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Ethische Zielkonflikte in der Sozialen Arbeit Widersprüche bewältigen, Handlungsfähigkeit gewinnen Gunzelin Schmid Noerr

Ebook Central Academic Complete Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Schmid Noerr, Gunzelin 1947- Author.
Contributor:
Bieker, Rudolf.
Series:
Grundwissen Soziale Arbeit Band 42
Language:
German
Subjects (All):
Soziale Arbeit.
Soziale Berufe.
Konfliktlösung.
Physical Description:
1 Online-Ressource (237 Seiten)
Edition:
1. Auflage
Other Title:
Ethische Zielkonflikte in der Sozialen Arbeit
Place of Publication:
Stuttgart Verlag W. Kohlhammer 2022
Biography/History:
Dr. Gunzelin Schmid Noerr war Professor für Sozialphilosophie, Ethik und Anthropologie am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach.
Summary:
Biographical note: Dr. Gunzelin Schmid Noerr war Professor für Sozialphilosophie, Ethik und Anthropologie am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach.
Long description: Hilfe und Kontrolle, Fürsorge und Achtung der Selbstbestimmung - das sind nur zwei der ethischen Zielkonflikte der Sozialen Arbeit. Die Soziale Arbeit folgt bei ihrer Praxis gesetzlichen Regelungen, aber auch den Vorgaben der jeweiligen Einrichtung und den Bedürfnissen der Klientel. Die verschiedenen Anforderungen greifen nicht immer konfliktlos ineinander, sondern wirken in der einen oder anderen Richtung als Zwänge. Um daraus einen fruchtbaren und ethisch zulässigen Ausweg zu finden, ist es erforderlich, die Problematiken zunächst als ethische Antinomie von Regeln zu erkennen, um sodann nach praktikablen Lösungen zu suchen. Dieses Buch stellt die häufigsten ethischen Zielkonflikte der Sozialen Arbeit vor, erörtert detailliert die fachlichen Hintergründe und zeigt Wege zur Bewältigung solcher Konflikte auf.
Hilfe und Kontrolle, Fürsorge und Achtung der Selbstbestimmung - das sind nur zwei der ethischen Zielkonflikte der Sozialen Arbeit. Die Soziale Arbeit folgt bei ihrer Praxis gesetzlichen Regelungen, aber auch den Vorgaben der jeweiligen Einrichtung und den Bedürfnissen der Klientel. Die verschiedenen Anforderungen greifen nicht immer konfliktlos ineinander, sondern wirken in der einen oder anderen Richtung als Zwänge. Um daraus einen fruchtbaren und ethisch zulässigen Ausweg zu finden, ist es erforderlich, die Problematiken zunächst als "ethische Antinomie" von Regeln zu erkennen, um sodann nach praktikablen Lösungen zu suchen. Dieses Buch stellt die häufigsten ethischen Zielkonflikte der Sozialen Arbeit vor, erörtert detailliert die fachlichen Hintergründe und zeigt Wege zur Bewältigung solcher Konflikte auf.
Contents:
