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Herrschergestalten bei Shakespeare : untersucht vor dem Hintergrund zeitgenossischer Vorstellungen vom Herrscherideal / Renate Schruff.

DGBA Literary and Cultural Studies - 1990 - 1999 Available online

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Format:
Book
Author/Creator:
Schruff, Renate.
Series:
Studien zur englischen Philologie. Neue Folge
Studien zur englischen Philologie, 0881-7244 ; n.F., Bd. 35
Studien zur englischen Philologie. Neue Folge , 0081-7244 ; 35
Language:
German
Subjects (All):
Shakespeare, William, 1564-1616--Characters--Kings and rulers.
Shakespeare, William.
Shakespeare, William, 1564-1616--Political and social views.
Politics and literature--Great Britain--History--16th century.
Politics and literature.
Politics and literature--Great Britain--History--17th century.
Political plays, English--History and criticism.
Political plays, English.
Kings and rulers in literature.
Monarchy in literature.
Physical Description:
1 online resource (316 p.)
Edition:
Reprint 2010
Place of Publication:
Tubingen : Niemeyer, 1999.
Language Note:
German
Summary:
Shakespeares Bühnenwelt ist zutiefst herrschaftlich geprägt. Wie ein goldenes Band durchzieht all seine Stücke die Gegenwart von Königen, Herzögen, Caesaren, Prinzen und Dogen. Stets bildet eine Herrschaft jenen 'Schicksalsraum menschlicher Tragik', innerhalb dessen sich seine Bühnencharaktere bewegen. Wie aber sah dieses Herrscherbild aus? Welche Elemente bestimmten jene geistige Kulisse, vor der Shakespeare seine Herrscher Gestalt annehmen lassen konnte? Dieser Frage nähert sich die Studie zunächst über eine Betrachtung der zeitgenössischen Herrscherporträtkunst, der Fürstenspiegel- und Höflingsbuchtradition, wie auch anderer, halbdramatischer Darstellungsformen der Zeit. Abgesehen von diesem für den Dramatiker Shakespeare so wertvollen Requisitenschatz ist gerade in England die juristische Fiktion von den 'Zwei Körpern des Königs' von größter Bedeutung für das zeitgenössische Herrscherverständnis. Sie wurde zur zentralen Quelle einer reichhaltigen und vielschichtigen Herrschaftsmetaphorik, die sich in allen Stücken Shakespeares aufspüren läßt und in der sich, wie gezeigt wird, ein zutiefst dualistisch geprägtes Herrscherbild manifestiert. Der Fürst ist göttlich und menschlich, ewig und endlich zugleich. Er ist Teil eines hierarchischen und gleichzeitig doch interdependenten Gefüges. Er ist geradezu mystisch verklärt und doch den politischen Realitäten unterworfen. Vor dem Hintergrund dieser ewigen und unlösbaren Spannung zwischen Idealität und Realität entsteht ein vielschichtiges, vielfältiges, ja zum Teil sogar widersprüchliches Herrscherbild, das sich einfachen Erklärungsmustern entzieht und in seiner spannungsvollen Dynamik bis heute fasziniert.
Contents:
Frontmatter
I. Einleitung
II. Die Krise des Herrscherbildes im 16. und 17. Jahrhundert
III. "The King-Becoming Graces": Shakespeares Herrscher im Lichte der Fürstenspiegel- und Courtesy-Book-Literatur
IV. The King's Two Bodies I: Hierarchie und Interdependenz
V. "Hadst Thou Swayed as Kings Should Do": Herrscherpflicht und Herrscherverantwortung im Spiegel der Metaphorik
VI. "The Truth of What We Are": Das Wesen des Königtums zwischen Charisma, Conditio Humana und politischer Notwendigkeit
VII. Zwischen Entmystifizierung und Apotheose: Zusammenfassung und Ausblick
Summary
Literaturverzeichnis
Abbildungen
Notes:
Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Universitat Bonn.
Includes bibliographical references (p. 281-294).
Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 08. Jul 2019)
ISBN:
9783110937428
3110937425
OCLC:
843205843

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