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E-Health für ältere Menschen: Deutsche Leichte Sprache als Türöffner : Herausforderungen – Rechte – Lösungen / herausgegeben von Stefanie Koehler, Rocío Bernabé.

Ebook Central Academic Complete Available online

Ebook Central Academic Complete
Format:
Book
Contributor:
Koehler, Stefanie, editor.
Bernabé, Rocío, editor.
Series:
Verwaltungskommunikation, 2939-9181 ; 2
Language:
German
Subjects (All):
Social medicine.
Gerontology.
Health, Medicine and Society.
Local Subjects:
Health, Medicine and Society.
Gerontology.
Physical Description:
1 online resource (281 pages)
Edition:
1st ed. 2024.
Place of Publication:
Berlin : Frank & Timme GmbH : Imprint: Frank & Timme, 2024.
Summary:
Digitale Gesundheitskommunikation für alle ist der Kern einer erfolgreichen Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie soll Bürger informieren und zur effektiven Mitgestaltung ermächtigen. Zugleich ist sie die Basis für effizientes Arbeiten der Gesundheitsdienste. Damit diese Vertragspartnerschaft gelingt, müssen Vorgänge, Formulare und Bescheide verständlich, wahrnehmbar und bedienbar sein, gerade auch für Menschen mit Beeinträchtigungen. Vor allem ältere Menschen sind aufgrund chronischer Erkrankungen mit Herausforderungen im Wahrnehmen, Verstehen und Lesen konfrontiert. Voraussetzung für ihren Zugang zur digitalen Gesundheitsversorgung sind technische Barrierefreiheit und eine Kommunikationshilfe – die Deutsche Leichte Sprache (DLS). Dieses Buch gewährt Einblicke in die Praxis und zeigt, wie es gehen kann: - mit praktischen Leitfäden zur Bereitstellung digital-barrierefreier Kommunikation in DLS sowie PDF/UA-Dokumenten, - umfassenden Informationen zu Handicaps, Rechten, Pflichten und Risiken und - gelungenen Best-Practice-Beispielen für die Umsetzung, auch durch Einbindung künstlicher Intelligenz.
Contents:
