My Account Log in

1 option

Medienwechsel und Selbstreferenz : Christian Weise und die literarische Epistemologie des spaten 17. Jahrhunderts / Claus-Michael Ort.

DGBA Literary and Cultural Studies 2000 - 2014 Available online

View online
Format:
Book
Author/Creator:
Ort, Claus-Michael.
Series:
Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur
Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, 0174-4410 ; Bd. 93
Language:
German
Subjects (All):
Weise, Christian, 1642-1708--Criticism and interpretation.
Weise, Christian.
Physical Description:
1 online resource (248 p.)
Edition:
Reprint 2011
Place of Publication:
Tubingen : M. Niemeyer, 2003.
Language Note:
German
Summary:
Analysen der Feinstruktur von Schuldramen Christian Weises (1642-1708) und Johann Sebastian Mitternachts (1613-1679) sowie der gattungs- und affekttheoretischen Poetologie von Weise und anderen offenbaren nicht nur die Krise emblematischer Argumentationsfiguren sondern auch einer auf Ähnlichkeit und Zirkularität beruhenden Semantik insgesamt. Weises scharfsinnige Strategien, die paradoxe Selbstblockade dieser Semantik zu durchbrechen und Selbstreferenz auf Differenz umzustellen, prägen sowohl Einzeltexte wie das »Trauer-Spiel Von dem Neapolitanischen Haupt-Rebellen Masaniello« (1682) als auch die textübergreifende Kohärenz seiner Trilogien aus Bibeldrama, politischem Trauerspiel und Komödie. Darüber hinaus sieht sich Weise mit einem Wechsel vom Präsenzmedium Theater zum Absenzmedium des gedruckten Buches konfrontiert, den es literarisch zu verarbeiten und theoretisch zu reflektieren gilt. Damit gewinnt im Anschluß an diskursgeschichtliche und wissenssoziologische Thesen von M. Foucault und N. Luhmann eine semiotische und zugleich medienhistorische Problemkonstellation Kontur, die nicht nur das Schultheater im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts auszeichnet: Auf welche Weise nämlich die didaktischen Wirkungsansprüche und rhetorischen Erkenntnismittel dramatischer Literatur zwischen Klugheit und Moral neu verhandelt werden, erweist sich als spezifisch für die Phase des Übergangs vom Barock zur Aufklärung.
Contents:
Frontmatter
1. Vorbemerkung
2. »Hier hat ein kluger Platz zwey Spiegel auffgestellt«: ›Klugheit‹ als Beziehung von Selbst- und Fremdreferenz
3. Medienwechsel, Zeichenwechsel, Affektwechsel
4. »In der Freude selbst keine Freude empfinden«: Zur Logik literarischer Selbstreferenzunterbrechung. 4.1. Von der ›similitudo‹ zur ›conclusio‹: Tautologie - Empirie - Erklärung
4. »In der Freude selbst keine Freude empfinden«: Zur Logik literarischer Selbstreferenzunterbrechung. 4.2. Rahmung und Verzeitlichung als semantische Strategien der Selbstreferenzunterbrechung: Zur zyklischen Kohärenz der Dramentrilogie in Christian Weisens Zittauischem Theatrum [...] (1683)
4. »In der Freude selbst keine Freude empfinden«: Zur Logik literarischer Selbstreferenzunterbrechung. 4.3. »Was etlicher massen verdecket wird / das wird nicht alsofort gäntzlich abgethan«: Hierarchisierung und Temporalisierung semiotischer Beziehungen
Literaturverzeichnis
Personenregister
Notes:
Description based upon print version of record.
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
Includes bibliographical references (p. 213-236) and index.
ISBN:
9783110943771
3110943778
OCLC:
843205784

The Penn Libraries is committed to describing library materials using current, accurate, and responsible language. If you discover outdated or inaccurate language, please fill out this feedback form to report it and suggest alternative language.

My Account

Shelf Request an item Bookmarks Fines and fees Settings

Guides

Using the Library Catalog Using Articles+ Library Account