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Funktional differenzierte Moderne und Lebenslauf Systemtheoretische Beobachtungen zur Inklusion und Exklusion Hans-Jürgen Hohm
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Hohm, Hans-Jürgen <p>Hans-Jürgen Hohm, Hochschule RheinMain, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Sozialtheorie
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Systems Theory.
- Systemtheorie.
- Niklas Luhmann.
- Pflege.
- Care.
- Spitzensport.
- Top Athletics.
- Kommune.
- Local Community.
- Traffic.
- Verkehr.
- Inclusion.
- Inklusion.
- Welfare Association.
- Wohlfahrtsverband.
- College.
- Fachhochschule.
- Exclusion.
- Exklusion.
- Person.
- Functional System.
- Funktionssystem.
- Gesellschaft.
- Society.
- Globalization.
- Globalisierung.
- Sozialität.
- Social Relations.
- Sociological Theory.
- Soziologische Theorie.
- Organisationssoziologie.
- Sociology of Organizations.
- Soziologie.
- Sociology.
- Local Subjects:
- Systems Theory.
- Systemtheorie.
- Niklas Luhmann.
- Pflege.
- Care.
- Spitzensport.
- Top Athletics.
- Kommune.
- Local Community.
- Traffic.
- Verkehr.
- Inclusion.
- Inklusion.
- Welfare Association.
- Wohlfahrtsverband.
- College.
- Fachhochschule.
- Exclusion.
- Exklusion.
- Person.
- Functional System.
- Funktionssystem.
- Gesellschaft.
- Society.
- Globalization.
- Globalisierung.
- Sozialität.
- Social Relations.
- Sociological Theory.
- Soziologische Theorie.
- Organisationssoziologie.
- Sociology of Organizations.
- Soziologie.
- Sociology.
- Physical Description:
- 1 online resource (0 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Hohm, Funktional differenzierte Moderne Systemtheoretische Beobachtungen zur Inklusion und Exklusion
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2023
- Biography/History:
- Hans-Jürgen Hohm (Dr. rer. pol.), geb. 1951, ist Honorarprofessor am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain und Lehrbeauftragter an der Universität des 3. Lebensalters der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist außerdem Honorarprofessor an der Katholischen Hochschule Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei Problemen der Inklusion/Exklusion, Konfliktsystemen, der Entwicklung von Funktionssystemen sowie der ambivalenten Dynamik der Städte.
- Summary:
- Wie kann man die Heterogenität der Gegenwartsgesellschaft aus Sicht der Luhmannschen Systemtheorie analysieren? Hans-Jürgen Hohm blickt mit der Thematisierung von Verkehr, Spitzensport und Pflege auf Teilbereiche, die bisher nur nachrangig behandelt wurden. Daneben widmet er sich der Kommune, den Organisationen Wohlfahrtsverband sowie Fachhochschule und nimmt Bezug auf Interaktions- und Konfliktsysteme wie Zweierbeziehungen oder den Kosovokonflikt. Ebenso stehen Ansätze einer systemischen Devianztheorie und die Relation von Sozialsystemen und Zahlen im Fokus. Diese Erweiterungen stellen anhand der Begriffspaare Inklusion/Exklusion und Person/Unperson deutlich die ambivalenten, lebenslaufspezifischen Kopplungen der Menschen mit der funktional differenzierten Moderne heraus.
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- 1. Einleitung
- 2. Weltgesellschaft
- 2.1 Weltgesellschaft als umfassendes und funktional differenziertes Sozialsystem
- 2.2 Keine Spitze, kein Zentrum, keine Wertegemeinschaft
- 2.3 Primat der funktionalen Differenzierung
- 2.4 Systemintegration
- 2.4.1 Integration durch Gesamtgesellschaft, eine demokratisch legitimierte Supermacht (USA) oder ein totalitäres politisches System?
- 2.4.2 Systemintegration durch operative und strukturelle Kopplung von Funktionssystemen
- 2.5 Regional unterschiedlich schnelle Durchsetzung der funktionalen Differenzierung und ihre Folgeprobleme für die Inklusion/Exklusion der Weltbevölkerung
- 2.6 Von der schichtenspezifischen vormodernen Gesellschaft zur funktional differenzierten modernen Gesellschaft
- 2.7 Moderne Lebenskarrieren als plurale Kombination von Selbstselektion und Fremdselektion mit riskanten Freiheiten und sozialen Ungleichheiten
- 2.8 Die Pluralität gesellschaftlicher Selbstbeschreibungen als Ausdruck des Kontingenzbewusstseins der Moderne
- 3. Funktionssysteme
- 3.1 Politik. Zwischen Intervention und Evolution
- 3.1.1 Politik als Funktionssystem der Weltgesellschaft
- 3.1.2 Der doppelte Machtkreislauf der Politik in den Modernisierungszentren
- 3.1.3 Politik und Massenmedien
- 3.1.4 Funktion und Codierung der Politik
- 3.1.5 Die Parteien der Politik
- 3.1.6 Die Politik als intervenierendes System und die Chancen sowie Grenzen ihrer Erfolgsmedien Macht, Geld, Wissen, Personalvertrauen
- 3.1.7 Zur Differenzierung von einer primären Leistungsrolle (Berufspolitiker) und mehreren Laienrollen (Staatsbürger)
- 3.1.8 Zur Systemreferenz »Gesellschaft« der »Gesellschaftspolitik«
- 3.2 Familie. Die moderne Kleinfamilie als interaktives Funktionssystem
- 3.2.1 Einleitung: eine systemtheoretische Problemskizze
- 3.2.2 Die moderne Kleinfamilie als Funktionssystem.
