My Account Log in

1 option

Intermediales Erzählen im frühneuzeitlichen illustrierten Roman : Zu Struktur und Wirkung der Medienkombination bei Jörg Wickram / Raphael Kuch.

DGBA Literary and Cultural Studies 2000 - 2014 Available online

View online
Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Kuch, Raphael, author.
Series:
Literatur, Theorie, Geschichte ; Band 8.
Literatur - Theorie - Geschichte ; 8
Language:
German
Subjects (All):
Wickram, Jörg, approximately 1505-approximately 1560--Criticism, Textual.
Wickram, Jörg.
German fiction--Early modern, 1500-1700--History and criticism.
German fiction.
Narration (Rhetoric)--History--16th century.
Narration (Rhetoric).
Physical Description:
1 online resource (296 p.)
Edition:
1st ed.
Place of Publication:
Berlin ; Boston : De Gruyter (A), [2014]
Language Note:
German
Summary:
Das Roman-Oeuvre des Colmarer Literaten, Meistersängers und Malers Jörg Wickram fällt in einen Zeitraum, in dem die Holzschnittillustrationen im gedruckten Roman oftmals nur rudimentär auf den Sprachtext bezogen werden können, da Druckstöcke aus Kostengründen vielfach verwendet, aus mehreren Bestandteilen zusammengestückelt oder gar solche aus älteren Werken herangezogen werden. Im Zusammenhang dieses exzessiven Bildrecyclings werden die Romanillustrationen des mittleren 16. Jahrhunderts vielfach ihrer ehemaligen narrativen Funktionen verlustig. Jörg Wickram hingegen stattet seine in der Straßburger Druckerei Jakob Frölichs erschienenen Romane - Ritter Galmy (1539), Gabriotto und Reinhart (1551), Knabenspiegel (1554) und Goldfaden (1557) - entgegen der damals gängigen Praxis überwiegend mit eigenen Bildern aus. Er schafft eine neuartige Verbindung aus frühneuzeitlichem Roman und Druckgrafik, welche die Illustration als narratives Gestaltungsmittel wiederentdeckt. Experimentierfreudig macht Wickram die im Zuge des Funktionsverlustes entstandenen Gestaltungsfreiräume nutzbar. Um die den Werken zugrundeliegende narrative, para- und transtextuelle Struktur zu erfassen, werden zentrale Theoreme Gérard Genettes modifiziert und um die ikonische Erzähldimension der Medienkombination erweitert. Auf der Basis der narratologischen Analyse treten intermediale Strukturelemente zutage, die die Rezeption der Werke auf vielfältige Weise mitgestalten. Das Spektrum der Bildwirkungen reicht dabei von Emotionsevokation, Spannungsaufbau und Aufmerksamkeitsfokussierung über die Erzeugung von Ironie, Sinnbildern und Didaxen bis hin zur Motivation und Koordination der diegetischen Handlung. Als besonders bemerkenswert stellt sich Wickrams poetologische Instrumentalisierung der zeittypischen Praktiken der Mehrfachverwendung von Bildmaterial heraus.
Contents:
Frontmatter
Inhalt
Vorwort
Einleitung
1. Die intermediale Erzählstruktur im illustrierten frühneuzeitlichen Roman Entwicklung eines Modells auf Grundlage der Erzähltheorie Gérard Genettes
2. Vier Romane Jörg Wickrams
3. Struktur und Wirkung intermedialen Erzählens bei Wickram
3.1 Damit der leser jr gestalt vor jm gespieglet sihet. Zu den inneren Elementen intermedialen Erzählens
3.2 Liß mich. Zu den äußeren Elementen intermedialen Erzählens
3.3 Woellest bedencken die alten Historyen. Zu den transtextuellen Elementen intermedialen Erzählens
Schluss
Perspektiven intermedialen Erzählens bei Jörg Wickram
Anhang
Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweise
Notes:
Description based upon print version of record.
Includes bibliographical references.
Diss. Universität Konstanz 2012.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 23. Jul 2019)
ISBN:
3-11-035258-3
3-11-034496-3
OCLC:
897168312

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

Find

Home Release notes

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Find catalog Using Articles+ Using your account