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Epistolare Subjektivitat : das Erzahlsystem in Friedrich Holderlins Briefroman "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" / Gideon Stiening.

DGBA Literary and Cultural Studies 2000 - 2014 Available online

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Format:
Book
Thesis/Dissertation
Author/Creator:
Stiening, Gideon.
Series:
Fruhe Neuzeit, 0934-5531 ; Bd. 105
Frühe Neuzeit : Studien und Dokumente zur deutschen Literatur und Kultur im europäischen Kontext , 0934-5531 ; 105
Language:
German
Subjects (All):
Holderlin, Friedrich, 1770-1843. Hyperion.
Holderlin, Friedrich.
Holderlin, Friedrich, 1770-1843--Criticism and interpretation.
German letters--History and criticism.
German letters.
German literature--18th century--History and criticism.
German literature.
Letters in literature.
Physical Description:
1 online resource (528 p.)
Place of Publication:
Tubingen : Max Niemeyer Verlag, 2005.
Language Note:
German
Summary:
Friedrich Hölderlin (1770-1843) hat nur einen einzigen Roman geschrieben. Nach langem Zögern und durch vielfältige Varianten hindurch gestaltete er die publizierte Endfassung des »Hyperion« in der Form des Briefromans. Die Studie rekonstruiert die Entwicklung dieses Romanprojekts, indem sie erstmals alle Textteile der Vorstufen einer eingehenden Untersuchung unterzieht. Ermöglicht wird diese Betrachtung, die in eine Interpretation der Endfassung auf der Grundlage der Entwicklungsgeschichte mündet, durch eine Einbettung in den systematischen Zusammenhang der philosophischen, politischen und literarischen Kontexte der 1790er Jahre. Dabei bietet ein Rückblick auf die Geschichte des Briefromans im 18. Jahrhundert sowie die Stellung des »Hyperion« in dieser neue Einblicke in dessen poetische Form. Erst die Korrelation dieser formgeschichtlichen Entwicklung mit den Wandlungen von Hölderlins philosophischen Erkenntnissen kann darüber hinaus eine stärkere Anbindung an Kants praktische Philosophie nachzeichnen als bisher angenommen wurde. Hölderlin erkannte nämlich im Briefroman ein adäquates Medium für die von Kant in der »Kritik der praktischen Vernunft« gestellte Aufgabe, »wie man den Gesetzen der reinen praktischen Vernunft Eingang in das menschliche Gemüt, Einfluß auf die Maximen derselben verschaffen, d.i. die objektiv praktische Vernunft auch subjektiv praktisch machen könne.« Dieser unendlichen Aufgabe, der sich Hölderlin auch als Erzieher verpflichtet sah, schien ihm erst sein Roman wirklich gewachsen.
Contents:
Frontmatter
Vorwort
Inhalt
Einleitung: Hyperion und die Tradition des europäischen Briefromans im 18. Jahrhundert
TEIL A: DIE VORFASSUNGEN (1792-1796)
DIE VORFASSUNGEN (1792-1796)
Kapitel I: Epistolarer Enthusiasmus der Freiheit. Tübinger und Waltershauser Fassungen (1792-1794)
Kapitel II: Autobiographische Flucht vor der »Hülfe der Natur« Jenaer Fassungen (1794/95)
Kapitel III: »Seyn« und Brief: Der neue Briefroman der Vorletzten Fassung (1795/96)
TEIL Β: DAS ERZÄHLSYSTEM DER ENDFASSUNG (1796-1798)
DAS ERZÄHLSYSTEM DER ENDFASSUNG (1796-1798)
Kapitel IV: Das Ende als Anfang oder Intellektuelle Anschauung bei Schelling und Hölderlin
Kapitel V: Stationen eines in Briefen erinnerten Lebens
Kapitel VI: Formen und Stufen epistolarer Erinnerung
Schluß: Hölderlins Hyperion als europäischer Briefroman
Literaturverzeichnis
Namensregister
Notes:
Bibliographic Level Mode of Issuance: Monograph
Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Universität Marburg, 2000.
Includes bibliographical references (p. [493]-515) and index.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
ISBN:
9783110943092
3110943093
OCLC:
300867617

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