My Account Log in

2 options

Die Rechtsstellung Minderjähriger Kinder Im Familiengerichtlichen Verfahren Zwischen Beteiligung und Repräsentation : Eine Rechtsvergleichende Untersuchung Zwischen Deutschland und der Schweiz Insbesondere Anhand der Verfahrensfähigkeit.

DOAB Directory of Open Access Books Available online

View online

JSTOR Books Open Access Available online

View online
Format:
Book
Author/Creator:
Jahani, Mira Parvin.
Language:
German
Physical Description:
1 online resource (289 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : Duncker & Humblot, 2024.
Summary:
Mit Fokus auf 9 FamFG wird die Rechtsstellung Minderjähriger im familiengerichtlichen Verfahren untersucht. Die Autorin plädiert angelehnt an das schweizerische Recht für eine Gesetzesänderung, die sich von Altersgrenzen löst und auf die individuellen Fähigkeiten abstellt. Nach einer Darstellung, welche Regelungsmöglichkeiten das deutsche Recht bereits kennt, werden Erkenntnisse aus entwicklungspsychologischer und soziologischer Sicht präsentiert und es wird aufgezeigt, wo noch Untersuchungsbedarf besteht.
Contents:
Intro
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 Einleitung
A. Problemstellung
B. Gang der Untersuchung
C. Begriffsbestimmung
2 Beteiligung und Repräsentation Minderjähriger im familiengerichtlichen Ver‍fahren nach deutscher Rechtslage
A. Unmittelbare Beteiligung
I. Beteiligung nach 7 FamFG
II. Verfahrensfähigkeit
1. Grundsatz
2. Ausnahme nach 9 Abs. 1 Nr. 3 FamFG
a) Nach bürgerlichem Recht zustehende Rechte
b) Gestalt der Geltendmachung
aa) Beschränkung auf im bürgerlichen Recht normierte Widerspruchs- und Mitwirkungsrechte
bb) Einleitung des Verfahrens
c) Systematische Betrachtung von 9 Abs. 1 Nr. 3 FamFG
d) Fazit
3. Besonderheiten im Abstammungsverfahren
a) Anordnung in 1600a Abs. 3 BGB
b) Regelung im Vaterschaftsfeststellungsverfahren
c) Ausgestaltung des Verfahrens
aa) Einleitung des Verfahrens
(1) Entscheidung über die Ausübung des materiellen Gestaltungsrechts
(2) Prozessualer Antrag auf Verfahrenseinleitung
bb) Leitung des Verfahrensgangs und Beeinflussung des Verfahrenser‍gebnisses
cc) Kostentragung
4. Betreuungs- und Unterbringungsverfahren
5. Problemstellung
B. Mittelbare Beteiligung
I. Anhörung
1. Pflicht zur Anhörung
2. Gestaltung der Anhörung
3. Dokumentation der Anhörung
4. Stellungnahme
II. Vertretung durch die Eltern
1. Nicht verfahrensfähige Kinder
2. Verfahrensfähige Kinder
III. Verfahrensbeistandschaft
1. Aufgaben der Verfahrensbeistandschaft
2. Bestellung
a) Grundsatz
b) Besonderheiten bei verfahrensfähigen Kindern
3. Stellungnahme
IV. Ergänzungspflegschaft
C. Weitere Beteiligte zur Sachverhaltsermittlung
I. Beteiligung des Jugendamtes
II. Sachverständigengutachten
D. Verfahrensmaximen
I. Offizial- oder Dispositionsmaxime.
II. Amtsermittlung, 26 FamFG
III. Grundlage der Entscheidung, 37 FamFG
IV. Vorrang- und Beschleunigungsgebot, 155 FamFG
E. Anwaltliche Vertretung
F. Verfahrenskosten
G. Beschwerderecht
H. Bekanntgabe der Entscheidung
I. Fazit
3 Einbeziehung minderjähriger Kinder in anderen Rechtsgebieten
A. Verfahrensrechtliche Regelungen
I. Zivilprozess
II. Verwaltungsrechtliche Verfahren
III. Sozialgerichtsverfahren
IV. Verfassungsbeschwerde
V. Asylverfahren
VI. Verfahren nach dem Transsexuellengesetz
VII. Strafprozess
1. Beschuldigte
2. Nebenkläger*innen
3. Strafantragsstellung
4. Minderjährige als Zeug*innen
B. Geschäftsfähigkeit nach dem BGB
I. Volljährigkeitsalter
II. Beschränkte Geschäftsfähigkeit
1. 110 BGB
2. Zustimmung der gesetzlichen Vertreter*innen
3. Lediglich rechtlich vorteilhaft, 107 BGB
a) Unterscheidung zwischen mittelbaren und unmittelbaren Folgen
b) Lediglich rechtliche Vorteile im familiengerichtlichen Verfahren
c) Fazit
4. Partielle Geschäftsfähigkeit nach 112, 113 BGB
III. Geschäftsunfähigkeit nach 104 Nr. 2 BGB
