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Heavy Metal und gesellschaftlicher Wandel Sozialgeschichte einer Musikkultur in den langen 1980er Jahren Marco Swiniartzki
- Format:
- Book
- Thesis/Dissertation
- Author/Creator:
- Swiniartzki, Marco <p>Marco Swiniartzki, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Studien zur Popularmusik
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Heavy Metal.
- Music.
- Extreme Metal.
- Musik.
- Change.
- Wandel.
- Social History.
- Sozialgeschichte.
- Structural Change.
- Strukturwandel.
- 1980s.
- 1980er Jahre.
- Contemporary History.
- Zeitgeschichte.
- Cultural History.
- Kulturgeschichte.
- Popular Culture.
- Pop Music.
- Popkultur.
- Popmusik.
- Musicology.
- Musikwissenschaft.
- Local Subjects:
- Heavy Metal.
- Music.
- Extreme Metal.
- Musik.
- Change.
- Wandel.
- Social History.
- Sozialgeschichte.
- Structural Change.
- Strukturwandel.
- 1980s.
- 1980er Jahre.
- Contemporary History.
- Zeitgeschichte.
- Cultural History.
- Kulturgeschichte.
- Popular Culture.
- Pop Music.
- Popkultur.
- Popmusik.
- Musicology.
- Musikwissenschaft.
- Physical Description:
- 1 online resource (659 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Swiniartzki, Heavy Metal Sozialgeschichte einer Musikkultur in den langen 1980er Jahren
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2023
- Biography/History:
- Marco Swiniartzki (Dr. phil.), geb. 1985, ist Lehrer in Aschersleben und assoziierter Wissenschaftler an der Professur für Westeuropäische Geschichte in Jena. Der Historiker promovierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und war unter anderem Fellow am Historischen Kolleg in München. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der Arbeit und Arbeiterbewegung sowie der Jugend- und Popkultur.
- Summary:
- Heavy Metal ist eine soziale Kraft, die uns viel über den zeitgeschichtlichen Wandel verraten kann. Ursprünglich ein Phänomen der Arbeiterklasse, eroberte die Musikkultur seit den 1970er Jahren neue soziale Milieus, Regionen, Medien und Märkte. Heavy Metal wurde dabei nicht nur zum Lebensinhalt vieler Fans, sondern auch zur Erwerbsarbeit, zum musikalischen und kommerziellen Experimentierfeld sowie zum sozialen Abgrenzungsinstrument. Erstmals nimmt Marco Swiniartzki diese Entwicklungen auf Grundlage eines breiten Quellenfundaments unter die Lupe. Zahlreiche Interviews mit Musiker*innen geben einen Einblick in die 1980er Jahre und zeigen: Die Sozialgeschichte des Heavy Metal und der gesamtgesellschaftliche Wandel dieser Zeit gehen Hand in Hand.
- »In Marco Swiniartzkis Studie [bieten sich] eine Reihe weiterführender Hinweise zum Verständnis von Populärkultur und sozialem Strukturwandel in den Jahren nach dem Boom.«
- »Sehr lesenswert [...]. Mit 658 Seiten Umfang ist Swiniartzkis Buch alles andere als eine leichtgewichtige Bettlektüre, sondern im besten Sinne des Wortes: heavy.«
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Vorwort
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Open End
- 1.1 Leerstellen zwischen kultur‐ und politikzentrierten Perspektiven
- 1.1.1 Heavy Metal und die Cultural Studies
- 1.1.2 Der politikgeschichtliche Fluchtpunkt
- 1.1.3 Sozialgeschichte als »blinder Fleck«
- 1.2 Schneisen durch die »langen 1980er Jahre« - Untersuchungsebenen des sozialen Wandels
- 1.3 Quellen
- 1.4 Fallauswahl, Begriffe und Methodik
- 2. Arbeit, Generation, Klasse und Metal
- 2.1 Erwerbsbiografien von Metal‐Musikern im Vergleich
- 2.2 Das Ende der Cover‐Bands und die »Professionalität« der Metal‐Kultur
- 2.3 Die Metal‐Kultur als kreatives Erwerbsfeld
- 2.4 Generationelle Verhandlungen
- 2.5 (Heavy) Metal als Klassenphänomen
- 2.5.1 Die »Weinstein«‐These in der Kritik
- 2.5.2 Soziale Mobilität
- 2.5.3 Die Erschließung der Mittelklasse und das kulturelle Klassenverständnis
- 2.6 Das Genre im Entstehen - Ein Abend in den Working Men's Clubs in Tyneside
- 2.6.1 Anfang und Ende des »club circuits«
- 2.6.2 Der Ablauf eines Abends im Working Men's Club
- 2.6.3 Die Musiker in der sozialen Praxis der Working Men's Clubs
- 3. Arbeitersiedlungen, »white flight« und die Suche nach Gemeinschaft
- 3.1 Metal aus den Zechensiedlungen und Council‐House‐areas - England und das Ruhrgebiet
- 3.2 Extreme Metal und die »white flight« - Musik aus den Vororten
- 3.2.1 San Francisco Bay Area
- 3.2.2 New York, New Jersey, Pennsylvania
- 3.2.2.1 Räumliche Aneignungen im US‑Nordosten
- 3.2.3 Florida
- 3.2.4 Schweden
- 3.2.5 Norwegen
- 4. Die Band als »soziales Handlungsfeld«
- 4.1 »Erweckungserlebnisse« von Metal‐Musikern
- 4.2 Kennenlernen und Formation von Bands
- 4.3 Die Metal‐Band als männliche Formation?