Intro
Vorwort
Autor*innenverzeichnis
Gesetzesverzeichnis
Einleitung
1 Deutsche Leichte Sprache
1.1 Definition
1.2 Deutsche Leichte Sprache und Leichte Sprache
1.3 Deutsche Leichte Sprache - Terminologie
1.4 Deutsche Leichte Sprache und Deutsche Sprache
2 Ältere Menschen und ihre Lebenswelt - Einblick in gesundheitsbezogene Kontexte
2.1 Definition und Statistik
2.1.1 Alter und Behinderungen
2.1.2 Rechtliche Schutzmaßnahmen für ältere Menschen
2.2 Ältere Menschen und ihr Recht auf eine zugängliche Gesundheitsversorgung
2.2.1 Das Recht auf angemessene Vorkehrungen bei Gesundheitsdienstleistungen
2.2.2 Richtlinien und Verweise zur gesundheitsbezogenen Verhältnisänderung
2.2.3 Regelungen auf Bundesebene zur digitalen Barrierefreiheit
2.3 Strategien der digitalen Gesundheitsfürsorge
2.3.1 Digitalpakt für ältere Menschen
2.3.2 Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen
2.4 Fazit
3 Gesundheitsdienstleistungen vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft
Zusammenfassung
3.1 Ausgangslage
3.2 Auswirkungen auf die Versorgungsperspektive
3.3 Digitalisierung als ein zentraler Baustein für das deutsche Gesundheitswesen
3.4 Herausforderungen der Barrierefreiheit im Kontext der elektronischen Patientenakte
3.5 Herausforderungen der Barrierefreiheit im Kontext der Ambulantisierung
3.6 Handlungsoptionen und Ausblick
4 Krankheitsbedingte Zugangsbarrieren im Alter
4.1 Erkrankungen im Alter
4.1.1 Zerebrovaskuläre Ischämie (Schlaganfall)
4.1.2 Parkinson-Syndrom
4.1.3 Diabetes mellitus
4.1.4 Glaukom und altersabhängige Makuladegeneration
4.1.5 Demenz
5 Rechtliche Rahmenbedingungen barrierefreier Gesundheitskommunikation
Abstract
5.1 Einführung.
5.2 Völkerrechtlicher Rahmen barrierefreier Gesundheitskommunikation - Die UN-Behindertenrechtskonvention
5.2.1 Behinderungsbegriff
5.2.2 Recht auf eine diskriminierungsfreie und zugängliche Gesundheitsversorgung
5.2.3 Recht der freien Meinungsäußerung, Meinungsfreiheit und Zugang zu Informationen
5.3 Nationaler Rechtsrahmen
5.3.1 Verfassungsrecht
5.3.1.1 Gesundheitsschützende Grundrechte
5.3.1.2 Meinungs- und Informationsfreiheit
5.3.1.3 Benachteiligungsverbot wegen Behinderung
5.3.2 Behindertengleichstellungsrecht
5.3.2.1 Anwendungsbereich des Behindertengleichstellungsgesetzes
5.3.2.2 Zentrale Inhalte des BGG
5.3.3 Sozialrecht
5.3.4 Zivilrecht
5.4 Barrierefreie (Gesundheits-)Kommunikation im Verwaltungsverfahren
5.4.1 Anspruch auf Gebärdensprache und Kommunikationshilfen
5.4.2 Recht auf barrierefreie Dokumente für blinde und sehbehinderte Menschen
5.4.3 Recht auf Verständlichkeit und Leichte Sprache
5.4.3.1 Regelungsgehalt von 11 BGG
5.4.3.2 Kritik an 11 BGG
5.5 Barrierefreie Informationstechnik im Gesundheitswesen
5.5.1 Öffentliche Stellen des Bundes
5.5.2 Anwendungsbereiche der Regelungen zur barrierefreien Informations- und Kommunikationstechnik
5.5.3 Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung von Informations- und Kommunikationstechnik
