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Die theologische Entwicklung Bernhard Rothmanns Ein Beitrag zur Reformationsgeschichte Münsters Christian Elmo Wolff

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Wolff, Christian Elmo, Author.
Series:
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte (AKThG)
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte (AKThG) 54
Language:
German
Subjects (All):
Täufer.
Wiedertäufer.
Täuferherrschaft.
Reformation.
Westfalen.
Kampf.
Prediger.
Worthalter.
1535.
Mauritz.
Kindertaufe.
Local Subjects:
Täufer.
Wiedertäufer.
Täuferherrschaft.
Reformation.
Westfalen.
Kampf.
Prediger.
Worthalter.
1535.
Mauritz.
Kindertaufe.
Physical Description:
1 online resource (553 pages)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Leipzig Evangelische Verlagsanstalt 2021
Biography/History:
Christian Elmo Wolff, Dr. theol., Jahrgang 1982, studierte Evangelische Theologie in Münster und arbeitet derzeit als Wissenschaftsmanager der CVJM-Hochschule in Kassel. 2019 wurde er mit der vorliegenden Arbeit promoviert. Werke: Johann Joachim Spalding: Predigten größtentheils bey außerordentlichen Fällen gehalten (1775), hg. v. Malte van Spankeren und Christian Elmo Wolff (SpKA II/4), 2011. Johann Joachim Spalding: Neue Predigten. Zweyter Band (1784), hg. v. Malte van Spankeren und Christian Elmo Wolff (SpKA II/3), 2009.
Summary:
Bernhard Rothmann brachte die reformatorische Lehre in den 1530er Jahren nach Münster. Diese Stadt blieb jedoch nur kurze Zeit reformatorisch, denn der wachsende Einfluss der Täufer und die Unterstützung dieser Gruppe durch Rothmann führte zur Münsteraner Täuferherrschaft, als deren theologischer Kopf Rothmann fungierte. Die umfassende Analyse seiner wortgewaltigen Schriften und Briefe zeichnet seine theologische Entwicklung nach und belegt sein eigenständiges theologisches Denken. In der Darstellung seines Ringens um die Wahrheit werden seine theologische Schärfe und sein allmählicher theologischer Wandel deutlich. Erstmals werden die verschiedenen Auflagen seiner Schriften ausgewertet und einige neue überraschende Erkenntnisse zu seiner Biographie entdeckt. [The Theological Development of Bernhard Rothmann. A Contribution to the History of the Reformation in Münster] Bernhard Rothmann brought the Reformation teachings to Münster in the 1530s. However, this city remained reformatory for only a short time, because the growing influence of the Anabaptists and Rothmann’s support of this group led to the Anabaptist rule of Münster, with Rothmann acting as its theological head. A comprehensive analysis of his eloquent writings and letters traces his theological development and demonstrates his independent theological thinking. The account of his struggle for truth reveals his theological sharpness and gradual theological change. For the first time, the various editions of his writings are evaluated and some surprising new insights into his biography are discovered.