- 3.2.2.1 Spezifika der modernen Kleinfamilie als Funktionssystem
- 3.2.2.2 Die Inklusion der Vollperson als Funktion der modernen Kleinfamilie
- 3.2.2.3 Zur Codierung familialer Kommunikation
- 3.2.2.3.1 Das Paarsystem (Liebes‑, Ehepaar) und der Intimitätscode geliebte/ungeliebte Ehepersonen
- 3.2.2.3.2 Die moderne Kleinfamilie und der Intimitätscode geliebte/ungeliebte Familienpersonen
- 3.2.2.4 Entscheidungsprogramm der modernen Kleinfamilie
- 3.2.2.5 Leistungen der modernen Kleinfamilie
- 3.2.2.6 Reflexion als Selbstbeschreibung der modernen Kleinfamilie
- 3.2.2.7 Zur Evolution der modernen Kleinfamilie als Funktionssystem
- Vom Funktionssystem moderne Kleinfamilie zum Funktionssystem privater Lebensformen?
- 3.3 Erziehung. Inclusive Society and Disability: Who is to be included?
- 3.3.1 Preface
- 3.3.2 Some Fallacies of Full Inclusion
- 3.3.2.1 The holistic fallacy of including the »whole human being«
- 3.3.2.2 The holistic fallacy of including the »individual«
- 3.3.2.3 The holistic fallacy of including the »whole person«
- 3.3.2.4 The fallacy of underestimating the complexity and differentiation of »roles«
- 3.3.2.4.1The postulate of full inclusion of disabled persons and the non‐professional roles
- 3.3.2.4.2 The postulate of full inclusion of the disabled persons and the occupational roles
- 3.3.3 The present German educational system and its three sectors of different forms of inclusion
- 3.3.3.1 The present German educational system
- 3.3.3.2 The present German educational system: The sector of mainstream inclusion
- 3.3.3.3 The present German educational system: The sector of excluding inclusion of disabled children and youth
- 3.3.3.4 The present German educational system: The sector of exclusive inclusion.
- 3.3.3.5 The Ambivalence of the Concept of the Inclusive Society with its Postulate of Full Inclusion of the Persons with Disabilities: The German Educational System as Typical Example
- 3.4 Verkehr. Die Straße als Ort automobiler Inklusion
- 3.4.1 Einleitung
- 3.4.2 Das Verkehrssystem
- 3.4.2.1 Das Bezugsproblem des Verkehrssystems
- 3.4.2.2 Zur Leitdifferenz und Funktion des Verkehrssystems
- 3.4.2.3 Zur Binnendifferenzierung des Verkehrssystems
- 3.4.2.4 Typen sozialer Systeme und das Verkehrssystem
- 3.4.2.5 Das Verkehrssystem und Fahrten
- 3.4.3 Das Straßensystem als Subsystem des Verkehrssystems
- 3.4.3.1 Das Straßensystem im Kontext der Systemtypen
- 3.4.3.2 Spezifika der Straßenverkehrskommunikation
- 3.4.3.3 Zur Binnendifferenzierung des Verkehrssystems Straße
- 3.4.3.4 Allgemeine Voraussetzungen automobiler Inklusion
- 3.4.3.4.1 Der Autofahrer
- 3.4.3.4.2 Zur Multifunktionalität des Autos
- 3.4.3.4.3 Zur körperlichen Inklusion des Autofahrers
- 3.4.3.5. Straßentypen
- 3.4.3.5.1 Die Autobahn als Paradigma der Fernmobilität und Höchstgeschwindigkeit
- 3.4.3.5.2 Urbane Straßen als Paradigmen kleinräumiger Mobilität und rascher Tempowechsel
- 3.4.4 Die Straße des Verkehrssystems im Wandel: Ein Ausblick
- 3.4.4.1 Straße für alle? Möglichkeiten und Grenzen der Reinklusion körpergebundener Eigenmobilität
- 3.4.4.2 Die Straße als Ort der wiederentdeckten Langsamkeit? Möglichkeiten und Grenzen von Tempobeschränkungen
- 3.4.4.3 Die Straße als Ort zunehmender Sicherheitsvorkehrungen durch Verrechtlichung? Möglichkeiten und Grenzen der Individualisierung qua automobiler Inklusion
- 3.5 Hochleistungssport. Ein wettbewerbsorientiertes und körperbetontes Funktionssystem
- 3.5.1 Einleitung
- 3.5.2 Funktion
- 3.5.3 Der Sportcode: Sieg/Niederlage
- 3.5.4 Programme des Hochleistungssports.