- 4.4 Das »Inklusionsarrangement« von Metal‐Bands
- 4.4.1 Die Band als »Familie« und »Ehe«
- 4.4.2 Die Metal‐Band als Hierarchie.
- 4.4.3 Die Professionalität als Wendepunkt
- 4.4.4 Gemeinsame Praktiken der Bands - Do‐It‐Yourself
- 4.4.4.1 Songwriting
- 4.4.4.2 Produktion
- 4.5 Die Auflösung von Metal‐Bands
- 5. Die Crossover‐Dekade
- 5.1 Punk in der NWOBHM
- 5.2 Wachsende Kontaktzonen
- 5.3 Konzert, Respekt, Körper, Gewalt
- 5.4 Politik und »social awareness«
- 5.4.1 Abwehrhaltungen der Punk‐Presse
- 6. Soziale Kohäsion mit Sprengkräften
- 6.1 Die Kommunikationsoffensive der 1980er Jahre - Räume, Medien und Praktiken in Metal‑Szenen
- 6.1.1 Der Plattenladen als Konsumraum, Treffpunkt und Organisationsort
- 6.1.2 »Signature Venues« und Vergewisserungsmomente von Metal‐Szenen
- 6.1.3 »All within a drive« und Metal‐Migration - Translokale Szene‐Vernetzung
- 6.1.4 Das Tape Trading‐Netzwerk
- 6.1.5 Fanzines
- 6.1.6 Metal‐Magazine
- 6.1.6.1 Fan‐Journalisten und musikalische Kategorienbildung
- 6.1.7 Radio und Fernsehen
- 6.1.7.1 Metal‐Radio und ‑Fernsehen in den USA
- 6.1.7.2 Metal‐Radio und ‑Fernsehen in Europa
- 6.2 »Carving out a niche« - Szene‐Bildung als Wettbewerb um Aufmerksamkeit
- 6.2.1 Vergemeinschaftung ex negativo - Szene‐Grenzen und Szene‑Gegner
- 6.2.2 Die Suche nach einer authentischen Nische
- 6.2.3 Beobachten, Necken, Streit - »healthy competition« um Aufmerksamkeit
- 6.2.4 Wettbewerb 2.0 - Der »black turn« als ein Ende der »langen 1980er Jahre«
- 6.2.5 Going back underground - Szenen verlieren an Aufmerksamkeit
- 7. Ambivalente Kommerzialisierung
- 7.1 Komplizierte Konventionen - Metal als Zuspitzung der Paranoia des Rock
- 7.2 Zwischen Freund und Feind - Indie Labels in der Metal‐Kultur
- 7.2.1 Personal und Arbeitsethik
- 7.2.2 Bandkontakt und Verträge
- 7.2.3 Distribution und Lizenzen
- 7.3 Einflussreiche Vermittler - Manager an der kommerziellen Schnittstelle
- 8. Fazit und Ausblick.
- 8.1 Konkrete und abstrakte Zugehörigkeiten, Individualisierung und Vergemeinschaftung
- 8.2 Ein neuer »Markt der Möglichkeiten« - Heavy Metal als DIY und Erwerbsarbeit
- 8.3 Das Ende der Jugendkultur - Erinnerung, Selbsttechnik und Kulturtourismus
- 8.4 »Nach dem Boom« ist vor dem Boom - Zwischen Deindustrialisierung und Digitalisierung
- 9. Quellen‐ und Literaturverzeichnis
- 9.1 Zeitzeugeninterviews
- 9.2 Fanzines
- 9.3 Zeitungs‐ und Zeitschriftenartikel (gedruckt)
- 9.4 (Auto)biografien, Band‑, Szene‐ und Genre‐Geschichten sowie Interviewsammlungen
- 9.5 Filmografie
- 9.6 Online‐Dokumente
- 9.7 Sekundärliteratur.
- Notes:
- Originally presented as the author's thesis -- Habilitationsschrift--Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2023.
- ISBN:
- 9783839469415
- 3839469414
- OCLC:
- 1402149795
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