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Das Fremde als Entfremdung des Eigenen Soziologische Theoriebildung mit der Akteur-Netzwerk-Theorie Edda Mack

De Gruyter transcript: Complete eBook Package 2023 Available online

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Mack, Edda <p>Edda Mack, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Deutschland</p>, Author.
Series:
Sozialtheorie
Language:
German
Subjects (All):
Akteur-Netzwerk-Theorie.
Actor-network-theory.
Eigenes.
Own.
Foreign.
Fremdes.
Theorie.
Theory.
Flucht.
Fleeing.
Migration.
Research.
Forschung.
Knowledge.
Wissen.
Thought.
Denken.
Bruno Latour.
Civil Society.
Zivilgesellschaft.
Sociological Theory.
Soziologische Theorie.
Flüchtlingsforschung.
Refugee Studies.
Sociology.
Soziologie.
Local Subjects:
Akteur-Netzwerk-Theorie.
Actor-network-theory.
Eigenes.
Own.
Foreign.
Fremdes.
Theorie.
Theory.
Flucht.
Fleeing.
Migration.
Research.
Forschung.
Knowledge.
Wissen.
Thought.
Denken.
Bruno Latour.
Civil Society.
Zivilgesellschaft.
Sociological Theory.
Soziologische Theorie.
Flüchtlingsforschung.
Refugee Studies.
Sociology.
Soziologie.
Physical Description:
1 online resource (289 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Mack, Das Fremde als Entfremdung des Eigenen Soziologische Theoriebildung mit der Akteur-Netzwerk-Theorie
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2023
Biography/History:
Edda Mack, geb. 1989, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Figuren des Fremden und Fremdheit als Bedingung von Vergesellschaftung.
Summary:
Die Akteur-Netzwerk-Theorie Bruno Latours kennt kein Konzept des Fremden. Dies mag irritierend erscheinen, bedenkt man, dass die Figur des Fremden eines der zentralen Schlüsselkonzepte der Soziologie darstellt. Von Simmel bis Schütz stehen Fremdheit und der Fremde stets im Spannungsverhältnis zum Eigenen, welches gerade in der Begegnung des Fremden besonders sichtbar wird. Mit Werkzeugen der Akteur-Netzwerk-Theorie entwirft Edda Mack eine soziologische Denkweise, die das Theoretisieren selbst in den Mittelpunkt soziologischer Forschung stellt. Am Beispiel der Fluchtmigrationsforschung zeigt sie auf, dass eine solche Denkweise in ihrer Umsetzung nah bei den Dingen von Belang bleiben kann.
Contents:
Cover
Inhalt
Vorwort: ›Wir schaffen das.‹
Einleitung: Vom Theoretisieren
Zurück zum Empirismus
Über das Verfassen kritischer Berichte
1 Entwurf einer Denkweise
1.1 Von Denkweisen
1.1.1 Gabriel Tarde über die geistigen Vermittlungen
1.1.2 Bruno Latour über modernes Denken
1.1.3 Edgar Morin über die Barbarei der Wissenschaft
1.2 Zu Denkwegen
1.2.1 Methodologie
1.2.2 Methodologischer Individualismus und Holismus
1.2.3 Historischer Materialismus
1.2.4 Marcel Mauss und das Gabe‐Theorem
1.2.5 Über die Komplexität des ›Sozialen‹
1.3 Über Komplexität
1.3.1 Edgar Morin über komplexes Denken/Denken mit Komplexität
1.3.2 Morin Soziologisieren mit Georg Simmel
1.3.3 Entwurf einer Denkweise zur theoretischen Erfassung komplexerPhänomene
2 Empirisch orientieren mit der Akteur‐Netzwerk‐Theorie
2.1 Akteur‐Netzwerk‐Theorie (ANT)
2.1.1 Bruno Latours Werkzeuge der Akteur‐Netzwerk‐Theorie
2.1.2 Michel Callons Momente der Übersetzungen und Verschiebungen
2.2 Empirische Orientierungen
2.2.1 Workshop: Zwischen den Stühlen
2.2.2 Politisierung der Freiwilligen - Engagement sichtbar machen
2.2.3 September 2015 am Münchner Hauptbahnhof
2.2.4 Ermüdung der Helfenden
2.2.5 Die ›Flüchtlingskrise‹ und die Momente des Scheiterns
2.3 Die Versammlung eines Forschungsfeldes
2.3.1 Vom/n Netz‐Werken
2.3.2 Kontroversen nachzeichnen
3 Der Fremde und die Soziologie
3.1 Aushandlungen des Fremden
3.1.1 Die Realfigur des Flüchtlings
3.1.2 Der Fremde und die Soziologie
3.1.3 Fremdheit und der Nationalstaat
3.1.4 Am Fremden zeigt sich das Eigene I
3.2 Wi(e)derlesungen des Fremden
3.2.1 Georg Simmel und der Exkurs über den Fremden
3.2.2 Robert E. Park und der Marginal Man
3.2.3 Alfred Schütz' sozialpsychologischer Versuch.
3.2.4 Am Fremden zeigt sich das Eigene II
4 Vom Anderen her das Subjekt beunruhigen
4.1 Von der Egologie zum Ansatz der Alterologie
4.1.1 Das Problem des Verstehens bei Max Weber
4.1.2 Emmanuel Levinas und der Entwurf einer Alterologie
4.2 Die Entrückung des Subjekts
4.2.1 Jaques Lacan über das fragmentierte Subjekt
4.2.2 Sigmund Freud über das Unheimliche
4.2.3 Albert Camus und Julia Kristeva über das Fremde im Eigenen
5 Eine theoretische Entfremdung von Ausnahmezustand und Homo Sacer
5.1 Die deutschsprachige FluchtMigrationsforschung und Giorgio Agamben
5.1.1 Anwendungen von Homo Sacer und Ausnahmezustand
5.1.2 Giorgio Agamben: Ausnahmezustand und Homo Sacer
5.2 Übersetzung: Flucht als Ausnahme
5.2.1 Unbestimmbarkeit von Flucht
5.2.2 Politisierung von Flucht
5.2.3 Verrechtlichung von Flucht
6 Konfrontation mit dem Eigenen
6.1 Über Grenzen des Helfens
6.1.1 Geflüchtetenhilfe
6.1.2 zwischen Verrechtlichung und Ausnahme
6.1.3 Verschiebung von Verantwortung
6.2 Über Mitleidsermüdung
6.2.1 Über die Rolle von Emotionen
6.2.2 Von Mitleidsermüdung und politischer Re‑Aktion
6.2.3 Über das Mit‐Leiden mit dem Anderen
Über das Verfassen von Berichten
Danksagung
Abkürzungsverzeichnis
Literatur.
Notes:
Doctoral Thesis Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt 2022
Includes bibliographical references.
ISBN:
9783839466100
3839466105
OCLC:
1397514322

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