Contents:
Frontmatter
Cover
Titel
Impressum
Widmung
Inhalt
Vorwort
Abkürzungsverzeichnis
Einleitung
1 Rothmanns Wirken von seiner Geburt bis 1529
1.1 Quellenbestand
1.2 Herkunft
1.3 Ausbildung und Lehrtätigkeit
1.4 Der Antiklerikalismus in Münster in den Jahren 1525-1529
1.5 Rothmann als Bearbeiter einer Schrift von Henricus Primaeus
2 Rothmann als Prediger in St. Mauritz und seine Reisen (1529/30 bis Juni/Juli 1531)
2.1 Die Darstellungen Hamelmanns und Kerssenbrocks
2.2 Rothmanns Brief an Johannes Osenbrügge vom 18. Februar 1531
2.2.1 Biografie des Johannes Osenbrügge
2.2.2 Der Inhalt des Briefs und Rothmanns Verbindung zu Osenbrügge
2.3 Rothmanns Brief an Gerhard Reining von Mitte Mai 1531
2.4 Melanchthons Brief an Rothmann vom 21. Juli 1532
2.5 Klagezettel gegen Rothmann
2.6 Rekonstruktion der Reiseroute
Exkurs: Die Verteilung der obrigkeitlichen Macht in Münster
3 Von Rothmanns Rückkehr nach St. Mauritz (Juni/Juli 1531) bis zur Veröffentlichung seines Lehrbekenntnisses (23. Januar 1532)