5.5.4 Instrumente zur Sicherstellung von digitaler Barrierefreiheit
5.6 Recht auf barrierefreie Kommunikation bei der Krankenbehandlung oder Pflege
5.6.1 Rechte von Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen gemäß 17 Abs. 2 SGB I
5.6.2 Rechte von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen gemäß 17 Abs. 2a SGB I
5.6.3 Barrierefreie Kommunikation als Anforderung des zivilrechtlichen Benachteiligungsverbots gemäß 19 Abs. 1 Nr. 1 AGG
5.7 Fazit
6 Barrierefreie Gesundheitskommunikation.
6.1 Gesundheitskommunikation als Aufgabe aller Politikbereiche
6.2 Chancen digital barrierefreier Gesundheitskommunikation
6.3 Erstellung digital barrierefreier Gesundheitskommunikation in Deutscher Leichter Sprache
6.3.1 Verpflichtung der Leistungsgebenden
6.3.2 Normative und rechtliche Verweise zur Umsetzung
6.3.2.1 Textuelle Ebene
6.3.2.2 Nicht-textuelle Ebene
6.3.2.3 Interaktive Ebene
7 Übersetzungsleitfaden
7.1 Textuelle Ebene - Vom Ausgangstext zum Zieltext - Der Übersetzungsprozess
7.1.1 Das Ziel im Fokus - Handlungsaspekt wahrnehmbar gestalten
7.1.2 Globalverstehen - Textfunktion kennzeichnen oder Brückentext schreiben
7.1.3 Detailverstehen - Personenzentrierten Fokus setzen
7.1.4 Selektives Leseverstehen - Bedarfszentrierten Fokus setzen
7.2 Nicht-textuelle Ebene
7.2.1 Gestaltungsprinzipien für schriftlich geplante Gesundheitskommunikation
7.3 Interaktion
7.3.1 Gestaltung einer Interaktion gemäß den 7 Interaktionsprinzipien
7.4 Zusammenfassung
8 Easy Camelot - ein Weg zu leicht verständliche PDF-Dateien
8.1 Was sind PDF-Dateien?
8.2 Anforderungen an Leichte PDF-Dateien
8.3 PDF-Dateien nach PDF/UA und WCAG prüfen
Prinzip 1: Wahrnehmbar - Empfehlungen
Prinzip 2: Bedienbar - Empfehlungen
Prinzip 3: Verständlich - Empfehlungen
Prinzip 4: Robust - Empfehlungen
8.4 Prüfung von PDF-Dateien in Leichter Sprache
8.4.1 Leitfaden mit Checkliste für Barrierefreiheitsprüfungen in Microsoft Word
8.4.2 Leitfaden mit Checkliste für Barrierefreiheitsprüfung in Adobe Pro
8.4.2.1 Eine PDF-Datei aus einer Word-Datei erstellen und prüfen
8.4.2.2 Ein PDF-Formular aus einer nicht-interaktiven PDF-Datei erstellen und prüfen
8.4.2.3 PDF/UA-1-Eintrag erstellen
8.5 Fazit
9 Sprachvereinfachung mit Künstlicher Intelligenz.
9.1 Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
9.1.1 Natural Language Processing
9.2 Übersetzung in Leichte bzw. Einfache Sprache mit KI - Möglichkeiten und Grenzen
9.2.1 Funktionen von SUMM AI
9.2.2 Möglichkeiten der KI-basierten Übersetzung in Leichte bzw. Einfache Sprache
9.2.3 Grenzen der KI-Übersetzung in Leichte bzw. Einfache Sprache
9.2.4 Die Rolle von Expert*innen
9.2.5 Fazit
9.3 SUMM AI - Ein Einblick in die PraxisTop of Form
10 Praxiseinblicke
10.1 Barrieren im Praxisalltag der ambulanten Versorgung
10.1.1 Der assistierende Arzt
10.1.2 Maßnahmen der Landesseniorenvertretung Rheinland-Pfalz zum Abbau von Barrieren in der Gesundheitskommunikation
10.2 Strahlen-Behandlung in Leichter Sprache, eine besonders leicht verständliche Infoheft-Reihe für Patienten der Medizinischen Hochschule Hannover
10.2.1 Warum ist eine Vereinfachung von Informationen wichtig?
10.3 Praxisbeispiel Gesundheitskommunikation in der Klinik für Strahlentherapie an der MHH in Deutscher Leichter Sprache
11 Bedeutung barrierefreier Gesundheitskommunikation aus der Perspektive des SoVD
11.1 Was bedeutet „barrierefreie Gesundheitskommunikation"?
11.1.1 Definition
11.1.2 Begründung/Beispiele
11.2 Welche Rolle spielt die Digitalisierung des Gesundheitswesens?
11.3 Standpunkt des SoVD zur barrierefreien Kommunikation im Gesundheitswesen
11.4 Wer ist der SoVD?
11.4.1 Standpunkt des SoVD e. V.
11.5 Zusammenfassung
12 Schlussbetrachtung - Auf geht's!
Tabelle 1: Prävalenz von Demenz nach Geschlecht und Altersgruppen für Europa und geschätzte Anzahl von Menschen mit Demenz in Deutschland zum 31.12.2021
Tabelle 2: Übersicht über die Landesbehindertengleichstellungsgesetze
Tabelle 3: Regelungen zur barrierefreien Informationstechnik in den Bundesländern.
Tabelle 4: Textuelle Anforderungen im Übersetzungsprozess. Darstellung: Stefanie Koehler
Tabelle 5: Übersicht der Anforderungen zur Umsetzung nicht-textueller Merkmale im Übersetzungsprozess. Darstellung: Stefanie Koehler
Tabelle 6: Anforderungen für Interaktion im Übersetzungsprozess. Darstellung: Stefanie Koehler
Tabelle 7: Checkliste für barrierefreie Microsoft Word-Dateien
Tabelle 8: Checkliste für barrierefreie PDF-Dateien
Abbildung 1: Erwartete Anzahl Pflegebedürftige in Tausend Quelle: Augurzky et al. (2021) sowie Beivers und Kolodziej (2022)
Abbildung 2: Lebenszeitprävalenz des Schlaganfalls
Abbildung 3: Weltweite Prävalenz des M. Parkinson im Verhältnis zum Lebensalter von Männern und Frauen
Abbildung 4: Motorische und nicht-motorische Symptome bei Parkinson-Syndrom im zeitlichen Verlauf. Modifiziert nach Poewe et al. (2017)
Abbildung 5: Prozentuale Häufigkeit demenzieller, depressiver und psychotischer Syndrome bei Patienten mit Parkinson-Syndrom (Riedel et al., 2006)
Abbildung 6: Inzidenz des dokumentierten Diabetes mellitus Typ 2 bei gesetzlich krankenversicherten Erwachsenen in % nach Alter und Geschlecht im Jahr 2012
Abbildung 7: Erkrankungsrisiko für Grünen Star (Glaukom) nach Alter und Geschlecht (mod. N. RKI Telefonischer Gesundheitssurvey 2005)
Abbildung 8: Häufigkeit von Demenzerkrankungen in der D.A.CH.-Region mit geschlechtsspezifischer Verteilung und prozentualer Zuordnung nach primären, sekundären und Mischformen von Demenzen
Abbildung 9: Das Portal für digitale Gesundheitsdienstleistungen. Screenshot vom November 2023
Abbildung 10: Darstellung Textgliederung und Textstruktur
Abbildung 11: Wesite Karberg-Stiftung für Gesundheitsförderung
Abbildung 12: Bremer Krebsgesellschaft
Abbildung 13: Screenshot Lubo
Abbildung 14: Schematische Darstellung Stefanie Koehler, 2024.
Abbildung 15: Baumstruktur im Tags-Fenster.
ISBN:
9783732988884
3732988880

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