1 option
Schematherapie : Ein Leitfaden für die Praxis.
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Valente, Matias.
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Psychotherapie.
- Traumatherapie.
- Verhaltenstherapie.
- Persönlichkeitsstörung.
- Schematherapie.
- Imagination.
- Therapiemethode.
- Physical Description:
- 1 online resource (288 pages)
- Edition:
- Auflage
- Other Title:
- Schematherapie
- Place of Publication:
- Stuttgart : Kohlhammer Verlag, 2021.
- Biography/History:
- Dr. sc. hum. Matias Valente leitet das Institut für Schematherapie Stuttgart und ist in eigener Praxis in Schwäbisch Hall niedergelassen.
- Summary:
- Biographical note: Dr. sc. hum. Matias Valente leitet das Institut für Schematherapie Stuttgart und ist in eigener Praxis in Schwäbisch Hall niedergelassen.
- Long description: Die Schematherapie ist ein Standardverfahren in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen und eine der wichtigsten Entwicklungen der Verhaltenstherapie der letzten 20 Jahre. Erst durch die Integration der kontextuellen Perspektive der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) wird die Schematherapie jedoch zu einem modernen Verfahren der 3. Welle der VT, das behavioristische, tiefenpsychologische, humanistische und achtsamkeits-/akzeptanzbasierte Techniken sinnvoll und vor dem Hintergrund neurobiologisch fundierter Prinzipien verbindet. Dieses Buch wurde als praktischer Leitfaden für die psychotherapeutische Arbeit konzipiert und bietet neben theoretischen und technischen Grundlagen einen Navigationsplan mit klarer Behandlungsstruktur: von der Diagnostik bis zur Rückfallprophylaxe. Auf die unterschiedlichen Phasen der Behandlung bezogen werden Therapieziele und -foki, konkretes Vorgehen, spezifische Techniken sowie die Art der Beziehungsgestaltung dargestellt. 50 ausführliche Schritt für Schritt-Übungsanleitungen, zahlreiche Fallbeispiele, Abbildungen und Demonstrationsfotos vermitteln ein anschauliches Bild der Praxis der Schematherapie.
- Contents:
- Deckblatt
- Titelseite
- Impressum
- Geleitworte
- Inhalt
- Liste der Übungsanleitungen
- Bevor wir beginnen …
- Der Kampf der Titanen
- Das SORK-Schema als Rückkoppelungsmodell der Verhaltenssteuerung
- Interpersonelle Rückkoppelungskreise: »SORK im Kontext«
- Warum Schematherapie?
- Der Aufbau dieses Buches und die praktische Anwendung
- Teil I: Theoretische Grundlagen
- 1 Emotionale Grundbedürfnisse
- 1.1 Die dimensionale Perspektive: Bindung und Selbstbehauptung
- 1.1.1 Wieso eine dimensionale Perspektive?
- 1.1.2 Wie interagieren Bindung und Selbstbehauptung?
- 1.2 Emotionale Grundbedürfnisse sind keine konkreten Wünsche
- 1.3 Fazit
- 2 Emotionsgeneration und -regulation
- 2.1 Basisemotionen
- 2.2 Neurobiologische Grundlagen
- 2.2.1 Komplexe neuronale Netzwerke (»large scale brain networks«)
- 2.3 Akzeptanz als Emotionsregulationsstrategie
- 3 Das Schemakonzept
- 3.1 Die Lerntheorie der Schemaentstehung
- 3.2 Frühe maladaptive Schemata
- 3.2.1 Emotionale Entbehrung
- 3.2.2 Verlassenheit und Instabilität
- 3.2.3 Misstrauen und Missbrauch
- 3.2.4 Unzulänglichkeit und Scham
- 3.2.5 Soziale Isolation und Entfremdung
- 3.2.6 Abhängigkeit und Inkompetenz
- 3.2.7 Verletzbarkeit
- 3.2.8 Verstrickung und Unentwickeltes Selbst
- 3.2.9 Versagen/Erfolglosigkeit
- 3.2.10 Anspruchshaltung/Grandiosität
- 3.2.11 Unzureichende Selbstkontrolle
- 3.2.12 Unterordnung/Unterwerfung
- 3.2.13 Selbstaufopferung
- 3.2.14 Streben nach Zustimmung und Anerkennung
- 3.2.15 Emotionale Gehemmtheit
- 3.2.16 Überhöhte Standards
- 3.2.17 Negatives Hervorheben
- 3.2.18 Strafneigung
- 3.3 Schemata als »O-Variable« in der SORK-Analyse
- 3.4 Unkonditionale und konditionale Schemata
- 3.5 Schema-Bewältigungsoperationen
- 3.5.1 Das Problem mit dem Konzept von Bewältigungsstilen.
