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Theatrum philosophicum : Descartes und die Rolle ästhetischer Formen in der Wissenschaft / Claus Zittel.

DGBA Philosophy 2000 - 2014 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Zittel, Claus, author.
Series:
Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel ; Band 22.
Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel ; 22
Language:
German
Subjects (All):
Descartes, René, 1596-1650.
Descartes, René.
Descartes, René, 1596-1650--Aesthetics.
Science--Aesthetics.
Science.
Scientific illustration.
Physical Description:
1 online resource (431 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin : Akademie Verlag, [2012]
Language Note:
German
Summary:
Zu den wenigen unumstößlichen Gewissheiten in der Philosophiegeschichtsschreibung zählt die Lehrmeinung, Descartes sei der Ahnherr des philosophischen Rationalismus, also einer Philosophie, die der sinnlichen Erkenntnis misstraue und einzig aus von der Vernunft intuitiv erkannten ersten Prinzipien alle weiteren Kenntnisse mit mathematischer Sicherheit deduziere. Die Anschauung habe seither als eigenständiges Erkenntnisorgan ausgedient, Bilder wurden in der Philosophie liquidiert. Schaut man jedoch nicht nur in die wenigen Texte, auf denen das klassische Descartes-Bild basiert, stellt man mit Verwunderung fest, dass Descartes weit mehr als jeder andere Philosoph der Frühen Neuzeit Bilder zur Unterstützung seiner Argumentationen eingesetzt hat. Diese Bilder sind weitgehend unbekannt. Ausgehend von Descartes' ästhetischer Frühphilosophie, werden in der vorliegenden Arbeit zunächst die rhetorischen Muster und kognitiven Ansprüche von Descartes' Metaphern und der Traumerzählung analysiert. Vor diesem Hintergrund werden dann die Entwicklungen und Transformationen ästhetischer Konzepte in ihrer jeweiligen Funktion für seine Naturphilosophie aufgezeigt. Descartes legt u. a. seine Schriften als Schule des Sehens an und versucht, die Imagination des Lesers zu kontrollieren und zugleich Naturphänomene bildhaft zu konzeptualisieren. Die Modi der Erfahrung und die Weisen der Erklärung werden durch die Bilder erweitert und neu konzipiert. Dadurch verändert und erweitert sich nicht zuletzt auch Descartes' Verständnis von Deduktion und Methode. In manchen Fällen lässt sich sogar zeigen, dass die Abbildungen die Argumentationen Descartes nicht nur unterstützten, sondern sogar erst ermöglichen.
Contents:
Front Matter
I. Teil - Mirabilis Scientiæ Fundamenta - Von der wunderbaren Wissenschaft zur Wissenschaft der Wunder (1619-1628)
II. Teil - Descartes' Artistenphilosophie - (Übergänge und Transformationen des ästhetischen Frühwerks)
Einleitung
1) Darstellungsformen
2) Schlußformen
3) Descartes' Experimentalphilosophie
III. Teil - Abbilden und überzeugen bei Descartes
1) Bilder des ,Rationalismus'?
2) Zur Epistemologie des Bildes: Einige begriffliche Vorklärungen und Fallbeispiele
3) Bilder-Denk-,Modelle'? Die Bilder der Dioptrik
4) Maschinenbilder / Menschenbilder? Der Bilderstreit um den Traité de l'homme
5) Weisen der Welterzeugung (2): Planetenschiffe (Zu den Bildern aus Le Monde und den Principia)
6) Beschluß: Die Chimären der Vernunft
Back Matter
Notes:
Description based upon print version of record.
Includes bibliographical references and index.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
ISBN:
3-05-006130-8
OCLC:
922948769

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