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Kasualtheorie : Angelegenheiten Gelebter Kirchlichkeit.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Klie, Thomas.
- Series:
- De Gruyter Studium Series
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Rites and ceremonies.
- Pastoral theology.
- Physical Description:
- 1 online resource (446 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Place of Publication:
- Berlin/Boston : Walter de Gruyter GmbH, 2025.
- Summary:
- In einer flexiblen Gesellschaft verändert sich die Wahrnehmung des rituellen Portfolios der Kirchen.Das kasuelle Feld weitet sich und differenziert sich aus, u.a.durch kirchliche Kasualagenturen.
- Contents:
- Intro
- Kasualtheorie
- Dedication
- Vorwort
- Inhalt
- 1 Fallweise kirchlich - Das Wesentliche vorweg
- 1.1 Angelegenheiten
- 1.2 Kerngeschäft im Sinkflug
- 1.3 Tradieren brüchiger Üblichkeiten
- 1.4 Rede und Ritus
- 1.5 Mehr als Seelsorge
- 1.6 Rites sans passage
- 1.7 Mehr als die „holy four", mehr als der Einzelne
- 1.8 Adressierung
- 1.9 Kasualdinge
- 1.10 Erinnerung
- 1.11 Close reading / distant reading
- 1.12 Genese
- 2 Kasualien - eine kleine Theoriegeschichte
- 2.1 Kasualien als liturgischer Akt am Ort des Subjekts
- 2.2 Kasualien als Predigtpraxis in der Gemeinde
- 2.3 Kasualien als kirchlicher Verkündigungsauftrag
- 2.4 Kasualpraxis als ritueller Ausdruck volkskirchlicher Normalität
- 2.5 Kasualpraxis im Spiel theologischer Deutungen
- 2.6 Kasualien als Religionspraxis
- 2.7 Eine vorläufige Bilanz
- 3 Konstitutiva
- 3.1 Der Kasus
- 3.1.1 Kasus, Kasualie und gemeinsamer Nenner
- 3.1.2 Der Kasus als resonantes Ereignis und Besonderung
- 3.1.3 Der Kasus im Singular, Dual und Plural
- 3.2 Kasualgespräch
- 3.2.1 Fallweise
- 3.2.2 Kontaktnahme
- 3.2.3 Administrative Belange
- 3.2.4 Anamnese
- 3.2.5 Liturgiedidaktische Vergewisserung
- 3.2.6 Kompositorische Aushandlung
- 3.3 Rede und Ritus
- 3.3.1 Komplementäre Verschiedenheit
- 3.3.2 Rhetorisch-rituelle Zuordnung
- 3.3.2.1 Der Ritus bebildert die Rede
- 3.3.2.2 Die Rede dominiert den Ritus
- 3.3.2.3 Der Ritus dominiert die Rede
- 3.3.2.4 Wechselseitige Erschließung von Ritus und Rede
- 3.3.3 Ritenzuwächse in spätmoderner Kasualpraxis
- 3.3.4 Die Kasualpredigt
- 3.3.4.1 „Frucht des Protestantismus"
- 3.3.4.2 Kasus bedingt Auslegung
- 3.3.4.3 Hörerorientierung
- 3.3.4.4 Textwahlen
- 4 Alte, neue und vergessene Kasualien
- 4.1 Taufe - die fluide Freistellung des christlichen Subjekts
- 4.1.1 Tauferinnerung als Osterprozession.
- 4.1.2 Ur-Kasualie Taufe
- 4.1.3 Soziologische Befunde
- 4.1.4 Rechtsfolgen
- 4.1.5 Von der Differenzkasualie zur Kindersegnung
- 4.1.6 Spiegelperspektive: die Taufe der Anderen
- 4.2 Einschulung - Fröhlicher Wechsel in die Kohorte der Gleichaltrigen
- 4.2.1 Kontraste
- 4.2.2 Kleine Geschichte der Zuckertüte
- 4.2.3 Die Einschulung zwischen Passageritus, Kasualie und Familienfest
- 4.2.4 Spiegelperspektive
- 4.2.5 Einschulungsgottesdienst
- 4.3 Konfirmation - kirchliche Mündigkeit initiieren
- 4.3.1 Konfliktfall Konfirmation
- 4.3.2 Geschichte der Konfirmation
- 4.3.3 Der praktisch-theologische Ort
- 4.3.3.1 Das baptismale Motiv
- 4.3.3.2 Das katechetische Motiv
- 4.3.3.3 Das parochiale Motiv
- 4.3.3.4 Das eucharistische Motiv
- 4.3.3.5 Das konfessorische Motiv
- 4.3.3.6 Das lebenszyklische Motiv
- 4.3.4 Inszenierungsmuster
- 4.3.4.1 Das kybernetisch-integrative Inszenierungsmuster
- 4.3.4.2 Das lebenszyklisch-segnende Inszenierungsmuster
- 4.3.4.3 Das katechetisch-kirchenrechtliche Inszenierungsmuster
- 4.3.4.4 Das sakramental-zeremonielle Inszenierungsmuster
- 4.3.5 Spiegelperspektive: Konfirmation als Elternkasus
- 4.4 Trauung - öffentliche Darstellungverantwortlicher Partnerschaft
- 4.4.1 „Ich freute mich kindisch dazu, Braut zu werden"
- 4.4.2 Szenen der Ehe: eine historische Skizze
- 4.4.3 Die kirchliche Trauung
- 4.4.4 Familiensoziologische Befunde und kasualtheologische Optionen
- 4.4.5 Warum aber heiraten Menschen heute? Und warum heiraten sie kirchlich?