- 3.6 Relevanz des Schemamodells in der klinischen Praxis
- 4 Das Modusmodell
- 4.1 Das Modusmodell in der »gesunden Persönlichkeit«
- 4.2 Kindmodi
- 4.2.1 Verletzbares Kind
- 4.2.2 Ärgerliches/wütendes Kind
- 4.2.3 Undiszipliniertes und impulsives Kind
- 4.2.4 Glückliches Kind
- 4.3 Kritische Modi (früher »Elternmodi«)
- 4.3.1 Reale Eltern und die Entstehung kritischer Modi
- 4.3.2 Fordernder Modus (»Antreiber«, früher »Fordernder Elternmodus«)
- 4.3.3 Strafender Modus (»Kritiker/Bestrafer«, früher »Strafender Elternmodus«)
- 4.4 Bewältigungsmodi
- 4.4.1 Unterwerfung (Folgen)
- 4.4.2 Vermeidung (Erstarren, passive Vermeidung und aktive Flucht)
- 4.4.3 Überkompensation (Kämpfen/Dominieren)
- 4.5 Der integrative Modus des gesunden Erwachsenen
- 4.5.1 Der Erwachsenenmodus als Beobachter
- 4.5.2 Die aktive Rolle des Erwachsenenmodus
- 5 Kontextuelle Schematherapie und die 3. Welle der Verhaltenstherapie
- 5.1 Schemamodi in der SORK-Analyse
- 5.2 Das dimensionale Verständnis des Modusmodells
- 5.2.1 Internalisierende Dynamik
- 5.2.2 Externalisierende Dynamiken
- 5.3 Das Modell der Acceptance and Commitment Therapy (ACT)
- 5.4 Der Erwachsenenmodus aus einer kontextuellen Perspektive
- Teil II: Behandlungsgrundlagen und spezifische Techniken
- 6 Behandlungsziele
- 6.1 Allgemeine Behandlungsziele entlang der SORK-Analyse
- 6.1.1 Stimulus
- 6.1.2 Organismus
- 6.1.3 Emotionale Reaktion
- 6.1.4 Kognitive Reaktion
- 6.1.5 Sichtbare Handlungen
- 6.1.6 Konsequenzen
- 6.2 Das Behandlungsrational der Schematherapie
- 6.3 Störungsspezifizität und prozessorientiert-transdiagnostisches Vorgehen
- 6.4 Grundsätzliche »modusbezogene« Therapieziele
- 6.4.1 Reduktion dysfunktionaler Bewältigung
- 6.4.2 Entmachtung kritischer Modi
- 6.4.3 Selbstfürsorglicher Umgang mit Kindmodi
- 6.4.4 Stärkung des gesunden Erwachsenen.
- 7 Therapeutische Beziehung
- 7.1 Begrenzte elterliche Fürsorge
- 7.2 Empathische Konfrontation
- 7.3 Die Balance zwischen Bindung und Selbstbehauptung in der therapeutischen Beziehung
- 8 Übungen in der Schematherapie
- 8.1 Interventionsspektrum
- 9 Imaginationstechniken
- 9.1 Praktische Empfehlungen
- 9.1.1 Die besondere Sprache der Imagination
- 9.1.2 Sitzposition
- 9.1.3 Perspektiven in der Imaginationsarbeit
- 9.2 Gezielte emotionale Aktivierung
- 9.3 Stabilisierung und Ressourcenaktivierung
- 9.4 Imaginatives Überschreiben (imagery rescripting)
- 9.5 Imaginative Modus-Arbeit und Training des GE-Modus
- 10 Übungen mit Stühlen
- 10.1 Ziele der Arbeit mit Stühlen
- 10.2 Praktische Empfehlungen
- 10.2.1 Die besondere Sprache der Modus-Dialoge
- 10.2.2 Emotionale Validierung: »Ich verstehe dich« vs. »Ich sehe dich«
- 10.2.3 Arbeit mit Symbolen, Modus-Karten und echten Fotos
- 10.3 Zwei-Stühle-Technik
- 10.4 Komplexe Übungen mit drei und mehr Stühlen
- 11 ACT-Strategien und das Training des Erwachsenenmodus
- 11.1 Der Erwachsenenmodus als Beobachter
- 11.1.1 Achtsamkeit für das Hier und Jetzt: Gegenwärtigkeit
- 11.1.2 Die Metaebene: Selbst-als-Kontext
- 11.2 Der Erwachsenenmodus und die Freiheit von innerer aversiver Kontrolle
- 11.2.1 Emotionale Akzeptanz
- 11.2.2 Kognitive Defusion
- 11.3 Der Erwachsenenmodus und tatkräftiges Handeln
- 11.3.1 Übungen zu Werteklärung
- 11.3.2 Engagiertes Handeln und Commitment
- 12 Verwendung von Arbeitsblättern, kognitive Interventionen und behaviouristische Techniken
- 12.1 Selbstbeobachtungsprotokolle
- 12.2 Spezifische Arbeitsblätter
- 12.3 Klassische kognitive Umstrukturierungstechniken
- 12.4 Verhaltensbezogene Interventionen
- Teil III: Leitfaden für die Praxis
- Literatur
- 13 Behandlungsstruktur
- 13.1 Ist eine Stabilisierungsphase notwendig?.
