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Die bildgesteuerte Gesellschaft Filmgenres als soziale Handlungsmedien Ulrich Heinze

De Gruyter transcript: Complete eBook Package 2023 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Heinze, Ulrich <p>Ulrich Heinze, Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, Deutschland</p>, Author.
Series:
Sozialtheorie
Language:
German
Subjects (All):
Filmgenre.
Film Genre.
Medientheorie.
Media Theory.
Kommunikationsmedien.
Communication Media.
Science-Fiction.
Science-fiction.
Crime Novel.
Krimi.
Literature.
Literatur.
Horror.
Medien.
Media.
Kino.
Cinema.
Traumanalyse.
Dream Analysis.
Genre.
Film.
Gesellschaft.
Society.
Bild.
Image.
Soziologische Theorie.
Sociological Theory.
Sociology of Media.
Mediensoziologie.
Bildwissenschaft.
Visual Studies.
Medienwissenschaft.
Media Studies.
Soziologie.
Sociology.
Local Subjects:
Filmgenre.
Film Genre.
Medientheorie.
Media Theory.
Kommunikationsmedien.
Communication Media.
Science-Fiction.
Science-fiction.
Crime Novel.
Krimi.
Literature.
Literatur.
Horror.
Medien.
Media.
Kino.
Cinema.
Traumanalyse.
Dream Analysis.
Genre.
Film.
Gesellschaft.
Society.
Bild.
Image.
Soziologische Theorie.
Sociological Theory.
Sociology of Media.
Mediensoziologie.
Bildwissenschaft.
Visual Studies.
Medienwissenschaft.
Media Studies.
Soziologie.
Sociology.
Physical Description:
1 online resource (0 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Heinze, Die bildgesteuerte Gesellschaft Filmgenres als soziale Handlungsmedien
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2023
Biography/History:
Ulrich Heinze (Dr. phil.) lehrt Interkulturelle Kommunikation in Berlin. Er forschte nach Promotion und Volontariat lange Jahre in Tokyo und Norwich, East Anglia, und habilitierte 2004 in Allgemeiner Soziologie in Freiburg i.Br. Seine Forschungsschwerpunkte sind westliche und fernöstliche Mediengeschichte, Narrative der Populärkultur, Comics und Mangas sowie Bildsprachen und Werbestrategien.
Summary:
Die narrative Bilderflut moderner Gesellschaft erfüllt eine kommunikative Funktion. Seit 1890 reflektiert die Literatur per Traumanalyse, Science-Fiction, Horror und Krimi biographische Handlungsketten. Um 1920 springen Freud, Wells, Dalí, Poe und Holmes direkt auf die Kinoleinwand. Schon 1935 adelt Walter Benjamin ihre Kunst. Bis heute fungieren diese Genres als analoge »Handlungsmedien« für Subjekte, komplementär zu den binären »Kommunikationsmedien« der Systeme. Ulrich Heinze vereint Filmgeschichte und Medientheorie, genießt cineastisch die Frühphase unserer Lieblingsgenres – und betrachtet zugleich wissenschaftlich das komplexe Mediensystem moderner Gesellschaft.
Contents:
Cover
Inhalt
Einleitung: komplementäre Differenzen und Synopsis der bildgesteuerten Gesellschaft
Anfangsunterscheidung: binäre und komplementäre Differenz
Grauskala und Farbspektrum: 100 Jahre bildgesteuerte Gesellschaft
Kapitel 1: Soziologische Dialektik aus Subjekt‑, System‐ und Medientheorie
Kapitel 2: die Kristallisation der Handlungsketten zum narrativen Genre
Kapitel 3: Sehgewohnheiten der Generation Bildschirm‐Narziss
Kapitel 4: die »body environment« als »Herr/Frauschaftsmetapher«
Editorische Notiz
1. Komplementäre Medientheorie zwischen Handlung und Kommunikation
1.1. Gesellschaft als Organisationsform der handelnden Gattung
Die kommunikative Spur zum Akteur
Handfestes Motiv und subjektive Reflexivität der Handlung
Hand und Werkzeug, Manufaktur und Maschine
Die narrative Klammer des National‐ und Wohlfahrtsstaates
Zeitachsen, gesteigerte Komplexität und Lebenserwartung
Die elementare Handlung im biographischen Horizont des modernen Subjekts
Subjekt und Bedürfnis, Handlungskette und Organisation »von unten«
Handlungscode und Handlungssystem »4x4«
Wir haben nichts (aus dem Blick) zu verlieren als unsere Handlungsketten: zur Selbstumschreibung des modernen Subjekts
Die visuelle Erweiterung der subjektiven Perspektive und der Ausbruch der »Kinoseuche« ab 1900
Vom Leser zum Beobachter im Drehbuch der Systemtheorie
1.2. Gesellschaft als System binär codierter Kommunikationsmedien
System der Kommunikation ≠ System der Kognition: der Nullpunkt der Gesellschaftstheorie
System ≠ Subjekt: der theoretische Perspektivwechsel und die komplementäre Struktur des In/Dividuums
System ≠ Organisation, symbiotische Mechanismen ≠ Handlungssysteme: Zivilisaton als Dematerialisierung
Binäre Mediencodes ≠ analoge Metaphern: der Schematismus Erleben/Handeln.