- 4.4.6 Vom Passage-Ritus zum Vergewisserungs-Ritus
- 4.4.7 Erinnerungen
- 4.4.8 Deutende Festfolge und gestreckte Kasualie
- 4.4.9 Verähnlichungen
- Scheiden tut weh: Trennung als Kasus
- 4.5 Heiligabend - das Memento nasci als Kasus
- 4.5.1 Christvesper mit Musical
- 4.5.2 Wenn das Kirchenjahr Kasualien hervorbringt.
- 4.5.3 Die Geburt der Weihnachtskasualie aus dem Geist des 19. Jh.
- 4.5.4 Alle Jahre wieder
- 4.6 Ordination - Inszenierung eines feinen Unterschieds
- 4.6.1 Neugierig auf das fremde Geschehen
- 4.6.2 Alle Merkmale einer Kasualie
- 4.6.3 Geschichte der evangelischen Ordination
- 4.6.4 … und legte ihnen die Hände auf
- 4.6.5 Ordination als Familienfeier
- 4.7 Bestattung - letzte Deutungen
- 4.7.1 „Für mich soll's rote Rosen regnen"
- 4.7.2 Das Memento mori: der Tod im Spiegel
- 4.7.3 Kleine Geschichte der christlichen Bestattung
- 4.7.4 Moderngesellschaftliche Pluralisierung der Bestattungskultur
- 4.7.5 Stationen und Begängnis
- 4.7.6 Rede und Ritus
- 4.7.7 Trösten und Erinnern
- 4.8 Riskante Liturgien - Irritationen gesellschaftlicherSicherheitsverheißungen
- 4.8.1 Ein tragischer Badeunfall - eine riskante Andacht
- 4.8.2 Riskante Liturgien- mit landesweiter Resonanz
- 4.8.3 Riskante Liturgien - mit regionaler Resonanz
- 4.8.4 Entsicherungen
- 4.9 Realbenediktionen - dienliche Dinge Gott anbefehlen
- 4.9.1 I am sailing stormy waters to be near you, to be free
- 4.9.2 Abgeschattete Schöpfungsdinge
- 4.9.3 Unklare Grenzverläufe
- 4.9.4 Material turn und säkulares Unverfügbarkeitsmanagement
- 4.9.5 Sachverhalte gutsagen
- 4.10 Das kasuelle Feld der Gegenwart
- 5 Konkurrenzkasualien - zwischen ritueller Enteignung und Deutungsmacht
- 5.1 Concurrere - aneinandergeraten
- 5.2 Rituelle Pluralisierung
- 5.3 Gegenspiele
- 5.3.1 Die weltliche Willkommensfeier
- 5.3.2 Die Jugendweihe
- 5.3.3 Die weltliche Hochzeitszeremonie
- 5.3.4 Die weltliche Trauerfeier
- 5.4 Konkurrenz im Kontext
- 5.4.1 Das kuratierte Selbst
- 5.4.2 Die Ökonomie des Einzigartigen
- 5.4.3 Die Marktgängigkeit der Kirche
- 6 Erinnerungskasualien
- 6.1 Erinnerung, Gedächtnis und Vergessen
- 6.2 Reset und Update.
- 6.3 Kasuelle Episoden und szenisches Erinnern
- 6.4 „Erinnerung" als Leitmotiv der Gegenwartskultur
- 6.5 Kulturelles und kommunikatives Gedächtnis
- 6.6 Was Erinnerungskasualien vollbringen
- 7 Kasualtheoretische Umcodierungen
- 7.1 Von der Passage zur Confirmation
- 7.1.1 Ethnographische und sozialanthropologische Anleihen
- 7.1.2 Rituale zwischen Abstinenz und Option
- 7.1.3 Feine Unterschiede konstatieren
- 7.2 Vom stationären zum ambulanten Christentum
- 7.2.1 Gefühlte Teilhabe und faktische Teilnahme
- 7.2.2 Die Flaneure und ihre Kirche
- 7.2.3 „Assimilieren" und „hineinverstehen": Kasualagenturen
- 7.3 Vom Gottesdienstbesucher zum Publikum
- 7.3.1 Ein inventiver Spaziergang mit Jacques Rancière
- 7.3.2 Publikum und „die ganze Gemeinde"
- 7.3.3 Interpassivität und der Spect-Actor
- 7.3.4 Meister der Zeremonie und rubriziertes Handeln
- 7.4 Kasualdinge. Wenn die Sachen mithandeln
- 7.4.1 Die Tücke des Objekts
- 7.4.2 Die Exkommunikation der Kasualdinge
- 7.4.3 Der Anteil der Dinge an den Kasualien
- A: Taufe - wie kann Wasser solch große Dinge tun?
- B: Das Knie-Ding bei der Konfirmation
- C: Bestattung - der Tote als Ding
- D: Von Fall zu Fall
- 7.4.4 Agency: die Macht der dinglichen Akteure
- 7.4.5 Und der praktisch-theologische Ertrag?
- 7.5 Spiegelfunktion
- 7.5.1 Die vergessene Gemeinde
- 7.5.2 Was sich zeigt
- 7.5.3 Theoriereferenzen
- 7.5.4 Perspektivenerweiterungen
- 8 Kasualien als Erinnerungskunst
- Literaturverzeichnis
- Agendenwerke
- Sachregister.
- Notes:
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
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- ISBN:
- 3-11-220459-X
- 3-11-220494-8
- 9783112204597
- OCLC:
- 1546534809
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