- 13.2 Flexibilität bei geringerem Störungsgrad
- 14 Kombinierte Behandlung von Persönlichkeits- und Achse-I-Störungen
- 15 Konkretes Vorgehen und Sitzungsaufbau
- 15.1 Inhalts- und Prozessebene
- 15.2 Emotionale Aktivierung und Toleranzfenster
- 15.2.1 Herunterregulation bei Übererregung
- 15.2.2 Aktivierung bei Untererregung
- 15.3 Komplementäre Beziehungsgestaltung
- 15.4 Audioaufnahmen während der Sitzungen
- 15.5 Kommunikation via E-Mail und SMS
- 16 Diagnostik und Fallkonzeption
- 16.1 Die therapeutische Haltung während der diagnostischen Phase
- 16.2 Psychoedukation und Vermittlung des Modells
- 16.2.1 Verschiedene Metaphern und das »2-Beine-Modell«
- 16.3 Anamnese, klinische Diagnostik und wichtigste Problembereiche (»Lebensfallen«)
- 16.4 Lebensgeschichte und prägende biografische Bilder
- 16.5 Prägende Beziehungserfahrungen
- 16.6 Arbeit mit spezifischen Fragebögen
- 16.6.1 Auswertung
- 16.6.2 Besprechung der Ergebnisse mit dem Patienten
- 16.7 Grafische Darstellung des Modusmodells
- 16.7.1 Deskriptive Modelle
- 16.7.2 Dynamische Modelle
- 16.8 Erstellung eines individualisierten Modusmodells mit dem Patienten
- 16.8.1 Fokus auf biografische Entwicklung: »Es war einmal ein kleines Kind…«
- 16.8.2 Fokus auf aktuelle Aktivierungen
- 16.9 Umgang mit Schemaaktivierungen während der diagnostischen Phase
- 16.10 Training spezifischer Fertigkeiten während der diagnostischen Phase
- 16.10.1 Aktivitätsaufbau bei reaktiver Depressivität und Rückzug
- 16.10.2 Stresstoleranz, Spannungsregulation und Aufmerksamkeitslenkung
- 16.10.3 Achtsamkeit und Akzeptanz
- 17 Die erste Therapiephase: Vergangenheitsbewältigung und Entwicklung von Modus-Bewusstsein
- 17.1 Die therapeutische Haltung während der ersten Therapiephase
- 18 Schemabehandlung durch Vergangenheitsbewältigung
- 18.1 Imaginatives Überschreiben (ImRs).
- 18.1.1 Sexueller Missbrauch
- 18.1.2 Körperliche Misshandlungen durch Familienangehörige
- 18.1.3 Unerbittliche Kritik und Mangel an emotionaler Unterstützung
- 18.1.4 Zu strenge Behandlung oder Bloßstellung durch Lehrer u.Ä.
- 18.1.5 Mobbing und Gewalt durch Gleichaltrige
- 18.1.6 Soziale Isolation und Ausschluss
- 18.1.7 Verlust wichtiger Menschen
- 18.2 Schwierige Situationen während ImRs
- 18.2.1 Beschützeraktivierung
- 18.2.2 Dissoziation
- 18.2.3 Schwierigkeiten bei der Konfrontation/Entmachtung
- 18.2.4 Schwierigkeiten bei der Tröstung
- 18.3 Historische Rollenspiele
- 18.4 Unterstützende Hausaufgaben
- 18.5 Abschied und Schuldgefühle
- 19 Klärende Modusarbeit im Hier und Jetzt und Training des GE-Modus während der ersten Therapiephase
- 19.1 Modusarbeit mittels Stühle-Übungen (Zwei-Stühle-Technik)
- 19.1.1 Stühle-Übungen mit Bewältigungsmodi
- 19.1.2 Stühle-Übungen mit kritischen Modi
- 19.1.3 Stühle-Übungen mit Kindmodi
- 19.2 Modusarbeit mittels Imaginationsübungen
- 19.2.1 Bewältigungsmodi imaginativ umgehen
- 19.2.2 Kritische Modi imaginativ entmachten
- 19.2.3 Kindmodi imaginativ wahrnehmen, ernstnehmen und trösten
- 19.3 Training des GE-Modus mittels ACT-Fertigkeiten
- 19.3.1 Kognitive Defusion bei Kritikersätzen
- 19.3.2 Akzeptanzübungen im Umgang mit Modusaktivierungen
- 19.3.3 Gezielte emotionale Akzeptanzübungen
- 19.4 Modusarbeit anhand von Arbeitsblättern
- 19.4.1 Selbstbeobachtungsprotokolle
- 19.4.2 Modus unter der Lupe
- 19.4.3 Schema-Memo
- 20 Training des GE-Modus im Hier und Jetzt
- 20.1 Therapeutische Haltung und Sitzungsgestaltung
- 20.2 Komplexe situationsbezogene Stühle-Übungen
- 20.2.1 Stühle-Übungen bei internalisierender Modusdynamik
- 20.2.2 Stühle-Übungen bei externalisierender Modusdynamik
- 20.2.3 Auflösung innerer Konflikte auf Stühlen.
- 20.2.4 Stühle-Übung vor dem Ganzkörperspiegel.
- Notes:
- PublicationDate: 20211006
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- ISBN:
- 9783170387416
- 3170387413
- OCLC:
- 1276859579
The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.