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Ökonomie der Großzügigkeit Wie Gesellschaften zukunftsfähig werden Fred Luks
- Format:
- Book
- Author/Creator:
- Luks, Fred <p>Fred Luks, Ökonom, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Großzügigkeit.
- Sustainability.
- Nachhaltigkeit.
- Progress.
- Fortschritt.
- Future.
- Zukunft.
- Transformation.
- Economy.
- Technology.
- Ökonomie.
- Technik.
- Climate.
- Klima.
- Animal Welfare.
- Welthandel.
- Digitalization.
- Tierwohl.
- Self-Optimiziation.
- Digitalisierung.
- Nature.
- Selbstoptimierung.
- Economic Theory.
- Wirtschaft.
- Economics.
- Natur.
- Wirtschaftstheorie.
- Wirtschaftswissenschaft.
- Local Subjects:
- Großzügigkeit.
- Sustainability.
- Nachhaltigkeit.
- Progress.
- Fortschritt.
- Future.
- Zukunft.
- Transformation.
- Economy.
- Technology.
- Ökonomie.
- Technik.
- Climate.
- Klima.
- Animal Welfare.
- Welthandel.
- Digitalization.
- Tierwohl.
- Self-Optimiziation.
- Digitalisierung.
- Nature.
- Selbstoptimierung.
- Economic Theory.
- Wirtschaft.
- Economics.
- Natur.
- Wirtschaftstheorie.
- Wirtschaftswissenschaft.
- Physical Description:
- 1 online resource (341 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Luks, Ökonomie der Großzügigkeit Wie Gesellschaften zukunftsfähig werden
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2023
- Biography/History:
- Fred Luks (Dr. rer. pol.) ist Ökonom und beschäftigt sich in Forschung, Lehre und Management mit Zukunftsthemen.
- Summary:
- Lässt sich eine gute Zukunft durch Effizienz, Expansion und elaborierte Technik erreichen? Fred Luks kritisiert eine überzogene Orientierung an ökonomischen Leitbildern und veranschaulicht, wie sie im Gegenteil die Zukunftsfähigkeit westlicher Gesellschaften bedrohen. Stattdessen positioniert er die Großzügigkeit im Raum zwischen Technikeuphorie, Verzichtsmoralismus und Resignation und widmet sich ihren Auswirkungen auf verschiedene Themenfelder: Klima, Welthandel, Tierwohl, Digitalisierung und Selbstoptimierung. Diese Neuordnung des Diskurses zeigt, wie ein friedliches gesellschaftliches Zusammenleben möglich ist – auch über den Tellerrand der Nachhaltigkeit hinaus.
- »Luks' Programm der Großzügigkeit ist radikal, aber nicht naiv. Ein kluges Buch als Plädoyer für die Mitte.«
- »Ein umfassender Überblick über die Nachhaltigkeitsdiskussion.«
- »Das Buch [ist] unbedingt bemerkens- und lesenswert. Denn dazu liefert der interdisziplinäre Ansatz an vielen kleinen Punkten ein überraschendes Aha. Außerdem brauchen die Zeit und die zähe Transformation aufhellende Elemente und ansprechende Narrative; positive Begriffe, die Erlaubnis, auch mal unvernünftig, verschwenderisch und einfach nur auf Spaß aus zu sein, bevor man sich wieder den großen Herausforderungen stellt. Luks Konzept macht nachvollziehbar klar, dass dafür Spielraum sein muss – und ist.«
- »An vielen Stellen hat der Autor in seiner Analyse einen Punkt. Stets lautet die Idee: Gesellschaftlich müsse organisiert werden, dass nicht getan wird, was getan werden könnte. Eine Mammutaufgabe. Aber vermutlich eine, die sich lohnt anzugehen, wenn wir mit unserem Planeten zukunftstfähig werden wollen.«
- Besprochen in:www.centrum3.at, 12 (2023)politische ökologie, 43 (2023)ÖkologischesWirtschaften, 1 (2024)Perlentaucher – Bücherschau, 08.04.2024Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, 33/2 (2024), Felix Wagner
- »Großzügigkeit als Einladung zur Befreiung – nicht zuletzt einer Befreiung des Denkens.«
- »Ein Buch für den Umbruch, das all jenen Spaß machen wird, die Freude am Diskurs haben.«
- »Luks [bewegt sich] nicht auf konventionellem ökonomischem Terrain, sondern reißt eine Reihe philosophischer und ethischer Grundfragen an. Insgesamt ist sein Band vor allem ein Plädoyer für die Öffnung sowie Bereicherung enger Diskurse und den Mut zum Perspektivenwechsel.«
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Vorwort
- I. Grundsätzliches
- 1. Dismal Science, das Scheitern der Effizienz und der fundamentale Unterschied zwischen Schreibtisch und Geschichte
- Von der tristen zur fröhlichen Wissenschaft
- Knappheit in der Krise
- Populismus, Planung und Patentrezepte
- 2. Endlich im Endlichen: Grenzen, Knappheit und Fülle
- Am Ende der westlichen Lebensweise
- Nachhaltige Nicht‐Nachhaltigkeit und die Offenheit der Zukunft
- Der Ernst der Lage und die Qualität des Diskurses
- Thinking like an Economist: Ökonomische Konstruktionen der (ökologischen) Wirklichkeit
- Relative Knappheit: Orthodoxe Ökonomik als Effizienzmanagement
- Absolute Knappheit: Grenzen (in) der heterodoxen Ökonomik
- Absolute Verschwendung: Anti‐Ökonomik
- Grenzen, Freiheit und ökologisch‐ökonomischer Spielraum: Großzügigkeit als Mittel gegen temporalen Kolonialismus
- 3. Großzügigkeit als rechtes Maß: Zwischen Geiz und Verschwendung
- Gegenseitigkeit und Gleichgewicht: Über Reziprozität und darüber hinaus
- Großzügigkeit als gute Mitte: Aristoteles über Geiz und Verschwendung
- Das rechte Maß: Elemente einer zeitgemäßen Begrenzungsethik
- Maßlose Mäßigung als Geiz und das Scheitern der Öko‐Moral
- Individueller Verzicht und kollektive Selbstbegrenzung
- Fasten und Festivals: Verzicht und Verschwendung
- Fülle und Güte als relevante Eigenschaften der Welt
- II. Anwendungen
- 4. Schonung statt Steigerung: Spielraum für die Natur als Grundbedingung für Nachhaltigkeit
- Effizienz und Effektivität
- Technikinnovation, Konsumsuffizienz und unwirtschaftliches Wachstum in einer vollen Welt
- Unendliches im Endlichen? Das Rumoren der Komparative und die Knappheits‐Effizienz‐Wachstums‐Endlos‐Schleife.