3.1 Rothmanns Predigt vom 20. August 1531
3.2 Das erste Predigtverbot vom 29. August 1531
3.3 Rothmanns Predigt vom 17. September 1531
3.4 Rothmanns Auseinandersetzung mit Johann von Deventer über das Fegefeuer am 17. und 18. September 1531
3.4.1 Rothmanns Brief an Johann Deventer
3.4.2 Rothmanns Brief an den Rat der Stadt Münster und die Gildenvorsteher
3.4.3 Johann von Deventers Brief an Rothmann
3.5 Das zweite Predigtverbot vom 5. Oktober 1531
3.6 Rothmanns Brief an Jakob Montanus vom 8. Oktober 1531
3.7 Rothmanns Brief an Bischof Friedrich von Wied vom 1. November 1531
3.8 Das dritte Predigtverbot vom 17. Dezember 1531 und der Entzug des freien Geleits vom 7. Januar 1532
3.9 Melanchthons Brief an Rothmann vom Jahresende 1531.
3.10 Die Münsteraner Bürger an ihre Olderlude
3.11 Rothmanns Brief an Bischof Friedrich von Wied vom 16. Januar 1532
3.12 Fazit
4 Das Lehrbekenntnis
4.1 Textbestand und Wiedergabe der Quelle
4.2 Adressaten und Abfassungsabsicht
4.3 Heilige Schriften (Artikel 1)
4.4 Wort Gottes und Trinität (Artikel 2 bis 4)
4.5 Sünde und Erlösung (Artikel 5 bis 10)
4.6 Kirche und Zeremonien (Artikel 11 und 12)
4.7 Sakramente: Taufe und Abendmahl (Artikel 13 bis 16)
4.8 Messe und Fegefeuer (Artikel 17 und 18)
4.9 Buße und Beichte (Artikel 19 und 20)
4.10 Werke der Liebe (Artikel 21 bis 23)
4.11 Mittlerschaft und Rituale (Artikel 24 bis 29)
4.12 Kirchliche und weltliche Obrigkeit (Artikel 30 bis 32)
4.13 Abschließende Erklärung
4.14 Die Verwendung der Bibel bei der Erstellung des Lehrbekenntnisses
4.15 Fazit
5 Vom Umzug nach Münster bis zur Einsetzung evangelischer Prädikanten am 10. August 1532
5.1 Rothmanns Brief an die bischöflichen Räte von Ende Januar 1532
5.2 Melanchthons Brief an Rothmann vom 26. Januar 1532
5.3 Rothmanns Brief an den Rat von Soest vom 2. Februar 1532
5.4 Rothmanns Brief an Gerhard Cotius vom 18. Februar 1532
5.5 Rothmanns Brief an Jakob Montanus vom 13. März 1532
5.6 Das Eingreifen Bischof Erichs II
5.6.1 Bittschrift der Bürger an die Older- und Meisterlude vom 16. April 1532
5.6.2 Erichs II. Brief an den Rat und die Gesamtgilde vom 17. April 1532
5.6.3 Rothmanns Brief an Erich II. vom 19. April 1532
5.6.4 Briefe der Bürgerschaft und des Rates sowie die Reaktion Erich II. und sein Tod (April und Mai 1532)
5.7 Die Münsteraner Disputation im Mai 1532
5.8 Rothmanns Brief an Patroclus Boeckmann vom 1. Juni 1532
5.9 Brief Franz von Waldecks vom 28. Juni 1532
5.10 Verhandlungen zwischen Vertretern der Bürgerschaft, der Gilden und dem Rat im Juli 1532.
5.11 Rothmanns Brief an Erhard Schnepf vom 16. Juli 1532
5.12 Rothmanns Brief an die Bürgermeister und den Rat der Stadt Münster vom 19. Juli 1532
5.13 Die Einflussnahme Philipps von Hessen
5.14 Die Einsetzung evangelischer Prediger
5.15 Fazit
Exkurs: Die Wassenberger Prädikanten
6 Kurze Anweisung etlicher Missbräuche
6.1 Textbestand
6.2 Verfasser
6.3 Vorwort
6.4 Artikel 1-10
6.5 Artikel 11-16
6.6 Nachwort
6.7 Fazit
7 Der Weg Münsters bis zur Annahme der Reformation am 14. Februar 1533
7.1 Auszug eines Schreibens Rothmanns an Buschius vom 6. September 1532
7.2 Verhandlungen mit der Ritterschaft im September 1532
7.3 Stutenbernd
7.4 Bischöfliche Restriktionen und Bestellung Johann von der Wycks zum Syndikus
7.5 Rothmanns Predigt vom 1. Dezember 1532
7.6 Luthers Briefe nach Münster im Dezember 1532
7.7 Melanchthons Brief an Rothmann vom 24. Dezember 1532
7.8 Geiselnahme
7.9 Rothmanns Brief an Hermann Bonnus vom 12. Januar 1533
7.10 Vertrag zwischen Bischof Franz von Waldeck und der Stadt Münster vom 14. Februar 1533
7.11 Fazit
8 Zuchtordnung
8.1 Vorrede
8.2 Züchtigungen, Lästerungen und Störungen
8.3 Familie, Ehe und Kopulation
8.4 Trinken, Spielen und Wucher
8.5 Verschiedene Vergehen sowie Hinweise zum Abendmahl, zur Taufe und zur zeitlichen Einordnung
8.6 Schriftliche Vorüberlegungen zur Zucht- und Kirchenordnung
8.7 Fazit
9 Rothmanns Abweichungen von Kernpunkten der reformatorischen Theologie