Kommunikationssystem ≠ soziale Handlungsketten: die Sektorierung der Gesellschaft als relativer Kontrollgewinn
Grenze System/Umwelt ≠ Grenze System/Subjekt - zum Spielraum zwischen den Kommunikationstheorien
Funktionssystem ≠ Systemfunktion: das kommunikative re‑entry der Metapher
1.3. Massenmedien als Theoriegrenze zwischen Subjekt und System
1‑2‐3: die soziologische Medienwerkstatt
Medientheorie 4.0: Massenmedien ≠ Funktionssystem
Binäre Selbst/Fremdbeschreibung und analoge Selbstbeschriftung
Systemidentität I: die Körperzeichnung des Intimsystems oder vom Liebesroman zum Filmkuss
Systemidentität II: Naturbeherrschung als physikalische Gleichung und Identität der Gattung Mensch
Wissenschaft 2.0: die Unschärfe der Beobachtung und die Komplexität der Codes
Gesellschaft als soziales System: seine Einheit der Differenz und sein ökologisches Selbstbild
Analoge Wahrheit(en): vom Textkörper der Wissenschaft zur ökologischen Bildkommunikation
Ökologische Kommunikation ≠ ökologische Kommunikation: Wahrheitsmonopol und binärer Code
Systemidentität III: body politic, Stadt‐ und Staatskörper
Von der nationalen Parlamentspresse zum internationalen Sporteräugnis live
Die Diktatur der Körpermetapher als Herrschaftsmetapher
Systemidentität IV: vom Gold zur Münze, vom gedruckten Papiergeld zur goldglitzernden Plastikkarte
Body economy - die visuelle Geburt der Warenwelt
Verschuldung und Unschuldsvermutung: der narrative Übergang
Schluss: zur Differenz zwischen Werbung und Handlung im Kino
2. Filmgenres ab 1920 als soziale Handlungsmedien
Einleitung: Biographie und Narration, Nulllage und Horizont
2.1. Traumzeit: von der Psychoanalyse zur populären »Traumfabrik«
222 Jahre Traumtheorie
Kommunikative Revolution: die öffentliche Traumdeutung
Der Traum im Text‐Bild‐Übergang.
Die Traumkarriere des Traums im Kino
Der Filmtraum als Element subjektiver Selbstreflexion
Der Filmtraum der Traumtechnologie
2.2. Flugzeit: von der Science Fiction‐Literatur zum Zeitreise‐Film
Der Mondkalender der Filmgeschichte
Geburt eines Genres
Beschleunigung in Zeitlupe
Lernwille als Ausweg aus der Zeitschleife rasenden Stillstands
2.3. Todeszeit und Horror: zur Impfung mit imaginierten Katastrophen
Zivilisation = Sozialstaat + Impfung
Informative Impfung 2.0: die Lichtspritze gegen den Krieg
Der generische Quantensprung um 1968
2.4. Tatzeit = Filmzeit: Sherlocks Zurückspulen des Plans von langer Hand
Die Tat als exponiertes Glied der langen Handlungskette
Systemsetzung als Tat ohne Täter: die Geburt des Zahlungssystems
Regelbruch, Tat, Strafverfolgung: die Geburt eines Genres
Traumdeutung ≠ Spurenlesen - das Über‐Ich aus 221B
Der ewige Sherlock‐Text im Blick des 2.x‐Jahrhunderts
Touche: vom Geständnis im Verhör zur öffentlichen Bloßstellung
3. Die bildgesteuerte Gesellschaft im Zeitalter des Narzissmus 2.0
3.1. Die doppelte Ambivalenz: Zivilisation und Narzissmus
Sigmund Freud und Lou Andreas‐Salomé: Spiegelbild und Doppelrichtung
Norbert Elias und Hans‐Peter Duerr: der dünne Lack der Zivilisation
Samuel P. Huntington und Gunnar Heinsohn: der Kampf der Ethnien, der Waffen und der Gebärmütter
Richard Sennett und Gilles Lipovetsky: Fluch und Segen des homo consumericus
3.2. Vom Geschichtsbild zur Bildgeschichte
Walter Benjamins Dreh‐ und Angelpunkt
Nachkriegs‐Kindheit: von der Illustration zur Animation
Das weichgezeichnete Bildgedächtnis: vom Western und Kriegsfilm zur bunten Fernsehunterhaltung
Der bunte Bilderteppich als Geschichtstapete
Gilles Lipovetsky: der Narzissmus der »société écranique«
3.3. Narzissmus‐Theorie 2.0 nach Sennett.
Wohlstand und Verwöhnung
Die Entgrenzung von öffentlich und privat und der Verlust schauspielerischer Fähigkeiten
Kollektives Dagegensein als negative autoritäre Bindung
Menschliche Wärme als Nährboden des Narzissmus 2.0
3.4. Tiermetaphern als narzisstische Sprachframes
Tiermetaphern im täglichen Text‐Bild‐Übergang
Frames leidender Tiere als handlungsleitende Metaphern
3.5. Der Frame des Opfernarrativs und die protestantische Bildästhetik von heute
4. Körper‐ und Bildmetaphorik im massenmedialen Diskurs
4.1. Parasiten und Viren affizieren Körper, Texte und Denkbilder
4.2. Body politic: Volk und Mannschaft, Sportnation und Wiedergeburt
4.3. Body economy: der weibliche Körper der Ökonomie
4.4. Body environment: der »parasitic turn« zum Körper von Mutter Erde
4.5. Der Name der Rose 2.0: vergiftete Textkörper als digitale Muttermilch
4.6. Entgiftete Kommunikation: empirische Grenzen globaler Handlungsketten
Literaturverzeichnis
Filmverzeichnis.
ISBN:
9783839468425
3839468426
OCLC:
1412615699

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