- Großzügigkeit als Weg aus der Knappheits‐Effizienz‐Wachstums‐Endlos‐Schleife: Eskalationsunterbrechung als gesellschaftliches Grund‐Problem in einer endlichen Welt
- Platz da! Tiere, Flächen, Schiffe
- Frieden mit der Natur? Unsere brutale, blendende und dröhnende Welt
- Knappheit, Effizienz und Wachstum als Ursachen für Tierquälerei
- Großzügige Nachhaltigkeit: Schonung, Slack und Spiel‐Raum
- Effizienz, Konsistenz, Suffizienz und Opulenz: Eine Neuinterpretation von Verschwendung
- 5. Großzügigkeit und wirtschaftliche Rationalität
- Resilienz, Fehlerfreundlichkeit und Überraschungsfähigkeit als »unökonomische« Zukunftstugenden
- Großzügigkeit, betriebswirtschaftlich gedacht
- Auf der Suche nach der richtigen Balance zwischen Effizienz und Resilienz
- Internationaler Handel: Gibt es ein rechtes Maß?
- Kulturlosigkeit, Dummheit und Krankheit als Kollateralschäden ökonomischen Denkens: Eine zugespitzte Mesoökonomik der Effizienzkritik
- Dahin gehen, wo es wehtut: Makroökonomik der Verschwendung
- Die missverstandene Digitalisierung
- 6. Jenseits von Selbstoptimierung und digitaler Kontingenzvernichtung
- Die Krise der Achtsamkeit in der Aufmerksamkeitsökonomie
- Effizienzkultur. Selbstoptimierung zwischen systemischem Imperativ und persönlichem Herzenswunsch
- Das höchst irrige Dogma der Potenzialentfaltung
- Unverfügbarkeit als Ingredienz guten Lebens?
- Geburt, Tod und (fast) alles dazwischen
- Die Grenzen der Resonanz. Über Augenleuchten und Transformationstheorie
- Zeichen der Zeit: Keine Ferien im Funkloch?
- Das Verschwinden des Zufalls oder: Macht Stadtluft noch frei?
- Eine Kultur der Reversibilität in den sozialen Medien?
- 7. Vergeltung und Vergebung
- Schulderlasse, Schuldenerlasse und Gegenseitigkeit: Vom Recht zur Ökonomie und zurück
- Die Bitterkeit des Zorns und die Süße der Rache.
- Staatsschulden, Studentenkredite und Insolvenzrecht
- Gerechtigkeit, Gnade, Großzügigkeit: Jenseits von Rache und Reziprozität?
- Die Großzügigkeit von Gnade und Vergebung
- Vergeben heißt nicht vergessen: Erinnerung, Strafe und Zeit
- Vergebung im Recht: Juristische Großzügigkeit
- Gefühle und Symbole
- Spaltungen, Neuanfänge, Transformationen
- III. Schlussbetrachtungen
- 8. Perspektiv‐Wechsel
- Auf der Suche nach Großzügigkeit
- Sprache. Metaphern der Orientierung
- Wirklichkeit. Der Realismus der Großzügigkeit und die Grenzen des Geschichtemachens
- Technik. Ihre Perfektion, ihre Irrationalität und ihre Gestaltung
- Freiheit. Über Demokratie, Großzügigkeit und Liberalität
- Ordnung. Ein Rahmen für Großzügigkeit?
- Normalität. Die Macht und der Wandel des Selbstverständlichen
- Fortschritt. Neuerfindung durch Anpassung?
- 9. Brot und Spiele
- Zwischen Plan und Wildnis: Im Garten der Nachhaltigkeit?
- Einfache Großzügigkeit, transformative Großzügigkeit und die Verteidigung des freien Sonntags
- Anhang
- Literatur
- Anmerkungen
- Dismal Science, das Scheitern der Effizienz und der fundamentale Unterschied zwischen Schreibtisch und Geschichte
- Endlich im Endlichen: Grenzen, Knappheit undFülle
- Großzügigkeit als rechtes Maß:Zwischen Geiz und Verschwendung
- Schonung statt Steigerung:Spielraum für die Natur als Grundbedingung fürNachhaltigkeit
- Großzügigkeit und wirtschaftliche Rationalität
- Jenseits von Selbstoptimierung unddigitaler Kontingenzvernichtung
- Vergeltung und Vergebung
- Perspektiv‐Wechsel
- Brot und Spiele.
- ISBN:
- 9783839470282
- 3839470285
- OCLC:
- 1402149228
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