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Queering Home – Medienpraktiken als Infrastrukturen der Sorge Stefan Schweigler

De Gruyter transcript Complete eBook Package 2025 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Schweigler, Stefan <p>Stefan Schweigler, Universität Wien, Österreich</p>, Author.
Series:
Edition Medienwissenschaft
Language:
German
Subjects (All):
Queerness.
Digital Media.
Digitale Medien.
Care.
Sorge.
Local Subjects:
Queerness.
Digital Media.
Digitale Medien.
Care.
Sorge.
Physical Description:
1 online resource (337 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
tw11195 Schweigler - Queering Home
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2025
Biography/History:
Stefan Schweigler (Dr. phil.), geb. 1989, arbeitet als Universitätsassistent (Post-Doc) für Theorie und Ästhetik digitaler Medien am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre inkludieren Medientheorie, Affect, Aging, Care, Gender, Queer, Disability und Postcolonial Studies. Er unterrichtet auch Inclusive Design an der Kunstuniversität Linz und war zuvor Researcher am CIRAC, Center for Interdisciplinary Research on Aging and Care (Universität Graz).
Summary:
Das Verhältnis von Queerness, Medien und Öffentlichkeit hat sich im Zuge der digitalen Medien transkulturell verändert. Ging es in diesem Zusammenhang bisher um das Erstreiten von Sichtbarkeit im öffentlichen Raum und um verschiedene Formen von Medienaktivismus, so zeichnen sich gegenwärtig Entwicklungen ab, die sich dem Motiv des Zuhauses widmen und negativ konnotierte Affekte zum Reservoir medienästhetischer Interventionen machen. Stefan Schweigler zeigt: Als Infrastrukturen der Sorge halten diese medialen Praktiken wichtige Einsichten für care-ethisch orientierte Theoriebildungen bereit. Und auch etabliertes medientheoretisches Denken wird durch diese Entwicklungen irritiert, insofern sie zu neuen Konzeptionen des Transgressiven anregen.
»Mit seinem Ansatz queere Potentiale der Sorge im Häuslichen herauszuarbeiten, liefert Schweigler einen wichtigen Beitrag dazu, subversive Widerständigkeiten abseits einer westlichen Fokussierung auf Aktivismus, Protest und Präsenz als höchst relevantes Diskursfeld, besonders auch in der Medienwissenschaft, hervorzuheben.«
Contents:
Cover
Inhalt
Einleitung: I'm here, I'm queer, and I want to go home
Das Fühlen, das Sorgen und das Zuhause als critically queer
Das Zuhause ist politisch - und medial verfasst
Rezente queer(end)e mediale Praktiken der Sorge
Die medialen Praktiken
Der LGBTIQA+-Fokus
Der rezente transkulturelle Kontext
Taktiken und Strategien der Sorge
Zum Aufbau und zur Methodik
1. Domopolitiken
1.1Was interessiert LGBTIQA+-Medienpraktiken am Zuhause?
1.2Vom bürgerlichen Interieur zur Domopolitik
Gehäuse, Interieur, Subjektivierung
Home‐making practices, Regierungstechnologien, Domopolitiken
1.3Domopolitiken und die Epistemologie des closet
1.4Das Aufbrechen geschlechtlich codierter Wohnstätten
1.5Queer(end)es Reflektieren und Spekulieren mit Domopolitiken
1.6Kollektives Sammeln wider die Unterdrückung
1.7Häusliche Involvierung als mediales Motiv
1.8Den hegemonialen Domopolitiken entkommen
2. Gefühle und Modalitäten
2.1Die Mobilisierung von häuslichen Gefühlen mit Medien
2.2Queer shame in Dramedy‐Serien
Scham als Affekt und Gefühl
Auf Beschämung mit ungewohnten Formen antworten
2.3Bildnisse der Wohnenden‐Fühlenden
2.4Textilpraktiken der Verwobenheit von Öffentlich und Privat
Handarbeit in LGBTIQA+-Kunstpraktiken
2.5Häuslich‐kulinarische Affizierungen
2.6Wahlfamiliäre Musikalisierungen von Queerness
Anrufungen des Zuhauses in queer(end)en Musikvideos
Comingout mit Hausmusik und Musicale Finale
2.7Fernsehpassivität und queer(end)es bingeing
2.8Die OhnMacht queer(end)er Gefühle und Modalitäten
3. Medienpraktiken der Sorge
3.1Ästhetisches Sorgen mittels Hinwendungen zum Zuhause
3.2Sorge um/durch das Deplatzieren von Bildern des Zuhauses
Bilder des Privaten und Begrenzungen häuslicher Intimität
Im Vorgang der Deplatzierung Betroffenheit thematisieren.
Bilder unfreiwilliger Deplatzierung: Hausarrest, Flucht, Abschiebung
Queer(end)es Altern: Artist‐in‐Residence im Wohn‐ und Pflegeheim
Zwischenfazit: Betroffenheit mit Bildern des Zuhauses verteidigen
3.3Queer(end)e Zuhause und neue Dispositive der Sorge
Queer times und temporalities of dis/ability
Crip‐queer(end)e Zeitlichkeit und Sorge als temporäre Leistung
Mediale Dispositive und perverse Solidarität
Inszenierte Zäsuren: Vom Comingout‐Video zur Aufbahrung
Zwischenfazit: Die Zeitlichkeiten von ›Privatangelegenheiten‹
3.4Unheimliche Ästhetiken als Interventionen
Häuslichkeit, Alltäglichkeit und Unhomeliness
Vom haunted house zur Hantologie
Habitat‐bezogenes Denken und Sorgetragen
Zwischenfazit: Das Zuhause war von jeher unheimlich
3.5Sachen der Sorge repräsentieren und Sorge schaffen
Schluss: Vom Homemaking zum Worldbuilding
Danksagung
Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Internetquellen
Medienverzeichnis
Fernsehserien, Webserien, TV‑Produktionen
Filme, Werbeclips, andere digitale Videoclips
Fotografie, Performance, Bildende und angewandte Kunst
Lieder, Musicals und Musikvideos
Weitere mediale Gegenstände (divers).
Notes:
[Auflage - Neueauflage]
ISBN:
3-8394-0858-X
OCLC:
1521065213
Publisher Number:
9783839408582

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