuen Kulturpolitik.
Die Kulturpolitische Gesellschaft als europakulturpolitische Diskursakteurin
Europäische Kulturpolitik als Demokratisierungspolitik
Europäische Kulturpolitik als Modernisierungspolitik
Ernüchterung statt Optimismus
Europäische Kulturhauptstädte
Nachbemerkung
Europakulturpolitische KuPoGe‐Aktivitäten im Zeitraum 1976 bis Ende der 1990er Jahre
Aus‐ und Fortbildung, Kulturforschung und ‑statistik
Grundlagen konzeptbasierter Kulturpolitik
1. Aus‐ und Fortbildung für neue kulturelle Praxisfelder
2. Kulturpolitikforschung und ‑statistik im Institut für Kulturpolitik
Fazit
III. New Public Management und neue Instrumente in der Kulturpolitik
Kulturverwaltungsreform, Standortfaktor Kultur und Kulturmanagement
Kulturwirtschaft und Cultural Entrepreneurship
Aktivierender Staat, kulturelle Grundversorgung und Kulturstaatsdebatte
Nachfrageorientierte Kulturpolitik, Audience Development und transformationsorientiertes Cultural Leadership
Engagementpolitik ist Kulturpolitik, ist Gesellschaftspolitik, ist Demokratiepolitik
Ein gemeinsames Verständnis von Engagement und Kulturpolitik: Perspektive Zivilgesellschaft
Bürgerschaftliches Engagement in der Kultur
Neue Herausforderung: Kulturelle Risse in der Demokratie
New Public Management: Neue Steuerung - alte Ideologien?
Die Diskussion in der Kulturpolitischen Gesellschaft zu neuen Steuerungsmodellen in der Kulturpolitik
Der Markt von Tilburg und die Neue Steuerung
Transformation durch New Public Management
Kritik der Kritik: die Neue Steuerung auf politischem Schlingerkurs
Perspektiven der Neuen Steuerung
Kulturpolitik durch Recht - Recht durch Kulturpolitik.
Wirkungsweise der Kulturpolitischen Gesellschaft im Spiegel rechtlicher Regelungen
Kultur als Pflichtaufgabe (die 1970er und 1980er Jahre)
Kulturelle Grundversorgung (die 1990er Jahre)
»Kultureller Trägerpluralismus«, »kooperativer Kulturföderalismus« (die 2000er Jahre)
Von der »kulturellen Grundversorgung« zur »kulturellen Infrastruktur« (die 2000er Jahre)
Kulturstaat (seit 1990)
Kulturfördergesetze
Theaterdebatte - Theaterpolitik
Kulturpolitische Debatten ums Theater
Eine neue Theaterlandschaft
Veränderte Situation ab den neunziger Jahren
Das Theater und sein Preis
Was ist der Gesellschaft das Theater wert?
Kulturpolitik als kommunikativer Steuerungsprozess
Kulturentwicklungsplanung als zentrales Instrument einer analyse‐ und beteiligungsbasierten Kulturpolitik
Kulturentwicklungsplanung im Kontext von kooperativer Demokratie und Transformation
Kulturentwicklungsplanung ab den 2010er Jahren
Selber anpacken: Die KuPoGe als Planung ermöglichende Akteurin
Neue Methoden (mit) einführen: Die KuPoGe als methodische Impulsgeberin
Reflektieren und konzeptualisieren: Die KuPoGe als kritische Beobachterin und Vermittlerin
Ausblick
Publikum als Akteur
Kulturpolitik zwischen Angebots‐ und Nachfrageorientierung
Auslöser für das Interesse am Publikum
Diskurslinien im Kontext von Publikum
Demokratisierung von Hochkultur versus Kulturelle Demokratie
Von der Angebots‐ zur Nachfrageorientierung? Kunstfreiheit versus Marktorientierung
Kulturvermittlung und Kulturelle Bildung als Voraussetzungen für Kulturelle Teilhabe
Überangebot an öffentlichem Kulturangebot für eine kleine Elite
Fazit und Perspektiven
Kulturmanagement zwischen politischen Zielen und ökonomischer Effizienz.
Entwicklungsphasen des Kulturmanagements im zeitlichen Überblick.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-8394-2302-3
9783839423028

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