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Die Hermeneutik Hans-Georg Gadamers als philosophia christiana : Eine Interpretation von "Wahrheit und Methode" in christlich-theologischer Perspektive.

EBSCOhost Academic eBook Collection (North America) Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Baum, Matthias.
Series:
Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie
Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie ; v.80
Language:
German
Subjects (All):
Wahrheit und Methode (Gadamer, Hans-Georg).
Gadamer, Hans-Georg, 1900-2002.
Gadamer, Hans-Georg.
Gadamer, Hans-Georg, 1900-2002. Wahrheit und Methode.
Physical Description:
1 online resource (343 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Hermeneutik Hans-Georg Gadamers als philosophia christiana
Place of Publication:
Tübingen : Mohr Siebeck, 2020.
Summary:
Die Hermeneutik Hans-Georg Gadamers hat in der Theologie eine erstaunlich breite Aufnahme gefunden. Die Ursache dafür liegt vor allem in Gadamers Werk selbst: Matthias Baum zeigt, inwiefern Gadamer seine Hermeneutik im Rekurs auf christlich-theologische Grundgedanken entfaltet.
Contents:
Cover
Titel
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Erster Hauptteil: Die vormethodische Erfahrung von Wahrheit in der Kunst
1. Die Wiedergewinnung eines nicht methodisch enggeführten Begriffs geisteswissenschaftlichen Verstehens im Ausgang von der humanistischen Tradition
a) Gadamers denkerischer Ausgangspunkt: Die methodische Engführung der Geisteswissenschaften durch den Neukantianismus
b) Bildung als konstitutives Moment geisteswissenschaftlichen Verstehens
c) Gemeinsinn, Urteilskraft und Geschmack als konstitutive Momente geisteswissenschaftlichen Verstehens
2. Die wirkungsgeschichtliche Analyse der kantischen Ästhetik
a) Der Zusammenhang der humanistischen Leitbegriffe mit dem Thema der Kunst
b) Die Subjektivierung der Ästhetik durch Kant
c) Die Rezeption der kantischen Ästhetik im deutschen Idealismus und die Erlebniskunst
3. Die Wiedergewinnung eines nicht subjektivistisch enggeführten Kunstbegriffs durch "die Ontologie des Kunstwerks"
a) Die "ästhetische Nicht- Unterscheidung" im Ausgang von Hegels Ästhetik
b) Die "Ontologie des Kunstwerks" - Kunst als Spiel und verwandelndes Gebilde
c) Die ontologische Eigenständigkeit des Kunstwerks - Gadamers Kritik an Bultmanns Programm der Entmythologisierung
d) Die Wahrheit des Kunstwerks angesichts der Varianz der aktualisierenden Darstellungen
4. Die Zeitstruktur des Kunstwerks
a) Die Begründung der "ästhetischen Nicht- Unterscheidung" durch die Zeitstruktur des Festes
b) Die Gleichzeitigkeit von Kunstwerk und Rezipient im Anschluss an Kierkegaard
c) Die Geschichtlichkeit des Kunstwerks im Anschluss an die platonische Emanations- und die christliche Inkarnationslehre
