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Quantitative Gattungsgeschichte : Zur Modellierung der Deutschsprachigen Novelle Im 19. Jahrhundert.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Schröter, Julian.
- Series:
- Deutsche Literatur. Studien und Quellen Series
- Language:
- German
- Physical Description:
- 1 online resource (470 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Berlin/Boston : Walter de Gruyter GmbH, 2026.
- Summary:
- Dass in der Forschung zur deutschen Novelle seit langem kein Fortschritt bei der Klärung eines alten Widerspruchs möglich war, liegt auch an einem Problem des Zugangs.Es geht um den Widerspruch zwischen denen, die in der Novelle eine strenge Form sehen, und denen, die sie für eine Einbildung einiger Germanisten halten.
- Contents:
- Intro
- Danksagung
- Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Dimensionen und Ziele einer Novellengeschichte
- 1.2 Methodologie und Hypothesen
- 1.3 Zum Paradigma theorie- und datengetriebener Literaturgeschichte
- 2 Modelle von Gattungsgeschichte
- 2.1 Problem der Novelle
- 2.2 Gattungsgeschichte als Wandel von Regelsystemen
- 2.2.1 Ästhetische Kategorie und Historisierung
- 2.2.2 Funktionsgeschichte
- 2.2.3 Gattung als Genre und als Textsorte
- 2.2.4 Normativität
- 2.2.5 Begriffsstruktur und Text-Merkmal-Relation
- 2.2.6 Differenzialanalyse und Gattungsvergleich
- 2.2.7 Genealogische und analogische Modulation
- 2.2.8 Textsortenprägende Faktoren
- 2.2.9 Praxeologie und nicht-ästhetische Funktionen
- 2.3 Zusammenfassung
- 3 Korpus und Metadaten
- 3.1 Population und Stichprobe
- 3.2 Balanciertheit
- 3.3 Repräsentativität
- 3.3.1 Die Form der Grundgesamtheit
- 3.3.2 Externe und interne Kriterien
- 3.3.3 Korpus als Grundgesamtheit und echte Zufallsstichproben
- 3.3.4 Stratifizierung und Klumpenstichprobe
- 3.4 Metadaten und Perspektivische Einstellung
- 3.5 Zusammenfassung
- 4 Gattung als historische Textsorte
- 4.1 Sachzusammenhang: Distanz und Ähnlichkeit
- 4.1.1 Textmodell: Bag of Words
- 4.1.2 Distanz zwischen Textgruppen
- 4.1.3 Hypothesentest zur Distanz zwischen Gruppen
- 4.1.4 Effektstärke
- 4.1.5 Triangulationen: Philologische Interpretation der Distanz
- 4.1.6 Vorbilder und genealogisches Gattungsmodell
- 4.2 Algorithmische Modellierung begrifflicher Struktur
- 4.2.1 Historisierung und Simulation
- 4.2.2 Semantische Netze und binäre Leerstellen-Differenziale
- 4.2.3 Vagheit: Logistische Regression und Prototypentheorie
- 4.2.4 Familienähnlichkeit und nicht-lineare Modelle
- 4.2.5 Synthesen: Historische Netzeffekte
- 4.3 Alternative Perspektiven: Kanonisierung
- 4.4 Philologische Synthesen.
- 5 Genre, Medium und der Faktor Zeit
- 5.1 Abhängigkeit zwischen Gattung und Medium
- 5.2 Statistische Modellierung
- 5.2.1 Lineare Regression und Modell 1
- 5.2.2 Bestimmtheitsmaß, OLS und bayessche Parameterschätzung
- 5.2.3 Der Faktor Zeit
- 5.2.4 Gridsuche: Parameterwahl und Taxonomie der Faktoren
- 5.2.5 ›Ein Roman ist ein Buch‹: Multikollinearität
- 5.2.6 Delta: Relative Varianzaufklärung der Faktoren
- 5.2.7 Modell 2
- 5.2.8 Modell 3
- 6 Strukturelle und komplexe Merkmale
- 6.1 Umfang
- 6.1.1 Länge als Medieneffekt
- 6.1.2 Mittlere Länge und systematische Textsortendefinition
- 6.1.3 Operationalisierung: Länge, Umfang, Zeit, Kanon und Zensur
- 6.2 Romanisches Setting
- 6.2.1 Operationalisierung und Plausibilisierung
- 6.2.2 Validierung
- 6.2.3 Historische Analyse: Romanisches Setting als Novellenmerkmal
- 6.3 Spannungsumgebungen
- 6.3.1 Der Cliffhanger: Gattungs- und Medieneffekte
- 6.3.2 Operationalisierung von Suspense
- 6.3.3 Experimente der Restaurationszeit - Exemplarische Analysen
- 6.3.4 Begriffs-, gattungs- und mediengeschichtliche Synthesen
- 6.4 Konzentration und Zentralisierung
- 6.4.1 Rekonstruktion der Poetiken: Vagheit und Vereinnahmung
- 6.4.2 Operationalisierung und Triangulation
- 6.4.3 Analyse: Gattung, Medium und Kanon
- 6.4.4 Einschränkungen und Ausweitungen
- 6.4.5 Literatur- und sozialgeschichtliche Synthesen
- 6.5 Figurenrede und die Konversationsnovelle
- 6.6 Synthesen: Konsolidierung von Genre und Textsorte
- 7 Praxis und Medienpolitik der Gattung
- 7.1 Literatur- und Marktpolitik in den Poetiken
- 7.2 Politische Praxis der Gattungszuordnung
- 7.2.1 Der Autorname als prognostische Kategorie
- 7.2.2 Politik der Medienformate
- 7.3 Zusammenfassung
- 8 Schluss
- 9 Literaturverzeichnis
- 10 Anhang
- 10.1 Forschungsdaten
- 10.2 Förderhinweise
- 10.2.1 Walter-Benjamin-Stipendium.
- 10.2.2 Korpusaufbau
- 10.2.3 Cliffhanger in serieller Journalprosa (Vogel-Stiftung)
- 10.3 Hinweise zur Annotation
- 10.4 Manuelle Korrektur, automatische Normalisierung
- 10.5 Wörterbücher, Listen, Vokabular
- 10.5.1 Liste deutschsprachiger Wörter
- 10.5.2 Listen von Eigennamen
- 10.5.3 Listen von Toponymen und Exonymen
- 10.5.4 Orthographisches Normalisierungswörterbuch
- 10.6 Feature-Auswahl und Verarbeitung
- 10.7 Zusätzliche Analysen und Simulationen
- 10.7.1 Hypothesen zur Autorschaft anonym publizierter Texte
- 10.7.2 Simulation von Prototypikalität
- 10.7.3 Polyzentrische Familienähnlichkeit: Nicht-überwachte Cluster-Analysen
- 10.7.4 Maschinelles Lernen und Neuere Sprachmodelle
- 10.8 Hinweise zu den Abbildungen
- 10.9 Tabellen und Abbildungen
- Personenregister.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- ISBN:
- 3-11-223670-X
- 3-11-223669-6
- OCLC:
- 1587431428
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