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DDR im Museum Wie Besucher*innen sich Ausstellungen zur ostdeutschen Geschichte aneignen Julian Genten

De Gruyter transcript: Complete eBook Package 2023 Available online

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Genten, Julian <p>Julian Genten, Freie Universität Berlin, Deutschland</p>, Author.
Contributor:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Funder.
Series:
Edition Museum
Language:
German
Subjects (All):
Museum.
Exhibition.
Ausstellung.
Ausstellungsrezeption.
Exhibition Reception.
DDR.
GDR (East Germany).
Visitor Research.
Museumsbesuch.
Besucher.
Reception Research.
Besucherin.
Memory Culture.
Besucherforschung.
Cultural History.
Rezeptionsforschung.
Museology.
Interviews.
Contemporary History.
Erinnerungskultur.
Museum Education.
Kulturgeschichte.
Museumswissenschaft.
Zeitgeschichte.
Museumspädagogik.
Local Subjects:
Museum.
Exhibition.
Ausstellung.
Ausstellungsrezeption.
Exhibition Reception.
DDR.
GDR (East Germany).
Visitor Research.
Museumsbesuch.
Besucher.
Reception Research.
Besucherin.
Memory Culture.
Besucherforschung.
Cultural History.
Rezeptionsforschung.
Museology.
Interviews.
Contemporary History.
Erinnerungskultur.
Museum Education.
Kulturgeschichte.
Museumswissenschaft.
Zeitgeschichte.
Museumspädagogik.
Physical Description:
1 online resource (337 pages)
Edition:
1st ed.
Other Title:
Genten, DDR im Museum Wie Besucher*innen sich Ausstellungen zur ostdeutschen Geschichte aneignen
Place of Publication:
Bielefeld transcript Verlag 2023
Biography/History:
Julian Genten, geb. 1991, arbeitet als Historiker am Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der DDR, Public History und empirische Geschichtskulturforschung.
Summary:
Wie und warum besuchen Menschen Ausstellungen über die DDR? Anhand qualitativer Interviews mit Besucher*innen von fünf ausgewählten DDR-Museen beleuchtet Julian Genten Praktiken des Museumsbesuchs. Er argumentiert für eine Verankerung qualitativer Forschungsansätze in der Besucher*innenforschung und unternimmt eine Verzahnung von Ausstellungs- und Rezeptionsanalyse, um Prozesse der musealen Bedeutungsproduktion machtkritisch zu beschreiben. Dabei zeigt sich, wie prägend die eigene Lebenswelt, Erinnerungen und soziale Faktoren für die Ausstellungsrezeption sind – und wie beschränkt der Einfluss des Museums auf die Sinnbildungsprozesse seiner Besucher*innen ist. Kurz gesagt: Menschen erzählen sich in Ausstellungen ihre eigenen Geschichten.
»Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Wirksamkeit politischer Bildung liest sich Gentens Arbeit als informierter und problemorientierter Zugang zur Museumsausstellung als Feld der Verhandlung zwischen kommunikativem und kulturellem Gedächtnis.«
»Die Argumentation, die in der Forschung nach wie vor verbreitete Vorstellung von Besucher*innen als korrekturbedürftige Mängelwesen zu überwinden und Fragen der Ausstellungsrezeption grundsätzlich von den Besucher*innen zu denken, überwindet paternalistische und eindimensionale Deutungshoffnungen der Macher*innen von Ausstellungen und bietet somit einen neuen differenzierten Zugang. Dies wird gut in dem Buch begründet und gezeigt.«
Besprochen in:Kulturpolitische Mitteilungen, 185/2 (2024), Franz Kröger
Contents:
Cover
Inhalt
Vorwort
Abstract
1. Einleitung
2. Die Musealisierung der DDR
2.1 Das Museum als gesellschaftliches Speicher‐ undFunktionsgedächtnis?
2.2 Das Museum als hegemonialer Ort
2.3 Das diskursive Feld der musealen DDR‐Erinnerung
2.4 Rekursive Sinngebungsstrukturen im Museum
3. Ausstellungsanalysen
3.1 Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt
3.2 DDR‐Museum Pforzheim - Lernort Demokratie
3.3 DDR‐Museum Berlin
3.4 Die Dauerausstellung »Alltag in der DDR« im Museum inderKulturbrauerei
3.5 Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig
3.6 Zwischenfazit
4. Lernen, nutzen, aneignen. Zum Stand der Besucher*innenforschung in Museen
4.1 Von Grashüpfern und ihren Lebensstilen. Behavioristische Ansätze derBesucher*innenforschung
4.2 Potenziale, Grenzen und normativistische Fehlschlüsse derkonstruktivistischen Besucher*innenforschung
4.3 Die Ausstellungsrezeption als Aneignung
5. Codieren und decodieren von Bedeutung im Museum. Zur Operationalisierung des Aneignungsbegriffs
5.1 Medienaneignung als Akt des Entschlüsselns
5.2 Ausstellungsmedien als Zeichen
5.3 Die Ausstellung als Drama und Bedeutungsfabrik
5.4 Ausstellungslesarten und das Phänomen der Missverständnisse
6. Hermeneutische Dialoganalyse. Zur Methodik der Untersuchung
6.1 »Selbstreflexivität als Methode«
6.2 Die »Wiedereinführung des Beobachters«
6.3 Inhaltsanalyse als Dialoganalyse
6.4 Zur Konzeption der Interviewstudie
7. Die Aneignung von DDR‐Museen durch ihre Besucher*innen
7.1 Erinnern, abhaken, entdecken, lernen. GründefürdenMuseumsbesuch
7.2 »Ich bin ja nunmal Wessi, in Anführungsstrichen«.
7.3 »Ein richtiger Eye‐Opener«. Orientieren und Vergleichen inAusstellungen
7.4 »Aber es war schon so«. Eingangsnarrative und deren Bestätigung.
7.5 »Ah yeah, I remember that!« Die Ausstellung als Erinnerungsanlass
7.5.1 Erinnerung und Eigensinn
7.5.2 Die gestörte Erinnerung
7.5.3 Ambivalenzen der Erinnerung
7.6 »Dieses Versöhnliche zu zeigen«. Identitätsarbeit im Museum
7.7 »Von wem wurde das geschrieben?« Ausstellungslesarten,DDR‐Gedächtnisse und ein Metabesuch im DOK Eisenhüttenstadt
7.8 »Geschichtliches war viel«. Funktionen von Museen in den Augen ihrerBesucher*innen
8. Fazit
9. Literaturverzeichnis
Interviews.
Notes:
Doctoral Thesis Freie Universität zu Berlin 2023
ISBN:
9783839469255
3839469252
OCLC:
1402144622

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