IV. Fazit
C. Weitere Regelungen zur Handlungsfähigkeit Minderjähriger außerhalb des Verfahrensrechts
I. Grundrechtsmündigkeit
1. Allgemeine Ausführungen zur Grundrechtsmündigkeit
2. Einwilligung in einen Grundrechtseingriff
II. Religionsmündigkeit
III. Testierfähigkeit
IV. Ehemündigkeit
V. Handlungsfähigkeit im Sozialrecht
VI. Wahlalter
D. Deliktsfähigkeit
E. Fazit
4 Rechtsvergleich zu den verfahrensrechtlichen Regelungen der Schweiz
A. Einleitende Überlegungen
I. Überlegungen zum Rechtsvergleich
II. Gerichtsorganisation in der Schweiz
III. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
B. Prozessfähigkeit
I. Einführung
II. Begriffsbestimmung
1. Urteilsfähigkeit.
a) „Kindesalter"
b) „Fähigkeit, vernunftgemäss zu handeln"
aa) Einschätzungsfähigkeit
bb) Willensumsetzungsfähigkeit
cc) Willensbildungsfähigkeit
dd) Bestimmung im Einzelfall
c) Altersgrenzen als Richtlinien für die Urteilsfähigkeit
d) Praxisbeispiele
e) Beweisführung
2. Bestimmung der „höchstpersönlichen Rechte"
a) Unterhaltsklagen
b) Ausgestaltung der familienrechtlichen Beziehungen
c) Ausnahme bei ausdrücklichem Zustimmungserfordernis
d) Absolute und relative höchstpersönliche Rechte
e) Fazit
3. Beschränkte Prozessunfähigkeit
III. Fazit
C. Beteiligung durch Repräsentation
I. Gesetzliche Vertretung
1. Prozessführung im Namen des Kindes
2. Prozessführung der Inhaber*innen der elterlichen Sorge im eigenen Namen
3. Ausschluss der Vertretung bei höchstpersönlichen Rechten
II. Beistandschaft und Kindesvertretung
1. Kindesvertretung gem. Art. 299 CHZPO
a) Bestellung der Kindesvertretung
b) Aufgaben und Kompetenzen der Kindesvertretung
c) Person der Vertretung
d) Kostentragung
2. Beistandschaft nach dem ZGB
a) Bestellung
b) Aufgaben und Befugnisse
3. Abgrenzung der Beistandschaft von der Kindesvertretung
4. Wertung
III. Gewillkürte Vertretung
IV. Vertretung nach Art. 69 CHZPO
D. Weitere verfahrensrechtliche Mechanismen
I. Anhörung minderjähriger Kinder
II. Untersuchungs- und Offizialmaxime
III. Gutachten
5 Interdisziplinäre Erkenntnisse zur Beurteilung der Beteiligung von Kindern in gerichtlichen Verfahren
A. Allgemeine entwicklungspsychologische Erkenntnisse
B. Zeugenaussagen im Strafprozess
C. Erkenntnisse aus familiengerichtlichen Verfahren
I. Fähigkeit der Minderjährigen zur selbständigen Verfahrensfähigkeit
II. Beteiligungsinteresse der Minderjährigen.
III. Beteiligungswille der Minderjährigen
IV. Beteiligungsnotwendigkeit
V. Grenzen der Beteiligung
D. Fazit
6 Verfassungs- und konventionsrechtliche Rechtsgarantien
A. Der Konflikt zwischen Autonomie der Minderjährigen und den Rechtspositionen der Eltern
I. Der Begriff des Kindeswohls
II. Kollision mit dem Selbstbestimmungsrecht Minderjähriger
B. Einführung eines selbständigen Kindesgrundrechtes
C. Justizgewährungsanspruch
D. Ungleichbehandlung minderjähriger Beteiligter, Art. 3 Abs. 1 GG
E. Konventionsrechtliche Garantien
I. Art. 6 Abs. 1 S. 1 EMRK
II. Art. 12 UN-KRK
III. Europäische Rechtsakte und Vereinbarungen
1. Art. 24 der Charta der Grundrechte der EU
2. Europäisches Übereinkommen über die Ausübung von Kinderrechten von 1996
3. Leitlinien des Ministerkomitees des Europarates zur kinderfreundlichen Justiz vom 17.11.2010
4. Leitlinien zu Kindern, die mit dem Justizsystem in Kontakt kommen, von der International Association of Youth and Family Judges and Magistrates aus dem Jahr 2017
7 Schlussbetrachtung und Schlussfolgerungen für (Rechts-)‌Änderungen in Deutschland
Literaturverzeichnis
Normenverzeichnis
Stichwortverzeichnis.
Notes:
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
ISBN:
3-428-59034-1
OCLC:
1422563750

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

Find

Home Release notes

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Find catalog Using Articles+ Using your account