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Musiktheater im Legitimationsdiskurs Strategien und Strukturen in Musiktheaterkritiken zwischen 1987 und 2007 Caroline Wiese
- Format:
- Book
- Thesis/Dissertation
- Author/Creator:
- Wiese, Caroline <p>Caroline Wiese, Deutscher Musikrat, Deutschland</p>, Author.
- Series:
- Musik und Klangkultur
- Language:
- German
- Subjects (All):
- Musiktheater.
- Music Theatre.
- Legitimation.
- Kritiken.
- Newspaper.
- Zeitung.
- Music.
- Musik.
- Society.
- Theatre.
- Gesellschaft.
- Theater.
- Musicology.
- Musikwissenschaft.
- Sociology of Knowledge.
- Wissenssoziologie.
- Theatre Studies.
- Sociology of Culture.
- Theaterwissenschaft.
- Kultursoziologie.
- Local Subjects:
- Musiktheater.
- Music Theatre.
- Legitimation.
- Kritiken.
- Newspaper.
- Zeitung.
- Music.
- Musik.
- Society.
- Theatre.
- Gesellschaft.
- Theater.
- Musicology.
- Musikwissenschaft.
- Sociology of Knowledge.
- Wissenssoziologie.
- Theatre Studies.
- Sociology of Culture.
- Theaterwissenschaft.
- Kultursoziologie.
- Physical Description:
- 1 online resource (279 pages)
- Edition:
- 1st ed.
- Other Title:
- Wiese, Musiktheater im Legitimationsdiskurs Strategien und Strukturen in Musiktheaterkritiken zwischen 1987 und 2007
- Place of Publication:
- Bielefeld transcript Verlag 2023
- Biography/History:
- Caroline Wiese ist Projektleiterin des Bundesjugendchores beim Deutschen Musikrat. Sie studierte Musikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Theaterproduktion und Bühnenmanagement an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada. Anschließend promovierte sie an der Universität zu Köln.
- Summary:
- Im Diskurs um das Musiktheater weitet sich ein Legitimationsproblem aus, das politische, wirtschaftliche und ästhetische Aspekte betrifft und die Kunstform in ihrer Existenz in Frage stellt. Welche Legitimationsstrategien bestimmen aber diesen Diskurs? Caroline Wiese nimmt Musiktheaterkritiken zu exemplarisch gewählten Werken aus den Bereichen Oper, Operette, Neues Musiktheater und Musical in den Fokus. Anhand des Materials fächert sie diskursive Denkmuster und Argumentationsstrukturen auf, die im Umfeld des Dispositivs »Musiktheater« verdichtet auftreten, und zeigt: Unabhängig von Gattung und Werk werden teils widersprüchliche Strategien wirksam.
- Besprochen in:Oper & Tanz, 2 (2023), Wolf-Dieter Peter das Orchester, 5 (2024), Roland Dippel
- Contents:
- Cover
- Inhalt
- Vorwort und Dank
- I Legitimation und Musiktheater im Diskurs - politische, wirtschaftliche und ästhetische Narrative
- 1. Legitimation als Topos: Kulturförderung und staatlicherKulturauftrag
- 2. Die ästhetische und programmatische ›Krise‹ des Musiktheaters
- 3. Zwei Momentaufnahmen: »Radikale Leichtigkeit« und»BesseralsSex«
- II Material und Methode
- 1. Musiktheaterkritik und Öffentlichkeit
- 2. Die Zeitungskritik als Medium der Legitimation des Musiktheaters
- 3. Der Forschungsprozess: diskursanalytischer Ansatz in wissenssoziologischer Perspektivierung
- 3.1 Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit
- 3.2 Musiktheater als Dispositiv
- 3.3 Diskurstheoretische Aspekte operationalisiert: Diskurs, Legitimation und Strategie
- 3.4 Das Textkorpus und die hermeneutische Inhaltsanalyse
- III Legitimationsstrategien im Diskurs um das Musiktheater
- 1. Bürgerliche Werte und Habitus
- 1.1 Bildung als Wissensakkumulation
- 1.2 Die ›Schule des Lebens‹
- 1.3 Traditionsbewusstsein
- 1.3.1 Das Narrativ der europäischen Musikgeschichte
- 1.3.2 Werktreue
- 1.3.3 Kultstatus
- 1.4 Bildungsbürgerliches Wissen, Habitus und Jargon
- 2. Musiktheater zwischen Kunst und Unterhaltung
- 2.1 Ästhetische Positionen
- 2.1.1 Musik
- 2.1.2 Inszenierung
- 2.1.3 Radikalität, Risiko und andere Extreme
- 2.2 Die generische Klassifizierung - Versuch der Selbstvergewisserung
- 2.3 Emotionen und Gefühl
- 2.4 Unterhaltung I - »eine leichte Kost, perfekt serviert«
- 2.5 (Keine) Langeweile
- 2.6 Unterhaltung II - intellektualisierte Unterhaltung
- 2.7 Intellekt/Anspruch/Komplexität
- 3. Aktualität
- 3.1 ›Eine irgendwie zeitlose Moderne‹
- 3.2 ›Sichtbar machen‹ und ›Aktualisieren‹
- 3.3 Tagespolitik und Zeitgeschehen als Referenz
- 3.4 Sozialkritische Dimensionen
- 3.5 Ein Potpourri der Gegenwart
- 4. Akteure.
- 4.1 Das Publikum
- 4.1.1 Publikumsreaktionen als Projektionsfläche disparaterLegitimationsfiguren
- 4.1.2 Skandal
- 4.1.3 Publikum als messbare Größe
- 4.2 Einzelne Personen und Bezugsgruppen im Dienst der Legitimation
- 4.2.1 Experten, Prominenz, ›Durchschnittsbürger‹ und andere Akteure
- Studierende und junges Publikum
- Durchschnittsbürger
- Kulturschaffende: Komponisten, Musiker und Intendanten
- Politiker
- Stars und Prominenz
- Die Kritiker*innen
- 4.2.2 Partizipation
- 4.2.3 Künstler und Konflikte
- 5. Ökonomische Positionen
- 5.1 Starlight Express als Wirtschaftsfaktor: AttraktivitätssteigerungeinerRegion
- 5.2 Umwegrentabilität
- 5.3 Wirtschaftsform und Maßnahmen des Marketings
- 5.4 Kulturförderung: marktwirtschaftliche Denkstruktur als Leerstelle
- 5.5 Musiktheater »stiftet Zinsen in unserem Kopf« - eine synthetische Rückschau auf die Gattungen
- IV Schlussbetrachtung
- 1. Universalität durch Widerspruch
- 2. Das Musiktheater als symbolische Sinnwelt - gesellschaftlich konstruierte Wirklichkeit einer großen Erzählung
- 3. Ausblick
- Kritikenverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Sonstige Quellen.
- Notes:
- Dissertation--Universität zu Köln, 2021.
- Description based on publisher supplied metadata and other sources.
- Other Format:
- Print version: Wiese, Caroline Musiktheater im Legitimationsdiskurs
- ISBN:
- 9783839464168
- OCLC:
- 1374540350
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