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Shakespeares elisabethanisches Publikum : Formen und Funktionen einer Fiktion der Shakespearekritik und -forschung / Bettina Boecker.

DGBA Literary and Cultural Studies 2000 - 2014 Available online

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Boecker, Bettina, author.
Series:
Theatron (Tübingen, Germany) ; Band 48.
Theatron ; 48
Language:
German
Subjects (All):
Theater audiences--England--History--16th century.
Theater audiences.
Theater audiences--England--History--17th century.
Shakespeare, William, 1564-1616--Criticism and interpretation.
Shakespeare, William.
Shakespeare, William, 1564-1616--Appreciation.
Shakespeare, William, 1564-1616--Stage history--To 1625.
Physical Description:
1 online resource (287 p.)
Place of Publication:
Berlin ; Boston : De Gruyter, [2012]
Language Note:
German
Summary:
Seit den Anfängen der englischen Shakespearekritik im späten 17. Jahrhundert wird das ursprüngliche Publikum des Dramatikers zur Interpretation seines Werks herangezogen. Über weite Strecken erklären die Theaterbesucher der englischen Renaissance zunächst das, was man für die "Schwächen" der Stücke hält. Argumentiert wird allerdings auch dahingehend, dass gerade die besondere Qualität der Dramen auf ihren Einfluss zurückzuführen sei. In beiden Fällen werden überaus unterschiedliche Vorstellungen von Zusammensetzung und Eigenart dieses Publikums vertreten - angesichts der schlechten Quellenlage kein Wunder. Die Studie zeigt auf, dass die jeweils vertretenen Vorstellungen von den elisabethanischen Theaterbesuchern wenn überhaupt, dann nur in einem äußerst mittelbaren Verhältnis zu den verfügbaren historischen Zeugnissen stehen. Vielmehr besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem gerade aktuellen Shakespearebild und dem von dessen ursprünglichen Publikum. Diejenigen Elemente des Werkes, die eine bestimmte Phase der Rezeptionsgeschichte als erklärungs- und/oder entschuldigungsbedürftig wahrnimmt, werden auf den Einfluss der elisabethanischen Zuschauer zurückgeführt. Da diese Elemente jedoch nicht für alle Epochen dieselben sind, wandelt sich entsprechend auch das Bild von den frühneuzeitlichen Theaterbesuchern. Die Untersuchung zeichnet diesen Wandel von den Anfängen bis in unsere eigene Gegenwart hinein nach und weist auf, wie ihn Entwicklungen in der Shakespearekritik und -forschung, aber auch größere gesamtkulturelle Zusammenhänge beeinflussen.
Contents:
Frontmatter
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung: Those nut-cracking Elizabethans
2. Shakespeares elisabethanisches Publikum am Schnittpunkt von Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und literaturwissenschaftlicher Rezeptionsforschung
3. Das elisabethanische Publikum in der englischen Shakespearerezeption des 17. und 18. Jahrhunderts
4. »No man of genius ever wrote for the mob«: Das elisabethanische Publikum in der romantischen Shakespearekritik
5. Enter the groundlings
Exkurs: Das elisabethanische Publikum in der amerikanischen Shakespearekritik des 19. Jahrhunderts
6. Na(t)ive Informants: Der groundling und das innere Kind
7. Gallants versus Groundlings
8. »Neo-Elizabethanism«: Das Konzept der Authentizität und die funktionale Umbesetzung des elisabethanischen Publikums in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
9. Shakespeares elisabethanisches Publikum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Literaturverzeichnis
Register
Notes:
Description based upon print version of record.
Dissertation Universität Heidelberg 2004.
Includes bibliographical references and index.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 23. Jul 2019)
ISBN:
9783110945867
311094586X
OCLC:
979607420

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