9.1 Wydder Andwurt der Diener des Evangelij zu Munster
9.1.1 Verfasser, Abfassungstermin und Ziel
9.1.2 Die Wahl der Kirchendiener
9.1.3 Definition der Sakramente
9.1.4 Die Verwerfung der Kindertaufe
9.1.5 Das Abendmahl als Gedächtnismahl
9.1.6 Fazit
9.2 Melanchthons Brief an Rothmann (ca. Mai 1533).
9.3 Rothmanns Brief an Hermann Regeward
9.4 Disputation vom 7. und 8. August 1533
9.4.1 Textbestand
9.4.2 Teilnehmer, Zeitpunkt und Ziel
9.4.3 Die Eröffnung durch Johann von der Wyck und Rothmanns Erwiderung
9.4.4 Die Distanzierung Brothanxts und thom Nordens von Rothmann
9.4.5 Die Darlegungen von Buschius, Rothmanns Erwiderung und Buschius' Reaktion
9.4.6 Die Beiträge von Johann Holtmann, Theodor Bredenvorth, Arnold Belholt, Johannes Glandorp, Peter Wirtheim und das Schlusswort des ersten Tages durch Johann von der Wyck
9.4.7 Die Erwiderungen Rothmanns auf die Ausführungen seiner Kontrahenten
9.4.8 Fazit
9.5 Predigtverbot und Verweis aus der Stadt
9.6 Brief der Prediger an den Rat vom 17. September 1533
9.7 Erklärung Bernhard Rothmanns vom 3. Oktober 1533
9.8 Bericht über Rothmann
9.9 Die Verwendung eines Briefs von Rothmann an Bucer in dessen Schrift Quid de baptismate infantium iuxta scripturas Dei sentiendum
9.9.1 Der Adressat der Schrift Bucers
9.9.2 Die Datierung des verwendeten Briefs Rothmanns
9.9.3 Rekonstruktion des Inhalts von Rothmanns Briefs
9.9.4 Fazit
9.10 Ergebnis
10 Bekenntnis von beiden Sakramenten
10.1 Verfasser
10.2 Adressaten und Abfassungsabsicht
10.3 Bedeutung des Wortes »Sakrament«
10.4 Die wahre christliche Taufe: Definition, Vorbereitung und Nutzen
10.5 Missbräuchliche Taufen: Verwerfung der Kindertaufe
10.6 Abendmahl: Definition, Einsetzung und Bedeutung
10.7 Die Auslegung der Abendmahlsworte und der richtige Umgang zur Zeit der Apostel
10.8 Zusammenfassung
10.9 Fazit
11 Die letzten Schritte zur Herrschaft der Täufer in Münster
11.1 Die Vertreibung und Rückkehr der Prediger - Einführung der Taufe
11.2 Rothmanns Brief an Philipp von Hessen
11.3 Der Machtkampf um Münster bis zur Ausweisung am 27. Februar 1534.
11.4 Rothmanns Brief an Heinrich Slachtscaep
11.5 Hört die Stimme des Herrn (Predigt)
11.6 Fazit
12 Bekenntnis des Glaubens und Lebens der Gemeinde Christi zu Münster
12.1 Verfasser und Textbestand
12.2 Adressaten und Abfassungsabsicht
12.3 Trinität
12.4 Jesus Christus
12.5 Taufe
12.6 Ehe
12.7 Ursache des derzeitigen Konflikts
12.8 Drucktermin
12.9 Fazit
Exkurs: Ereignisse während der Herrschaft der Täufer
13 Restitution
13.1 Verfasser
13.2 Textbestand
13.3 Adressaten und Abfassungsabsicht
13.4 Abfall und Restitution
13.5 Bibel
13.6 Altes und Neues Testament
13.7 Christi Menschwerdung
13.8 Erlösung durch Christus
13.9 Taufe
13.10 Gemeinde Christi
13.11 Gute Werke
13.12 Freier Wille
13.13 Sünde
13.14 Abendmahl
13.15 Ehe
13.16 Herrlichkeit des Reiches Christi auf der Erde
13.17 Christliche Obrigkeit
13.18 Schlussrede: Wundertaten Gottes in Münster
13.19 Fazit
14 Bericht von der Wrake (Vergeltung)
14.1 Textbestand
14.2 Abfassungsabsicht
14.3 Zeit und Ablauf der Vergeltung
14.4 Fazit
15 Von der Verborgenheit der Schrift des Reiches Christi
15.1 Textbestand
15.2 Adressaten und Intention
15.3 Verborgene Erkenntnis in der Schrift und zugehöriger Schlüssel
15.4 Biblisches Zeugnis von Christus
15.5 Wahrer Glaube
15.6 Trinität, freier Wille, Zeitalter der Welt
15.7 Vollendung der Welt
15.8 Restitution, Tag des Herrn und Reich Christi
15.9 Fazit
16 Von irdischer und zeitlicher Gewalt
16.1 Adressaten und Abfassungsabsicht
16.2 Ursache der irdischen Herrschaft
16.3 Beginn der irdischen Herrschaft
16.4 Verlauf der irdischen Herrschaft
16.5 Ende der irdischen Herrschaft
16.6 Fazit
Exkurs: Die Einnahme Münsters durch Franz von Waldeck
Backmatter
Ergebnis
Quellen- und Literaturverzeichnis.
1. Quellen.
Notes:
Doctoral Westf�alische Wilhelms-Universit�at M�unster 2019.
ISBN:
9783374067732
3374067735
OCLC:
1266904679
Publisher Number:
9783374067732

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