5. Die Strukturanalogie zwischen Gadamers "Ontologie des Kunstwerks" und der christlichen Sakramentenlehre.
a) Die "Verwandlung ins Gebilde" und die Sakramentalität des Zeichens
b) Die ästhetische und die sakramentale "Nicht- Unterscheidung"
c) Die ästhetische und die sakramentale Gleichzeitigkeit
Zweiter Hauptteil: Geisteswissenschaftliches Verstehen zwischen methodischer Selbstbesinnung und der Macht der Wirkungsgeschichte
1. Die existential- ontologische Grundlegung des geisteswissenschaftlichen Verstehens
a) Gadamers Kritik der Hermeneutik Schleiermachers und Diltheys
b) Die Neubegründung des geisteswissenschaftlichen Verstehens im Ausgang von Heideggers "Hermeneutik der Faktizität"
c) Gadamers Transformation des Heidegger'schen Denkens
2. Der hermeneutische Zirkel und die "Spirale" des Verstehens
a) Der hermeneutische Zirkel bei Schleiermacher und Heidegger
b) Der Zirkel von Vorverständnis und Verstehen im Anschluss an die Hermeneutik Bultmanns
c) Der Zirkel von Verstehen und Anwendung im Anschluss an die pietistische Hermeneutik
d) Der Zirkel als Spirale: der Sachbezug des Textverstehens
3. Der hermeneutische Zirkel unter der Bestimmung: Bewusstsein
a) Die im Verstehen wirksamen undurchschauten Vorurteile: die ursprüngliche Horizonteinheit
b) Die Möglichkeit, die im Verstehen wirksamen Vorurteile zu durchschauen: die hermeneutische Aufgabe der Horizontabhebung
c) Die hermeneutische Aufgabe, Horizonte kontrolliert zu verschmelzen
d) Phronesis als Rationalitätsform der kontrollierten Horizontverschmelzung
4. Die Macht der Wirkungsgeschichte und das wirkungsgeschichtliche Bewusstsein
a) Die Grenzen des historischen Bewusstseins
b) Wirkungsgeschichte und wirkungsgeschichtliches Bewusstsein: zwischen methodischer Selbstbesinnung und unvordenklichem Überlieferungsgeschehen
c) Erfahrung als "Ineinander" von Widerfahrnis und Offenheit
5. Die Wirkungsgeschichte als "Wahrheitsquelle".
a) Die Wirkmacht des "Klassischen"
b) Die Bedeutung des "Zeitenabstandes" für die Wirkung des Klassischen als einer "Wahrheitsquelle"
6. Die Strukturanalogie zwischen Gadamers Konzept der Wirkungsgeschichte und der christlichen Inspirationslehre
a) Das Klassische und der Kanon
b) Der Zeitenabstand und die Frage nach der Inspiration der Schrift
Dritter Hauptteil: Sprache zwischen dialogischem Sprechakt und unvordenklichem Sprachgeschehen
1. Die existential- ontologische Begründung der Sprache
2. Sprache als Gespräch
a) Das Gespräch als Grundform der Sprache
b) Die Bedeutung der Frage für das Verstehen des Anderen
3. Die Möglichkeit, mit einem Text ins Gespräch zu treten
a) Die Autonomie des Textes
b) Die notwendige Bereitschaft des Lesers, sich der Frage des Textes zu öffnen
4. Das Gespräch mit dem Text im Horizont von Vorverständnis und Anwendung
a) Wir sind immer schon im Gespräch: Die vom Text im wirkungsgeschichtlich geprägten Vorverständnis gestellte Frage
b) Anwendung als die Aufgabe, die Frage zu stellen, auf die der Text die Antwort ist
5. Vom Sprechakt zum Sprachgeschehen: Die Ontologie der Sprache im Horizont von christlicher Verbum- Theologie und spekulativer Dialektik
a) Die sprachontologische Wendung von Vorverständnis und Anwendung
b) Gadamers Verhältnisbestimmung von Wort und Sache im Ausgang von Platonismus und christlicher Verbum- Theologie
c) Die Mitte der Sprache und die spekulative Dialektik von Endlichkeit und Unendlichkeit
d) Die Ontologie der Sprache: "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache"
6. Die dichterisch- metaphorische Auslegung der Ontologie als "Metaphysik der Endlichkeit"
a) Von der Ontologie zur Dichtung
b) Die Auslegung der Ontologie durch die Spielmetapher
c) Die Auslegung der Ontologie durch die christliche Inkarnationsmetapher.
d) Die Auslegung der Ontologie durch die christliche Lichtmetapher
e) Die Ontologie der Sprache als eine "Metaphysik der Endlichkeit"?
7. Die Strukturanalogie zwischen Gadamers Sprachontologie und der christlichen Lehre vom Heiligen Geist
a) Die Analogie zwischen dem Metaphernverständnis Gadamers und dem Jüngels
b) Die Strukturanalogie zwischen der "Kraft der Sprache" und der "Kraft des Heiligen Geistes"
c) Die Strukturanalogie zwischen der durch die Sprache gewirkten Teilhabe an der Sache und der vom Heiligen Geist gewirkten Teilhabe am Wort Gottes
d) Die Strukturanalogie zwischen der "lichthaften" Wirksamkeit der Sprache und der pneumatischen Wirksamkeit des Wortes Gottes
Schluss
Literaturverzeichnis
Personenregister
Sachregister.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-16-159417-7
OCLC:
1159171595

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