- 3.5.5 Körper und Objekte als Wahrnehmungsmedien des Hochleistungssportes
- 3.5.6 Der Hochleistungssport als autopoietisches Funktionssystem
- 3.5.7 Zur Aus‐ und Binnendifferenzierung des Hochleistungssportes: Training und Wettkampf als strukturell gekoppelte zentrale Interaktionssysteme
- 3.5.7.1 Training
- 3.5.7.2 Wettkampf. Das Beispiel Fußball
- 3.5.7.2.1 Strukturelle Voraussetzungen
- 3.5.7.2.2 Stadionsprecher
- 3.5.7.2.3 Inklusion des abwesenden Publikums qua Übertragung durch Massenmedien und Berichterstattung des Sportjournalismus
- 3.5.7.2.4 Der Einfluss der Zuschauer auf den Wettkampf
- 3.5.8 Strukturelle Kopplungen des Hochleistungssportes
- 3.5.8.1 Strukturelle Kopplungen mit Funktionssystemen
- 3.5.8.2 Strukturelle Kopplung der Sportkommunikation mit dem Körper und Bewusstsein der Sportler
- 3.5.9 Zur Aus‐ und Binnendifferenzierung von sportspezifischen Rollen
- 3.5.9.1 Vorbemerkungen zur Inklusion, Exklusion und Rollen
- 3.5.9.2 Leistungssportler
- 3.5.9.3 Trainer
- 3.5.10 Sinndimensionen
- Zeitdimension
- Raumdimension
- Sozialdimension
- Sachdimension
- 3.5.11 Selbstbeschreibungen
- 3.5.12 Zur Differenz von Breitensport, Hochleistungssport und Schulsport
- 3.6 Pflege. Das Pflegesystem: ein auf Pflegebedürftigkeit spezialisiertes sekundäres Funktionssystem
- 3.6.1 Einleitung
- 3.6.2 Pflegekreislauf
- 3.6.3 Codierung und Programmierung des Pflegesystems
- 3.6.4 Ausdifferenzierung der Pflegekommunikation und erste Überlegungen zur Funktion des Pflegesystems
- 3.6.5 Funktion, Leistungen, Reflexion des Pflegesystems und Kontingenzformel
- 3.6.6 Strukturelle Kopplungen des Pflegesystems mit den Umweltsystemen
- 3.6.7 Zur Eigenkomplexität und Binnendifferenzierung des Pflegesystems
- 3.6.8 Pflegeorganisationen und familiale Pflege
- 3.6.9 Inklusion/Exklusion hinsichtlich des Pflegesystems.
- 3.6.10 Körper als Medium/Form und Wahrnehmungsmedium der Pflegekommunikation
- 3.6.11 Technik im Pflegesystem
- 3.6.12 Beobachtung erster und zweiter Ordnung im Pflegesystem
- 3.6.13 Sondermoral der Pflege
- 3.6.1.4 Grundpflege als Basisoperation des Pflegesystems: das Beispiel Essen und Trinken
- 3.6.15 Schlussbemerkungen
- 3.7 Wirtschaft. Die Konsumgesellschaft als Selbstbeschreibung des Wirtschaftssystems
- 3.7.1 Einleitung: Die Konsumgesellschaft als Form der gesellschaftlichen Selbstbeschreibung
- 3.7.2 Funktional differenzierte Gesellschaft und Konsumgesellschaft
- 3.7.3 Binäre Codierung des Wirtschaftssystems: Konsum als ausgeschlossenes eingeschlossenes Drittes
- 3.7.4 Konsumgesellschaft: die gesellschaftliche Selbstbeschreibung anhand des Geldcodes als ausgeschlossenem eingeschlossenem Dritten
- 3.7.5 Zur Inklusionsdynamik von Kunden‐ und Konsumentenrolle
- 3.7.6 Evolutionäre Transformation von Konsumsektoren und ‑märkten des Wirtschaftssystems: Binnendifferenzierung und strukturelle Kopplungen
- 3.7.7 Knappheit und Konsumgesellschaft
- 3.7.8 Resümee
- 4. Organisationen
- 4.1 Wohlfahrtsverbände als Spitzenorganisationen des gesellschaftlichen Teilsystems Sozialer Hilfe
- 4.1.1 Einleitung
- 4.1.2 Gesellschaftstheoretische Prämissen
- 4.1.2.1 Von der Stratifikation zum Primat der funktionalen Differenzierung
- 4.1.2.2 Binäre Codierung und die Transformation ihrer Unentschiedenheit durch Organisationen als Entscheidungssysteme
- 4.1.2.3 Funktionssystemspezifische Voraussetzungen für Organisationen
- 4.1.2.4 Inklusion/Exklusion durch Funktionssysteme und Organisationen
- 4.1.2.5 Funktionssysteme haben keine Adresse, Organisationen haben eine
- 4.1.2.6 Funktionssysteme und die Differenzierungsformen ihrer Organisationen.
- 4.1.3 Implikationen der gesellschaftstheoretischen Prämissen für die Wohlfahrtsverbände als Organisationen der Sozialen Arbeit.
- ISBN:
- 9783839469491
- 383946949X
- OCLC:
- 1409027900
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