Deckblatt
Titelseite
Impressum
Vorwort zur Reihe
Zu diesem Buch
Inhalt
1 Riskante Entscheidungen treffen Werte im Konflikt
1.1 Der Kreidekreis
1.2 Ethik und Moral: Orientierung an berechtigten Bedürfnissen/Interessen Anderer
1.3 Suspendierung und Umdeutung von Moralfragen
1.4 Soziale und ethische Antinomien
1.5 Top-down und Bottom-up
2 Sich ethisch orientieren Allgemeine Ethik und Professionsethik
2.1 Professionsethische Leitlinien
2.2 Verschiedene Formen der Ethik
2.2.1 Deskriptiv-explanatorische, normative und kritische Ethik
2.2.2 Individualethik und Sozialethik
2.2.3 Strebensethik und Sollensethik
2.3 Grundlagen der ethischen Entscheidungsfindung
2.3.1 Motive
2.3.2 Ziele
2.3.3 Mittel
2.3.4 Folgen
2.4 Die Balance der Werte
3 Im Rahmen des Tripelmandats handeln Sollen und Wollen der Klientel
3.1 Das Tripelmandat
3.2 Ziele vereinbaren - sollensethisch
3.2.1 Dritte nicht schädigen
3.2.2 Zusagen einhalten
3.2.3 Erziehungsaufgaben bewältigen
3.2.4 Sollen, was leistbar ist
3.2.5 Sollen ohne moralisches Gefühl
3.3 Ziele vereinbaren - strebensethisch
3.3.1 Gute Beziehung
3.3.2 Zuhören
3.3.3 Toleranz, nicht moralisieren
3.3.4 Akzeptanz
3.3.5 Angstfrei nachdenken können
3.3.6 Suche nach neuen Lebensperspektiven
3.4 Der doppelte ethische Blick
4 Mit Fremdheit umgehen Die andere und die eigene Moral
4.1 Moral im Plural
4.2 Moralische Entwicklungsstufen
4.3 Moralische Interkulturalität
4.3.1 Kulturen und Klienten
4.3.2 Förderung interkultureller Kompetenz
4.4 Anerkennung und Toleranzgrenzen
5 Den Fall (nicht) mit nach Hause nehmen Nähe und Distanz - individualethisch
5.1 Bezug, Qualität und Dimension von Nähe und Distanz
5.2 Lebenswelt und Berufsrolle
5.3 Die Person der Fachkraft als ihr eigenes Handwerkszeug.
5.4 Nähe und Distanz im Selbstverhältnis
6 Sich auf Hilfebedürftige einlassen Nähe und Distanz - sozialethisch
6.1 Gefühl und Vernunft
6.2 Ich-orientierte und Du-orientierte Hilfe
6.3 Fürsorge- oder Gerechtigkeitsmoral?
6.4 Hilfe und Kontrolle
7 Selbstverantwortlichkeit und soziale Inklusion fördern Hilfe und Kontrolle
7.1 Der Sozialarbeitspolizist hat ausgedient
7.1.1 Ansichten der Bevölkerung
7.1.2 Handlungsmotive der Klientel
7.1.3 Geschichtliche Konstellationen
7.1.4 Gegenwärtige Konstellation
7.2 Strukturebene und Handlungsebene
7.3 Wann ist Kontrolle gerechtfertigt?
7.4 Das Tripelmandat als ›Checks and Balances‹
7.4.1 Das Klientenmandat
7.4.2 Das sozialstaatliche Mandat
7.4.3 Das Mandat der Profession
7.5 Formen des Umgangs mit der Antinomie von Hilfe und Kontrolle
7.5.1 Der Doppelagent
7.5.2 Der Guerillero
7.5.3 Guter Bulle - böser Bulle
7.5.4 Expertentum oder Diskursivität
8 Für Andere und mit ihnen entscheiden Fürsorge und Achtung der Selbstbestimmung
8.1 Selbstbestimmung als ethischer und rechtlicher Grundwert
8.2 Antinomien der rechtlichen Betreuung
8.3 Vermeintliche Selbstbestimmung
8.4 Beeinträchtigung des freien Willens
8.5 Ein professionsethisches Entscheidungsmodell für die Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Autonomie
9 Mit knappen Mitteln arbeiten Fachlichkeit und Wirtschaftlichkeit
9.1 Ökonomisierung
9.2 Unter dem Druck der Mittelknappheit
9.3 Die richtigen Dinge richtig tun
9.4 Grenzen der Ökonomisierung der Sozialen Arbeit
10 Widersprüchliche Anforderungen bewältigen Die Struktur ethischer Antinomien
10.1 Professionsethik als Orientierung in einer Interaktionsparadoxie
10.2 Diversität der Werte
10.3 Was ethische Entscheidungen erschwert
10.3.1 Mangelnde Gewissheit über den Sachverhalt.
10.3.2 Sich widersprechende ethische Leitlinien
10.3.3 Konflikt zwischen ethischen und nicht ethischen Werten
10.4 Was heißt ›abwägen‹?
10.4.1 Mangelnde Gewissheit über den Sachverhalt
10.4.2 Sich widersprechende ethische Leitlinien
10.4.3 Konflikt zwischen ethischen und nicht ethischen Zielen
10.5 Urteilskraft
Übersicht über die Interviewausschnitte
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
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Abbildungen
Tabellen
Literatur
Stichwortverzeichnis
Personenverzeichnis.
Notes:
Literaturverzeichnis Seite 226-230
PublicationDate: 20211020
Description based on publisher supplied metadata and other sources.
Other Format:
Erscheint auch als
ISBN:
9783170308046
3170308041
OCLC:
1281972356

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