1 option
Queere Männlichkeiten Bilderwelten männlich-männlichen Begehrens und queerer Geschlechtlichkeit Nicholas Maniu
- Format:
- Book
- Thesis/Dissertation
- Author/Creator:
- Maniu, Nicholas <p>Nicholas Maniu, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Image
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Kunst.
- Art.
- Queer.
- Männlichkeit.
- Masculinity.
- Geschichte.
- History.
- Ikonographie.
- Sexuality.
- Sexualität.
- Homosexuality.
- Image.
- Homosexualität.
- Bild.
- Pederasty.
- Päderastie.
- Sodomy.
- Sodomie.
- Gender.
- Geschlecht.
- Cultural History.
- Kulturgeschichte.
- Art History.
- Kunstgeschichte.
- Queer Theory.
- Gender Studies.
- Fine Arts.
- Kunstwissenschaft.
- Local Subjects:
- Kunst.
- Art.
- Queer.
- Männlichkeit.
- Masculinity.
- Geschichte.
- History.
- Ikonographie.
- Sexuality.
- Sexualität.
- Homosexuality.
- Image.
- Homosexualität.
- Bild.
- Pederasty.
- Päderastie.
- Sodomy.
- Sodomie.
- Gender.
- Geschlecht.
- Cultural History.
- Kulturgeschichte.
- Art History.
- Kunstgeschichte.
- Queer Theory.
- Gender Studies.
- Fine Arts.
- Kunstwissenschaft.
- Physical Description:
- 1 online resource (629 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Maniu, Queere Männlichkeiten Bilderwelten männlich-männlichen Begehrens und queerer Geschlechtlichkeit
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2023
- Biography/History:
- Nicholas Maniu, geb. 1985, ist Kunsthistoriker und arbeitet im Lenbachhaus München sowie im Forum Queeres Archiv München. Er promovierte bei Prof. Dr. Christine Tauber an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Queer Studies, Ikonographie/Ikonologie sowie Visual Culture Studies.
- Summary:
- Die zeitgenössische Ikonographie queeren männlichen Begehrens ist das Produkt einer Schichtung und Sedimentierung vergangener Konzeptionen von Geschlecht und Sexualität. Nicholas Maniu analysiert ebendiese wechselhafte Diskursgeschichte von tradierter und devianter Männlichkeit sowie (Homo-)Sexualität. Ausgehend von der Gedankenfigur des Palimpsests legt er die zwischen Oppression und Emanzipation oszillierende Diskursivierung queerer Männlichkeit dar: Von der Päderastie über die Sodomie bis hin zur Pathologisierung verfolgen die Geister der Vergangenheit den homosexuellen Mann bis heute und prägen unweigerlich seine Bilder.
- »Maniu nimmt seine Leser*innen ganz nebenbei an die Hand und führt sie ähnlich einem Museumsführer durch eine aufwendig kuratierte Ausstellung, lenkt dabei ihre Schritte sicher durch die Epochen und ihre Blicke auf interessante und leicht zu übersehende Details der einzelnen Ausstellungsexponate. Das ist emanzipatorisch, aber auch informativ, spannend und glücklicherweise der Thematik entsprechend nie einfach, dafür aber stets komplex, widersprüchlich und voller Ambivalenzen.«
- »[Ein] grundlegender Beitrag, der die queere Kunstgeschichtsschreibung neu akzentuiert und wertvolle Anknüpfungspunkte für weitere Studien eröffnet.«
- Contents:
- Frontmatter 1 Inhalt 5 I. Einleitung 7 II. Forschungstheoretische Grundlagen und Methodik 15 III.1.1 »›Wenn er sich nicht selbst kennenlernt‹«: Narziss und das Motiv der Spiegelung 85 III.1.2 Ambivalente Körper: Von Epheben, ›Hermaphroditen‹ und Herkulessen 102 III.1.3 Paiderastia: Das Erbe der olympischen Päderasten 127 III.1.4 Von kriegerischem Erotizismus zu erotisiertem Militarismus 146 III.1.5 Apoll und Marsyas: Im Spannungsfeld zwischen apollinischem ›Ideal‹ und dionysischem Exzess 163 III.2.1 Monströse Körper: Die verdrehte Körperlichkeit der Sodomiten und ihre Nachwirkungen 179 III.2.2 Amicitia: Saul, David und Jonathan - Jesus und Johannes - erastês und erômenos? 206 III.2.3 Donatellos und Michelangelos David: Von der Renaissance zur Verqueerung begehrenswerter Körper 225 III.2.4 Jakobs Kampf mit dem ›Engel‹: Die Externalisierung internalisierter Homophobie 237 III.2.5 Der hl. Sebastian: Gefangen zwischen Eros und Thanatos 258 III.3.1 Mode und Körpersprache als Ausdruck einer queeren Semiotik (I): Macaronis, Dandys, Gay Machos und ›Tunten‹ 286 III.3.2 Mode und Körpersprache als Ausdruck einer queeren Semiotik (II): Mollies, Drag Queens und das transgressive Potential der Travestie 321 III.3.3 Romantisierte Projektionen auf das ›Andere‹ oder Die Homoerotisierung des ›Orients‹? 348 III.3.4 Queere Räume (I): Situative Räume und die ›flüchtige Architektur‹ männlich-männlichen Begehrens 372 III.3.5 Queere Räume (II): Konkrete Architektur als Ausdruck queerer Identität(en) 393 IV. Ausblick: Manifestationen und Kontestationen queerer Identität(en) im 20. und 21. Jahrhundert 421 V. Bibliographie 429 VI. Abbildungsteil part 1 491 VI. Abbildungsteil part 2 560
- Notes:
- Doctoral Thesis Ludwig-Maximilians-Universität München 2021
- Other Format:
- Print version: Maniu, Nicholas Queere Männlichkeiten
- ISBN:
- 9783839467381
- OCLC:
- 1375293829
The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.